Samstag, 26. Oktober 2013

Neuzugänge - =^.^=

Hallöchen,

ich bin momentan etwas knapp bei Kasse, deswegen kommt bei mir momentan nicht so viel an. Okay, wenn ich könnte, hätte ich mir auf jeden Fall ein Buch gekauft. Aber ich will mich ja erstmal um meinen SuB kümmern.

Dieses Buch hat mich diese Woche erreicht:
Der Erbe der Zeit: Das Erwachen von Christoph Schneider
Das Buch hab ich bei BloggdeinBuch gewonnen und bisher ist es eigentlich echt unterhaltsam und spannend. Mal sehen, ob das auch so bleibt.

Die gewonnen Bücher oder die, die meine Mami gekauft hat, zähle ich mal nicht mit zur Reihen-Abbau-Challenge.

Liebe Grüße
Linda

Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater

Allgemeines:
Titel: Wen der Rabe ruft
Autor/-in: Maggie Stiefvater
Form: Hardcover (459 Seiten)
Verlag: Script 5
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 18,95 €
ISBN: 978-3-8390-0153-0

Klappentext:

Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen - bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.

Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?

Gestaltung:
Zur Gestaltung im Buch gibt es nichts zu sagen, die ist wie bei jedem anderen auch. Aber das Cover ist doch mal mega schön, oder? Dieses dunklere Grün, welches dann immer heller wird und dann diese Efeuranken. Das ist doch mal voll schön.

Meinung:
Nun, ich muss gestehen, dies hier ist mein erstes Buch von der Autorin. Und nach dem ich hörte, dass einige von der "Nach dem Sommer"-Trilogie nicht so begeistert waren, war ich ziemlich skeptisch. Aber Leute, ich kann es kaum abwarten das nächste Buch der Autorin in den Händen zu halten. "Wen der Rabe ruft" hat mich so gepackt, dass ich fast hundert Seiten pro Tag gelesen hab. Nun ja, es sind ja auch Ferien, aber das ist für mich echt ungewöhnlich. Das Buch beginnt super, der Einstieg fällt einem leicht und man fängt sofort an, sich in dieser Geschichte zu verlieren. Die Charaktere sind alle super authentisch und sympathisch, der Schreibstil ist einfach grandios. Die Atmosphäre des Buches ist genauso toll wie alles andere an ihm. Die Geschichte um Blue und Gansey, die ehrlich gesagt nur indirekt eine Geschichte um die beiden ist, ist eine wirklich tolle Idee. Eine richtige Lovestory würde ich hier allerdings nicht erwarten. Hier und da gibt es zwei - drei süße Momente, das war es aber schon. Also sollte man sich in der Hinsicht nicht zu viel versprechen. Immerhin ist es der erste Band von vieren (laut meiner Buchhandlung) wo es dann wohl auch wieder jahrelang Abwarten heißt. Das dieses Buch keine wirkliche Liebesgeschichte hat, hat mich allerdings kein bisschen gestört. Es passt irgendwie und man kann ja schon mal munkeln, wie es im nächsten Band weitergeht. Hier geht es ja auch um Übernatürliches, was wirklich interessant gemacht ist. Ich zumindest hab viel Neues entdeckt und fand das Ganze echt interessant. Und das Ende ... da musste ich wirklich die Luft anhalten, mein Herz ist praktisch stehen geblieben. Nach und nach konnte man das Puzzle zwar zusammen fügen, aber das es so wird, habe ich nicht erwartet. Das Buch ist dann auch noch so böse und hat einen richtig gemeinen Cliffhanger, aaaah!

Charaktere:

Blue: Der Normalo in der Familie. Während alle um sie herum wahrsagen oder Tote sehen können, kann Blue praktisch gar nichts und wenn, dann ist es nur von indirektem Vorteil. Sie ist nicht direkt eine Rebellin, sondern wirkt eher wie ein pflegeleichtes Kind, aber ab und an gewinnt man schon mal den Eindruck, dass es nicht so ist. Ich mag Blue, sie hat irgendwie so eine offene Art und nimmt kein Blatt vor den Mund. So ist das erste Aufeinander treffen von ihr und Gansey zum Beispiel überhaupt nicht vielversprechend. Aber Blue ist echt eine tolle Protagonistin und hat immer eine gute Antwort parat.

