Dienstag, 31. Dezember 2013

Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley

Vorsicht! Da dies der letzte Teil einer Trilogie ist, könnten eventuell Spoiler vorhanden sein.

Allgemeines:
Titel: Die Nebel von Avalon
Autor/-in: Marion Zimmer Bradley
Form: Taschenbuch (1116 Seiten)
Verlag: Krüger
Erscheinungsjahr: 1997
Preis: 9,95 €
ISBN: 3-8105-2604-5

Inhalt:
Es ist Morgaine, die Hohepriesterin des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzählt, von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysterien diesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzählt eine Frau diese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt.
Aber es geht um mehr bei diesem Kampf auf Leben und Tod. Rituale, Magie, visionäre Einsichten, Versagen und Größe fordern die Menschen heraus, die um den richtigen Weg des Glaubens und des Lebens ringen. In der Enthüllung des Mysteriums vom Heiligen Gral erfüllt sich das Schicksal von König Artus und seinen Rittern. Es ist Höhepunkt und Abstieg zugleich, denn Avalon, die Insel der Apfelbäume, die alte Welt der Naturreligion, versinkt unwiederbringlich in den Nebeln der Zeit.
(Ausnahmsweise von Amazon, da mir einfach keine gute Beschreibung von der Hand gehen wollte)

Meinung:
Ich fand ja den ersten Band der Trilogie schon echt gut, den zweiten dann nicht mehr so. Dementsprechend ging ich ziemlich zwiegespalten an dieses Buch ran. Und da es so dick ist, hatte ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich große Lust darauf. Aber es ist ein wirklich gutes Buch! Warum? Ganz einfach. Die Geschichte um die es geht ist wirklich toll, interessant und voller Intrigen. Ich saß mehrere Male mit offenem Mund da und dachte mir: "Was tust du da? Das kannst du nicht machen, bitte nicht!" Sie ist voller Wendungen und das macht es gerade interessant. Dadurch weiß man nie, wie es weitergeht, man kann einfach nichts vorausschauen. Das fand ich richtig gut und es hat mich richtig gefesselt. Ich finde die Sage um König Artus sowieso sehr interessant und war sehr gespannt darauf, wie die Autorin das mit einander verknüpft hat.
Die Geschichte ist sehr komplex und mitunter ziemlich verwirrend. Ganz ehrlich, wenn ich sie so noch einmal wiedergeben müsste, ich glaube ich könnte es nicht. Das Buch ist fast so dick wie "Der Herr der Ringe" und obwohl ich bei diesem immer gehofft habe, dass es bald zu Ende sein möge, so hatte ich  bei "Die Nebel von Avalon" nicht einmal dieses Gefühl. Es ging mir kein Stück auf die Nerven und ich war auch nicht ungeduldig beim Lesen. Natürlich hat es lange gedauert, aber trotzdem bin ich froh, es gelesen zu haben. Es ist einfach eine tolle Geschichte die zwar viel mit Religion zutun hat (ich hab so gar nichts mit Religion am Hut) aber trotzdem sehr unterhaltend ist. Es wird halt oft um Gott und die Welt philosophiert, hier beginnt gerade der Glaube an Jesus Christus zu dominieren und die alten Mythen werden vergessen. Was ich sehr schade fand, da ich die Göttin Ceridwen sehr mochte und mir der Glaube gefiel. Allerdings muss ich echt gestehen, mir als nicht Gläubige ging diese große Streiterei um die beiden Glaubensarten sehr auf die Nerven. Was mich auch sehr traurig gemacht hat, war die Tatsache, dass viele Menschen, die sich zur Ceridwen und Avalon bekannt haben, dass diese auf einmal den Glauben an die Göttin verraten haben und es anscheinend für sie nichts mehr galt, wem sie was geschworen haben. Morgaine, die in Vivianes Fußstapfen trat, schien manchmal die Einzige zu sein, die noch an die Göttin glaubte. Wobei ich sagen muss, dass Morgaine wirklich die Einzige Person war, die ich durchgehend mochte und sympathisch fand. Okay, in der zweiten Hälfte des Buch hat sie sich etwas verändert, aber dazu komme ich gleich. Wenn ich in diesem Buch nicht mehr so mochte, war Viviane. Vieles was sie tat war mir unverständlich und es gab tatsächlich Situation, da hätte ich ihr am liebsten eine Ohrfeige verpasst. Das selbe gilt für Taliesin und auch seinen Nachfolger als Merlin, Kevin. Vielleicht fehlt mir da auch das religiöse Verständnis, aber vieles war mir einfach schleierhaft und ich weiß bei einigen Dingen immer noch nicht, was das für einen Sinn gehabt haben soll.
Was mich wieder sehr traurig gestimmt hat, war das Ende des Buches. Es gab wirklich viele Charaktere und vor allem den jungen Gwydion, den Sohn von Morgaine mochte ich. Aber am Ende gab es noch so viele Wendungen und alles hat sich irgendwie so gedreht, das es gar nicht anders ging, als mit so einem Ende. Und das hat mich echt traurig gemacht. Immerhin sind einem die Charaktere ja auch sehr ans Herz gewachsen.
Der Schreibstil der Autorin war wie immer sehr gut und flüssig zu lesen. Es hat einfach in die super Atmosphäre reingepasst und mich wieder ein Stück weit in diese Zeit zurück versetzt. Immerhin spielt das ganze ungefähr im Mittelalter. Mir hat das Buch von der Geschichte her wirklich gut gefallen, aber mit einigen Charakteren bin ich nicht ganz warm geworden.

Charaktere:

Morgaine: Die Nachfolgerin von Viviane als Herrin von Avalon. Sie ist die Tochter von Igraine, der Schwester von Viviane und Morgause. Zudem ist sie die Halbschwester von Artus Pendragon, dem König. Sie war mir von allen Personen am sympathischsten. Man lernt sie bereits als kleines Kind kennen, als sie gerade mal fünf oder sechs Jahre alt ist. Sie geht mit Viviane nach Avalon und wird dort zur Priesterin ausgebildet. Im Verlauf der Geschichte scheint sie die Einzige zu sein, die noch an die Göttin glaubt. Lange lebt sie an Artus' Hof und versteht sich mit seiner Frau Gwenhwyfar nicht wirklich gut. Man hat oft das Gefühl, die beiden würden sich hassen, aber auch irgendwie nicht. Morgaine liebt Artus, obwohl sie ihr halbes Leben getrennt von einander waren. Auch Lancelot liebt sie, aber erwidert ihre Liebe nicht und sie muss zusehen, wie er immer unglücklicher wird. Morgaine mochte ich von Anfang an, sie war einfach eine tolle Frau. Leider hat sie sich in der zweiten Hälfte des Buches ziemlich verändert, was mich sehr traurig gemacht hat und mich auch zeitgleich schockierte. Denn ab da war sie sogar bereit, Menschen zu töten, wenn es der Wille der Göttin ist. Sie hat tatsächlich die Leute getötet und die dafür vorbereitet, die sie liebte. Zwar nicht ohne Skrupel, aber sie war der Meinung, das wäre der Wille der Göttin. Und damit ihre Pläne so verlaufen wie gedacht, hat sie mithilfe von Magie in das Geschehen eingegriffen. Nach einer Zeit fand ich sie wirklich herzlos und grausam. Aber je weiter ich kam in dem Buch, umso mehr mochte ich sie wieder. Trotzdem wusste ich, dass sie nicht mehr die Alte war und die Bindung zu ihr war ziemlich distanziert, da ich meistens auch nicht verstand, wieso sie bestimmte Dinge tun musste. Trotz allem war sie eine tolle Protagonistin und es hat wahnsinnigen Spaß gemacht, zu sehen wie sie praktisch "aufwächst".

Artus: Sohn von Igraine und Uther Pendragon, Bruder von Morgaine und Gemahl von Gwenhwyfar. Der König Britanniens, der von der Priesterin Viviane diese Macht verliehen bekommen hat. Dafür musste er schwören, Avalon nie den Rücken zu kehren. Aber genau das hat er getan. Und obwohl ich ihn zu Beginn wirklich mochte, schwappte die Zuneigung im Laufe des Buches ab. Er hat sich meiner Meinung nach zu sehr beeinflussen lassen und war mir am Anfang etwas zu naiv. Das er sich von Gwenhwyfar so viel hat gefallen lassen, fand ich einfach nur dumm und es hat mich furchtbar aufgeregt. Seine Frau mochte ich sowieso nicht. Aber Artus war am Anfang so toll und ganz am Ende war er für mich nur noch eine Art entfernter Bekannter, zu dem ich keinen Bezug fand. Er hat sich so verändert und das verraten, wofür er zuvor geschworen hat. Das hat mich wirklich traurig gemacht und zugleich war ich wirklich sauer. Denn das hätte nicht sein müssen, nicht, wenn er sich nicht von seiner Frau so hätte umpolen lassen.

