Donnerstag, 30. Januar 2014

Kurzfazit: Die kleine Eule von Jill Tomlinson

Allgemeines:
Titel: Die kleine Eule
Autor/-in: Jill Tomlinson
Form: Taschenbuch (109 Seiten)
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsjahr: 1997
Preis: 5,95 €
ISBN: 978-3-473-52084-8

Kurzfazit:

Es geht um die kleine Eule Platsch, welche Angst vor der Dunkelheit hat. Für eine Eule ist das natürlich nicht gerade von Vorteil und so schickt ihn Mama Eule aus dem Nest, damit er von sich von verschiedenen Leuten erklären lässt, was denn so schön an der Dunkelheit ist. Es ist ein wirklich supersüßes Buch, welches man in höchstens einer bis eineinhalb Stunden durchgelesen hat. Mich hat es wirklich gut unterhalten, Platsch war einfach soooo niedlich, den musste man einfach liebhaben. Am liebsten würde ich ihn knuddeln. Die anderen Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Natürlich kann man diese nicht wirklich kennen lernen, da es einfach zu wenige Seiten dafür sind, aber als Kinderbuch ist es wirklich wunderschön. Ich mag es total und Platsch lernt so viel Schönes. Und das lernen die Kinder ja auch, wenn sie es lesen. So etwas macht ein gutes Kinderbuch doch aus, oder? Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der gerne Kinderbücher liest.

Es wird keine Helden geben von Anna Seidl

Allgemeines:
Titel: Es wird keine Helden geben.
Autor/-in: Anna Seidl
Form: Hardcover (252 Seiten)
Verlag: Oetinger
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 14,95 €
ISBN: 978-3-7891-4746-3

Klappentext:Man kann die Angst riechen. Man kann nach ihr greifen. Er ist unter uns. Wir können sie hören, die Schüsse. Sie sind laut. Viel zu laut.

Ein völlig normaler Schultag. Doch kurz nach dem Pausenklingeln fällt der erste Schuss. Die fünfzehnjährige Miriam flüchtet mit ihrer besten Freundin auf das Jungenklo. Als sie sich aus ihrem Versteck herauswagt, findet sie ihren Freund Tobi schwer verletzt am Boden liegen. Doch für Tobi kommt jede Rettung zu spät, und Miriam verliert an diesem Tag nicht nur ihr bislang so unbeschwertes Leben ...

Das Debüt einer jungen deutschen Autorin: packend, schockierend und zutiefst berührend.

Gestaltung:
Ich mag das Cover schon ziemlich. Auf den ersten Blick gefiel es mir weniger, aber nach einer gewissen Zeit mochte ich das Cover wirklich sehr. Es ist irgendwie so ein bisschen durcheinander und jugendlich. Es passt meiner Meinung nach einfach, ich kann euch nicht beschreiben wieso. Da ist einfach diese Harmonie irgendwie zwischen Story, Cover und Titel

Meinung:
Das Buch ist ja in aller Munde und auch an mir ging es nicht vorbei. Allerdings hat es mich nicht sonderlich interessiert, weil das Cover mich nicht ansprach und mir der Titel auch nichts so wirklich gesagt hat. Dadurch habe ich mir auch den Klappentext nicht durchgelesen. Ein wirklich großer Fehler. Denn das Buch hat mich unglaublich umgehauen.  Es fing vor allem direkt mega spannend und auch gleichzeitig beklemmend an. So ein Amoklauf ist ja nichts Tolles. Und ehrlich, auf den ersten 30 Seiten hätte ich fast angefangen zu weinen, es hat schon hinter den Augen gebrannt. Immerhin fängt es direkt mit dem Amoklauf an, man wird direkt in die Situation hineingeworfen. Die Geschichte wird aus Miriams Perspektive erzählt und dadurch wird alles noch persönlicher, alles noch intensiver von den Gefühlen her. Vor allem durch diesen persönlichen Verlust von Miriam. Ich habe so oft mit ihr mitgefühlt, mich so oft gefragt, wie ich an ihrer Stelle handeln würde. Und logisch gesehen würde ich genau so handeln. Denn sie hätte ja sowieso nichts tun können außer die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ich konnte dieses Buch direkt zu Beginn nicht aus der Hand legen. Allerdings musste ich es zum Ende hin mehrmals das Buch weglegen. Es hat mich einfach immer mehr gepackt und ich musst immer mehr darüber nachdenken, wie ich mich verhalten hätte. Wie ich reagiert hätte und mit der Situation und den ganzen Folgen umgegangen wäre. Dieses Buch hat mich einfach unglaublich mitgerissen. Der Schreibstil war unglaublich gut und Miriam war eine gute und authentische Hauptperson. Sie gefiel mir gut und auch wenn sie vor dem Amoklauf anders war, mochte ich sie in dem Buch sehr. Das Buch war wirklich super authentisch und ich lese solche Bücher ja wirklich gerne und kann wirklich sagen, dass ich selten ein so gutes Buch gelesen habe. Wobei von den Realitysachen her "Speechless" noch einen ganz kleinen ticken besser war. Ich mochte die Personen, ich verstand ihre Gefühle, ich konnte mich in sie hineinversetzen und hätte manchmal wirklich am liebsten losgeheult. Wie oft ich mir fassungslos die Hand vor den Mund geschlagen und "Oh nein" gesagt habe, habe ich leider auch nicht mitgezählt. Aber es war ziemlich oft, denn ich war so oft schockiert, mir tat Miriam einfach manchmal so leid. Wobei es ja schon Sachen gibt, an denen sie selbst mit schuld ist. Aber ihre Entwicklung in dem Buch gefällt mir unglaublich gut. Übrigens besteht das Buch mitunter ziemlich viel aus Rückblicken auf Momente mit Miriams Lieben, die sie vor dem Amoklauf erlebt hat. Das hat mir immer eine Art Vergleich gegeben und das gefiel mir wirklich gut. Dadurch ist gleichzeitig noch einmal verdeutlicht worden, wie sehr sich alles verändert hat. Was zwar schade war, aber irgendwie hat Miriam auch ihre positiven Erkenntnisse daraus gezogen. Es gab wirklich wenig, was mir an dem Buch nicht gefiel, eigentlich fast gar nichts. Und ich muss gestehen, dass ich in den letzteren Kapiteln auch mal laut loslachen musste. Doch es ist kein Buch, welches man beendet und dann sofort das nächste liest. Ich musste echt erst einmal grübeln und hatte das Gefühl, noch am nächsten Tag in diesem Buch zu stecken.

Charaktere:

Miriam: Ein fünfzehnjähriges Mädchen, dessen Freund bei dem Amoklauf ums Leben kam. Miriam muss man sagen, war vor dem Amoklauf wirklich anders. Natürlich verändert einen so ein traumatisches Ereignis. Bei ihr merkt man wirklich, dass sie auch etwas positives daraus gemacht hat. Versteht mich nicht falsch, ein Amoklauf ist etwas furchtbares. Aber ihr versteht doch bestimmt was ich damit meine. Sie hat halt nach einer gewissen Zeit der Trauer und der Verarbeitung versucht, das Beste daraus zu machen. Ihre Veränderungen sind nicht so stark zum Vorschein gekommen. Man sieht aber, dass sie das Leben an sich mehr als Geschenk betrachtet. Vorher war es für sie viel selbstverständlicher und sie hat halt einfach so vor sich hin gelebt mit ihrem Freund und ihren Freundinnen. Aber ich mochte sie sowohl vorher als auch nachher. Wobei sie mir nachher noch ein ganz kleines bisschen besser gefiel. Im Allgemeinen gefiel sie mehr sehr gut, sie war authentisch und hat auch ihre eigenen Fehler eingesehen. Das ist für mich sehr wichtig. Leider musste Miriam viel Leid erfahren, aber sie ist daran gewachsen und hat sich weiterentwickelt. Vor allem in den Rückblicken wird einem bewusst, wie sehr sie ihren Freund geliebt hat und dass sie praktisch nicht ohne ihn kann. Aber leider muss sie das lernen, ohne ihn zu leben.

Vanessa: Eine gute Freundin von Miriam, die nach wie vor für sie da ist und sie nicht hängen lässt. Ehrlich gesagt kann ich nicht viel zu ihrem Charakter sagen, aber sie scheint mir ein ziemliche loyales und freundliches Mädchen zu sein. Sie ist ebenfalls traumatisiert vom Amoklauf, wer wäre das nicht, aber trotzdem ist sie für Miriam da und versucht, ihr zu helfen. Gemeinsam versuchen die Beiden, wieder ein wenig mehr in den Alltag zurück zu finden. Ihr wisst schon, shoppen oder Eis essen gehen, solche Sachen. Und das fand ich einfach toll. Denn Miriam hat das gebraucht, eine gute Freundin. Ich kann mir leider an nichts anderes was Vanessa angeht erinnern. Da waren es mir wohl zu viele Namen. Denn eigentlich waren es insgesamt fünf Freundinnen einschließlich Miriam und diese kamen meist nur kurz in den Rückblicken vor. Aber sie war wirklich nett und hat auch versucht, Miriam wieder etwas aufzubauen.

