Montag, 24. Februar 2014

Dark Village - Das Böse vergisst nie von Kjetil Johnsen

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Das Böse vergisst nie
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (269 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €
ISBN: 978-3-649-61578-1

Klappentext:

Ein Ort, in dem das Böse lauert.
Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich.
Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird.
Nackt im See treibend.
In Plastikfolie eingewickelt.
Ermordet von jemandem, den sie kannte.

Gestaltung:
Das Cover gefällt mir ziemlich gut. Die Schrift ist schön und das gelbe lässt das Ganze nicht so farblos wirken. Auch die Krähe gefällt mir und die kahlen Bäume, da bekomm ich schon einmal so ein unheimliches Gefühl. Der schwarze Buchschnitt ist natürlich auch ein totaler Hingucker, richtig cool.

Meinung:
Fast jeder kennt die Reihe mittlerweile, zumindest ist sie für fast jeden ein Begriff. Und ich habe bisher auch fast ausschließlich gutes über die Bücher gehört. Umso gespannter war ich, als ich es nun endlich anfing. Und Leute, ich bin keine schnelle Leserin, aber dieses Buch habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Es fängt alles gut an, man kommt eigentlich ziemlich einfach in das Geschehen herein. Zuerst lernt man die vier Freundinnen kennen, also Nora, Benedicte, Trine und Vilde, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Und eine von ihnen wird sterben, welche ist natürlich noch unklar und bisher kann ich nur spekulieren. Auf den Schreibstil habe ich besonders geachtet, da ich mehrmals gehört habe, dass dieser nicht so einfach zu lesen sei. Pustekuchen, mir fiel da überhaupt nichts auf. Es war wie in jedem anderen Buch auch, leicht zu lesen, flüssig geschrieben. Problemlos. Die Geschichte rund um die Charaktere hat mich zwar nicht sofort gepackt, aber nach den ersten drei bis vier Kapiteln war diese richtig gut. Jedes der vier Mädchen wurde irgendwie ausgebaut, man hat von allen etwas erfahren. Von den einen mehr, von den anderen weniger. Jedoch hat jede ihre eigene Geschichte in die man hineingezogen wird. Die Nebencharaktere sind passend, wenn auch nicht unbedingt super sympathisch. Die Atmosphäre war ebenfalls passend, ich habe mich meist wirklich in dem Buch verloren. Es war auf keinen Fall ein Buch, welches einen irgendwann langweilt oder wo man sich zwingen muss, weiter zu lesen. Nein, ich habe mich wirklich in diesem Buch verloren. Zum einen war da Nora, die mir total gut gefiel, mit der ich mich richtig gut identifizieren konnte, dann gab es Vilde und Trine, um die so eine ganz eigene kleine Geschichte gebaut wird. Und Benedicte, die zwar interessant war, aber um gut da zu stehen auch sehr weit ging. Jedes der vier Mädchen hat ihren eigenen Handlungsstrang der je nach dem mit dem eines anderen Mädchens verknüpft ist. So wurden hier Story technisch eher Nora und Benedicte und Vilde und Trine in eine Sache hineinverwickelt. Wobei beide innergeschichtliche Geschichten sehr interessant waren, also es gab keine, die mir mehr gefiel als eine andere. Allerdings gibt es da noch die Nebencharaktere, die mit in der Geschichte stecken und diese noch ein wenig komplizierter machen. Und leider weiß man noch nicht, was sie genau für einen Stellenwert haben, also wie wichtig sie für die Aufklärung des Mordes sind. Und leider hat dieses Buch einen sooooo schlimmen Cliffhanger, dass ich am liebsten sofort den nächsten Band lesen würde. Es ist und bleibt spannend bis zum Schluss, ich konnte es wirklich überhaupt nicht aus der Hand legen. Dieses Buch hat mich total in seinen Bann gezogen und ich freue mich soooooo sehr auf den nächsten Band.

Charaktere:

Nora: Sie war eigentlich eher ein schüchternes und ruhiges Mädchen. Schien geplagt von Minderwertigkeitskomplexen, vor allem gegenüber Benedicte. Ich mochte Nora total, von den Mädchen ist vor allem sie mir jetzt schon wie eine Freundin ans Herz gewachsen. Mit Nora konnte ich mich super identifizieren und bis auf eine Sache war ich vollkommen auf ihrer Seite. Ihr Handlungen waren für mich verständlich und sie war einfach ein tolles Mädchen. Süß, vielleicht ein bisschen naiv, aber vor allem freundlich und immer ihrem Herzen beziehungsweise ihrem Gewissen folgend. So wirkte es zumindest auf mich. Von den vier Mädchen gefiel sie mir wirklich am  Allerbesten.