Gwenhwyfar: Schon zu Beginn war ich ihr gegenüber wirklich skeptisch. Das hing damit zusammen, dass sie Morgaine direkt als hässliche Fee bezeichnet hat. Und dadurch hat Morgaine immerzu gefragt, ob sie wirklich so hässlich sei. Und da ich Morgaine sehr mochte, gefiel mir das gar nicht. Und dann hat sie ständig Angst vor dem Freien gehabt, was mich richtig genervt hat. Fräulein will keine Reise machen, Fräulein will eingesperrt bleiben. Jurks, furchtbar. Dann hat das Liebe Fräulein sich in Lancelot verguckt, den besten Freund ihres Gemahls. Okay, das war sie schon, bevor sie Artus kannte und die Frauen hatten damals ja nicht viel zu sagen, aber dieses unehrliche mag ich einfach nicht. Die ganze Zeit ging das mit den Beiden so. Er liebt sie, sie liebt ihn, sie betrügen den König gemeinsam. Entschuldigung, aber da hätte ich wirklich kotzen können. Vor allem weil Artus da noch so ein Lieber war. Was mich aber am meisten an ihr gestört hat, war ihre Glaube an Christus. Das ging mir einfach zu weit, weil sie einfach von dem Gedanken an Gott und Buße tun etc. besessen war. Die hatte einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich war wirklich froh, sobald ich nichts mehr über dieses nervtötende Geschöpf lesen musste. Und Artus ließ sich auch noch so leicht von ihr beeinflussen. Sie hat ihn dazu gebracht Avalon zu verraten und seinen Hof zu einem Christlichen Hof zu machen. Und anstatt das er ihr einfach mal Paroli bietet, tut er das was sie will, damit sie zufrieden ist. Das hat mich richtig gestört. Dann hatte sie auch noch so ihre Differenzen mit Morgaine. Diese ist ja eine Hexe, betet den Teufel an blablabla. Furchtbar. Wirklich, ich habe Gwenhwyfar gehasst.
Zitate:

"Warum sollten wir glauben, dass Gott weniger Gnade übt als die Menschen, wenn er allwissend ist?"
Uther Pendragon zu Igraine

"Denn was die Christen auch sagen, Artus Pendragon, und wie sie ihren Gott auch nennen mögen, alle Götter sind ein Gott und alle Göttinnen sind eine Göttin."
Viviane zu Artus

Fazit:
Ein glorreiches Ende für eine tolle Trilogie. Ich kann die Avalon Trilogie wirklich jedem empfehlen, der Interesse an solchen Büchern hat. Auch wenn viele Charaktere nicht die besten sind, sie passen hervorragend zur Geschichte und Morgaine war einfach die beste Herrin von Avalon, die es in der ganzen Trilogie gab. Wobei ich Caillean auch sehr mochte. Eine absolut tolle Reihe, die ich wirklich gerne gelesen habe.
Daher gibt es von mir sagenhafte 5 von 5 Schmetterlingen.
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, euch auch nächstes Jahr wieder auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.
Liebe Grüße
Linda


Freitag, 27. Dezember 2013

To write love on her arms (TWLOHA)

Heute geht es mal nicht um Bücher, sondern um eine für mich wichtige Sache. Nämlich um die Organisation "To write love on her arms" oder kurz "TWLOHA". Diese in Florida sitzende Organisation richtet sich vor allem an Menschen die psychische Problemen haben, an abhängige Menschen und Menschen die suizidgefährdet sind, sowie zu selbstverletzendem Verhalten neigen.

Aber wieso denn "To write love on her arms"?

In diesem Video wird die Geschichte noch einmal schön erzählt. Aber ich möchte nicht einfach irgendetwas abschreiben oder ein paar Links diese Geschichte erzählen lassen. Ich möchte versuchen selber diese Geschichte wiederzugeben, die mir etwas bedeutet.
Es beginnt mit der 19-jährigen Renee. Sie ist drogenabhängig, sieht keinen Sinn in ihrem Leben. Renee versucht aus ihrer perspektivlosen Wirklichkeit zu entfliehen. Aber um diese trotzdem noch irgendwie wahrzunehmen, beginnt sie, sich zu ritzen. Ihre Freunde, die zunächst hilflos sind, beginnen damit, ihr immer wieder "Love" auf den Arm zu schreiben. Damit soll Renee immer wenn sie sich ritzen will, daran erinnert werden, dass es Menschen gibt denen sie etwas bedeutet und die sie lieben. Auch Renee soll eines Tages glauben können, dass sie es wert ist, geliebt zu werden. 
Natürlich ist das Mädchen dadurch noch nicht geheilt. Sie muss professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und den Freunden gelingt es, sie davon zu überzeugen. Jedoch sind die Behandlungskosten sehr hoch und für Renee und ihre Freunde nicht tragbar. Deswegen organisieren die Freunde ein Benefizkonzert unter dem Namen "To write love on her arms", welches das nötige Geld einbringt.
Heute ist aus dieser Kampagne die Organisation "To write love on her arms" geworden. Durch diese Organisation hat schon so manch einer Hilfe erhalten. Mit Hilfe von Benefizkonzerten und ihrem eigenen Onlineshop finanziert sich die Organisation und versucht Menschen, die Hilfe brauchen, diese zukommen zu lassen. Dabei sind sie an Schulen und Universitäten, sowie in sozialen Netzwerken vertreten. Unterstützt wird die Organisation auch von bekannten Musikern und Bands wie Christina Perri, OneRepublic, Paramore, Miley Cyrus oder Amy Lee, der Frontfrau der Band Evanescence.
 
Hier geht es zur amerikanischen Homepage.
Hier geht es zur deutschen Fanpage.

Vor allem der Besuch in dem Online-Shop lohnt sich wirklich, da die Klamotten echt toll aussehen. Sie sind zwar etwas teurer und auch der Versand ist nicht so billig, da es ja aus den USA kommt, aber die Investition lohnt sich wirklich.

Mir bedeutet diese Organisation viel, auch wenn ich noch nicht wirklich viel dazu beitragen konnte und sie in letzter Zeit auch eher im Hinterkopf blieb. Ich habe selbst Menschen in meiner Familie oder im Freundeskreis, die mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Menschen die Hilfe brauchen, diese auch bekommen. Daher würde ich mir wünschen, dass wir diese Organisation so vielen Menschen wie möglich näher bringen können. Wenn also der ein oder andere Blogger diesen Beitrag kopieren oder verlinken würde, würde ich mich sehr freuen. Aber bitte gebt an, dass dieser Beitrag von mir ist. Viel mehr Menschen sollten TWLOHA unterstützen und wissen, dass es eine Anlaufstelle gibt, die bereit ist ihnen zu helfen. Leider gibt es diese bisher nur in Amerika, aber ein paar junge Erwachsene haben sich zusammengeschlossen und die deutsche Fanpage gegründet. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch irgendwann Außenstellen in anderen Ländern von TWLOHA.

Und alles begann mit der Idee von ein paar Freunden, die selbst in den schlimmsten Zeiten ihre Freundin nicht im Stich ließen und ihr halfen.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Es weihnachtet sehr ...

wobei ich es draußen ja gerne was kälter hätte. Unser Nachbar läuft bestimmt immer noch im T-Shirt draußen rum. Bei uns ist der Weihnachtsstress jetzt schon vorbei. Was auch gut so ist, da wir aufgrund der Geburtstage meiner Schwester (8) und meines Neffen (4) hier jedes Wochenende volles Haus hatten. Ich brauch jetzt erst einmal 'ne Pause von dem ganzen Besuch.
Nun, ich wollte euch jetzt zeigen, was der Weihnachtsmann mir so tolles mitgebracht hat.
Tadaaa, meine Weihnachtsgeschenke. Besonders gefreut habe ich mich natürlich über den Schuber, wobei auch die Eulen und das Parfüm sehr toll sind. Es riecht soooo gut. Meine Eule heißt übrigens Emma. :3 Und die Buchstützen sehen auch richtig schick aus im Regal.
 
Wenn ihr zu irgendeinem Produkt genaueres wissen wollt, schreibt es in die Kommentare, dann guck ich mal wegen dem Amazonlink. Die Eulenkerze steht übrigens auf dem Parfüm, sieht man nur leider schlecht. Und von meinem Bruder und seiner Freundin habe ich noch eine super coole Tasche bekommen. Jetzt kann ich auch wieder die dicken Bücher mit in die Schule schleppen.
 
Wie sieht es denn bei euch aus, was habt ihr so geschenkt bekommen?
Lasst es mich wissen. :)
 
Ich wünsche euch noch einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag!
 
Liebe Grüße
Linda

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Tipp zum Gewinnspiel

Hallöchen,
 
heute möchte ich euch noch einen Tipp zum Lösungswort geben.
 