Gansey: Am Anfang wirkte er total wie so ein alleswissender Klugscheißer. Aber nach einer gewissen Zeit ist er sogar richtig cool geworden. Er ist vor allem viel für seine Freunde da, scheint sich für alle verantwortlich zu fühlen. Nun ja, er ist reich und kann sich alles leisten. Damit will er auch seinen Freunden was besseres bieten, indem er sie zum Beispiel in seiner Bude wohnen lässt. Er macht sich einfach immer Gedanken wie er ihnen helfen kann und wie er es schafft, sie aus bescheidenen Situationen raus zu boxen. Ich hatte auch so das Gefühl, wie als wäre da irgendetwas Unbestimmtes zwischen ihm und Blue, so 'ne Anziehung. Auf jeden Fall ist Gansey ein klasse Typ.

Adam: Einer von Ganseys besten Freunden, der es leider nicht leicht hat. Er wohnt mit seinen Eltern in einem Wohnwagenpark und um auf die Schule gehen zu können, hat er viele Nebenjobs. Auch ist er es, der Blue irgendwie in die Gruppe integriert. Sie gefällt ihm und obwohl er ein wenig schüchtern und unsicher wirkt, verstehen die Beiden sich wirklich gut. Er ist irgendwie so der klassische gute Typ aus der Gruppe und ich mochte ihn total.

Zitate:

Blue hatte zwei große Regeln im Leben. Nummer eins: Halte dich von Jungs fern - die machen nur Ärger. Und Nummer zwei: Halte dich von den Aglionby-Jungs fern - die sind alle Mistkerle.

"Blue. Ich heiße Blue Sargent."

"Blair?"
"Blue."
"Blaize?"
Blue seufzte. "Jane."
Blue/Roger Mallory

Als Ronan sah, wie Gansey auf dem Bett lag und Blue am Kopfende kniete, bemerkte er: "Wenn du jetzt spuckst, Blue, triffst du genau sein Auge."

Sie waren nicht einmal alt genug, um sich irgendwo ein Getränk mit Alkohol zu bestellen. Wie konnten sie sich da anmaßen, über Leben und Tod zu entscheiden?
Gansey

Fazit:
Ein wunderbares Jugendbuch, welches irgendwie den richtigen Touch Fantasy miteinbringt. Mich hat es total gefesselt und ich habe es verschlungen. Meistens konnte ich es kaum abwarten dieses Buch wieder in die Hand zu nehmen. Ich liebe es und bin schon so gespannt auf die anderen Werke von Frau Stiefvater.
Dieses Buch bekommt von mir 5/5 Schmetterlingen.


Sorry Leute, ich glaub mich hat momentan so 'ne Blogger-Unlust gepackt. Deswegen hat sich diese Rezi auch drei Tage lang gezogen. Tut mir leid.

Liebe Grüße
Linda

Samstag, 19. Oktober 2013

Gewinnspiel [Vollendet] !

Hallöchen,
 
bei Lenas Welt der Bücher gibt es ein tolles Gewinnspiel.
Und zwar kann man dort den ersten und zweiten Band von "Vollendet" gewinnen.
Die Bücher sollen echt interessant sein und ich bin wirklich neugierig auf die Geschichte.
 
Liebe Grüße und viel Glück !
Linda

Neuzugänge - Lieber SuB, gemeinsames dicker werden war nicht mein Ziel ...

Hallöchen Leute,

jaaa, ich bin leider ein ziemlich undisziplinierter Mensch. Sowohl meine Diät als auch mein SuB-Abbau laufen nicht gut. Aber das wars jetzt wirklich ganz sicher. Zumindest heute.

Zu dem Buch muss ich glaube nicht mehr viel sagen. So reale Themen interessieren mich halt und im Post hier drunter gibt es ja auch schon meine Rezension.
 
Der erste Band der Holly Denham Dilogie. Den zweiten hab ich mir in den Sommerferien gekauft, deswegen hat dieser noch gefehlt.
 
Die beiden Bücher hat mir meine Mama bei Rebuy für jeweils 1 € gekauft. Ich freu mich schon voll darauf. Und das Cover ist irgendwie so hübsch.
 
Eigentlich das selbe wie oben. Jetzt hab ich wirklich 5 Ahern Bücher im Regal, aber noch nicht eines davon gelesen. ._.
 
Dieses Leseexemplar hab ich von meiner Lieblingsbuchhandlung zum Lesen geliehen bekommen. Bis jetzt ist es auf jeden fall echt interessant. Und ich schäme mich fast, aber es ist mein erstes Buch von der Autorin.
 
Was habt ihr die Woche so gekauft? Kennt ihr vielleicht eines der Bücher?
 