Benedicte: Ein eher aufmüpfigeres Mädchen. Sie kommt aus einem ... sozial schwachen Umfeld würde ich sagen und sucht sich die Bestätigung, die sie Zuhause nicht bekommt, halt woanders. Bei ihr merkt man richtig, dass sie eigentlich emotional gesehen ziemlich geschwächt ist. Als Wrack würde ich sie aber nicht direkt bezeichnen. Auf jeden Fall ist ihr Vater wohl ständig auf Geschäftsreise und ihre Mutter tut sie in der Zeit immer unterbuttern. Ihr an den Kopf werfen, dass sie ja gar nicht so schön sei oder Ähnliches. Benedicte merkt man ganz doll an, dass sie die Komplimente und das Ansehen braucht, dass sie so gesehen abhängig davon ist. Das sieht man auch an ihrem kleinen Hobby ganz deutlich. Sie wird halt als eine der "geilsten" (ich mag das Wort nicht) hingestellt und betont halt auch immer, wie toll ihre Rundungen etc. sind. Zwar nicht wörtlich, aber durch die Auswahl ihrer Klamotten zum Beispiel. Und wenn sie nicht bekommt was sie will, wenn sie im Begriff ist an Ansehen zu verlieren oder so, greift sie auch zu Mitteln, die alles andere als in Ordnung sind. Deswegen ist sie auch nicht so meine Lieblingsperson, ich bin kein Fan von solchen Mädchen, die auch nicht vor Intrigen zurückschrecken. Trotzdem mochte ich sie auf eine Art und Weise, immerhin bekommt man ja praktisch erklärt, warum sie so ist, wie sie ist. Und wenn man das berücksichtigt, kann sie einem eigentlich nur leid tun.

Trine: Trine war eher die Sportliche unter den Mädchen. Vilde kann ich nicht genau einstufen, Benedicte war die Schönheitskönigin und Nora das Mauerblümchen. Aber die Geschichte um Trine und Vilde hat mir richtig gut gefallen und ich finde es gut, dass so etwas auch mal in so einem Buch vorkommt. Ich hab noch nicht viele Bücher um solche Mädchencliquen gelesen, aber ich glaube, dass dieses Thema eher selten angeschnitten wird. Trine war irgendwie zurückhaltend fand ich, sie war sich ihrer Sache nicht ganz sicher und anscheinend hat es sie auch sehr interessiert, was andere von ihr denken. Was auch irgendwie nicht stimmt, da sie zum Beispiel Fußball spielt. Und da ist es ihr egal, was die Leute denken. Trine war für mich irgendwie unscheinbar, ähnlich wie Vilde, denn am Anfang konnte ich die Beiden nicht so recht auseinander halten. Mit der Zeit ging es dann, aber Trine wirkte auf mich wirklich eher schüchtern. Zumindest im Bezug auf bestimmte Themen. Sie hatte auch ihre selbstsichere Seite. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie sich praktisch schuldig fühlte, dass sie dachte, das was sie tut sei böse und falsch. Und es durfte keiner erfahren. So wirkte es auf mich. Ich mochte sie und habe sie auch einigermaßen verstehen können. Wie ich letztendlich an ihrer Stelle gehandelt hätte, kann ich nicht sicher sagen.

Vilde: Ich glaube, zu Vilde kann ich noch weniger sagen als zu Trine. Sie kam ein wenig unnahbar rüber, war wohl eher verschlossen. Und irgendwie rebellisch, wenn ich mich richtig entsinne. Und sie gab nichts auf das, was andere von ihr hielten. Es war ihr einfach egal, glaube ich. Ist ja leider schon wieder ein kleines bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber zu ihr kann ich noch weniger sagen als zu den anderen. Ihre Gedankengänge hängen oft mit der Geschichte um sie und Trine zusammen. Es wirkte so, wie als wäre vor allem sie die treibende Kraft in der Sache. Auch Vilde mochte ich wirklich, aber ich kann hier leider nicht viel zu schreiben. Von allen Mädchen wirkte sie am kühlsten und war wirklich undurchschaubar. Zumindest was ihren Charakter anging.