Falls es jemand falsch verstanden haben sollte: ' <- ist in einem Wort enthalten.
Aber nun zu dem neuen Tipp. Ihr habt die Worte auf jeden Fall schon mal gelesen auf diesem Blog, eventuell auch öfters. Schaut euch einfach mal um. ;) So schwer ist es gar nicht, denke ich.
 
Viel Glück und schöne restliche Feiertage!
Linda

Montag, 23. Dezember 2013

Gewinnspiel - Bücherregal # 13

Hallöchen,
 
heute kommt also das letzte Regalbrett dran. Und morgen ist schon Weihnachten :)
Ich freu mich total!
 

Tut mir leid, dass man das echt schlecht lesen kann. Hier hätten wir jetzt meine Science-Fiction-Romane. Ich lese eigentlich kein Sci-Fi, bis auf die Darkover-Romane von Marion Zimmer Bradley. Die sind wirklich richtig gut. Und es ist auch 'ne riesen Reihe.

Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 7, Buchstabe Nr. 10

Meine Regale sind übrigens voll. Ich muss die neuen Bücher schon davor Stapeln. :´(
Ouh, ich hasse das.

Und, wie haben euch die Regale gefallen? Seid ihr schon auf das Lösungswort gekommen?
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig unterhalten und hier hattet ein bisschen Spaß beim knobeln oder werdet ihn noch haben.

Es sind übrigens zwei Worte, und in einem davon ist auch ein ' enthalten.
Habe ich wohl vorher noch nicht erwähnt. Sorry.

Alles Liebe und schöne Weihnachtsfeiertage,
Linda
 

Sonntag, 22. Dezember 2013

Papiergeflüster - Aus dem Leben einer Buchhändlerin von Simone Dalbert

Allgemeines:
Titel: Papiergeflüster - Aus dem Leben einer Buchhändlerin
Autor/-in: Simone Dalbert
Form: Taschenbuch (96 Seiten)
Verlag: Acabus
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 10,90 €
ISBN: 978-3-86282-235-5

Klappentext:

Wenn Bücher erzählen könnten, was sie in einem Buchgeschäft so alles mitbekommen!

Simone Dalbert plaudert mit viel Humor aus dem persönlichen Nähkästchen und erzählt von unberechenbaren Kunden, Plüsch-Bakterien, Schaufenster-Yoga und bayerischen Mathematikbüchern.

Gestaltung:
Das Cover gefällt mir richtig gut. Durch die vielen Farben und das viele Weiß ist es zwar bunt, aber nicht überladen. Auch die Schrift gefällt mir total gut und der Titel ist auch voll schön.

Meinung:
Als ich das Buch in den Händen hielt, war ich erst einmal geschockt. Da ich Buchhändlerin werden möchte, hat meine Mami mir dieses Buch gekauft. Aber das ist bestimmt das dünnste Buch in meinem Regal und kostet fast 11 €! Das kann doch nicht wahr sein. Ganz ehrlich, ich habe auch nicht hingeschaut, als ich es auf meine Wunschliste gepackt habe. Nun gut, ich hielt dieses Buch in der Hand und habe direkt mit Lesen angefangen. Es waren ja nur hundert Seiten und da "Die Nebel von Avalon" so dick ist, konnte ich dieses Buch einfach so zwischendurch lesen. Nun gut. Das Buch ist schon interessant, es unterhält, ist aber nicht weiter erwähnenswert. Es besteht gänzlich aus Kurzgeschichten die maximal zwei Seiten umfassen. Diese sollen wohl witzig sein, aber mich hat genau eine zum schmunzeln gebracht, meistens waren sie nur gedanklich witzig, also in der direkten Vorstellung. Wenn ich das jemandem erzählen würde, würde wohl kaum einer darüber lachen. Nun gut, es hat mich unterhalten und es sind tatsächlich ein paar Sachen dabei, von denen ich mir vorstellen konnte, dass sie genau so passieren. Einige Vorstellungen waren wirklich sehr witzig, aber ich habe wenn nur innerlich gelacht. Frau Dalbert wirkte sehr sympathisch und hat die Geschichten mit einem flüssigen Schreibstil gut erzählt. Mein Humor war es aber nicht so richtig. Wie gesagt, es hat mich unterhalten und die Geschichten waren zwar humorvoll, allerdings nicht mein Geschmack. Ich weiß auch gar nicht, was ich jetzt noch schreiben soll, es gibt sonst nichts wirklich erwähnenswertes. Und da es nur so kurz war, ist mir auch nicht viel im Gedächtnis geblieben.

Charaktere:

Simone Dalbert: Die Autorin, die ein paar Geschichten ihres Alltags preisgibt. Sie wirkt sehr nett und freundlich und zeitweise auch sarkastisch, aber nur an Stellen, an denen ich genauso gewesen wäre. Man erfährt nicht viel über sie selbst als Person, nur über ihren Beruf. Allerdings war der Schreibstil schön zu lesen und sie hat die Geschichten schön authentisch erzählt.

Zitate:

@Buchgeschichten:
Im Weihnachtschaos setzt das Gehirn auch mal aus. Kunde nennt den Autor "Carsten Ott. Mit C." Überlege ernsthaft, wo ich Ott mit C schreiben soll.

Fazit:
Für zwischendurch ist es ein gutes Buch, dass sich schnell weglesen lässt. Mehr ist es leider nicht und wenn man sich hier ein paar lehrreiche Tipps für den Alltag als Buchhändlerin holen möchte, sollte man lieber zu einer richtigen Lektüre greifen. Mich hat das Buch unterhalten, aber wirklich etwas von den Geschichten behalten habe ich nun nicht. Einen halben Punkt Abzug gibt es auch noch für den unverschämt hohen Preis.
Daher gibt es für dieses Buch 2,5 von 5 Schmetterlingen.
Bin ich eigentlich die Einzige, die nicht wirklich weiß was sie zum Schreibstil schreiben soll? Ich kann das irgendwie nicht unterscheiden, welcher Autor wie schreibt und weiß echt nicht, wie ich das bewerten soll.

Gewinnspiel - Bücherregal #12

Hallü,
heute kommt das vorletzte Regalbrett und übermorgen ist schon Weihnachten. Ich freu mich schon total und ihr? Ich hoffe ja, dass ich einen Schuber bekomme. Auf meiner Wunschliste stehen gar nicht so viele Schuber, nur der "Mercy-Falls-Schuber", die "Königsmörder-Chroniken" und "die großen Klassiker". Die "Göttlich-Trilogie" mag ich als Schuber nicht. Da fehlen mir die Individuellen Cover und die fand ich gerade so toll. Vor allem das letzte finde ich von den Farben her richtig schön.
Hier geht es nun um meine richtigen Thriller. Was in der ersten Lücke steht, weiß ich gar nicht und dabei überlege ich schon die ganze Zeit. Ich mag Lücken im Bücherregal einfach nicht. In der zweiten Lücke steht "Der Todeskünstler", den liest meine Mama im Moment. Seit bestimmt bald einem Jahr :) Ich warte ja immer noch voller Ungeduld auf den fünften Band als Taschenbuch. Aber der kommt ja erst im Oktober 2014 als Hardcover raus. Arrgh, ich hasse das.

Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 4, Buchstabe Nr. 13

So, morgen sind wir dann auch fertig mit den Regalen :)
Dann geht's auf ans knobeln.

Alles Liebe,
Linda

Samstag, 21. Dezember 2013

Neuzugänge - Wichteln und Pflichtlektüre

Hallöchen,
 
heute möchte ich euch meine (zum Glück eher spärlichen) Neuzugänge zeigen. Es handelt sich dabei um diese beiden Bücher:
Das Buch müssen wir jetzt im Deutschunterricht lesen. Bei unserer Abiprüfung im Mai können wir uns nämlich zwischen drei Aufgabenbereichen entscheiden und in einem davon geht es um dieses Buch. Sprich es werden Fragen gestellt, die man mithilfe eines Textausschnittes beantworten kann. Und noch was anderes, wenn ich es richtig verstanden habe. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf das Buch, da es ja auch in meiner Altersgruppe wohl ziemlich gut angekommen ist.
 
Wir haben in unserer Klasse gewichtelt und ich habe einen 10 € Gutschein für die Buchhandlung Windrose bekommen von dem ich mir dieses Buch gekauft habe. Ich hatte in letzter Zeit irgendwie Lust die Reihe weiterzulesen und wollte auch unbedingt ein Reihenbuch von dem Gutschein kaufen. Außerdem kann ich es gut für meine ABC-Challenge verwenden. Und mir fällt gerade ein, dass das mit "Tschick" ja auch geht. :)
 
Diese beiden Bücher habe ich mir beim Blogg dein Buch Adventskalender runtergeladen. "Möppelchensex" hat mich einfach angesprochen und "Ernas kleines Weihnachtswunder" musste ich schon alleine wegen dem Cover haben. Letzteres möchte ich auch noch vor Weihnachten lesen.
 
Ich freu mich schon voll auf die Bücher.
Habt ihr schon eins davon gelesen?
 