Ich war lange am Überlegen, welchen Charakter ich hier noch beschreibe. Letztendlich möchte ich keinen anderen Charakter beschreiben, lernt sie einfach selber kennen. Ich möchte nicht zu viel spoilern und ich habe das Gefühl, dass ich genau das tue, wenn ich z. B. Miriams Mutter hier beschreibe. Dafür hatte ich mich nämlich eigentlich entschieden. Aber das kann ich nicht, ohne zu spoilern und deswegen möchte ich das nicht tun. Allerdings haben mir die anderen Charaktere auch sehr gut gefallen, zumindest haben sie zum Buch gepasst und waren authentisch. Die meisten waren aber auch wirklich sympathisch.

Zitate:

Habt ihr manchmal Angst vorm Tod? Überlegt ihr euch, wie ihr sterben werdet? Am Ende ist es doch egal, es ist einfach vorbei. Warum also sein ganzes Leben mit der Angst verbringen? Warum also immer darüber nachdenken?
Miriam

Aber Gott kann keine Sünden vergeben. Der Einzige, der das kann, bist du selbst. Du selbst musst dir verzeihen, was du getan hast. Du bist es, der dein ganzes Leben damit leben muss.
Miriam

Überall im Leben versuchen wir, perfekt zu sein. In der Schule, in der Familie, bei der Arbeit, im Alltag. Immer muss alles so laufen wir geplant.. Wenn wir aber akzeptieren, dass nicht alles so laufen muss wie geplant, eröffnen sich neue Wege. Wir sollten nicht so viel planen, sondern einfach leben. Wir haben Träume. Und oft verschieben wir sie auf später. Wir vergessen, dass später vielleicht zu spät ist.
Miriam

Mein persönlicher Soundtrack:
Es fiel mir wirklich schwer, zu diesem Buch ein Lied zu finden, welches ich mir beim Lesen anhören konnte. Denn alles war unpassend, alles habe ich nach wenigen Sekunden weggedrückt. Irgendwie gab es keine Harmonie. Ich suche nicht gezielt nach der Musik, ich lasse einfach irgendetwas laufen. Aber als ich dieses Lied gehört habe, musste ich einfach daran denken. Für mich passt es einfach zur hauptsächlichen Stimmung des Buches.

Fazit:
Wie man vielleicht an der Rezension merkt, fiel es mir schwer, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Es ist auch ein Thema, was mir sehr nahegeht, denn mir ist nicht klar, wie man so viele Menschen für etwas, was einem widerfahren ist, verantwortlich machen kann. Dieses Buch hat dieses so empfindsame Thema grandios umgesetzt. Miriam war eine tolle Protagonistin, die einem wirklich leid tun kann. Aber sie lernt aus ihren Fehlern und das ist gut so. Denn es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, man muss nur lange genug laufen. Eine klare Leseempfehlung von mir für eigentlich alle. Aber vor allem an die, die "Speechless" toll gefunden haben.
Eines meiner Monatshighlights des Januars, dem ich die volle Punktzahl gebe.
 
Vielen Dank an die Buchhandlung Windrose für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.

Dienstag, 28. Januar 2014

Schattenspieler von Michael Römling

Allgemeines:
Titel: Schattenspieler
Autor/-in: Michael Römling
Form: Hardcover (335 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: 14,95 €
ISBN: 978-3-8157-5307-1

Klappentext:

April 1945: Berlin liegt in Schutt und Asche, und die Rote Armee steht bereits vor den Toren der Hauptstadt. In den Wirren der letzten Kriegstage kreuzen sich die Wege von Friedrich und dem jüdischen Jungen Leo, der die Nazizeit in dunklen Kellern überleben konnte. Beide sind auf der Jagd nach einem großen Geheimnis: Irgendwo in Berlin liegt ein unsagbar wertvoller Schatz verborgen, den ein hochrangiger SS-Offizier vor Kriegsende noch schnell beiseiteschaffen will. Bald stoßen die Freunde auf eine heiße Spur. Doch die Zeit wird knapp, denn Friedrich und Leo sitzt ein mächtiger Gegner im Nacken, der vor nichts zurückschreckt.

Gestaltung:
Ist das nicht obermegacool? Ich finde dieses Buch so extrem schön gestaltet. Der Umschlag ist so ein bisschen transparent und da sieht man hier ein bisschen etwas von der Karte. Und jetzt ratet mal welche Stadt das ist? Das Cover finde ich auch ziemlich schön, mir gefällt vor allem die Gestaltung der Schrift mit diesem drum herum. Auch dieses Blau drum herum mag ich sehr. Das eher schlichte Cover mit dem tollen Buch darunter gefällt mir einfach richtig gut.

Meinung:
Als ich es in den Händen hielt, habe ich mich wirklich darauf gefreut. Der Einstieg fiel mir auch nicht schwer, es war ein ganz kleines bisschen holprig, aber verständlich. Zunächst wollte das Buch mich irgendwie nicht so packen, es war zwar spannend, aber wirklich zum weiterlesen motiviert hat es mich dann doch nicht. Erst als man ein bisschen mehr über Friedrich und Leo erfahren hat, wollte ich wirklich wissen, wie es denn weitergeht. Das ganze war auch wirklich spannend und je weiter ich kam, desto schneller wollte ich zum Ende kommen. Ich bin währenddessen unglaublich neugierig auf das Ende geworden. Vor allem wusste man ja, wer denn hinter allem steht, aber man kannte seine Komplizen nicht. Und diese waren bis zum Schluss nicht zu entschlüsseln. Leider gab es unglaublich viele Namen in dem Buch, da kam man leicht durcheinander. Vor allem da es mitunter russische oder amerikanische Namen waren. Das Buch wurde aus der Erzählerperspektive erzählt, jeweils immer unterschiedlich. In dem einen Kapitel geht es um Leo, im nächsten um Friedrich und in dem anderen um den SS-Offizier. Erst als Leo und Friedrich zu einander gefunden haben wurde es für mich so richtig richtig spannend. Denn von hier an ging alles ein wenig schneller, da man sich nur noch auf eine Situation mit zwei Protagonisten konzentrieren musste, statt auf zwei separate Situationen. Zudem war es das, worauf ich mich die ganze Zeit gefreut habe. Ich war richtig ungeduldig, weil ich die beiden unbedingt zusammen erleben wollte. Der Schreibstil war schön flüssig (habe ich jemals etwas anderes über den Schreibstil eines Autors gesagt?), leicht zu lesen und nicht irgendwie kompliziert oder so. Es war auch schön authentisch, die Atmosphäre hat super gepasst. Und gegen Ende hin war es einfach nur so spannend. Ich wusste absolut nicht, wie der Autor die Geschichte zu Ende bringen will, ich hatte keine Ahnung. Und es war ja wirklich eine wirklich tolle Geschichte, mit einer wirklich tollen Schatzsuche.

Charaktere:

Leo: Ein jüdischer Junge, dessen Eltern beim Holocaust ums Leben kamen. Sein Freund Wilhelm hat ihm Unterschlupf gewährt, jedoch wurden die Beiden getrennt. Leider muss ich sagen, dass ich so meine Probleme mit den Charakteren hatte. Ich weiß nicht genau, wie ich sie beschreiben soll. Viel von ihnen erfahren hat man irgendwie nicht und bestimmte Charaktereigenschaften haben sich auch nicht wirklich herauskristallisiert. Aber Leo kam mir irgendwie wie der kleinere und schüchternere der beiden Jungs vor. Ich versteht bestimmt was ich meine. Er war ruhiger und auch ein wenig ängstlicher, hatte ich das Gefühl. Trotzdem war er nicht wirklich schüchtern, sondern einfach nur ruhig und gefasst. Ich mochte Leo, er war sympathisch und tat einem stellenweise Leid.

Friedrich: Friedrich, ein junge mit gefälschtem Artest für seine gefälschte Taubheit. Er lebt mit seiner (wirklich) blinden Schwester und seiner Mutter in Berlin. Sein Vater dient dem Land. Er ist eher der ernstere von den Jungs, während mir Leo eher etwas verspielter vorkam, aber auch ruhiger. Friedrich schein mutiger zu sein, ebenfalls ruhig, aber auch ein wenig abenteuerlustig. Klar, die Beiden hatten harte Zeiten hinter sich. Aber Friedrich schien es leid zu sein, immer nur rum zu sitzen und nichts zu tun. Er hat sich seiner Mutter widersetzt und immer versucht, irgendetwas nützliches zu tun. Ich mochte beide Jungs und ich weiß nicht, welchen ich lieber hatte.
 