Liebe Grüße
Linda (die seit gestern endlich Ferien hat)
 
 



Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht von Laura Pape

Allgemeines:
Titel: Lebenshungrig - Mein Weg aus der Magersucht
Autor/-in: Laura Pape
Form: Taschenbuch (235 Seiten)
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €
ISBN: 978-3-86265-313-3

Klappentext:

"Ich möchte mit meinem Buch denjenigen Mut machen, die selbst unter einer Essstörung leiden und keinen Ausweg mehr sehen. Kämpft! Es ist nie zu spät, das Leben wieder zuzulassen!"

Krank bleiben oder gesund werden? Hungern oder leben? Spätestens, wenn ihre Essstörung einen kritischen Punkt erreicht hat, müssen Betroffene sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. So auch Laura Pape. Über eine Diät gerät sie mit 17 in die Magersucht und schnell wird ihr bewusst, dass sie der gefährlichen Krankheit ohne fremde Hilfe nicht mehr entkommen wird.
In einer Klinik lernt Laura, ihre Angst vor Kalorien in den Griff zu bekommen, doch erst nach der Entlassung gelingt es ihr, Schritt für Schritt den Weg aus der Magersucht zu finden. Ihr Lebenswille siegt.
In Lebenshungrig zeichnet die junge Autorin ihre Krankheitsgeschichte, vor allem aber auch ihre Genesungsgeschichte nach, um andere Betroffene zu ermutigen, sich für das Leben zu entscheiden.

Gestaltung:
Das Buch ist im großen und ganzen ähnlich gestaltet wie "Kontrolliert außer Kontrolle". Auch hier befinden sich Bilder der Autorin in schwarz-weiß zwischen den Seiten. Es gibt jedoch keine direkten Kapitel. Stattdessen steht immer der Monat darüber z. B. "Mitte Oktober" oder "Früher". Aber die Bilder sind schön und strahlen immer etwas anderes aus. Mal sieht man praktisch die Lebensfreude, mal sieht sie gerade zu gequält aus. Und ich glaube, dass soll auch so sein. Auch das Cover ist schön gehalten, das Grün sticht so toll heraus.
Meinung:
Ich selbst bin zwar nicht magersüchtig, interessiere mich aber stark für das Thema. So reale Themen wie Magersucht, Amokläufe etc. eben. Zu dem leidet oder litt (man ist sich nicht ganz sicher) eine gute Freundin unter Magersucht, wenn auch nicht so extrem wie die meisten. Auf jeden Fall ist es ja nicht das erste Buch mit dieser Thematik welches ich lese. Aber es ist erst die zweite Biographie sag ich jetzt mal. Ich war richtig gespannt auf das Buch und habe es mir sofort am Erscheinungstag bestellt. Zu dem war mir die Autorin nicht unbekannt. Immerhin hat sie selber einen Blog und ist sogar Leserin bei mir. Nun hat also dieses Buch seinen Weg zu mir gefunden und ich konnte gar nicht aufhören mit dem Lesen, als ich es einmal angefangen hatte. Ich hoffe immer, durch diese Bücher vielleicht einen besseren Einblick in die Sichtweise von Magersüchtigen zu bekommen. Und tatsächlich kann ich irgendwie besser verstehen, wie solche Menschen ungefähr denken. Glaube und hoffe ich zumindest. Es war mal wieder wirklich interessant und spannend. Ich konnte das Buch nicht weglegen und musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zudem gibt es noch Rückblicke von Freunden und Familie, die auch wirklich gut schildern, wie sich die Personen gefühlt haben und was sie dachten. Außerdem wurde das Buch in drei Teile aufgeteilt: "Fallen", "Kämpfen", "Leben". Man wusste also genau in welchem Stadium Laura war und dass hat es einem mitunter einfacher gemacht, nachzuempfinden. Die Geschichte des Buches ist klar und die Message ist zumindest bei mir angekommen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob es nicht doch erst mal triggernd wirkt. Es war wirklich richtig fesselnd, Lauras Geschichte ist total interessant und man fiebert einfach mit und hofft einfach, dass es ihr bald besser geht. Sie kam auch nie irgendwie unsympathisch rüber oder so. Keine Situation wo ich dachte: "Was tust du da Mädchen?" Ich zumindest wusste ja, dass sie nicht die Einzige mit der Krankheit ist, die so handelt. Man kann das halt einfach nicht vergleichen und nachempfinden wie sich Magersüchtige fühlen und empfinden. Meistens merken es die Betroffenen ja wirklich erst dann, wenn sie ganz unten angekommen sind. Was mich wirklich begeistert hat war, dass sie tatsächlich geheilt ist. Die Bücher die ich gelesen habe, haben alle mittendrin oder vor Beginn einer Therapie aufgehört. Dieses nicht. Hier ist zum ersten Mal ein Ausweg geschildert und genau das gefällt mir so. Natürlich hat Laura auch erst mal den ein oder anderen Rückfall erleiden müssen, ganz ohne geht es nicht. Aber sie ist aufgestanden und hat weitergemacht. Auch wenn ich den Auslöser für den ersten Kampfeswillen nicht ganz verstanden habe. Und selbst wenn man nicht betroffen ist, so macht einem dieses Buch trotzdem Mut.