Alles Liebe und ein schönes Wochenende,
Linda

Gewinnspiel - Bücherregal #11

Hallöchen,
hier ist endlich mein 11. Regalbrett. Irgendwie weiß ich nicht, was ich sonst noch groß schreiben soll :/
Das hier sind nun meine Jugendthriller mit einem Übergang zu den normalen Thrillern. Am Anfang ist noch ein Fantasybuch, dann kommen die älteren Exemplare und die beiden Fröhlichbücher. Da wusste ich wieder nicht, wo die einzuordnen sind. "Der Märchenerzähler" ist wohl kein Thriller, aber ich mag es nicht, wenn Bücher des selben Autors getrennt stehen. Und ich habe immer noch nicht "Dark Village" gelesen, argh.

Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 11, Buchstabe Nr. 12

Bald ist Weihnachten *-*
Wie verbringt ihr eigentlich Weihnachten so? Habt ihr irgendwelche Traditionen?

Alles Liebe,
Linda

Freitag, 20. Dezember 2013

Gewinnspiel - Bücherregal #10

Hallöchen,
 
endlich sind Ferien! Argh, ich freu mich so auf Weihnachten *-*
Hier habt ihr nun mein 10. Regalbrett, es geht in den Endspurt.
Oh, wie ich diese riesigen Bilder hasse. Wie man unschwer erkennen kann, ist das hier immer noch Fantasy. Ich müsste mir bald mal die weiteren Drachenelfen-Teile kaufen.
Aber ich finde die Elfen-Reihe sieht richtig toll aus.
 
Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 9, Buchstabe Nr. 3
 
Ouh, es sind endlich Ferien, ich freu mich soo.
 
Alles Liebe,
Linda


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Gewinnspiel - Bücherregal #9

Na ihr,
 
morgen sind endlich Ferien. Wohoo. Und dann ist bald auch schon Weihnachten *-*
Was wünscht ihr euch eigentlich so?
Hier nun endlich mein 9. Regalbrett.
Nein, ich habe "Shades of Grey" immer noch nicht vollständig gelesen. Der 1. Teil sowie "Die Trolle" sind verliehen. Und die ganzen grünen sind die "Zauberer der Smaragdenstadt" Bücher. Hier ist dann so der Übergang zwischen Erotik und Fantasy. Ich muss noch so viel lesen :D
 
Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 15, Buchstabe Nr. 11
(Die Lücken nicht mitzählen)
 
Wir wichteln wohl gerade in dem Moment, in dem dieser Post online kommt. :)
Vielleicht bekomm ich ja ein Buch, so wie letztes Jahr :D
 
Tüdelüüü,
Linda

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Gewinnspiel - Bücherregal #8

Hallö,
die Woche ist fast vorbei und ich hab zum Glück bald Ferien :3
Langsam geht es in den Endspurt, das heißt mir Regal #1 sind wir jetzt fertig.
Regal #2 steht übrigens im Flur und hat voll die doofe Beleuchtung, weil da ja keine Fenster sind. Meine Schwester hat voll blöd geguckt, als ich vor ihrer Tür stand und das alles fotografiert habe.

Tut mir leid, dass das so riesig ist. Aber in der normalen Größe sieht man es kaum. Und hier sind die restlichen Liebesromane. Leider habe ich davon kaum etwas gelesen. "Mieses Karma" wusste ich nicht ganz zuzuordnen, genauso wie die beiden anderen daneben. Und weil da so eine große Lücke war, hab ich die darein gepackt. Leider sind alle meine Ahern und Sparks Bücher noch ungelesen. So viele Bücher und so wenig Zeit.

Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 18, Buchstabe Nr. 6

Übrigens möchte ich in den Ferien mindestens einen 24h Lesemarathon machen. (Wenn ich das aushalte) "Die Nebel von Avalon" finde ich bisher echt interessant und ich denke, dass ich es noch vor Silvester schaffe. Vielleicht schaffe ich "Seven Souls" ja auch noch. :)

Alles Liebe,
Linda

Dienstag, 17. Dezember 2013

Gewinnspiel - Bücherregal # 7

Hallöchen,
hattet ihr einen schönen Tag? Ich hoffe doch.
Heute gibt es den letzten Teil meines 1. Bücherregals. :)
Hier gibt es jetzt den Übergang zwischen Reality und Jugendbüchern, wobei die letzten drei Bücher schon zu den Liebesromanen gehören. Also, denke ich zumindest :D
Kinderbücher kommen für mich übrigens auch ins Jugendbuchregal, da ich davon nur zwei oder drei habe. Mir fällt gerade auf, wie viele Bücher in meinem Regal ungelesen sind. Oh je.
 
Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 19, Buchstabe Nr. 15
und
Buch Nr. 24, Buchstabe Nr. 1
 
Habt ihr euch eigentlich schon über eure Vorsätze fürs neue Jahr nachgedacht? Ich habe mir vorgenommen nicht mehr als 10 Bücher im Jahr zu kaufen, da ich alleine für meinen SuB bestimmt eineinhalb Jahre brauche. Ob ich das schaffe, ist natürlich eine andere Sache.
Aber ich bin ja zum Glück mit einer spendablen Mami gesegnet. :)
 
Alles Liebe,
Linda


Montag, 16. Dezember 2013

Gewinnspiel - Bücherregal #6

Hallöchen ! :)
hattet ihr ein schönes Wochenende? Ich wollte am Wochenende eigentlich ganz viel lesen, aber irgendwie war das nichts. Egal, hier nun Regalbrett # 6
Mit "Verflucht" steht hier nun das letzte Fantasybuch. Danach geht es weiter mit meinen wirklich wenigen Dystopien, wobei ich mir nicht 100%ig sicher bin, ob "Die Auserwählten" wirklich eine Dystopie ist. Nach den Dystopien geht es dann mit den "Reality-Büchern" weiter. Ich mag ja vor allem die Bücher von Brigitte Blobel total gerne.

Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 8, Buchstabe Nr. 1
und
Buch Nr. 19, Buchstabe Nr. 5

Ich hoffe ja, das Lösungswort ist nicht zu schwer zu knacken :)

Einen schönen Start in die Woche wünsche ich euch,

Linda

Sonntag, 15. Dezember 2013

The Legion - Der Kreis der Fünf von Kami Garcia

Allgemeines:
Titel: The Legion - Der Kreis der Fünf
Autor/-in: Kami Garcia
Form: Hardcover (333 Seiten)
Verlag: cbt
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3570162705

Kaufen?

Inhalt:

Als Kennedy Waters ihre Mutter tot auffindet, bricht ihre Welt zusammen. Doch noch ahnt sie nicht, dass dunkle Mächte am Werk sind. Bis die attraktiven Zwillinge Jared und Lukas Lockhart in ihrer Tür stehen und sie gerade noch retten - vor einem wütenden Rachegeist, der Kennedy töten wollte.
Die Brüder erzählen ihr von der Legion, einer jahrhundertealten Geheimgesellschaft, deren Aufgabe es ist, die Welt vor einem mächtigen Dämon zu schützen. Alle fünf Mitghlieder der Legion starben in einer einzigen Nacht. Und eines davon war Kennedys Mutter.
Jetzt ist es an Kennedy, ihren Platz einzunehmen. An der Seite der neuen Mitglieder begibt sich Kennedy auf die Suche nach der einen Waffe, die den Dämon aufzuhalten vermag ... im ständigen Kampf gegen tödliche Rachegeister.

Gestaltung:
Das Cover finde ich richtig richtig toll. Es wirkt zwar etwas überladen, aber mir gefällt das richtig gut. Die Farben sind toll gewählt und dieses "u" macht das Ganze etwas geheimnisvoller. Auch die dunklen Lippen und die Haare von dem Mädchen sind schön anzusehen und machen das Ganze noch hübscher. Schön finde ich auch, dass es viele Abbildungen von Symbolen etc. in dem Buch gibt. Die machen das noch einmal etwas realer.