Fazit:
Mich hat dieses Buch umgehauen! Ich hätte wirklich nicht geglaubt, dass es mich so von den Socken reißt und ich mich so darin verlieren kann. Es war wirklich so, dass ich zeitweise nicht mitbekommen habe, was um mich herum geschah. War auch mal wieder Zeit, so ein Buch zu lesen, welches einen wirklich vergessen lässt. Die Charaktere waren klasse, die Geschichte durchgehend spannend und ich kann nur sagen, dass ich den zweiten Band kaum erwarten kann.
Und, welche Wertung bekommt es? Natürlich die volle Punktzahl.
 

5 Bücher von meinem SuB, die ein schönes Cover haben.

Hallöchen,

hattet ihr einen guten Start in die Woche?
Heute gibt es nur 5 Bücher von meinem SuB, da ich diesen Post nicht so lang machen will.

Also, Leo und das ganze Glück wollte ich ja eigentlich sofort haben, als es rauskam. Als ich bei meinem Praktikum im Oetinger-Katalog blättern durfte, habe ich mich sofort in dieses Buch verliebt. Und gelesen habe ich es immer noch nicht. >.< Dabei freue ich mich so auf die Geschichte.
Von Virtuosity habe ich gesehen, gibt es jetzt eine Taschenbuchausgabe, mit minimal verändertem Cover.
Wobei ich echt nicht weiß, welches Cover mir besser gefällt. Das Buch wollte ich auf jeden Fall haben, nach dem ich eine Leseprobe gelesen habe. Die hat mir nämlich super gefallen.
Das ist so eine Sache die mich ärgert. Da hab ich am Anfang des Jahres wie 'ne Blöde auf "Alice im Zombieland" gewartet und komme nicht dazu, es zu lesen. Argh, das ärgert mich wirklich total. Aber das Cover finde ich wirklich richtig schön. Ich bin ja sowieso totaler "Alice im Wunder/Horror/Zombieland"-Fan und freue mich schon total auf das Buch. Wobei mir die normale Alice Verfilmung von Disney zu langweilig war. Aber ich mag die Tim Burton Verfilmung und die Spiele von American McGee bzw. Spicy Horse.
Bei "In deinen Augen" muss ich sagen, gefällt mir der zweite Teil glaube ich am schönsten. Aber ich kann ja nicht immer den selben Teil zeigen. Wobei mir diese Schnörkel und das alles schon gefallen. Vor allem das es eher "ruhigere" Farben sind, also es ist jetzt kein neon-grün oder so.
Von der "Zwischen den Welten"-Trilogie (wenn es denn eine ist, ich weiß es nicht so genau) finde ich den zweiten Teil noch viel toller. Den habe ich nur leider nicht. Aber die Cover sind sowieso wunderschön und echte Blickfänge. Die Augen zum Beispiel sind ja so ein bisschen hervorgehoben. Was ziemlich gruselig aussehen kann, je nachdem wie die Sonne herein scheint. :x
 
Also, welches Buch kennt ihr oder welches interessiert euch?  Welches Cover findet ihr denn persönlich am Schönsten?
 
Liebe Grüße
Linda


Sonntag, 23. Februar 2014

Rückwärts ist kein Weg - Lilli, 14, schwanger von Jana Frey

Ich weise noch einmal darauf hin, dass es sich hier um meine eigene Meinung handelt. Ich möchte niemanden verurteilen, ich möchte nur darauf hinweisen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, mit einer Schwangerschaft in dem Alter umzugehen.

Allgemeines:
Titel: Rückwärts ist kein Weg - Lilli, 14, schwanger
Autor/-in: Jana Frey
Form: Taschenbuch (170 Seiten)
Verlag: Fischer generation
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 6,95 €
ISBN: 978-3-596-80560-0

Klappentext:

Testergebnis: schwanger!

Lilli lebt allein mit ihrer Mutter, denn der Vater hat sich noch vor ihrer Geburt aus dem Staub gemacht. Jetzt ist sie vierzehn und überglücklich verliebt in David. Doch dann wird sie ungewollt schwanger! Nun steht Lilli vor der schwersten Entscheidung, die sie je treffen musste: Möchte sie so jung ein Baby bekommen? Wird sie die Verantwortung übernehmen können? Niemand kann ihr diese Entscheidung abnehmen ...

Gestaltung:
Das Cover finde ich gar nicht mal so schlecht. Der dicke Bauch gefällt mir echt gut, ich mag das einfach irgendwie. Zu wissen dass da ein Baby drin ist, finde ich irgendwie voll schön. Und mich freut das auch immer, wenn ich eine schwanger Frau mit kleinem runden Bauch sehe. Das ist schon voll schön irgendwie. Liegt vielleicht auch daran, dass ich Babys total toll finde.
 