Die Autorin:

Laura Pape: Ein tolles Mädchen, dass genug Kampfgeist entwickelt hat und der Magersucht letztendlich entkommen konnte. Und, auch wenn es komisch klingen mag, ich bin sehr stolz auf sie. Für niemanden ist es einfach seine Sucht aufzugeben, auch wenn Magersucht etwas vollkommen anderes ist als zu rauchen. Für diesen Kampf braucht man Mut und den dazugehörigen Willen zu siegen. Ich weiß nicht, ob ich es an ihrer Stelle geschafft hätte. Das weiß wohl niemand. Aber sie gibt mir Hoffnung, dass meine Freundin und auch andere den Ausweg finden. Ich bewundere sie für ihre Stärke und ihren Sieg.

Zitate:

Es schmeckt einfach zu köstlich und weil wir so viel Spaß zusammen haben, denke ich auch gar nicht groß darüber nach, wie viel Nahrung ich dort in kürzester Zeit zu mir nehme. Warum sollte ich mir auch Gedanken darüber machen, wenn ich so glücklich bin? Ich lasse mir den Spaß doch nicht von blöden Kalorien verderben!

Meine Lügen sind so gut, ich glaube mir sie fast schon selbst.

Ich bin einfach nicht in der Lage, mich selbst zu einer größeren Nahrungsaufnahme zu zwingen, darum verringere ich meine Tagesration bald wieder, obwohl ich sogar mit den 700 Kalorien am Tag immer weiter an Gewicht verloren habe.

Warum kann sie nicht einfach fortgehen, die Magersucht? Warum kann es nicht irgendwelche verdammten Pillen dagegen geben?

Fazit:
Ein wirklich gutes und mitreißendes Buch mit einem tollen Ende. Die Autorin scheint wirklich die Erste zu sein, die beschreibt wie sie ihren Weg aus der Krankheit raus fand. Sowohl der Schritt an die Öffentlichkeit, als auch der Kampf gegen die Magersucht waren große Schritte. Hierfür mein voller Respekt und meine Bewunderung für diese Willensstärke. Laura Pape kann stolz auf sich sein und auf das, was sie erreicht hat. Ich wünsche ihr auf ihrem Weg weiterhin alles Gute und hoffe, sie konnte die ein oder andere Person mit ihrem Buch wachrütteln. Ihr Blog heißt übrigens soonthinly
Für dieses wirklich tolle Buch gibt es von mir 5 von 5 Schmetterlingen.
.

Liebe Grüße
Linda


Freitag, 18. Oktober 2013

Die Wälder von Albion von Marion Zimmer Bradley

Allgemeines:
Titel: Die Wälder von Albion
Autor/-in: Marion Zimmer Bradley
Form: Taschenbuch (687 Seiten)
Verlag: Krüger
Erscheinungsjahr: 1997
Preis: 9,95 €
ISBN: 3-8105-2614-2

Inhalt:
Es herrscht Aufruhr zwischen den Völkern, die Römer haben Albion (England) unterworfen. Doch die Britonen wollen ihr Land nicht so einfach hergeben und wiedersetzen sich den Römern.

Mittendrin befindet sich der Römer Gaius, der verwundet wird und bei einer britonischen Familie Zuflucht findet. Diese weiß allerdings nichts von seiner Abstammung. Dort lernt er Eilan kennen, ein junges Mädchen. Doch diese Liebe darf nicht sein und als Eilan zu einer Priesterin der Göttin ernannt wird, scheint jede Chance vertan. Die beiden werden getrennt und obwohl es Eilan untersagt ist, sich mit einem Mann zu treffen, sehen sie sich wieder. Und ab da nimmt die Geschichte ihren schicksalhaften Lauf ...

Gestaltung:
Was soll ich sagen? Das Buch ist etwas älter und sieht auch dementsprechend aus. Im Sinne von damals hatten die noch nicht so tolle Cover etc. Wobei ich das Cover doch irgendwie mag, es passt zu den anderen Werken die ich von Frau Zimmer Bradley gelesen habe. Es passt sehr gut zur Geschichte. So zumindest habe ich mir Lhiannon, die Hohepriesterin vorgestellt. Schade finde ich nur, dass es fast identisch mit dem Cover von Band zwei ist.