Meinung:
Ich habe noch nie ein Buch von Kami Garcia gelesen und war dementsprechend gespannt auf "The Legion". Immerhin war mir die Autorin ein Begriff. Die Geschichte erinnert mich auf den ersten Seiten an "Wen der Rabe ruft", da es auf einem Friedhof anfängt und die Atmosphäre wirklich gut eingefangen wurde. Je weiter ich in der Geschichte kam, desto mehr musste ich aber an "Charmed-Zauberhafte Hexen" denken. Vielen ist diese Serie bestimmt ein Begriff und ich liebe sie. Ich war richtig gehend "verzaubert" auf den ersten Seiten von diesem Buch. Es fing einfach schon gut an und Kennedy war mir sofort sympathisch. Der Einstieg fiel mir überhaupt nicht schwer und ich war sofort ziemlich neugierig, da ich noch nicht viele Bücher über Geister und Dämonen gelesen habe. Es fängt alles total normal an und Kennedy hat keine Ahnung, in was für einer Welt sie eigentlich lebt. Dann stirbt ihre Mutter und es vergeht ein Monat, in dem wohl nicht wirklich was passiert ist. Doch dann geht alles Schlag auf Schlag. Die Brüder tauchen auf und Kennedys Welt gerät aus den Fugen. Was wirklich richtig gut war, war die Atmosphäre des Buches. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein und konnte mir alles ganz genau vorstellen. Die Spannung war vorhanden und ich konnte es kaum abwarten, von der nächsten großen Situation zu lesen. Der Schreibstil war leicht verständlich und ich hatte keine Probleme damit, er hat den Lesefluss nicht gestört. Wahrscheinlich ist die Geschichte gar nicht so individuell, aber mich hat es trotzdem fasziniert, wie diese Dämonenjagd von statten geht und ich finde das wirklich richtig cool. Die Charaktere sind auch toll und vor allem schön vielseitig. Jeder hat sein Spezialgebiet und jeder ist anders als der andere. Da gab es z. B. Priest, der irgendwie niedlich war. So ein kleiner Geek, der eigene Waffen erfindet die den Freunden nützlich sein können. Es gab wirklich gute Momente und mir war auch nie langweilig beim Lesen. Die Liebesgeschichte ist vorhanden und man ist sich am Anfang nicht ganz sicher, für wen Kennedys Herz jetzt eigentlich schlägt. Natürlich hatte ich meinen Favoriten. Es gibt tatsächlich ein paar viele Szenen in dieser Hinsicht, entweder mit dem einen, oder dem anderen Bruder. Und man merkt schon, dass sie beide etwas für Kennedy empfinden. Nach dem warum möchte ich hier nicht fragen. Das Buch ist klasse und es hat mich auch erst einmal zum Nachdenken bewegt, nach dem ich es zugeschlagen habe. Das Ende ist wirklich klasse, hat aber so einen gemeinen Cliffhanger, dass ich den zweiten Band gerne sofort hätte. Aber es ist jetzt auch nicht so schlimm, dass ich es gar nicht erwarten kann. Trotzdem ist es ein sehr gutes Buch.

Charaktere:

Kennedy: Ein 17-jähriges Mädchen, dass bis zum Schluss nicht wirklich glauben kann, dass ihre Mama der Legion angehört haben soll. Während die andere alle auf die Legion und die Dämonen vorbereitet wurden, hat Kennedys Mum nie ein Wort über so etwas verloren. Ich mag Kennedy von Anfang an. Sie scheint ein bisschen an Geister zu glauben, ermahnt sich aber selbst immer, dass es diese Wesen ja gar nicht gibt. Sie ist total nett und lieb und sofort bereit für ihre neuen Freunde ihr Leben zu riskieren. Was mir auch sehr gut gefallen hat, waren ihre Gedanken an ihre Mum, die immer Brownies gebacken hat, wenn es Kennedy schlecht ging etc. Auch an ihre alten Freunde hat sie gedacht und diese nicht einfach vergessen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Protagonisten in solchen Büchern, ist sie sofort ehrlich zu ihrer Freundin und erzählt ihr die ganze Wahrheit. Kennedy wirkt mitunter ein bisschen hilflos, klar, sie kennt sich mit sowas ja gar nicht aus. Und sie scheint immer das Gefühl zu haben, nicht gut genug zu sein, nicht dazuzugehören. Es gibt leider auch keinen eindeutigen Beweis dafür, dass ihre Mutter zur Legion gehört hat. Zu dem hat sie Angst davor, sich zu verlieben, da es nicht so lange her ist, dass sie verletzt wurde. Deswegen fällt es ihr schwer, ihre Gefühle zu akzeptieren und sich auf jemand Neues einzulassen. Aber ich mochte Kennedy sofort und finde sie super sympathisch.

Jared: Einer der Zwillinge, der ein dunkles Geheimnis hat und sich deswegen auch nicht mehr so toll mit seinem Bruder versteht. Er ist eher der Stärkere und Gröbere der Beiden. Ich hab ihn mir immer so ein bisschen von der Statur her wie Emmett Cullen vorgestellt. Und um ehrlich zu sein, ich finde er passt besser als Lukas zu Kennedy. Er ist für sie da, wenn sie ihn braucht und merkt auch von selbst, wenn es ihr schlecht geht. Jared denkt, er würde immer allen Menschen Unglück bringen und nur an sich denken. Aber vielleicht hat Lukas ihm das auch alles eingeredet. Er ist gut zu Kennedy, aber er tut ihr auch weh. Ich konnte zwar einen Bezug zu ihm aufbauen, aber er war immer so ein bisschen an der Kante bei mir. So im Sinne von "Tust du meiner Freundin weh, tu ich dir weh." Leider weiß ich nicht genau, wie ich das beschreiben soll. Ich mag ihn, aber  ... naja, ich weiß nicht wie ich das sagen soll.

Lukas: Ein guter Kerl, der mir aber leider ab und zu mal etwas auf die Nerven ging. Er hat ein bisschen oft auf Jared rumgehackt. Okay, irgendwo kann ich das ja verstehen, aber muss das immer sein, wenn alle anderen dabei sind? Er war eher der sensible, verständnisvolle von Beiden, fand ich. Eher so der beste Freund. Aber bei ihm war es auch viel offensichtlicher, dass er Kennedy mag. Lukas war zwar nett und hilfsbereit, führsorglich etc., aber mir war er einfach zu sehr Gentleman. Zu perfekt. Er hat für mich keine richtigen Ecken und Kanten. Ich mochte ihn schon, aber naja ... diese glatte Persönlichkeit ist nichts für mich.

Zitate:

"Nach einer gefühlten Ewigkeit hielt sie ihre Hände hoch, zwischen denen wie eine Schwimmhaut blauer Faden gespannt war, und sprach mich an."
"Was hat sie gesagt?"
"Man muss seine Finger auf ganz bestimmte Weise ineinander verschlingen, dann kann man seine Träume einfangen. Und man will sie ja nicht verlieren, weil es nicht leicht ist, sie wiederzufinden."
Lukas/Kennedy

Man kann sich den Menschen nicht aussuchen, der einen wirklich erkennt - den, der weiß, was in einem vorgeht, ohne dass man etwas sagen muss, den, der einen zum Lachen und Weinen und allem dazwischen bringen kann, indem er einen einfach nur ansieht. Der eine, den zu finden, unvorstellbares Glück bedeutet, und den zu verlieren, ein entsetzlichen Unglück.
Kennedy

Fazit:
Ein wirklich gutes Buch, was mich von Beginn an fesseln konnte und das mich gut unterhalten hat. Die Geschichte ist wirklich gut und macht einen interessanten Verlauf durch, die Wendung am Ende hat mir besonders gut gefallen. Die Charaktere sind toll, die Liebesgeschichte zwar auch, aber die war leider auch etwas sehr voraussehbar. Trotzdem möchte ich unbedingt Teil zwei lesen und freue mich auch schon sehr darauf.
Es war gut, aber mir fehlt noch ein kleines Fünkchen zur vollen Punktzahl. Daher bekommt dieses Buch von mir 4 von 5 Schmetterlingen.
Vielen Dank an Blogg dein Buch und den cbt Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Gewinnspiel - Bücherregal #5

Na ihr,
heute gibt es den 5. Teil meines Bücherregals, wohoo!


Wie man unschwer erkennen kann, ist mein "Tintenherz" leider etwas beschädigt. Damals war ich noch nicht so der "Büchersuchti" und habe glaube ich auch ca. 1 Jahr gebraucht um das Buch zu lesen. Und naja, das war dann einmal zu oft mit im Schwimmbad. Upsi.
Aber "Tintenblut" hat dann meine absolute Liebe zu Büchern geweckt. Damit fing dann für meine Eltern das Desaster an. Sie befürworten natürlich das viele Lesen, wenn es nicht gerade auf den Geldbeutel schlägt. Sorry.
Für das Gewinnspiel: 
Buch Nr. 7, Buchstabe Nr. 5
Ich hoffe euch macht das Gewinnspiel immer noch Spaß?
Einen schönen dritten Advent noch :)
Alles Liebe,
Linda

Samstag, 14. Dezember 2013

Die Seelen der Indianer von Nina Hutzfeldt

Allgemeines:
Titel: Die Seelen der Indianer
Autor/-in: Nina Hutzfeldt
Form: E-Book (226 Seiten)
Verlag: neobooks Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 4,99 €

Klappentext:

Jordan ist überglücklich als sie mit ihren Adoptiveltern in die USA auswandert. Dort beginnt sie eine Affäre mit einem älteren Mann und wird zum ersten Mal mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Ein Erbermittler taucht auf und Jordan beginnt Nachforschungen zu ihren Vorfahren anzustellen. 1968 Die junge Sasha geht mit ihrer besten Freundin Rachel verbotenerweise im See schwimmen, als sie auf einen Indianer treffen. Tage später kann Sasha an nichts anderes mehr denken und versucht ihn wiederzusehen. Dabei begibt sie sich in eine fremde Welt. Zwischen Krieg und Liebe!