Meinung:
Ich war ja von dem letzten Buch der Autorin nur mäßig begeistert und war nun sehr gespannt, wie sie denn mit diesem Thema umgeht. Und ich muss direkt vorne weg sagen, dass ich nicht glaube, dass das hier eine schöne Rezension wird. Vom Thema her habe ich gar kein Problem und interessant war es auch, aber ... Naja, dazu gleich. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, ich war am Anfang ein klein wenig verwirrt. Das lag aber wohl eher an mir selbst, als an dem Buch. Es fängt auf jeden Fall damit an, dass sich Lilli auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater macht. Das fand ich auch ganz interessant. Eigentlich ist im Klappentext ja schon alles gesagt dazu. Vom Thema her hat mich das Buch sehr interessiert, immerhin ist es ein typisches Realitybuch. Allerdings wird hier der typische Fall dargestellt, wie man sich eine 14-jährige Mutter vorstellt. Lilli war für mich keine Mutter, sie war vollkommen unzuverlässig. Ich meine, ich war noch nie in so einer Situation, aber Lilli hätte ich wirklich richtig an die Wand klatschen können. Ich kann wirklich behaupten, dass ich anders gehandelt hätte. Zumindest bin ich mir dessen sicher, denn ich war 14 als mein Neffe auf die Welt kam. Klar, ich bin nicht seine Mama, aber trotzdem habe oder hätte ich niemals Lillis Verhalten an den Tag gelegt. Ist ja jetzt auch egal, ich werde nur ziemlich sauer, wenn ich an Lilli denke. Und genau das ist mein Problem mit dem Buch. Hier wird die "asoziale" Teenie-Mum dargestellt, die ihr Kind einfach mal alleine zuhause lässt. FÜR 2 STUNDEN! Was mir persönlich wieder zeigt, dass Mädchen in dem Alter wohl eher keine Kinder bekommen sollten. Klar gibt es bestimmt auch gute Mütter mit vierzehn, aber ich denke einfach, dass viele Mädchen, insbesondere Einzelkinder wie Lilli, die Mutterrolle unterschätzen. Denn es war Lillis Entscheidung gewesen, ein Kind zu bekommen, welches sie kurz nach der Geburt nicht einmal beachtet. In diesem Buch wird eher von den Vorstellungen der Allgemeinheit gesprochen, habe ich so das Gefühl. Wenn ich es richtig verstanden habe, beruht es auf einer wahren Geschichte, die mir leider absolut nicht gefällt. Denn ich bin mir eigentlich sicher, dass es irgendwo auf dieser Welt eine vierzehnjährige gibt, die mit der Mutterrolle klarkommt. Es gibt solche Menschen, bestimmt. Verantwortungsvolle Menschen, die Wissen, was wichtig ist. Mich hätte viel mehr gefreut, wenn es um dieses eine Mädchen gegangen wäre, anstatt um den von Vorurteilen belasteten Sozialfall. Denn wenn ich jetzt schwanger wäre und mir dieses Buch zur Hand genommen hätte, ich glaube, ich hätte viel zu viel Angst davor, genauso eine Mutter zu sein wie Lilli. Das meine ich damit. Ich hatte gehofft hier auf eine ordentliche Lektüre zu treffen, die werdenden Müttern in dem Alter zeigt, dass es auch anders geht. Das man auch mit 14 eine gute Mutter sein kann. Denn ich bin überzeugt, dass das mit der nötigen Unterstützung geht. Stattdessen bekam ich eine 14-jährige vor die Nase gesetzt, die mit einem Kind restlos überfordert war. Tut mir leid, aber Lilli hat mich einfach so wütend gemacht. Weil ein Kind meiner Meinung nach für die Mutter oberste Priorität hat (zumindest in den ersten Monaten/Jahren). Da kann ich mich nun mal nicht mit irgend einem Typen treffen und ihm sagen, dass ich noch nie einen Freund hatte, wenn ich zuhause ein Kind habe, welches ich ganz alleine in der Wohnung gelassen habe. Bitte entschuldigt den etwas aggressiven Tonfall, aber ich liebe Kinder total und könnte (pardon) jedes mal kotzen, wenn ich von solchen Müttern höre oder lese. Es soll sich bitte niemand persönlich angegriffen fühlen, wenn doch tut es mir leid. Aber hier wurde eine stereotypische Mutter beschrieben, die zu leichtsinnig zum Verhüten war und zu egoistisch um eine gute Mutter zu sein. Das ist meine Meinung zu diesem Buch. Mir ist es egal, ab wann wer ein Kind bekommt, solange das Kind erst einmal an oberster Stelle steht und bedingungslos geliebt wird. Eine finanzielle Grundlage sollte auch da sein, damit man seinem Kind etwas bieten kann. Und wenn diese nicht da ist, dann sollte zumindest die nötige Unterstützung da sein, am besten in Form von Eltern oder Ähnliches. Ein Kind zu bekommen ist keine leichte Entscheidung. Man muss sich im klaren sein, was man diesem Kind bieten kann. Kann ich es so lieben, wie das Baby es verdient hat? Kann ich es umsorgen und ihm Geborgenheit schenken, kann ich es glücklich machen und mich rund um die Uhr um das Baby kümmern? Egal ob es drei Uhr Nachts oder drei Uhr Mittags ist? Kann ich meine eigenen Bedürfnisse zurückstellen? Das Kind mal für 'ne Stunde zu Oma zu geben ist ja nicht schlimm, es sollte nur nicht zum Normalfall werden. Tut mir leid, ich schweife total ab. Der Schreibstil von Jana Frey war sehr locker und leicht, es war einfach zu lesen und flüssig mit zu verfolgen. Mir hat das Buch leider überhaupt nicht gefallen. Stattdessen würde ich gerne einmal ein Buch über eine Teenagermutter lesen, die es tatsächlich schafft ihr Kind ordentlich großzuziehen und über sich selbst hinauswächst. Zu dem Thema gibt es von Brigitte Blobel wohl kein Buch, was mich irgendwie traurig macht.
 