Zitate:

Leo verstand. "Und eine Einladung zum Selberdenken", sagte er.
Wilhelm nickte. "Falls dazu noch jemand fähig ist hierzulande."
"Vielleicht lernen sie's wieder."
"Ich glaube eher, sie konnten es noch nie."
Leo/Wilhelm

Fazit:
Eine spannende Suche, zwei nette Protagonisten, ein undurchschaubarer Gegner. Eigentlich alles, was eine gute Geschichte braucht. Es ist auch ein richtig gutes Buch, mit einem tollen Schreibstil und einer wirklich interessanten Geschichte. Aber für die volle Punktzahl hat mir einfach etwas gefehlt, da hat es mich nicht genug gepackt.
Dieses Buch bekommt von mir 4/5 Schmetterlingen.

Falls diese Rezension etwas komisch zu lesen ist, tut es mir wirklich leid, aber ich habe mich auch wirklich etwas schwer getan diese zu schreiben.

Montag, 27. Januar 2014

10 Bücher von meinem SuB, in denen es um übernatürliche Wesen geht.

Hallöchen,

heute gibt es einen neuen SuB-Post. Da ich die Bücher nicht gelesen habe, kann ich ja immer nur von dem ausgehen, was der Klappentext so aussagt.
Die Sache ist hier für mich ganz klar. "House of Night", "Mercy-Falls" und "Vampire Academy"  werden auf jeden Fall dieses Jahr gelesen. Ich freue mich auch so extrem auf diese Bücher. Auch möchte ich endlich mal ein Heitmann-Buch lesen, immerhin habe ich viel unterschiedliches über die Bücher der Autorin gehört. Ich würde am liebsten jedes Buch sofort lesen, aber das geht natürlich nicht. Im Moment bin ich eigentlich nicht so der Vampirfan, momentan bin ich eher auf dem Realitäts- oder Werwolfstrip. Das sind im Moment so meine bevorzugten Wesen, glaube ich. Aber trotzdem möchte ich die "House of Night"-Reihe dieses Jahr noch beenden, immerhin kommt der letzte Band bald raus. Früher hab ich die immer sofort bei Erscheinen gelesen und dem nächsten Band entgegen gefiebert. Irgendwann blieb das dann auf der Strecke.

Kennt ihr eines der Bücher? Welches würdet ihr mir als nächstes empfehlen?

Liebe Grüße
Linda

Samstag, 25. Januar 2014

Neuzugänge - Tut mir leid mein SuB, schrumpfen ist nicht drin ...

Hallöchen,

obwohl ich mir keine Bücher kaufe, wächst mein SuB immer mehr. Und ich komme einfach nicht dazu, so viel zu lesen. Diese Woche sind folgende Bücher bei mir eingezogen.

Im Reich der Piraten: Eine Anthologie
Okay, ich muss zugeben, das war ein angefragtes Exemplar. Beziehungsweise der Verlag hat noch eine bestimmte Anzahl zu vergeben gehabt. Und ich dachte mir, dass könnte ich schön mit meinem Neffen gemeinsam lesen. Da habe ich auch direkt so einen Vergleich, wie es ihm gefällt und wie es mir gefällt.

Ich schätze, zu dem Buch muss ich nichts mehr sagen. Von der Buchhandlung Windrose habe ich es zum Lesen geliehen bekommen und gestern damit angefangen. Und direkt auf den ersten 30 Seiten war ich kurz vorm heulen. Bisher ist es richtig richtig gut.
 
Ebenfalls von der Buchhandlung Windrose geliehen bekommen. Ich habe von dem Buch bisher noch gar nichts gehört, aber der Klappentext klingt richtig gut. Bin gespannt.


Ich muss gestehen, bei solchen Büchern bin ich immer etwas ratlos um es sich um viele Einzelbücher mit ähnlicher Aufmachung oder um Reihenbücher handelt. Das hier ist jetzt eine Reihe, aber z. B. die Bücher von Katie McAlister, da weiß ich immer noch nicht, ob es sich um eine Reihe handelt oder nicht. Auf jeden Fall gab es diese Bücher in der Umgebung billig zu kaufen und da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Mein Bruder hat sie dann für mich abgeholt (da es bei ihm um die Ecke war)  und meinte dann, ich solle das Geld doch behalten und in meine Führerscheinspardose stecken. Welche Spardose? :D

Gute Laune: 15 Übungen für zwischendurch von Madame Missou
Diese E-Book habe ich von der Autorin geschickt bekommen und für zwischendurch freue ich mich schon darauf. Vor allem gefällt mir das Cover ja total gut.
 
Kennt ihr eines der Bücher und könnt es mir empfehlen?
Was lest ihr so zur Zeit?
 
Liebe Grüße
Linda

Freitag, 24. Januar 2014

Laberpost - Die unglaublichen Klausuren sind vorbei

Hallöchen,

heute kommt mein Laberpost und ich habe irgendwie mal wieder kaum irgend etwas gemacht, außer gelernt und gelesen. Endlich sind meine Klausuren vorbei und ich habe fast alle meine Halbjahresnoten. Schnitt 1,9 oder 1,8 auf dem Zeugnis. Das macht mich richtig stolz, so gut war ich noch nie. Auf jeden Fall wird am Wochenende erst mal entspannt. Und mein "Speechless" Referat muss ich noch fertig machen, da hab ich aber noch ein paar Wochen. Da freu ich mich auch schon total darauf. Von dem Plakat gibt es dann ein Foto :)
 
Gesehen habe ich:
Gibt es einen Menschen, der keine Disneyfilme mag? Ich glaube nicht. "Die Unglaublichen" finde ich super cool und am Wochenende habe ich den Film mit meinem Neffen gesehen. Ich weiß gar nicht mehr, wie alt ich war, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe. Mein Neffe mag ihn auch total. Und jetzt mal im Ernst, das Baby ist doch Zucker oder? Überhaupt sind Disneyfilme eigentlich immer toll. Ob nun "Arielle - Die Meerjungfrau" oder "Findet Nemo", die Filme finde ich alle toll. Aber mein allerliebster Disneyfilm ist und bleibt "Der König der Löwen", denke ich. Wobei "Die Schöne und das Biest" ja auch toll ist. Der Film wird übrigens 2014 erneut ins Kino kommen.
Oder ist er vielleicht schon in den Kinos? Was sagt ihr dazu? Ich finde den Trailer nicht so überzeugend und das Biest ist nicht wirklich biestig, sondern eher kuschelig flauschig. Ansehen werde ich ihn mir trotzdem, dafür bin ich zu neugierig, wie der wohl so ist.
 
Das Buch, über dass ich euch etwas erzählen will:
Seit gestern bin ich total im Plötzlich-Fee-Trip. Ich habe eine Leseprobe zu "Plötzlich Prinz" gelesen und war hin und weg. Deswegen möchte ich die Reihe am liebsten sofort anfangen. Vor allem hört man ja eigentlich wirklich nur gutes über diese und die Cover sind doch alle phänomenal. Die sind einfach nur wunderschön. Auch die Geschichte klingt richtig interessant und durch die Leseprobe bin ich jetzt total hin und weg. Arrgh, ich möchte sie sofort haben. Vielleicht bestelle ich es demnächst mal bei ReBuy oder so.
 
Was habt ihr die Woche so für Filme gesehen? Habt ihr "Plötzlich Fee - Sommernacht" schon gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es?
 
Liebe Grüße und schönes Wochenende
Linda
 
 

Donnerstag, 23. Januar 2014

[Tag] Der 200 Leser Tag

Hallöchen,

ich wurde getaggt und zwar von Anke von Bücherverliebtheit und von Steffi von Zitroschs Leseland. Danke dafür :)
 
Die Regeln:
1. Den Tagger als Dankeschön verlinken!
2. Die gestellten 10 Fragen vom Tagger beantworten!
3. 10 neue Fragen stellen!
4. 5 Blogger taggen, die unter 200 Leser haben und ihnen mitteilen, dass sie getaggt wurden
5. Zurücktaggen ist nicht erlaubt!
 
Erst Ankes Fragen:

1. Von welchem Autor (männlich oder weiblich) besitzt du die meisten Bücher und wie viele sind es?
Die meisten Bücher besitze ich von Marion Zimmer Bradley und das sind 31 Stück. Das liegt natürlich vor allem an der Darkover-Reihe.

2. Von welchem Verlag besitzt du die meisten Bücher und wie viele sind es?
Die meisten Bücher habe ich vom Weltbild Verlag und das sind genau 56. Liegt wieder an der Darkover-Reihe, die ist nun mal von Weltbild. Zumindest sieht sie schön aus in der Version.

3. Was ist deine absolute Lieblingsreihe?

Meine absolute Lieblingsreihe ist die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier. Ich liebe Gwen, ich liebe Gideon und diese ganze Geschichte. Und ich freue mich so extrem auf den zweiten Film im August!

4. Welches Buch sollte man deiner Meinung nach unbedingt gelesen haben?
Ich finde "Speechless" von Hannah Harrington ist etwas, das man in jedem Alter, in jeder Situation lesen kann. Das Buch ist so schön berührend und greift so ein wichtiges Thema auf, dass es jeder gelesen haben sollte.

5. Wie viele Bücher kaufst du monatlich ?
Ich selber kaufe glaube nur maximal 15 Bücher. Aber ich bekomm auch viele von meiner Mami bezahlt, worüber ich natürlich sehr froh bin.
 