Gestaltung:
Das Buch wurde von der Autorin selbst verlegt, weswegen ich gar nicht viel über die Gestaltung sagen möchte. Das Cover sieht vor allem wegen den Wolken und dem "Lichtblick" relativ schön aus. Mir gefällt die Schriftfarbe nicht so, aber das ist auch schon alles. Die Schriftart finde ich hingegen gar nicht so schlecht. Zur Geschichte passt es schon irgendwie, wenn ich so darüber nachdenke.

Meinung:
Durch ein Missgeschick ist meine E-Mail an eine andere Autorin im Postfach von Frau Hutzfeldt gelandet. Diese hat mir dann netterweise angeboten, dass ich ein Buch von Ihr rezensieren könnte. Ich bin ja eigentlich nicht so der E-Book-Leser, aber die Geschichte klang sehr interessant. Sie fängt auch bereit sehr interessant an. Im Prolog geht es um die Vorkommnisse von Sand Creek, also ein Indianer Massenmord. Und wie ich gerade recherchiert habe, ist das alles wirklich passiert, sogar der Name des Häuptlings ist der selbe. Das Ganze macht es noch emotionaler für mich. Man wird wirklich direkt am Anfang in eine sehr emotionale Situation geworfen, ich mein, es ist ein Massaker, es sterben Menschen! Und auch wenn man noch keinen Bezug zu den Charakteren aufgebaut hat, mit dem Sterben von Leuten geht man nie "normal" um, wenn es dass überhaupt gibt bei dieser Sache. Das Ganze hat mich direkt erschüttert und geschockt. Da dachte ich noch, es sei reine Fiktion. Aber jetzt weiß ich es leider besser. Danach geht es weiter im Jahre 2012. Hier trifft man auf Jordan, eine der beiden Protagonistinnen der Geschichte. Mehr muss ich eigentlich dazu nicht sagen. Die Kapitel sind sehr kurz, was mir gut gefiel. Zudem gibt es ständige Zeitwechsel. Mal ist man im Jahr 2012, mal im Jahre 1868. Die ganze historische Geschichte fängt im Prolog mit dem Jahr 1864 an und geht danach weiter im Jahr 1868 . Dort geht es dann um Sasha, die mir zwar gefiel, aber manchmal konnte ich mich einfach nicht mit ihren Entscheidungen anfreunden. Nun gut, damals haben die ja auch etwas anders gedacht als heute. Im Sinne von, das Denken hat sich verändert. Ich fand die Geschichte sehr interessant und spannend. Mit den Charakteren habe ich mitgefiebert und mitgefühlt. Zwar konnte ich  mich nicht hundertprozentig mit Ihnen anfreunden, aber sie haben zur Geschichte gepasst und ihr einen besonderen Beigeschmack hinzugefügt. Die Atmosphäre war wirklich toll, es hat alles super gepasst und ich konnte mir alles haargenau vorstellen. Manchmal hab ich nicht wirklich durchgeblickt, wer nun am reden war, aber dass tut der Krone jetzt keinen Zacken abbrechen. Der Schreibstil war wirklich okay, leicht zu lesen und zu verstehen. Wie erwähnt, wurden hier wahre geschichtliche Begebenheiten beschrieben, die die Geschichte sehr viel spannender gemacht haben und die einen leider auch sehr mitgenommen haben. Mich zumindest haben die beiden Massaker sehr berührt.

Charaktere:

Jordan: Ich weiß gar nicht genau, wie alt sie ist, aber ich schätze mal so um die 16 Jahre wird sie alt sein. Auf den ersten Blick war sie mir sehr sympathisch, aber als sie dann John kennen gelernt hat, war mir ihr Verhalten sehr suspekt. Sie hat sich eher benommen wie 27 und wie als wäre John ihr "Abenteuer", wenn ihr versteht was ich meine. Als sie jedoch echte Gefühle für ihn entwickelt, wusste ich nicht mehr wirklich, was ich von den Beiden halten soll. Mir war von Anfang an klar, dass Jordan auf den Mund fällt, wenn sie denkt, dass er sie lieben würde. Aber hey, Liebe macht blind. Trotzdem habe ich gehofft, dass sie vielleicht ein bisschen den Bezug zur Realität behält und John nicht vollkommen auf den Leim geht. Ihre Vorfahren-Suche fand ich echt spannend und interessant, jedoch hätte ich mir den ein oder anderen Gedanken an ihre Familie ganz am Ende des Buches gewünscht. Ich weiß nicht ob ich sie mochte oder nicht. Einerseits war sie nett, andererseits auch viel zu naiv.

Sasha: Ein junges Mädchen, dass, wenn ich mich nicht täusche, 17 Jahre alt war. Sasha wirkte auf mich sehr rebellisch, sie hat sich ihrer Mutter widersetzt und einfach Sachen getan, die sich für junge Mädchen nicht geziemt haben. Zwar hat sie daran gedacht, wie sehr sie sie enttäuscht, aber sie ist trotzdem einfach ihren Weg gegangen. Das fand ich einerseits mutig, andererseits auch ziemlich rücksichtslos. Ihre Entscheidungen konnte ich besser verstehen als die von Jordan. Ich meine, man tut vieles aus Liebe. Aber ich hätte das nicht fertig gebracht, denke ich. Nun, ihr Verhalten am Ende konnte ich zumindest Rachel(beste Freundin) gegenüber nicht verstehen. Immerhin wollte diese sie ja nur retten. Genauso wenig wie ich Little Rose im Stich gelassen hätte. Aber ansonsten mochte ich Sasha mehr als Jordan, was nicht heißt, dass ich sie total gern hatte.

John: Ein totaler Idiot. Er war vielleicht zwischen 30 und 40 Jahre alt und Pilot. Er hat Jordan verführt und sie einfach für seine Lust ausgenutzt. Sie hatte jedoch echte Gefühle, während er das Ganze nur als Spaß angesehen hat. Und als es dann brenzlig wird, verschwindet er einfach. Argh, was mich direkt am Anfang besonders aufgeregt hat, war eine Situation mit Jordan nach dem Sex. Er meinte zu ihr, dass sie immer schön die Pille nehmen soll. Wo ich mir so dachte: "Man erkundigt sich vorher, nicht danach, du Idiot!" Argh, Aufregung pur. Ich mochte John nicht eine Minute, der war mir von Anfang an suspekt.

Zitate:

An diesem Tag erlagen viele Indianer ihren Verletzungen.
Nur weil ein General seinen Ruf wiederherstellen wollte.
Nur weil eine Gruppe Hundesoldaten ihren Familien Nahrung bringen wollte.

"Plötzlich spürte ich wie der Boden unter meinen Füßen zu wanken begann und ich in den Sog der Liebe gezogen wurde."
Rachel (Sashas Freundin)

Mein persönlicher Soundtrack:
Das Lied hab ich zwar nicht in Dauerschleife gehört, aber wenn ich so darüber nachdenke, finde ich es ganz passend.
 
Fazit:
Gefühlvoll und authentisch erzählt die Autorin eine Geschichte über wahre Begebenheiten, die man nicht vergessen sollte und die trotzdem kaum einer kennt. Die Verknüpfung zwischen Historie und der heutigen Zeit ist sehr gelungen und bleibt mir bestimmt noch eine Weile im Kopf. Auch die gute Recherchearbeit der Autorin möchte ich hier noch einmal loben.
Für dieses dramatische Buch gibt es von mir 4,5 von 5 Schmetterlingen.
 

 Vielen Dank an die Autorin Nina Hutzfeldt für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.


Gewinnspiel - Bücherregal #4

Hallöchen,
 
heute ist mein viertes Regalbrett dran. Freut ihr euch eigentlich schon auf Weihnachten?

Wie ihr seht, ist das Regal ein bisschen Vampirbelastet. Gestern habe ich den Trailer zum Film von "Vampire Academy" gesehen und finde den gar nicht so schlecht. Der Film soll wohl im Frühjahr in die Kinos kommen. Was ich auch bald wieder lesen möchte sind "The Vampire Diaries". Ich mag zwar die Serie mehr, aber die Bücher finde ich trotzdem nicht schlecht.
 
Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 12, Buchstabe Nr. 12
 
Nur so zur Info, ihr müsstet hiermit 5 von 16 Buchstaben haben.
 
Viel Spaß und Glück weiterhin :)
 
Alles Liebe
Linda
 


Freitag, 13. Dezember 2013

Gewinnspiel - Bücherregal #3

Halli, hallo, hallöle (oder wie auch immer man das schreibt),
 
heute ist das dritte Regalbrett dran.
 
 Ich wünschte, ich könnte irgendwann mal ein paar mehr Reihen vervollständigen.
Ich muss echt gestehen, dass von "Besessen" bis "Die unendliche Geschichte" alles ungelesen ist. Urbat ist wohl auch meine älteste SuB-Leiche. Wenn mein SuB wieder etwas geschrumpft ist, möchte ich auch die "His-dark-Materials"-Trilogie noch einmal re-readen. Den Film zu "Der goldene Kompass" fand ich wirklich furchtbar. Urks.

Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 6, Buchstabe Nr. 4

Es sind übrigens nur 13 Regalbretter. Also werden bei drei Stück jeweils zwei Buchstaben gesucht. :)

Alles Liebe,
Linda


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Gewinnspiel - Bücherregal #2

Hallü,

heute möchte ich euch das zweite Regalbrett zeigen. :)
Hier steht vor allem meine House of Night-Reihe. Ich mag sie ja, auch wenn einige sie verteufeln. Leider bin ich bisher nicht weiter gekommen als bis Band 6, weil ich noch so viel lesen muss.

Der Percy-Schuber ist so schön, oder? Da oben liegen übrigens Leseproben etc.
Ich muss die Reihe echt mal lesen. Immerhin habe ich den ersten Film gesehen.
 
Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 9, Buchstabe Nr. 1
 
Übrigens besteht das Wort aus 16 Buchstaben.
Und das Lösungswort schickt ihr bitte an meine E-Mail-Adresse, anstatt es in die Kommis zu schreiben. Da hab ich nicht ganz nachgedacht :)
 
Alles Liebe,
Linda
 
 


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Don't let it get to you, Ben! - Du bist nicht allein. von Doreen Gehrke

Allgemeines:
Titel: Don't let it get to you, Ben! - Du bist nicht allein.
Autor/-in: Doreen Gehrke
Form: Broschiert (321 Seiten)
Verlag: Doreen Gehrke Verlag
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 16,90 €
ISBN: 978-3-9815945-2-2

Klappentext:

"Mark Twain soll einmal gesagt haben: Twenty years from now you'll be more disappointed  by things you didn't do than by the ones you did do. So, throw off the bowlines. Sail away from the save harbor, catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.", hörte ich die Stimme meiner Englischlehrerin, als ich mal nicht aus dem Fenster schaute und an mein langweiliges Leben dachte. Mark Twain hatte recht, und ich spürt, wie meine Wangen Feuer fingen, weil ich mich so sehr angesprochen fühlte."
Man ist für sein Leben selbst verantwortlich, und man sollte es selbst in die Hand nehmen, und nicht darauf warten, dass jemand kommt, einen an die Hand nimmt und zeigt, wie man sein Leben leben kann. Denn es heißt auch nicht umsonst "Können liegt im Wollen". Aber so einfach, wie es sich anhört, ist es meistens nicht. Äußere Einflüsse, wie Arbeit, Familie und Freunde können einen behindern, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber nichts ist schwerwiegender, als sich selbst im Weg zu stehen. Ben wird diese Erfahrungen machen und will, muss, sollte sich dabei ständig vor Augen halten: Don't let it get to you!

Gestaltung:
Von der Innengestaltung gibt es nicht viel zu erzählen, aber mir gefällt das Cover und vor allem das Format des Buches. Es ist nämlich kein richtiges Standardbuch, sondern hat mehr so eine etwas quadratische und große Form. So, wie manche Schulbücher. Das gefiel mir wirklich gut, es war mal etwas anderes. Auf dem Cover ist ganz vorne natürlich Ben und das kleine Blondchen daneben scheint seine Schwester Sam zu sein. Auf der anderen Seite sind seine Mum und sein großer Bruder zu sehen. Die restlichen würden euch wahrscheinlich nichts sagen, da ich nicht denke, diese Namen überhaupt zu erwähnen. Das Cover gefällt mir einfach wirklich gut und es passt auch wunderbar zur Geschichte.

Meinung:
Der Klappentext hat mich sofort gepackt. Als ich dieses Buch in den Händen hielt und ihn gelesen habe, wollte ich sofort anfangen mit lesen. Ging ja leider noch nicht. Aber jetzt bin ich fertig mit dem Buch. Der Anfang war wirklich gut und der Einstieg fiel mit nicht schwer. Die Charaktere waren sympathisch, Ben hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Atmosphäre passt. Es gibt allerdings ein paar Sachen die ich bemängeln muss. Dazu aber erst später. Die Geschichte ist sehr interessant. Ben will Musiker werden und um das zu erreichen, nimmt er schließlich an einer Casting-Show teil. Diese ist so eine Mischung aus "DSDS" und "The Voice". Ich fand die Geschichte ganz interessant, da ich ja selber Musik machen möchte später, aber von Casting-Shows generell nichts halte und auch gar keine gucke. Ich fand die Idee dahinter wirklich nicht schlecht und es hat mich wirklich neugierig gemacht. Mir gefiel der Teil an sich sehr gut, ich wollte unbedingt wissen, wie weit Ben und sein Kumpel Charly es schaffen würden. Doch irgendwie musste ich auch ab und an mal zweifeln. Die Castinggeschichte war mir mitunter nicht ganz authentisch. Zum Beispiel gab es Security die, wenn ich mich recht erinnere, mit Maschinengewehren bewaffnet waren. Okay, es spielt in Amerika, aber bitte was? Das fand ich schon sehr merkwürdig, nur so als Beispiel. Das die Geschichte in Amerika spielt hat mich etwas überrascht, jedoch kann ich im Rückblick auf das Buch nachempfinden, warum es dort und nicht hier in Deutschland spielt. Ich kenn mich zwar mit Gesetzen noch nicht so aus, doch ist in Amerika ja vieles lockerer als hier. Das Buch hat mir leider nur mittelmäßig gefallen, was vor allem an Ben lag. Am Anfang war alles gut und auch interessant.  Die Spannung ist auch das ganze Buch über geblieben, es hat sich nicht in die Länge gezogen, sondern war genau richtig bemessen. Aber Ben wurde mir immer unsympathischer, je länger er bei der Show dabei war. Vor allem das hat mir leider immer mehr die Lust an diesem Buch verdorben. Das einzige was mir am Anfang negativ auffiel war, dass es keine wirklich normalen Familien hier gibt. Bens Mutter hat drei Kinder von drei verschiedenen Männern, die Nachbarin hat einen Mann, der sie und ihre Tochter schlägt und Charlys Mum ist bei einem Unfall verstorben, sein Dad sitzt seit dem im Rollstuhl. Das kann ja alles sein und da Ben in einem sozialschwachen Umfeld lebt, passt es vielleicht dem ein oder anderen auch ganz gut. Mir aber leider nicht. Mir war das zu viel spektakulärer Hintergrund um ehrlich zu sein. Da hätte es ruhig etwas ruhiger zugehen können. Das ist ja auch kein Weltuntergang, nur etwas, was mir halt auffiel. Ansonsten war das Buch von der Geschichte und den sonstigen Charakteren eigentlich super. Bis zum zweiten Teil dauert es leider noch etwas, wenn auch nicht lange. Dem werde ich trotzdem eine Chance geben, auch wenn ich von Ben echt genervt war am Ende. Aber das Buch hatte einfach einen guten und spannenden Cliffhanger, da möchte ich mir Band zwei nicht entgehen lassen.

Charaktere:

Ben: Ben ist der stereotypische 17-jährige, der nicht wirklich was mit seinem Leben anzufangen weiß. Zu Beginn war Ben noch wirklich nett und freundlich, ich mochte ihn und konnte mich wirklich gut in ihn hineinversetzen. Ich weiß ja selber wie das ist, wenn die Musik auf der Strecke bleibt. Er tut mir echt etwas leid. Aber ab der Hälfte des Buches verändert er sich zunehmend zum negativen. Es fängt damit an, dass sein Bruder ihn wiederholt "Kleiner" nennt und das Ben nun mal gar nicht passt. Aber anstatt das seinem Bruder im normalen Tonfall zu sagen, flippt er direkt aus. Ben kam mir im Allgemeinen sehr aggressiv rüber in dem Buch. So hat er zum Beispiel jemandem Namens "Mücke" ohne Vorwarnung direkt eine reingehauen, als dieser ihn so betitelt hat. Das fand ich nicht nur sehr übertrieben, sondern auch alles andere als passend. Das Buch wird aus Bens Perspektive erzählt und jetzt mal im Ernst, er regt sich über "Kleiner" auf, nennt die anderen in Gedanken aber auch immer "Bengel". Wieso? Da hab ich schon angefangen mit dem Kopfschütteln. Ben reagiert eigentlich fast immer aggressiv und hat ein paar Mal seine Faust ausrutschen lassen, aus Gründen, die mir nicht ersichtlich waren. Selbst seinem "Freund" Charly gegenüber ist er mit unter direkt aggressiv gegenüber. Okay, Charly macht es nicht anders, aber was ist das bitte für eine Freundschaft, wenn du deinem Freund einfach mal drohst ihm "die Fresse zu polieren" oder Ähnliches? Ich konnte Bens Gedanken von mal zu mal weniger verstehen. Es gab so vieles was ich nicht verstanden hab. Zum Beispiel ist er stolz auf seine 11-jährige Schwester, als sie dem Nachbarsmädchen eine reinhaut und auch bestätigt, dass sie dies ein weiteres Mal tun wird. Da ist der stolz drauf. Vielleicht sehe ich das alles auch zu eng, aber dass hab ich wirklich nicht verstanden und es hat mich wirklich etwas aufgeregt. Aber das was mich am meisten gestört hat, ist Bens "Fantasie". Erst mal geht er zu seiner Freundin, die er etwas länger nicht gesehen hat, nur um mit ihr zu schlafen. Zum ersten Mal. Danach verzieht er sich sofort wieder. Kein Hallo oder etwas in der Art. Ich bin auch in dem Alter und wenn ein Typ nur deswegen vorbei kommen würde, könnte er mir mal den Buckel runter rutschen. Und zum anderen sagt seine Freundin nach dem Sex: "Beim nächsten Mal wird's besser." Erst denkt Ben sich, dass sie wahrscheinlich einfach schon mal Sex hatte. Ist ja auch vollkommen okay. Aber nein, Ben kommt auf einen viel wahrscheinlicheren Gedanken: Sie ist eine Prostituierte gewesen! Was zur Hölle?! Wieso? Du hast keine Beweise Junge, du stützt dich auf Vermutungen, nur weil sie mit einer Prostituierten befreundet ist. Was ich mir dabei gedacht habe, will ich hier gar nicht erst hinschreiben. Und auf Grund seiner Vermutung spielt Ben mit dem Gedanken, sie einfach nicht mehr anzurufen und sie in den Wind zu schießen. Ohne das sie überhaupt eine Ahnung hat. Arrrgh, wieso? Das will in meinen Kopf nicht rein. Ich mag Ben trotzdem irgendwo, auch wenn er blöde Gedankengänge hat und sehr aggressiv ist. Aber auf irgendeine verschrobene Art und Weise, mag ich ihn trotzdem.

Charly: Charly ist Bens Kumpel, den er beim Casting kennen lernt. Praktisch sein bester Freund. Nicht zu verwechseln mit seinem Bruder, der heißt nämlich ebenfalls Charly. Eigentlich ist Charly voll okay, er kommt zu Beginn ebenfalls als netter Junge daher. Ich mag ihn auch, so ist es nicht. Er ist nur halt dieses typische A****, das den Eindruck macht, wie als hätte er jede Nacht 'ne andere. Wahrscheinlich ist er das auch, ich hab bei den ganzen Namen bei der Show ein wenig den Überblick verloren. Auf jeden Fall denke ich, dass er seine Familie nicht zu schätzen weiß, im Gegensatz zu Ben. Sorry, ich mag das einfach nicht, wenn man seine Eltern ignoriert oder ihnen nicht einmal Bescheid gibt, wenn man ein paar Tage wegfährt. Das liegt aber an mir selber, nicht an Charly. Er scheint echt nett zu sein und wie gesagt, ich mag ihn. Auch ist er Ben gegenüber ein guter Freund. Obwohl ich das in manchen Situationen in Frage stellen würde.

Charly: Dieses Mal geht es wirklich um Bens Bruder. Den mochte ich wirklich total. Wenn Ben ihn braucht, ist er für ihn da. Er kümmert sich um die Familie und scheint echt ziemlich erwachsen zu sein. Nicht so einer, der sich ständig mit seinem Bruder streitet, sondern eher einer, der sich um ihn kümmert und mit dem man sprechen kann, wenn einem etwas auf dem Herzen liegt. Halt so ein Bruder, wie man ihn sich wünscht. Und ich mochte ihn total!

Zitate:

"Nur wenn man etwas alleine geschafft hat, weiß man, ob man es auch wert ist!"
Ben

Mein persönlicher Soundtrack:

Das Lied hat Ben bei einem seiner Auftritte gesungen.
Fazit:
Ein gelungener Einstieg in ein tolles Buch, welches durch den Protagonisten leider etwas an Punktzahl verloren hat. Trotz allem werde ich mir den 2. Teil der Reihe kaufen und ich bin schon gespannt, was dieser bereit hält. Der Cliffhanger am Ende hat auf jeden Fall noch mal etwas rausgeholt.
Deshalb bekommt das Buch von mir 3,5 von 5 Schmetterlingen.

Gewinnspiel - Bücherregal #1

Hallöchen,

heute möchte ich euch das erste Regalbrett meines Bücherregals vorstellen. Aber erst einmal bekommt ihr einen kleinen Gesamteindruck:


Das wären dann also die beiden Regale. Für einen kleinen Überblick reicht das doch, oder?
Die Bücher die jeweils etwas hervorgehoben davor stehen in Regal 1 werden übrigens einfach beim Zählen ausgelassen. Die habe ich auch gar nicht mit fotografiert.
 
Meine Regale sind weitestgehend nach Genre geordnet. Bis auf die, die jetzt keinen richtigen Platz mehr haben. Insgesamt sind es übrigens 13 Regalbretter. Fast mein ganzes erstes Regal besteht aus Jugendfantasy-Büchern, die bei mir auf jeden Fall dominieren.
 
Ich weiß gar nicht, was ich noch zu den einzelnen Regalen sagen soll. Das hier ist mein erstes Jugendfantasy-Regalbrett und zu den meisten Büchern gibt es hier sogar Rezensionen. Wenn auch nicht immer die Besten. Und ich liebe Harry Potter, obwohl mir der liebe bis vor drei Jahren noch unbekannt war.
 
 
 
 
Falls ihr irgendetwas nicht lesen könnt, sagt mir bitte Bescheid ja?
 
Für das Gewinnspiel:
Buch Nr. 3, Buchstabe Nr. 18
und
Buch Nr. 11, Buchstabe Nr. 4
 
Was haltet ihr eigentlich von dieser "Schnitzeljagd"?
 
Alles Liebe,
Linda
 
 

Dienstag, 10. Dezember 2013

1 Jahr? Ernsthaft? Pff, glaube ich dir aber nicht.

Kaum zu glauben, vor genau einem Jahr habe ich meine erste Rezension veröffentlicht. Seit dem habe ich viel dazu gelernt, denke ich. Und ich hab echt durch gehalten. Nicht, dass mir das bloggen keinen Spaß machen würde, aber manchmal habe ich ja 'ne längere Pause, da mach ich mir dann immer voll Stress deswegen. Aber egal.

Was ist denn in diesem Jahr alles passiert:
  • ich habe gelernt, bessere Rezensionen als am Anfang zu schreiben :p
  • ich habe tatsächlich Bücher zum rezensieren bekommen :)
  • ich habe 70 Bücher rezensiert

Und ich habe einen Haufen toller Leute kennen gelernt und zwar euch <3

Deswegen gibt es natürlich auch ein kleines Dankeschön und zwar



Da diesen Monat Weihnachten ist, verzeiht ihr mir ja bestimmt, dass es nicht so ein super cooles Überraschungspaket wird, aber die beiden Taschenbücher sind doch auch nicht schlecht oder? Natürlich werde ich noch ein paar Kleinigkeiten mit rein tun.
Die Regeln sind eigentlich einfach, aber ich hab mir Mühe gegeben etwas kreativer zu werden.
In den nächsten 13 Tagen werde ich euch praktisch zum Jubiläum mein Bücherregal vorstellen, davon kommt jeden Tag ein Regalbrett dran. Dazu werde ich dann ein paar Worte verlieren. Am Ende des Posts stehen dann zwei Zahlen, mit denen ihr einen Buchstaben des Lösungswortes bestimmen könnt. Ich hoffe das war jetzt verständlich. Z. B.:
Regalbrett 1: Buch Nr. 5, Buchstabe 13
Also praktisch eine kleine Schnitzeljagd. Die Buchstaben sind durcheinander gewürfelt, aber ich hoffe, es ist trotzdem nicht zu schwer (oder zu leicht). Manchmal müsst ihr auch zwei Buchstaben suchen, aber das bekommt ihr schon hin. Ach ja, beim zählen immer von links nach rechts. ->
Wenn ihr das Lösungswort habt, schreibt es mir einfach per Mail.
Teilnahmebedingungen:
  • ihr solltet Leser sein oder werden (oder falls ihr kein Google-Konto habt, schreibt einfach eine kleine E-Mail mit der ihr bestätigt, dass ihr am Gewinnspiel teilnehmen wollt)
  • ihr müsst keine Werbung machen, aber vielleicht seid ihr ja trotzdem so lieb :)
  • Teilnahme unter 18 ist nur mit der Einverständniserklärung der Eltern möglich
  • Wohnsitz in Deutschland oder mit Packstation an der Grenze
  • das Gewinnspiel geht von heute dem 10. Dezember 2013 bis zum 10. Januar 2014 um Mitternacht, ihr habt also genügend Zeit, das Lösungswort zu finden.
Falls ihr noch fragen habt, einfach in die Kommentare :)