Meinung:
Ich war echt ziemlich skeptisch was das Buch und vor allem das Genre angeht. Mein erster Historischer Roman. Bisher habe ich nur die Science-Fiktion Reihe Darkover von der Autorin gelesen und obwohl ich eigentlich kein Sci-Fi lese, ist das meine Ausnahmereihe. Die Bücher sind einfach so gut. Ich hasse übrigens Inhaltsangaben. Egal. Auf jeden fall hat das Buch meine Erwartungen wirklich übertroffen. Es war wirklich richtig interessant und total gut geschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist aber auch wirklich großartig und authentisch. Die Charaktere konnte ich alle gut leiden, wenn es auch ein paar gab die einfach ... wüäh waren. Die Geschichte ist klasse und das Ende ist sooooooo traurig. Das Ende ist wirklich voll schlimm. Die Liebesgeschichte zwischen Gaius und Eilan war zu Beginn wirklich bezaubernd und man hat einfach gehofft, dass die beiden bald zusammen kommen würden. Hm, .... Die Wendungen in diesem Buch waren nicht vorauszusehen, aber ab und an dachte man schon in die richtige Richtung. Was mir auch besonders gefiel war die Zeit in der das Buch spielt. Das genaue Jahrhundert weiß ich leider auch nicht, aber die Zeit von Cäsar scheint noch nicht so lange her zu sein. Ich persönlich finde solche Zeiten echt interessant und deswegen hat mir auch das Buch gut gefallen. Es ist nur leider so unglaublich dick, deswegen hat das Lesen so lange gedauert. Die Atmosphäre war toll und vor allem Eilan und ihr Leben als Priesterin fand ich richtig interessant. Die nötigen Komponenten waren auch da. Sprich die Spannung und die Emotionen haben nicht gefehlt und einen echt mitgerissen.

Charaktere:

Eilan: Eilan mochte ich von Anfang an. Sie war so niedlich irgendwie, so schüchtern und zurückhaltend. So ein richtiges Unschuldslamm. Und als sie dann zur Priesterin gemacht wurde, gefiel mir ihre Lebensweise irgendwie. Sie hat versucht sich zu fügen und eine tolle Priesterin zu werden, andererseits konnte sie Gaius nicht vergessen. Sie war so ... naiv vielleicht auch. Aber ich mochte sie einfach total, obwohl ich am Ende nicht mehr alle ihre Handlungen nachvollziehen konnte.

Gaius: Gaius konnte ich ebenso von Beginn an gut leiden. Er hat irgendwie so etwas Ehrhaftes gehabt. Keine Ahnung wie ich das genau erklären soll. Er war halt ein ehrenwerter Mann, der offiziell um Eilans Hand angehalten hat. Das fand ich ziemlich cool. Aaaaaaber irgendwie hat er sich so gegen Ende des Buches total verändert. Da hab ich mich echt gefragt, was das für ein Arsch ist. Da mochte ich ihn dann überhaupt nicht und war richtig wütend auf ihn. Aber so ganz zum Schluss hat er sich dann doch noch gefangen und tat mir sogar richtig leid.

Caillean: Eine Priesterin der Göttin, die Eilan zu dem Heiligtum, wo die Priesterinnen leben, mitnimmt. Sie steht Eilan bei und ist ihre Ansprechperson. Dabei hat sie nicht nur der Rolle der besten Freundin und Schwester eingenommen, sondern man hatte hier irgendwie das Gefühl einer Mutter-Tochter Beziehung. Ich hatte zwar am Anfang eine leichte Abneigung ihr Gegenüber, aber letztendlich habe ich sie ebenso in mein Herz geschlossen wie Eilan. Sie war irgendwie so ein Halt für Eilan und um ehrlich zu sein weiß ich nicht, welche von beiden ich mehr mag.