Charaktere:
 
Lilli: Ein vierzehn Jahre altes  Mädchen, welches unglaublich verliebt ist. Und zwar auf die leichtsinnige Art. Kann ja sein, dass ich zu spießig bin und alles mal lockerer sehen sollte, aber sollte man sich nicht über die Folgen bewusst sein, wenn man unverhütet Sex hat? Ehrlich, das ist doch nichts einfaches. Also, über das Leben eines Babys zu entscheiden meine ich. Ich könnte kein Baby abtreiben oder zur Adoption freigeben, das wüsste ich. Aber Lilli will es ja auch nicht abtreiben, worüber ich mich zwar sehr gefreut habe, aber was Lilli bestimmt nicht richtig bedacht hat. Denn ganz ehrlich, sie ist alles andere als eine zuverlässige Mutter. Sie ist egoistisch, denkt nur an sich selbst und scheint überhaupt nichts für das Kind zu empfinden. Und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es Mütter gibt die keine Bindung zu ihrem Kind während der Schwangerschaft aufbauen. Nun gut, es gibt doch welche aber ... das sind die ganz harten Fälle, denke ich. Damit meine ich die, die ihr Kind in einen Müllsack stecken. Solchen Frauen meine ich mit "Fälle". Aber so hardcore ist Lilli ja dann doch nicht. Sie wird oft und viel von ihrer Mutter unterstützt und ich weiß nicht mehr genau wann, aber irgendwann merkt auch sie, dass ihr Baby wichtig ist. Und da dachte ich, dass es bergauf ginge mit ihr. Ein bisschen allerdings nur, denn wirklich Verantwortung übernehmen tut sie immer noch nicht. Sie lügt, wenn es um den Kleinen geht und geht lieber ohne ihn Eis essen. Stattdessen darf der Kleine dann zwei Stunden alleine Zuhause sich die Lunge rausbrüllen. Oder sie lässt ihr Kind einfach auf der Couch liegen. Solche Sachen passieren ihr und ehrlich, die arme Lilli war einfach restlos überfordert. Von ihrer Mama bekam sie zwar Hilfe, aber von ihrem Freund sowie von dessen Eltern hat man kaum etwas gelesen. Trotzdem mochte ich Lilli leider gar nicht, was einfach davon abhing, wie sie mit ihrem Kind umging.
 
David: Wenn mich nicht alles täuscht, war David sechzehn oder siebzehn als er Lilli schwängerte. David kam mir am Anfang total nett vor und wurde dann irgendwie so ein kleiner Mistkerl. Ich zumindest habe es so verstanden, dass er auch trotz Baby noch mit Lilli zusammen war. Und dann gab es da diese tolle Klassenkameradin ... ich denke, ihr wisst worauf das hinausläuft. Ein toller Vater war er leider auch nicht. Er hat sich zwar besser um das Baby gekümmert, aber die Verantwortung auch eher abgegeben. Vielleicht ist er einmal in der Woche vorbei gekommen und hat da übernachtet, aber wirklich gut gekümmert hat er sich trotzdem nicht um den Kleinen. Er war mir irgendwann einfach unsympathisch, hat Lilli allein gelassen und sich vor der Verantwortung gedrückt. Das ist einfach eine Sache, die nicht geht. Er hat dieses Kind genauso gezeugt wie Lilli und hat dementsprechend genauso viel Verantwortung. Das ist nun einmal so und da hat er einfach Pech gehabt. Verhütung ist doch nicht nur Frauensache, da muss er sich genauso kümmern. Und leider sind die beiden kein Paradebeispiel für gute Eltern oder verantwortungsvolle Jugendliche.
 