6. Kaufst du immer neu oder auch gebraucht?
Ich kaufe eigentlich fast nur gebraucht, solange der Zustand gut ist. Neue Bücher sind leider so teuer, zumindest die Hardcover. Bei Taschenbüchern lohnt es sich ja manchmal nicht wirklich, diese gebraucht zu kaufen, da die Versandkosten dann mitunter den selben Preis herausholen.

7. Welches Cover magst du am liebsten?
Dieses ist mein absolutes Lieblingscover. Ich finde es einfach wunderschön.

8. Welches Cover gefällt dir gar nicht?
Ich finde das Cover viel zu nichtssagend und das Buch habe ich ja auch nicht wirklich verstanden.

9. Hörst du auch Hörbücher?

Selten. Es ist über ein Jahr her, dass ich angefangen habe das Hörbuch von "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" zu hören und ich bin immer noch nicht fertig.

10. Wo kaufst du deine Bücher bevorzugt?

Ich kaufe meine Bücher am liebsten in der Buchhandlung meines Vertrauens, der Buchhandlung Windrose. Da kann ich ein bisschen schmökern und mich mit den lieben Leuten unterhalten.

Steffis Fragen:

1. Das Cover welchen Buches, das du gelesen hast, fandest du am beeindruckensten und warum?
 
Ich mochte das Buch zwar nicht so wirklich, aber mir läuft einfach so eine richtig extreme Gänsehaut über den Rücken, wenn ich dem Mann in die Augen sehe. Finde ich richtig schlimm und beeindruckend zugleich.
 
2. Ein/e Freund/in von dir ist gerade recht unglücklich. Du möchtest sie/ihn aufheitern, welches Buch empfiehlst du?
 
Amy on the summer road, da das Buch voll von schönen und glücklich machenden Momenten ist.
 
3. Was macht ein gutes Buch für dich aus?
 
Authentische Charaktere, eine schöne und spannende Story und eventuell ein tolles Cover. Etwas, das mich mitfühlen lässt, mich mitreißt und mich aus seinem Zauber bis zur letzten Seite nicht mehr rauslässt. 
 
4. Wenn du heute in einen Buchladen gehen würdest, welche 3 Bücher würdest du dir aussuchen?
 
 
 
5.Über was würdest du ein Buch schreiben?

Wahrscheinlich über etwas Sailor Moon mäßiges. So ausgewählte, wiedergeborene Kriegerinnen die die Welt beschützen müssen. Natürlich nicht ganz so, wie Sailor Moon sondern anders. :D

6. Was macht deinen Blog besonders?  

Das Design!? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht so richtig.

7. Du darfst bei einem Hörbuch deine/n Lieblingsprotagonistin/en vertonen. Wer wäre das? 

Meine Lieblingsprotagonistin ist Gwendolyn aus Rubinrot, aber die würde ich nicht vertonen wollen, weil sie ja schon eine Stimme hat. Stattdessen wäre ich eher für Kennedy aus "The Legion".

8. Wieviele Bücher liest du durchschnittlich im Monat?

So ca. 6 Bücher.

9. Was unterscheidet deinen Blog von anderen?
 
Oh Leute, das sind so gemeine Fragen. Ich weiß es echt nicht. Meinen Header finde ich schon schön, aber das ist ja nicht so viel.
 
10. Was möchtest du mit deinem Blog noch erreichen?
 
Ich würde gerne noch mehr Kontakt mit Autoren und Verlagen. Und zwar nicht nur als Rezensentin, sondern auch weil ich ja Buchhändlerin werden möchte. Da ist sowas natürlich von Vorteil. Auch würde ich gerne noch mindestens die 100 Lesergrenze überschreiten. Man muss sich ja immer neue Grenzen setzen und versuchen, diese zu überschreiten. :D
 
Meine 10 Fragen:

  1. Welcher ist dein Lieblingsgegner in einem Buch?
  2. Welches Buch sollte deiner Meinung nach unbedingt verfilmt werden?
  3. Nenne den deiner Meinung nach schönsten Buchtitel?
  4. Von welchem Verlag kaufst du am liebsten Bücher und warum?
  5. Nenne 2 Bücher die eine ähnliche, aber doch abgewandelte Thematik haben. (z.B. Twilight/Vampire Diaries)
  6. Hast du mehr Taschenbücher oder Hardcover?
  7. Welches Buch hat deiner Meinung nach die schönste Innengestaltung?
  8. Welches Mädchen auf einem Buchcover gefällt dir besonders gut?
  9. Über welche übernatürlichen Wesen liest du am liebsten etwas?
  10. Was hältst du von nicht fortgesetzten Reihen, bzw. Reihen die nicht weiterübersetzt werden oder auf einmal statt als Print-Ausgabe als E-Book weitergeführt werden?

Ich tagge:

Lenas Welt der Bücher
Mones Bücherblog
Weltenwanderer
Nati's Bücherwelten
Janas Traumwelten

Mittwoch, 22. Januar 2014

Gleiche Personen auf dem Cover?!

Hallöchen,

heute möchte ich mit euch ein bisschen was "besprechen" und zwar das hier:
 
Na, fällt euch was auf? Ich weiß nicht mal genau, wie ich das beschreiben soll. Kann einem ja im Prinzip auch egal sein, aber ich finde das immer ein bisschen doof, wenn mir so etwas auffällt. Fehlt es den Verlagen irgendwie an "Modeln" oder wie sieht das aus? Ich meine, die Bücher sind ja auch immer aus anderen Verlagen und die wissen bestimmt auch nicht immer, welches Model welches Cover ziert. Gibt es da nicht irgendeine Internetakte oder so, wo jeder Verlag einträgt, welches Model bereits genommen wurde? Ich weiß, klingt voll komisch, aber mir fällt das halt immer auf. Vor allem bei so relativ gehypten Büchern wie "Breathe". Das ist ja schon etwas bekannter und dementsprechend auffälliger.
 
Was haltet ihr denn davon? Interessiert euch das überhaupt oder ist es euch vollkommen egal? 
 
Danke für die ganzen Kommentare. Es ist wirklich interessant zu lesen, wie ihr darüber denkt :)
 
Liebe Grüße
Linda

Montag, 20. Januar 2014

10 Bücher auf meinem SuB, die der Anfang einer Reihe sind oder der nächste Band einer Reihe, den ich noch lesen muss.

Hallöchen,

heute geht es um die jeweiligen Reihenbücher, die ich als nächstes lesen muss, um die Reihe fortzusetzen. Eigentlich wollte ich immer nur den ersten Band einer Reihe nehmen, also eine, die ich noch gar nicht begonnen habe. Aber das waren weniger, als ich gedacht habe. :D

Was ich unbedingt noch dieses Jahr lesen möchte sind eigentlich alle Bücher :D Aber "Mercy" und "House of Night" möchte ich echt gerne weiterlesen. "House of Night" geht ja jetzt bald zu Ende und da bin ich echt gespannt. "City of Bones" lese ich wohl für die ABC-Challenge und da freu ich mich auch wirklich drauf. Immerhin hört man nur gutes von den Büchern. "Der magische Zirkel" kommt wohl bald als Serie auf SuperRTL. Aber wahrscheinlich wird die Serie eh wieder anders als die Bücher sein. "Türkisgrüner Winter" möchte ich auch bald lesen, irgendwie bin ich grade so in Stimmung dafür. Und da bald der Film zu "Vampire Academy" rauskommt, möchte ich die Bücher auch am liebsten sofort lesen. Vor allem gibt das alles Punkte für die Reihen-Challenge, und da hab ich ja noch nicht so viele. :D
 
Welches Buch kennt ihr, welches könnt ihr mir empfehlen?
Ich freu mich auf eure Meinung. :)
 
Liebe Grüße
Linda

Sonntag, 19. Januar 2014

Sackgasse Freiheit - Aus dem Leben eines Straßenkindes von Jana Frey

Allgemeines:
Titel: Sackgasse Freiheit - Aus dem Leben eines Straßenkindes
Autor/-in: Jana Frey
Form: Taschenbuch (189 Seiten)
Verlag: Loewe
Erscheinungsjahr: 2008
Preis: 5,95 €
ISBN: 978-3-7855-6467-7

Klappentext:

Sofia, 14 Jahre, lebt auf der Straße. Schnell muss sie begreifen, dass sich ihre Hoffnung auf Freiheit nicht erfüllt. Stattdessen wird ihr Alltag ein Kampf gegen Hunger, Einsamkeit und pure Verzweiflung. Immer tiefer gerät Sofia in einen Teufelskreis, aus dem sie sich mit eigener Kraft nicht befreien kann. Doch dann lernt sie Ätze kennen ...

Einfühlsam erzählt Jana Frey die Geschichte eines deutschen Straßenkindes - bewegend und schockierend.