Zitate:

"Meine Worte werden wie ein Seil sein, an dass du dein Leben bindest."
Eilan zu Gaius als sie ihn verletzt auffinden

"Und doch glauben einige Menschen, sie hätten das Recht, mit allem, was schwächer ist als sie, zu tun, was sie wollen."
Miellyn (Priesterin in Ausbildung)

"Alles, was die Römer euch antun, das haben sich Männer eures Blutes gegenseitig angetan und den Völkern, die vor ihnen hier waren! Euer Blut nährt die Erde, ganz gleich, ob ihr im Stroh oder auf dem Schlachtfeld sterben müsst ... ICH sehe darin keinen Unterschied!"
Die Göttin

Fazit:
Ein toller Auftakt einer Trilogie, der mich wirklich begeistert hat. Frau Zimmer Bradley schreibt einfach toll und die Idee dieses Buches ist schön und traurig zugleich. Vor allem das Ende konnte mich voll in seinen Bann ziehen, so dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Aber irgendwie fehlte mir einfach dieses gewisse etwas, dass ein Buch für die volle Punktzahl braucht.
Daher gibt es gute 4 Schmetterlinge.

Sorry, dass das immer so lange dauert.
Aber morgen kommt dafür direkt die nächste Rezension.

Liebe Grüße
Linda

Samstag, 12. Oktober 2013

Neuzugänge - Erste Rebuy Bestellung (von Mami!)

Hallöchen,

ich häng ja leider immer noch bei "Die Wälder von Albion". Das liegt aber nicht am Buch, die Geschichte ist echt interessant. Ich komm halt irgendwie momentan nicht so viel zum lesen. Sorry.
Aber meine Mami hat eine Rebuy-Bestellung getätigt, damit mein Papi neue Bücher zum lesen hat. Der hat nämlich alles an Sci-Fi und Fantasy gelesen was ich habe. Mitunter auch welche, die ich noch nicht gelesen habe. Aber mich erreichen auch noch drei Bücher insgesamt nächste Woche. Zwei Ahern Bücher, die meine Mami wieder bei Rebuy gekauft hat und eines welches ich mir bei Ebay ersteigert habe. Naja egal, hier sind meine Neuzugänge:
Ich glaube zu den einzelnen Büchern brauche ich nichts mehr sagen.
Der Sohn des Verräters von Marion Zimmer Bradley (Darkover Band 21)
Der Preis der Bewahrerin von Marion Zimmer Bradley (Darkover Band 22)
Freie Amazonen von Darkover von Marion Zimmer Bradley (Darkover Band 24)

Die Domänen von Marion Zimmer Bradley (Darkover Band 27)
Das Wort des Hastur von Marion Zimmer Bradley (Darkover Band 31)

Die Gefangenen des Korallenriffs von Jurij Kusnezow
Das Buch hat meine Mami dazu bestellt, da sie die Reihe selber als Kind total geliebt hat. Der Autor ist bereits verstorben, aber andere Autoren haben die Reihe fortgesetzt. Bei Darkover waren es die Fans, die die weiteren Bücher geschrieben haben.

Und was habt ihr so für Bücher gekauft diese Woche?

Küsschen,
Linda <3


Samstag, 5. Oktober 2013

Lindas Eulen Familie

Hallöchen,

heute mal etwas ohne Bücher. Und zwar dachte ich, ich erzähl mal was von mir. Vielleicht hab ichs schon mal erwähnt, aber ich steh total auf alles, was auch nur irgendwie mit Eulen zu tun hat.
Und da ich heute mal Lust hatte, alle meine Eulen zusammen zu tun, dachte ich, ich zeig sie euch direkt mal.
Die sind doch voll süß, oder?
 
 Das untere sind übrigens Wandsticker, die nur noch nicht kleben, weil ich immer Angst habe, sie schief aufzukleben.

 
Hübsch, oder? Ich weiß auch nicht, aber ich will ja irgendwie diesen Blog noch was persönlicher machen. So, dass ihr auch etwas über mich wisst und erfahrt. Übrigens kam meine Eulensucht, nach dem ich geträumt habe Harry Potter zu sein. :D
Bild ich mir das eigentlich nur ein, oder stehen die anderen Büchersuchtis auch alle auf Eulen? Ist das so ein Syndrom oder liegt das einfach nur daran, dass es momentan überall Eulen gibt? Naja, irgendwie war das hier total unnötig, aber naja ...
Wenigstens wisst ihr jetzt, dass ich nicht nur süchtig nach Büchern bin :D
 
Liebe Grüße
Linda

Freitag, 4. Oktober 2013

Schattenblüte - Die Erwählten von Nora Melling

Vorsicht! Da dies der letzte Band einer Trilogie ist, könnten eventuell Spoiler enthalten sein!
Rezension zum ersten Band: Schattenblüte - Die Verborgenen
Rezension zum zweiten Band:Schattenblüte - Die Wächter


Allgemeines:
Titel: Schattenblüte - Die Erwählten
Autor/-in: Nora Melling
Form: Broschiert (398 Seiten)
Verlag: Rowohlt polaris
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-499-26702-4

Klappentext:

Die letzte Schlacht beginnt:
Schatten gegen Licht -
Liebe gegen Schmerz.