Eigentlich wollte ich hier noch ein paar Worte zu Lillis Mutter schreiben. Allerdings kann ich keine klare Meinung zu dieser Frau fassen, denn einerseits kann ich verstehen, dass sie für das Kind ihres Kindes nicht ihr ganzes Leben umkrempelt, aber andererseits hätte ich mir gewünscht, dass sie sich mehr um Lilli kümmert. Denn das es erst soweit kommen musste, ist ja schon schockierend genug. Also, das sie das Kind zum Beispiel alleine ließ etc.
 
Zitate:
 
Keiner kann über dich bestimmen, hatte sie zu mir gesagt. Und deine Entscheidung wird die richtige sein!
Annalenas (Freundin von Lilli) Oma zu Lilli
 
Fazit:
Kann sein, dass diese Rezension jetzt sehr reißerisch und aggressiv ist. Das tut mir sehr leid, aber ich kann zu diesem Buch irgendwie keine anderen Worte finden. Denn ich hätte mir wirklich gewünscht, dass in diesem Buch nicht so eine "Mitten-im-Leben" Teeniegeschichte erzählt wird, sondern wir eine positive Geschichte daraus hervorlesen können. Stattdessen konnte ich mich über Lilli nur aufregen. Eine wirklich herbe Enttäuschung für mich, die trotzdem auf eine Art Unterhaltsam war. Denn man sieht, wie erwähnt, die "schlechte" Seite einer solchen Schwangerschaft und bekommt viel Stoff zum Nachdenken und diskutieren.
Von mir bekommt dieses Buch noch nett gemeinte 3/5 Schmetterlingen.

Einmal und für immer von Ciara Geraghty

Allgemeines:
Titel: Einmal und für immer
Autor/-in: Ciara Geraghty
Form: Taschenbuch (523 Seiten)
Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-41071-8

Klappentext:

Zwei Leben.
Zwei Wahrheiten.
Zwei Entscheidungen.

Kat, 39, ist nicht verliebt. Sie hat eine Menge Freunde, einen gewöhnlichen Job und sie denkt niemals über ihre Vergangenheit nach. Das ist Kats Geschichte. Nichts davon ist wahr.
Milo, 9, liebt seine Mum, Bananenmuffins und seinen Erste-Hilfe-Kurs. Er denkt nie über seine Zukunft nach. Das ist Milos Geschichte. Alles davon ist wahr.
Und dann gibt es noch eine andere Geschichte, eine, bei der sich die Lebenswege eines Jungen aus Brighton und einer Frau aus Dublin durch eine Laune des Schicksals kreuzen und alles auf den Kopf gestellt wird.
Dies ist die Geschichte, die gerade erst beginnt ...
 
Gestaltung:
Ich finde das Cover ja echt klasse muss ich sagen. Die Haare und die Augen gefallen mir besonders und mit den Schmetterlingen und der Hintergrundfarbe löst es bei mir so ein Frühling-/Sommerfeeling aus. Und als ich das dann mit dem Inhalt verglich kam ich mir ein bisschen fehlgeleitet vor. Denn das Buch spielt hauptsächlich im Winter, rund um Weihnachten. Das fand ich ein bisschen schade, denn irgendwie muss ich hier wirklich an Sommer oder Frühling denken, statt an den Winter.
 