Gestaltung:
Das Cover ist ja nicht so besonders, aber das ist ja normal bei dem Genre. Also, relativ normal. Ich weiß nicht genau, was ich dazu sagen soll. Immerhin sieht man ein ziemlich niedergeschlagenes Mädchen. Sofia färbt sich im Buch irgendwann die Haare und danach sah sie so für mich aus.

Meinung:
Ich muss gestehen, dass mir diese Rezension gerade sehr schwer fällt. Es fängt damit an, dass man Sofia und ihre Familie kennen lernt. Ihre Mutter, ihren Stiefvater und den kleinen Bruder Robin und noch ein paar andere Charaktere. Ich weiß nicht genau, wann Sofia abhaut, aber ich hab nicht verstanden, warum es so lange gedauert hat, bis sie diesen Schritt getan hat. Die meiste Zeit des Buches lebt sie zuhause und wenn ich sie wäre, wäre ich längst abgehauen. Diese Hölle hätte ich mir doch nicht angetan. Aber ich bin da wohl nicht empathisch genug für. Leider hatte ich am Anfang das Gefühl, dass es zu langatmig war und sich alles nur um die Vorgeschichte zu dem eigentlichen "Straßenkind" drehte. Das hat sich dann gelegt im Vergleich zu Sofias Zeit auf der Straße. Das war zu kurz beschrieben. Wenn sie jemanden kennen gelernt hat, dann war diese Person niemals länger als zwei Seiten relevant für die Geschichte. Am Ende ging mir einfach alles zu schnell, während es sich am Anfang sehr gezogen hat. Trotzdem war die Geschichte sehr unterhaltsam und vor allem die Eltern von Sofia hätte ich dermaßen mit den Köpfen gegen irgendwelche Wände schlagen können. Das sind so Menschen, denen man verbieten sollte Kinder zu bekommen. Wirklich, da bin ich so aggressiv geworden. Sofia selbst tat mir am Anfang wirklich leid, weil sie wegen jeder Kleinigkeit von ihren Eltern verprügelt wurde, weil ihre Mutter sie einfach nur gehasst hat usw. Allerdings weiß ich nicht wirklich, wie ich sie beschreiben soll. Aber dazu später mehr. Der Schreibstil war vollkommen okay, mir ist da nichts negatives ausgefallen. Die Atmosphäre ... ich finde, dass ist bei so Realitybüchern immer schwer zu beschreiben, bei Fantasybüchern spürt man das einfach klarer finde ich. Aber es gab da nicht wirklich etwas auszusetzen, meiner Meinung nach. Was mir weniger gefallen hat, ist der Bezug zum Klappentext. Die ganze Zeit habe ich praktisch darauf gewartet, Ätze kennen zu lernen. Ich glaube auf Seite 150 oder 160 hat man ihn dann zum ersten Mal angetroffen. Von 189. Das fand ich ehrlich gesagt etwas schwach. Aber wie gesagt, im zweiten Teil ging es alles Schlag auf Schlag. Die Charaktere sind leider alle nicht wirklich zu beschreiben, da man halt wirklich nicht wirklich viel erfahren. Sie waren ja sofort wieder weg. Und das war halt wirklich schade, denn es gab ein oder zwei Charaktere, die hätten mir wirklich gefallen, wenn man sie mehr ausgebaut hätte. Aber das ging nicht, da das Buch anscheinend sogar auf einer wahren Geschichte basiert. Zumindest wird im Prolog erklärt, dass sich die Autorin irgendwo mit Sofia getroffen hat. Das Ende war mir wieder etwas holprig. Vielleicht ging es auch nicht besser umzusetzen, ich kenn mich mit so etwas ja nicht aus. Zum Bücher schreiben habe ich kein Talent, auch wenn ich es gern hätte.
 
Charaktere:
 
Sofia: Ich weiß ehrlich nicht, wie ich Sofia beschreiben soll. Man lernt sie als kleines Mädchen, mit vielleicht fünf Jahren kennen. Liebe kennt sie nicht. Von Anfang an wurde sie von ihrer Mutter mit Ignoranz und Verachtung gestraft. Und als Sofia älter war, musste sie praktisch als Hausfrau dienen. Nicht immer, nur dann, wenn die Mutter gerade Kopfschmerzen oder so hatte. "Sofia, räum den Tisch ab, bring deinen Bruder ins Bett etc." Das hat mich wirklich angekotzt. Mitleid ist glaube ich die Einzige Emotion die ich mit Sofia verbinde. Ich weiß nicht, aber sie war mir einfach zu unbeschreiblich. Wenn ich an sie denke, kann ich keine klaren Dinge manifestieren. Sie war die meiste Zeit wohl unter Drogen, nach dem sie abgehauen ist. Und natürlich ist es nicht einfach gewesen für sie. Aber ich weiß trotz allem nicht, wie ich sie beschreiben soll. Sie ist wirklich eine Protagonistin, die ich wahrscheinlich nie wirklich verstanden habe, in die ich mich nicht einmal wirklich hineinversetzen konnte. Tut mir leid, ich kann euch hier keine ordentliche Beschreibung liefern. Dafür war sie zu undurchschaubar und es gab auch eine Art Distanz zwischen uns.
 
Zitate:
 
Leider keine
 
Fazit:
Eine undurchschaubare Protagonistin, Eltern die ich am liebsten, sorry, zusammengeschlagen hätte und eine Story, die kein richtiges Tempo gefunden hat. Das sind die ersten Dinge, die mir zu diesem Buch einfallen. Ich weiß nicht wirklich, was ich noch sagen kann. Trotz allem war es unterhaltsam. Es gab zwar keine wirklich großen Spannungsmomente, aber als kleines Buch für zwischendurch ist es trotzdem gut.
Deswegen bekommt dieses Buch von mir 3/5 Schmetterlingen.
 


Neuzugänge - Die ersten in 2014

Hallöchen,
 
tut mir leid, dass die Neuzugänge erst heute kommen, aber da ich heute erst ein paar neue Bücher dazu bekam, fand ich das logischer. Aber ich habe kein Geld ausgegeben für diese Bücher. :D
Dieses Buch habe ich beim Mein-Lesetipp-Adventskalender gewonnen und ehrlich gesagt, ich kannte das Buch vorher gar nicht. Aber die Geschichte gefiel mir vom Klappentext her super gut und ich wollte es sofort anfangen. Ich lese es auch gerade, jedoch kann ich nicht wirklich etwas dazu sagen. Zu den Charakteren kann ich nichts sagen, weil man sie noch nicht wirklich kennen gelernt habe und die Geschichte ist noch nicht so ganz in Fahrt gekommen.
 
Wen wundert's? Das ist doch ein im Moment wirklich bekanntes Buch. Und ich war so gespannt, ich wollte es unbedingt haben. In "Speechless" gab es nämlich eine Leseprobe zu dem Buch und die hat mich so umgehauen, dass ich es kaum erwarten konnte es zu haben. Und tadaaa, als Entspannung nach meiner Klausurenphase hat meine Mami mir dieses Buch gekauft. Ich habe auch von keinem anderen Buch mehr geredet im Moment. :D
 
Diese Bücher kamen dann heute dazu, nachdem eine Familienfreundin eine Kiste voll mit Büchern und Videos mitgebracht hat. Diese drei habe ich mir dann ausgesucht:
 
Es waren noch mehr Stephen King Bücher dabei, aber ich habe noch nie Stephen King gelesen und habe ehrlich gesagt wirklich etwas Muffensausen vor diesem Buch. Ich habe auch kaum Stephen King Filme bisher gesehen. Nur zwei Stück. "ES" fand ich super langweilig und hab ihn nicht einmal zu Ende geguckt. "Der Nebel" fand ich im Gegensatz richtig gruselig, vor allem das wirklich traurige Ende. Und ehrlich, ich bekomm schon so ein komisches Gefühl, wenn ich den Klappentext von "Desperation" lese. Mal sehen was das wird.
 
Ganz ehrlich, ich hab keine Ahnung worum es geht, ich hab mir einfach das Buch gegriffen, als ich den Autor gesehen habe. Jetzt habe ich sieben Bücher von Nicholas Sparks hier stehen und noch nicht eines davon gelesen. Am Ende mag ich den Schreibstil gar nicht und muss die alle loswerden :D Memo an mich selbst: Mindestens ein Buch von Nicholas Sparks dieses Jahr lesen.
 
Das Buch hat mir gar nichts gesagt. Allerdings hat mich das Cover neugierig gemacht, vor allem die schöne goldene Schrift. Und der Klappentext klingt echt interessant und weckt Interesse. Wann ich es lese, weiß ich allerdings noch nicht.
 
So, das waren meine ersten Neuzugänge dieses Jahr. Immerhin habe ich noch 10 Bücher offen, die ich mir dieses Jahr kaufen kann. Einer meiner Vorsätze lautet ja, mir maximal 10 Bücher im ganzen Jahr zu kaufen. :)
Was ist denn bei euch bisher so neu im Regal gelandet? Kennt ihr eines der Bücher und könnt mir etwas darüber sagen?
 