Luisa ist zur Werwölfin geworden, nur so konnte sie überleben. Nun droht ihr ein grausames Schicksal: Bald wird sie alle Erinnerung an ihr vorheriges Leben verlieren - auch an ihren geliebten Bruder, der viel zu früh sterben musste. Als der Leitwolf Norrock ihr das Tor zur Unterwelt zeigt, ergreift sie die Chance: Endlich kann sie ihren Bruder wiedersehen. Sie ahnt nicht, in welch große Gefahr sie sich damit bringt - noch nie hat jemand zurückgefunden aus der Welt der Toten. Thursen, ihrer großen Liebe, gelingt es dennoch, sie zu retten. Doch damit haben sie die mächtigen Gegenspieler der Wölfe - die Shinanim - auf ihre Spur gelockt. Ihr Ziel: die Vernichtung aller Werwölfe ...

Gestaltung:
Ich liebe dieses Cover. Dieses Dunkle in Kombination mit den grauen Augen finde ich einfach großartig. Das Mädchen ist auch einfach mal wunderschön, vor allem die Lippen sind ein Blickfang. Die Schrift passt ebenfalls und die Kerze unten finde ich einfach nur schön. Als ich dieses Cover gesehen habe, konnte ich es kaum abwarten, das Buch in den Händen zu halten. Was die Kapitelüberschrift angeht, die ist immer noch genauso gestaltet wie in Band 2.

Meinung:
Die Schattenblüte-Trilogie hat sich bei mir ja im Vergleich zwischen Band 1 und 2 bereits gesteigert. Und ehrlich gesagt hatte ich so meine Zweifel, ob es noch besser werden wird. Aber ehrlich gesagt .... ich wurde nicht enttäuscht. Es war total undurchschaubar und ich war am Ende richtig gehend geflasht was für ein großartiges Ende dieser tollen Reihe ich hier in den Händen halte. Der Schreibstil von Frau Melling ist wie immer ein Genuss. Und hier muss ich ein großes Lob aussprechen, und zwar nicht nur an Nora Melling sondern überhaupt an alle Autoren. Das soll nicht abwertend klingen, aber wenn ich das Bild von Frau Melling sehe, kann ich mir einfach nicht vorstellen dass sie so authentisch schreiben kann, wie sie es allerdings tut. Dafür ein großes Lob von meiner Seite aus. Die Atmosphäre in dem Buch war einfach klasse, auch wenn hier noch relativ gutes Wetter ist und das Buch im Winter spielt, konnte ich praktisch das Knirschen des Schnees hören. Der zweite Teil der Trilogie hat mich ja restlos umgehauen, und durch das tolle Cover musste ich dieses Buch einfach sofort kaufen. Die Handlung beginnt im wesentlichen 2-3 Tage nach dem zweiten Band und fängt erst mal ungewöhnlich an, nämlich mit der Sichtweise von Thursen. Dieses Mal wechseln sich die drei Hauptpersonen mit dem erzählen ab: Luisa, Thursen und Elias. Ich hab die Geschichte ja beim letzten Mal ein wenig mit Twilight verglichen. Wir haben Bella/Luisa, die in den vermeintlich bösen Edward/Thursen verliebt ist, und deren bester Freund der größte Feind ihres festen Freundes ist. Nämlich in diesem Fall Jacob/Elias. Immerhin liebt sie ja beide. Und das sind für mich so die Parallelen, die mich aber keineswegs gestört haben. Was mich aber gestört hat, waren die Shinanim (Halbengel), die aufgrund von Missverständnissen alle Wölfe töten wollen. Das ist diese typische "Wieso hört ihr einander nicht zu?"-Geschichte. Klar, sie wollen ja eigentlich nichts Böses, aber aufgrund dessen sind sie für mich einfach in die Gegner-Rolle gerutscht. Vor allem den Obermotz mochte ich nicht, argh! Die Liebesgeschichte kommt für mich auf keinen Fall zu kurz. Zwar hat sich diese seit Beginn etwas abgekühlt (im Sinne von weniger kitsch), aber wenn ich mich recht entsinne war das für mich auch etwas zu viel damals. Und so wie sie ist, finde ich sie vollkommen in Ordnung. Auch die große Ankündigung von dem Wiedersehen mit Luisas Bruder fand statt, aber das nicht ganz am Schluss wie ich es mir vorgestellt habe. Und das fand ich echt cool, das ist mal was anderes. Nach der Mitte des Buches wusste ich nämlich wirklich nicht mehr, was die Autorin sich da noch einfallen lassen will. Und das hat der Geschichte keinen Abbruch getan, es hat eher die Spannung angeregt, da es so undurchschaubar war. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe ständig mitgefiebert, bei allem was passiert ist. Es fängt ja schon so spannend an! Und eins muss ich sagen: Es werden Leute sterben. Ich mein, klar, es ist die Endschlacht. Aber trotzdem ist es soooooooooooooooooooo traurig. Weil wirklich für mich wichtige Leute gestorben sind, die ich ins Herz geschlossen habe. Das das Ende sowohl großartig, als auch tragisch war, brauch ich wohl keinem erklären, dass ist ja meistens so. Da hab ich richtig gebangt. Aber der Epilog war dafür umso schöner.