Meinung:
Um ehrlich zu sein habe ich von der Autorin noch nie etwas gehört. Aber ich fand das Buchcover mega schön und habe mich wirklich auf das Buch gefreut. Auch wenn die Geschichte anders war, als ich erwartet habe. Eigentlich dachte ich nämlich, dass sich die zwei zufälligerweise irgendwie treffen und daraus so eine ganz besondere Art Freundschaft verbindet. Dies war jedoch nicht der Fall. Stattdessen dauert es ein bisschen, bis die Beiden einander begegnen. Man hatte immer Sichtwechsel pro Kapitel. Und es wurde immer entweder aus Milos Sicht oder aus der Sicht von Kat geschrieben. Wobei es sich nicht unbedingt die Waage gehalten hat, was meine Laune dabei anging. Mal fand ich Kats Leben spannender als das von Milo und andersherum. Das hat zwar der Geschichte keinen Abbruch getan, aber ihr wisst schon, dann will man lieber ganz schnell wieder zum nächsten Kapitel kommen. Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht schwer, es wurde bereits auf der ersten Seite gut und spannend beschrieben, was genau eigentlich passiert ist. Es gab nämlich einen Autounfall. Und dieser Unfall bringt einen ziemlichen Stein ins Rollen. Woraufhin sich dann irgendwann Milo und Kat treffen. Die Geschichte an sich war wirklich interessant, die Charaktere waren ebenfalls toll. Es gab einen Punkt in dieser Geschichte, so ziemlich ab der Hälfte des Buches, ab dem man eins und eins zusammen zählen und sich seinen Teil denken konnte. Man konnte also vermuten, wie Milo und Kat zueinander finden. Wobei es in dem Bezug eigentlich weniger um Milo ging, er war mehr eine Art Bindeglied. Nun gut. Die Geschichte um Kat fand ich dahingehend interessanter, dass man über sie sehr viel mehr in Erfahrung bringen konnte. Immerhin lebt sie sehr viel länger als Milo. Wie gesagt, man konnte viel über Kat herausfinden, was meiner Meinung nach die Geschichte um ein vielfaches interessanter gemacht hat. Denn als ich ahnen konnte, worauf das alles hinausläuft, konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Besonders spannend und herzzerreißend wurde es vor allem dann, als es um Ed ging. Ed ist Kats Bruder, der am Down-Syndrom leidet. Ich habe diesen Kerl so geliebt, ich fand Ed so niedlich und süß. Der war richtig toll und hat mir richtig gut gefallen. Deswegen ging mir das alles um Ed wirklich an die Nieren. Leider ist er nicht soooo eine wichtige Person gewesen, weswegen ich ihn nicht mit unten in die Charakterbeschreibung packen kann. Hätte ich liebend gerne gemacht, aber da ist jemand anders wichtiger. Wie gesagt, ab der Hälfte des Buches kam es mir wirklich so vor, wie als würden die Seiten sich von selbst umblättern. Das Buch konnte ich nicht mehr weglegen, ich wollte unbedingt wissen ob ich mit meiner Theorie rechtbehalten könnte, oder ob es doch anders ausgeht. Was mir dann noch einmal besonders gut gefiel, war das Ende. Das hat mich dann noch einmal richtig gepackt und mich mit einem Lächeln zurück gelassen. Im Allgemeinen fand ich das Buch sehr interessant und auch emotional. So gab es einige Situationen, in denen ich richtig mitgefühlt habe, egal ob nun schöne oder traurige Situationen.
 
Charaktere:
 
Kat: Katherine Kavanagh, wie sie eigentlich heißt. Sie ist Schriftstellerin unter einem Pseudonym. Sowieso wirkte sie auf mich eher ängstlich und unscheinbar. Jemand, der Angst vor den Meinungen anderer hat und sich immer mit Ihnen vergleicht. Wenn man zum Beispiel liest, wie sie sich mit ihrer besten Freundin Minnie vergleicht, so wirkt sie sehr von Komplexen geplagt. Denn bei Minnie scheint alles perfekt zu sein. Und bei Kat irgendwie nicht. Sie verkriecht sich zuhause, wirkte irgendwie nicht wirklich so, wie als sähe sie einen Sinn in ihrem Leben. Bis auf einmal eine Veränderung in ihr vorgeht, bis sie begreift, was eigentlich in ihrem Leben wirklich zählt. Dann ist sie nicht mehr ganz so die Kat wie zuvor. Auch wenn die Veränderungen langsam von statten gehen und sie wahrscheinlich viel Zeit braucht. Vorher ist Kat immer weggerannt wenn es um wichtige Entscheidungen ging, sie ist immer geflohen. Und damit hört sie dann auch, was mir wirklich sehr gut gefiel. Im Allgemeinen konnte ich mich gut mit Kat identifizieren, weil ich früher einmal ähnlich war. Bezüglich dem Wegrennen zum Beispiel. Sie war sympathisch, wenn auch manchmal etwas unverständlich. Aber wer weiß, vielleicht hätte ich ja genauso reagiert (früher).
 