Liebe Grüße
Linda

Freitag, 17. Januar 2014

Laberpost - Nix los die Woche

Hallöchen,
 
fängt direkt gut an, der 2. Laberpost und ich weiß nicht, worüber ich schreiben soll. Ernsthaft, ich habe wohl die ganze Woche nur gelernt. Für meine BWL-Arbeit am Montag und für meine Infowirtschaftsarbeit am Donnerstag. Und für Mathe, da schreiben wir aber erst nächste Woche die Klausur. Und dann sind wir weitestgehend fertig. Zum Glück. Ich weiß echt nicht, was ich die ganze Woche gemacht habe. :D  Ach ja, gestern war ich schwimmen. Haha.
 
Gesehen habe ich zwar keine Filme, dafür aber diese Serie:
Ich liebe diese Serie. "Once upon a time" ist eine Art Märchenadaption. Es geht halt um Schneewittchen, Rotkäppchen etc. die durch einen Fluch in unsere Welt gelangt sind und sich nicht an ihr vorheriges Leben erinnern können. So weiß Schneewittchen (oder hier Snow White) z.B. nicht, wer früher ihr Prinz war bzw. sie erinnert sich weder an ihn, noch an ihr Leben als Snow White. Dieser Fluch soll von der Tochter von Snow White und ihrem Prinz Charming, Emma, gebrochen werden. Momentan kommt die 2. Staffel in einer Doppelfolge ab 20:15 Uhr auf SuperRTL. Und ich muss gestehen, ich wollte die Serie zu Beginn nur wegen der Hauptdarstellerin (Jennifer Morrison als Emma, hier die Blondine) mal unter die Lupe nehmen. Ich kannte sie nämlich von Dr. House, wo sie mir super gefallen hat. Dazu kam dann noch der unglaublich tolle Werbesong:
 
Die Geschichte ist wirklich toll und ich freue mich immer total, wenn ein neuer Märchencharakter auftaucht. :) Wirklich sehenswert.
 
Das Buch, über dass ich euch heute etwas erzählen möchte:
Selection von Kiera Cass. Das Buch spricht mich irgendwie total an und die Idee finde ich wirklich interessant. Wobei ich das Cover vom zweiten Teil noch besser finde. Ich glaube das liegt vor allem an den Kleidern. Ich mag diese ganzen Puscheldinger auf diesem Buch nicht. Auf jeden Fall ist das ein Buch, welches ich mir irgendwann im Laufe des Jahres ins Regal stellen werde. Jedes Mal wenn ich in der Buchhandlung bin und dieses Buch in der Hand halte, würde ich es am liebsten sofort kaufen. Und im Ernst, das Buch interessiert mich gerade wirklich total, obwohl ich es mir nicht gekauft hätte, als es rauskam. Da hat es mich überhaupt nicht interessiert.
 
Und was habt ihr die Woche so gesehen?
Auf welches Buch freut ihr euch im Moment total?
 
Liebe Grüße
Linda

Montag, 13. Januar 2014

Seven Souls - Sieben Gründe, Mary Shane zu hassen von Barnabas Miller und Jordan Orlando

Allgemeines:
Titel: Seven Souls - Sieben Gründe, Mary Shane zu hassen
Autor/-in: Barnabas Miller und Jordan Orlando
Form: Hardcover (411 Seiten)
Verlag: Arena
Erscheinungsjahr: 2011
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3-401-06448-2

Klappentext:

Mary war nicht nur das beliebteste und hübscheste Mädchen der Schule, sondern auch das am meisten gehasste und deshalb musste sie sterben. Aber ihr Tod ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang. Ein Fluch sorgt dafür, dass sie den Tag, an dem sie starb, immer wieder erleben muss. Aus der Perspektive ihrer sieben Freunde lernt sie eine ganz andere Mary Shayne kennen. Und bekommt sieben Mal vor Augen geführt, dass jeder gute Gründe hatte, sie zu hassen. (Amazon)

Gestaltung:
Das Cover finde ich schon irgendwie gut, zumindest passend. Die Nebel unten sowie die schwarzen Striche an der Seite sind ziemlich cool anzusehen. Die Schrift ist auch toll, allerdings finde ich das Cover jetzt nicht "schön", ich weiß nicht so recht, wie ich es finde. Es ist eher so eine neutrale Beziehung zum Cover.

Meinung:
Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, kannte jedoch nur sehr schlechte oder sehr gute Meinungen. Aber es fing so spannend an! Es beginnt damit, dass Mary an ihrem 17. Geburtstag nackt und ohne Erinnerungen in einem Bett aufwacht. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Aber es handelt sich nicht um irgendein Bett, sondern eines, das im Schaufenster eines Möbelgeschäftes steht. Und davor stehen natürlich viele Leute und begaffen das nackte Mädchen. Da hatte mich das Buch schon gepackt und ich wollte unbedingt weiterlesen. Und es ging auch gut weiter, weil es mitunter so keinen Sinn ergab, dass man den Sinn dahinter unbedingt ergründen wollte. Wenn ihr versteht was ich meine. Diese Situationen wo man sich fragt: "Hä?". Aber insgeheim weiß man, dass es dafür irgendeine Erklärung geben muss. Und es ist Storytechnisch wirklich super ausgearbeitet, es gab keine Logikfehler, es hat alles gepasst. So etwas finde ich immer klasse, wenn es erst keinen Sinn macht aber nach und nach immer mehr Puzzleteile zusammengefügt werden. Der Schreibstil war klasse, schön flüssig, nichts zu meckern. Die Atmosphäre war auch wirklich klasse, es gab Momente, da konnte ich praktisch den Regen in meinem Gesicht spüren. Es ist wirklich super ausgearbeitet. Mary passt als Protagonistin für dieses Buch wirklich gut, denn um ehrlich zu sein, ich würde sie genauso hassen. Aber dazu gleich mehr. Was die anderen Charakter angeht, denn ich möchte nur Mary näher beschreiben, um nicht zu viel vorneweg zu nehmen, es war auszuhalten mit ihnen. Es gab welche, die mochte ich von Anfang an nicht und dann gab es wieder welche wie Marys Schwester Ellen oder ihre Freundin Amy, die ich von Anfang an mochte, mit denen ich mich total identifizieren konnte. Wer mir direkt am Anfang auf die Nerven ging, waren Marys Mutter und ihr Freund Patrick. Letzteren fand ich auch bis zum Schluss nicht sympathisch. Aber Mary war leider die aller schlimmste Person. Was nicht heißt, dass das Buch schlecht war, weil ich die Protagonistin nicht mochte. Es war eher gewollt, denke ich, dass man Mary nicht ausstehen kann. Denn sonst hätte das alles für mich auch gar keinen Sinn ergeben. Die Geschichte mit dem Fluch und den sieben Seelen fand ich richtig klasse, vor allem die Wendungen, die das Buch am Ende noch nimmt, haben es mir angetan. Ab dann macht auch wirklich alles einen Sinn. Bis auf eine Sache: Das Ende. Was ist das? Da fehlt mir einfach etwas. Das kann es doch nicht gewesen sein. Also, ich hätte schon mit dem Ende leben können, wenn da noch eine kleine Erklärung gewesen wäre. Dann hätte ich es wirklich toll gefunden. Aber so? Ich meine, dass hat mich total verwirrt und zum Teil auch unzufrieden zurückgelassen. Trotzdem ist das Buch wirklich gut geschrieben, ich mag halt dieses "Puzzlemäßige" in der Geschichte total.

Charaktere:

Mary: Das beliebteste Mädchen der Schule, welches besonders an ihrem Geburtstag strahlen möchte. Jeder dreht sich nach ihr um, jeder liebt sie. Denkt sie. Tut mir leid, ich hatte bereits vor ihrem Tod so eine gewisse Skepsis ihr gegenüber. Sie denkt halt wirklich, sie sei der Mittelpunkt der Welt und alles dreht sich um sie. Und damit tut sie den Menschen in ihrer Umgebung immer wieder aufs neue total weh. Nun ja, auf jeden Fall ist das an ihrem Geburtstag irgendwie anders. Da dreht sich niemand nach ihr um, nicht einmal ihre Freunde denken an ihren besonderen Tag. Und damit beginnt das Drama. Durch einen ausgeklügelten Plan kommt Mary ums Leben und wird jeweils für eine kurze Zeit in den Körper von einem ihrer Freunde versetzt und erlebt erst mal, was sie für ein nicht so toller Mensch war. Besonders im Falle von Joon, Amy und Ellen bzw. Dylan konnte ich sie gar nicht leiden. Ach was, ich konnte sie bei keinem der sieben Freunde leiden. Ihr Widerfahren die ganze Zeit in jedem Körper unterschiedliche Flashbacks, Erinnerungen der Person an Mary. Und die gingen nun mal gar nicht. Ich hab sie in jeder Situation aufs neue gehasst, ich war mir sicher, dass sie nicht einmal an die Gefühle der anderen dachte. Ob das die Taten ihrer Freunde rechtfertigt, weiß ich leider genauso wenig. Ich finde beides nicht okay. Denn Mary wurde auch niemals offen zur Rede gestellt, für das was sie getan hat. Und das wäre das erste gewesen, was ich gemacht hätte. Allerdings hat Mary wirklich immer nur an sich gedacht, sie hat auf niemanden Rücksicht genommen. Hauptsache, sie bekommt was sie will. Ich hätte sie so unfassbar oft gegen die Wand klatschen können, das glaubt ihr nicht. Nun gut, anscheinend wollte sie niemanden verletzen und sie hat auch mal eingesehen, dass sie falsch gehandelt hat, aber das hat sie in meinen Augen nicht besser gemacht. Nicht ein Stück. Ich fand sie die ganze Zeit blöd, so ein typisches Rich-Girl. Dabei ist sie nicht einmal reich. Ich konnte sie auf jeden Fall nicht ausstehen, was dem Buch aber wirklich gut getan hat. Denn mit einer sympathischen Protagonistin, säße ich jetzt zwischen den Stühlen.