Charaktere:

Luisa: Die Hauptperson, die tragische Heldin die in einen Werwolf verwandelt wurde. Ich mag Luisa sehr, ich kann ihre Verhaltensweisen auch meistens wirklich gut nachvollziehen. Für mich ist sie einfach ein tolles Mädchen, dass nicht nur an sich selbst, sondern auch an alle anderen denkt. Ich weiß gar nicht groß wie ich sie beschreiben soll, ich mag sie einfach total. Ich hab an ihr nichts auszusetzen, ich mag sie einfach und für mich ist sie ein rundum tolles Mädchen. Wenn man das mit Band eins vergleicht, dann war das ja nicht immer so. Da war sie mir viel zu depressiv, weswegen ich ihre Entwicklung so toll finde.

Thrusen: Ich bin ja nicht so der Edward-Fan. Eher Team Jacob. Aber Thursen ist kein Edward und erst recht kein Jacob. Immerhin kann er sich ja nicht mehr verwandeln. Aber Thursen gefiel mir ebenfalls sehr gut, er ist nicht in so eine typische Schublade zu stecken, wie die anderen männlichen Protagonisten. Er ist kein Weichei und auch kein Macho, aber dieser perfekte Typ ist er auch nicht. Er hat schon so seine Ecken, aber die sind vollkommen okay. Was mir gefiel, war dass Thursen hier wieder die Rolle des Leitwolfs übernahm. Er hat Verantwortung übernommen, die eigentlich nicht seine war. Das fand ich einfach nur super cool. Für mich passt er einfach super zu Luisa und zur Geschichte sowieso. Sympathie ahoi!

Elias: Der Halbengel, der gegen seine Geliebte Luisa und ihren Freund Thursen kämpft. Im Gegensatz zu den ganzen Shinanim konnte ich Elias nicht als richtigen Antagonisten identifizieren. Dadurch das die Geschichte auch teils aus seiner Sicht erzählt wurde, konnte ich mich doch gut in ihn hineinversetzen. Fakt ist: Elias will nicht kämpfen, er würde das Ganze lieber friedlich lösen. Aber zuhören tut er den Wölfen trotzdem nicht. Und obwohl er eigentlich zu den Gegnern gehört, hilft er den Wölfen und dass ist es vielleicht, was mich ihn doch mögen lässt. Ich mag Elias, er ist vollkommen okay, auch wenn er anscheinend der einzige Shinanim ist, der das Ganze ohne kämpfe austragen will.

Zitate:

Wer ist man, wenn man sich selbst vergessen hat?
Luisa

Die Trauer um meinen Bruder packt mich wie ein reißendes, hungriges Biest. Es frisst sich durch mich, beißt in meine Brust, gräbt in mir und sucht nach meinem Herzen nach jedem Fetzen schmerzhafter Erinnerung. Wie konnte ich meinen Bruder vergessen!
Luisa

Fazit:
Der beste Abschluss, den ich mir für diese tolle Trilogie denken kann. Ehrlich, es war so verdammt episch. Letztendlich bin ich richtig traurig, dass ich jetzt von Luisa und dem Rudel Abschied nehmen muss (zumindest für eine Weile). Ich kann Frau Melling nur für dieses tolle Lesevergnügen danken, diese Trilogie gehört auf jeden Fall zu meinen Jahreshighlights. P. S.: Edgar, Luisas Klassenkamerad, bekommt auch noch eine ganz spezielle Rolle.
Für dieses wunderbare Buch gibt es von mir die volle Punktzahl.

Okay, das ist mit Abstand die längste Rezension die ich je geschrieben habe. Vielleicht drückt das ja meine Begeisterung noch mehr aus. :)

Liebe Grüße
Linda