Zitate:

Gibt es leider keine.

Fazit:
Ein spektakulärer Thriller, der mich vor alle dahin gehend nachdenklich zurücklässt, dass ich hier keine "gute Seite" finden kann. Viele Handlungen der Charaktere waren für mich grundlegend falsch und intrigant. Aber genau das macht dieses Buch so gut. Man versteht die Charaktere, man versteht ihr Leiden, aber trotzdem würde man nicht so handeln. Vor allem Mary hat nun einmal wirklich gut hinein gepasst. Ich habe sie gehasst und diese persönliche Bindung hat mich gegenüber ihren Freunden noch mehr Mitleid verspüren lassen. Leider war mir das Ende ein bisschen unklar und ein bisschen verwirrend, dafür einen halben Punkt Abzug.
Daher bekommt dieses Buch von mir 4,5/5 Schmetterlingen.


10 Bücher auf meinem SuB, die Einzelbänder sind.

Hallöchen,
 
entschuldigt bitte die Verspätung, ich habe es heute leider nicht anders geschafft. Aber jetzt gibt es einen neuen SuB-Post:

Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, ob es nicht zu dem ein oder anderen Buch einen Nachfolger gibt. Allerdings gehe ich jetzt einfach davon aus, dass es Einzelbänder sind. "Das Orchideenhaus" möchte ich unbedingt für die ABC-Challenge lesen. Und "Nox" ist auch so eine richtige SuB-Leiche, obwohl ich nur Gutes gehört habe. Auch "Leo und das ganze Glück", sowie "Die Wahrheit über Alice", welches ich ja schon einmal gelesen habe, möchte ich unbedingt lesen. Es gibt einfach so viele Bücher, die mich interessieren. Hab ich mal erzählt, dass sich auf meiner Wunschliste um die 800 Bücher befinden? :D Als ob ich die alle lesen könnte.
 
Kennt ihr eines der Bücher?
Welches könntet ihr mir denn empfehlen, eher zu lesen?
 
Liebe Grüße
Linda

Samstag, 11. Januar 2014

And the winner is ...

 

 

Karin!

Herzlichen Glückwunsch! Sieht so aus wie als würdest du ein Päckchen von mir bekommen ;)
Schick mir bitte deine Adresse per Mail, dann geht dein Gewinn im Laufe der nächsten Woche auf die Reise ;) Ich wünsche dir viel Spaß damit.
 
Wobei ich leider anmerken muss, dass mir das Gewinnspiel einen kleinen Dämpfer verpasst hat. Karin war die Einzige, die überhaupt mitgemacht hat. Und irgendwie macht mich das schon echt traurig, da ich mir schon ein bisschen Mühe gegeben habe mit der Knobelei und es jetzt auch nicht so schwer fand, wenn man die Tipps berücksichtigt hat.
Es wirkt für mich mal wieder so, wie als würde kaum einer das hier überhaupt lesen. Selten bekomme ich ein Feedback, wie euch die Rezis gefallen oder überhaupt wie euch der Blog gefällt. Karin ist die einzige Person, die regelmäßig schreibt. Immerhin bin ich seit einem Jahr Bloggerin und habe irgendwie das Gefühl, nichts wirklich erreicht zu haben. Das klingt vielleicht blöd, aber ich von den Blogs die ich verfolge, hat glaube ich kaum einer bei seinem einjährigen die 50 Leser noch nicht geknackt gehabt. Das zieht mich ehrlich gesagt runter, weil ich denke, dass ich einfach nicht gut genug bin und es vielleicht einfach sein lassen sollte. Ich versuche jetzt hier etwas zu verändern, immerhin bin ich momentan echt unzufrieden und auch sehr traurig. Und vielleicht kommt das gut an, vielleicht auch nicht. Für mich ist das irgendwie so eine Art letzter Versuch. Es liegt wohl auch viel an mir, ich weiß nur gerade nicht, was ich noch ändern kann.

Hat sich erledigt, ich weiß jetzt, was ich noch verändern kann. Danke euch :)
 
Liebe Grüße
Linda 

Freitag, 10. Januar 2014

Laberpost #1 - Paulette, Avalon und Mystic City 2

Hallöchen,
 
ich wollte ja einmal die Woche einen kurzen Rückblick über meine Woche geben, was ich so gesehen und überhaupt gemacht habe. Die Schule hat ja wieder angefangen und es kommt mir so vor, wie als würde ich schon wieder 3 Wochen in die Schule gehen. Vor allem schreibe ich nächste Woche schon wieder zwei Klausuren, danach schreibe ich noch eine Klausur und einen Test. Und zwei Referate muss ich auch noch vorbereiten. Eines davon über "Speechless".
Die Woche habe ich nicht viel gemacht. Ich habe "Seven Souls" weitergelesen und auch wenn ich so meine Probleme mit Mary habe, gefällt mir die Story echt gut. Es ist einfach so spannend!
 
Gesehen habe ich diese Woche zwei Filme:
 
Paulette. Haben wir im Religionsunterricht gesehen. Es geht um eine ältere Dame, die anfängt mit Drogen zu dealen. Und ich muss sagen, der Film ist richtig witzig. Zwar nicht so der große Kracher, aber doch ziemlich schön für zwischendurch. Paulette ist so eine richtig gemeine Protagonistin. Sie hasst "Schwarze", auch ihren eigenen Enkel. Sie ist eigentlich zu allen Leuten gemein, selbst zu ihrer eigenen Tochter. Trotzdem war sie irgendwie cool und der Film lohnt sich echt. :)
 
Die Nebel von Avalon. Nachdem ich das Buch gelesen habe, wollte ich den Film sehen. Eigentlich hätte ich mir nicht so viel von dem Film versprechen sollen, da es nur ein Film ist. "Der Herr der Ringe" ist immerhin genauso dick und hat drei Filme gebraucht. Dementsprechend schlecht ist "Die Nebel von Avalon" als Buchverfilmung auch. Unabhängig vom Buch fand ich den Film gar nicht mal so schlecht, vor allem die Schauspieler fand ich gut gewählt. (Auf dem rechten Cover von links nach rechts: Viviane, Morgaine und Morgause) Morgaine fand ich richtig gut geschauspielert und auch wie im Buch war sie mir super sympathisch. Morgause war wirklich wunderschön und auch so richtig intrigant wie im Buch. Auch Viviane mochte ich. Mit den Schauspielern für Lancelot und Artus war ich leider nicht so zufrieden. Die waren mir die meiste Zeit zu sehr Milchbubi. Und leider mochte ich den Charakter von Mordred/Gwydion im Film überhaupt nicht. Aber brutal war er irgendwie. Zwar nur für die finale Schlacht, aber mir war das trotzdem ein wenig blutig. Leider hat die Tiefe der Charaktere und der Beziehungen untereinander gefehlt. Aber was will man auch machen, es waren drei Stunden für ein 1000 Seitenbuch. Unabhängig betrachtet fand ich ihn trotzdem gut.
 
Das Buch, zu dem ich euch ein wenig etwas sagen will:
Eines der wenigen Bücher, die ich mir dieses Jahr auf jeden Fall kaufen werde ist Mystic City - Tage des Verrats. Ich habe mir nämlich vorgenommen, maximal 10 Bücher vom eigenen Geld im ganzen Jahr zu kaufen. Ich habe zwar den ersten Band noch nicht gelesen, möchte das aber unbedingt demnächst machen. Als ich dieses Cover gesehen habe, musste ich es einfach direkt auf meine Wunschliste setzen. Normalerweise sitz dort immer nur der nächste Band, wenn ich den zuvor auch wirklich gelesen habe. Aber von Mystic City hört man ja relativ viel Gutes. Aber das ist mir auch egal, denn wahrscheinlich werde ich mir den 2. Teil alleine wegen des wirklich schönen Covers kaufen. Denn ich liebe es im Moment total. Es ist einfach nur wunderschön und ein totaler Kontrast zum ersten, eher dunkleren Band. Ich freu mich schon total darauf. Laut Amazon kommt es wohl irgendwann im März raus. :)
 
Wie findet ihr denn das neue "Format"? Eher gut oder eher schlecht?
 
Liebe Grüße und ein tolles Wochenende
Linda
 


Tschick von Wolfgang Herrndorf

Allgemeines:
Titel: Tschick
Autor/-in: Wolfgang Herrndorf
Form: Taschenbuch (254 Seiten)
Verlag: rororo
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-499-25635-6

Klappentext:

Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland.

Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.

Gestaltung:
Also, das Cover finde ich ja irgendwie "frisch". Es hat schöne Farben, allerdings musste ich erst mal nachdenken, bevor ich die Leitplanke erkannt habe. Die Farben gefallen mir wirklich sehr gut, dieses schöne Grün und das Blau sind besonders toll. Auch die Schriftart finde ich passend. Trotz alledem ist es meiner Meinung nach kein besonderes Cover, es sticht nicht heraus.

Meinung:
Zu aller erst: der Schreibstil. Dies ist wirklich das erste Buch, bei dem ich mit dem Schreibstil am Anfang wirklich überhaupt nicht klar kam. Mir kam es so vor, wie als wären es oft nur abgehackte Sätze. Und dann gab es wieder Sätze, die so lang waren, dass ich am Ende nicht mehr wusste, wie sie angefangen haben. Vor allem weil irgendwie alles durcheinander geworfen wurde, in diesen Sätzen. Wobei mir das, je weiter ich gekommen bin, nicht mehr aufgefallen ist. Wahrscheinlich ist es einfach irgendwie untergegangen. Die Geschichte an sich fand ich nicht so besonders toll, durch den Schreibstil ging ich auch eher negativ an das Buch ran. Der Anfang hat mich total verwirrt, es wurde erst mal ein Haufen erklärt und mir war echt nicht klar, wohin das alles führt. Okay, im Nachhinein war mir dann klar, wieso das alles erst mal erklärt wurde. Aber mich hat es zu Beginn total verwirrt. Auch Maik war mir nicht unbedingt sympathisch. Vor allem war das Buch meiner Meinung nach nicht authentisch genug geschrieben. Mir fiel es wirklich schwer, mir vorzustellen dass Tschick und Maik erst 14 bzw. 15 sind, statt 18 oder 19. So kamen sie mir die ganze Zeit vor. Und das fand ich wirklich blöd. Inhaltlich ... na ja, den "Hype" war es nicht wert. Vielleicht liegt es auch daran, dass ähnliche Bücher wie "Amy on the summer road" oder "Die Geschichte von Zoe und Will" einfach besser waren. Zumindest ist "Tschick" für mich nichts Besonderes. Die Geschichte war okay, es gab auch zwei drei große Lacher, aber so super begeistern konnte es mich nicht. Maik war mir mitunter sehr suspekt, Tschick zwar auch, aber ihn konnte ich wesentlich besser verstehen als Maik. So richtig konnte ich mich allerdings in keinen der Jungs hineinversetzen und tatsächlich zu verstehen, warum die beiden etwas tun, fiel mir wirklich schwer. Tschick war schon ziemlich okay, wenn auch total verpeilt. Ich mochte ihn, Maik eher nicht so. Ich meine, es gab schon Situationen in denen Maik sympathisch war, aber es war eher eine distanzierte Sympathie. Also, ich weiß nicht, wie ich das wirklich beschreiben soll. Inhaltlich war die Geschichte nicht so der Burner, auch wenn es manchmal wirklich interessant war. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass es sich schon ziemlich mit Themen, die in der Pubertät eine große Rolle spielen, auseinander gesetzt hat. So wurde die erste Liebe bzw. erstes verliebt sein sowie Freundschaft an sich hier sehr intensiv beschrieben. Leider war es meiner Meinung nach auch sehr unrealistisch. Ich meine, die sind vierzehn, klauen ein Auto und machen sich die ganze Reise über keine Gedanken wegen der Konsequenzen. Auch die Begegnungen die in dem Buch stattfinden, waren nicht wirklich authentisch. Irgendwann wurden es einfach zu viele Zufallsbegegnungen. Ich hatte leider wirklich meine Probleme mit dem Buch und weiß auch nicht wirklich, was ich noch dazu schreiben soll. Ich steh halt total im Zwiespalt damit und hab auch im Moment so eine kleine Schreibblockade.

Charaktere:

Maik: Ein verdammt komischer Kerl, wenn ihr mich fragt. Man erfährt zwar, warum er diese Reise mit Tschick macht, aber trotzdem ist es für mich nicht verständlich, wieso er sich so entscheidet. Vielleicht bin ich dazu auch einfach zu brav. Ich kann nicht genau sagen, ob ich ihn mag oder nicht mag. Aber er kam für mich so ein bisschen rüber wie ... so ein Kind der Vorurteile. Ihr wisst schon, wenn man sagt: "Wenn die Eltern Hartz IV Empfänger sind, wird das Kind auch einer." Und so kam mir das hier halt rüber. Maik baut Mist, er kann ja nicht anders. Immerhin ist seine Mama eine Alkoholikerin und sein Dad einfach ein Idiot. Zumindest war er das für mich. Und das hat mich auch ein bisschen gestört, wobei ich nicht weiß, ob es mir besser gefallen hätte, wenn er problemlose Eltern gehabt hätte. Ich konnte einfach keine Verbindung zu ihm aufbauen, obwohl er ein netter Typ zu sein schien.

Tschick: Ein "Asi" wie man so schön sagt. Wobei ich zu Tschick eine bessere Bindung aufbauen konnte als zu Maik. Einfach weil mir Tschick sympathischer war. Er war so ein bisschen verrückt und undurchschaubar, aber dabei auch irgendwie witzig. Außerdem hat er wirklich wie ein guter Freund gewirkt. In allem war er mir verständlicher und sympathischer, auch wenn man ihm den "Asi" manchmal angemerkt hat. Zwar hab ich von keinem von beiden die Entscheidungen groß verstehen können, aber Tschick war schon voll in Ordnung.

Fazit:
Hätte ich es nicht lesen müssen, hätte ich es auch nicht gelesen, weil mich die Geschichte nicht so sehr interessiert hat. Trotzdem habe ich mich ein wenig darauf gefreut, bin aber nicht enttäuscht. Es ist halt eher mittelmäßig, wie ich es erwartet habe. Die Charaktere, vor allem Maik, waren mir unverständlich und das Buch war nach etwas Zeit einfach nicht mehr authentisch. Es fing eher schlecht an, wurde dann besser, war aber immer noch mittelmäßig.
Daher gibt es von mir nette 3,5/5 Schmetterlingen.

Montag, 6. Januar 2014

10 Bücher von meinem SuB, die ich dieses Jahr unbedingt lesen will.

Hallöchen,
heute fängt also diese "SuB-Reihe" an. Nun ja, ich hoffe mir ist keiner böse, weil ich so etwas jetzt auch mache. ;) Ich bin halt nicht so die kreative Person. *seufz*
 Also, loooooos geht's:

Ich freu mich eigentlich auf jedes dieser Bücher total, aber "Daughter of Smoke and Bone", "Evil" und "Dark Villlage" haben es mir ganz besonders angetan. Bin ich eigentlich die einzige Person die letzteres noch nicht gelesen hat? Oh man. "Urbat" liegt übrigens bereits seit 1 1/2 Jahren auf meinem SuB. Ach man, so viele tolle Bücher, so wenig Zeit. Vor allem habe ich ja jetzt wieder Klausurenphase, arrrg. Ich würde gerne so viel mehr lesen, aaaber ich kann ja nicht 24/7 lesen.
"Grischa" will ich auch unbedingt lesen, da freue ich mich schon die ganze Zeit drauf.

Welche der Bücher könnt ihr mir denn schon einmal empfehlen? Welches sollte ich eher lesen als ein anderes?

Liebe Grüße
Linda

Sonntag, 5. Januar 2014

Monatsstatistik Dezember 2013

Hallöchen,

hier meine Statistik für den Dezember.

 

Speechless von Hannah Harrington (300 Seiten)
Die Seelen der Indianer von Nina Hutzfeldt (226 Seiten)
Don't let it get to you, Ben! von Doreen Gehrke (321 Seiten)
The Legion - Der Kreis der Fünf von Kami Garcia (333 Seiten)
Paperigeflüster - Aus dem Leben einer Buchhändlerin von Simone Dalbert (96 Seiten)
Ernas kleines Weihnachtswunder: und andere Geschichten von Kirsten Rick (80 Seiten)
Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley (1116 Seiten)

gelesene Bücher : 7
gelesene Seiten: 2472
pro Tag: 79
 
Neuzugänge: 17
SuB Anfang: 122
SuB Ende: 131
 
Monatshighlights:
 
Monatsflops:
Gab es keine
 
SuB-Losung:
 
 
So, 2013 ist vorbei. Das heißt meine Abschlussklausuren kommen immer näher, oh nein >.<
 
Leute, danke für dieses tolle Jahr. Das Bloggen macht wirklich Spaß und ich bin immer glücklich über neue Kommentare oder Leser.
 
Liebe Grüße
Linda