Milo: Ein süßer 9-jähriger Junge, der mir total gut gefallen hat. Mit seiner kindlichen Naivität hat Milo mir wirklich das Lesen noch mehr versüßt. Er war ein kleiner Optimist, so hatte ich das Gefühl. Wenn auch nicht immer, so zumindest sehr oft. Aber er hat auch viel gegrübelt, ist dabei aber trotzdem in dieser kindlichen Sparte geblieben. Es war auf jeden Fall sehr glaubwürdig. Aber Milo war einfach total putzig, ein kleiner Beschützer zum Schluss sogar auch. Und er war nicht schüchtern, hat Sachen selber in die Hand genommen. Zum Beispiel, um die Menschen die ihm wichtig sind glücklich zu machen. Er wollte keinem zur Last fallen und hat immer betont, dass er ja bald schon zehn sei. Trotzdem hat er manchmal solche süßen, wenn auch sorgenvolle Gedankengänge gehabt, dass es einfach mega niedlich war. Ich bin mir gerade gar nicht mehr so sicher, ob er wirklich ein Optimist war, aber ich glaube schon. Milo hat sich auf jeden Fall nicht unterkriegen lassen. Und seine Beziehung zu Ed fand ich ja besonders süß, die beiden sind richtige Kumpels geworden. Milo gefiel mir total gut, er war halt so ein kleiner knuffiger Junge, den man gerne mal in den Arm nimmt.
 
Faith: Milos ältere Schwester, die zwar manchmal etwas kratzbürstig rüberkam, aber trotzdem total in Ordnung war. Vor allem war für sie das alles nicht einfach. Sie ist vierundzwanzig Jahre alt und singt in einer Band. Was sie beruflich macht oder ob sie studiert, habe ich gerade leider nicht mehr im Kopf. Aber ich habe sie mir immer mit einem leicht asiatischen Touch vorgestellt. Helle Haut, aber schwarze Haare. Und grüne Augen, wenn ich mich richtig entsinne. Sie hat auf mich immer etwas rebellischer, rockiger gewirkt. Für Faith war das alles wirklich nicht einfach und man merkt vor allem bei ihr immer wieder, wie es ihr denn geht und wie sie sich fühlt. Meistens schien sie sehr mitgenommen, sehr traurig zu sein. Aber sie war auch sehr ungeduldig und hat sich nach 'ner gewissen Zeit selbst dran gemacht, die Lösung des Rätsels zu finden. Ich mochte Faith total, sie ließ sich nichts gefallen und hat, glaube ich, auch nicht wirklich viel auf das gegeben, was andere von ihr denken. Sehr schön war vor allem, dass sie immer für Milo da war, sich um ihn gekümmert und ihn verstanden hat. Das Faith eine wichtige Rolle in dem Buch einnimmt, war mir am Anfang nicht ganz so klar, aber mir gefiel die Wendung und ich fand es wirklich schön zu sehen, wie es Faith und den anderen damit geht und wie sie mit der Situation umgehen.
 
Zitate:
 
Wenn er eine Rechenaufgabe wäre, dann zwei plus zwei. Ich bin eher eine Gleichung mit mehreren Unbekannten.
Kat über Thomas (Partner)
 
Fazit:
Die unterschiedlichsten Gefühle gingen in mir umher, als ich dieses Buch las. Trauer, Freude, Enttäuschung und Zufriedenheit. Mit Kat und Milo habe ich sehr gerne meine Zeit verbracht, vor allem Milo ist mir sehr ans Herz gewachsen. Den Kleinen muss man einfach gern haben. Das Thema um das es eigentlich geht ist nichts einfaches, aber die Autorin hat es geschafft, einem dieses Thema so gut wie möglich dazulegen, ohne einen zu einer Meinung drängen wollen. Leute, lest es, es ist toll! Ich bin sogar ein bisschen traurig, dass ich Milo erst einmal nicht wiedersehen werde.
Dieses Buch erhält von mir 5/5 Schmetterlingen und ist auf jeden Fall eines meiner Monatshighlights.
Vielen Dank an die Buchhandlung Windrose für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Samstag, 22. Februar 2014

E-Mail für Holly von Holly Denham

Allgemeines:
Titel: E-Mail für Holly
Autor/-in: Holly Denham
Form: Taschenbuch (832 Seiten)
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 8,95 €
ISBN: 978-3-442-46777-8

Klappentext:

Post für Dich!

Hollys erster Tag am Empfang einer großen Londoner Bank hält sie ganz schön in Atem. Aber nicht nur das : Da sind auch noch die unzähligen E-Mails ihrer verrückten Freunde, ihrer überbesorgten Eltern oder der geschwätzigen neuen Kollegen, die munter in ihren Posteingang flattern. Und so wird Hollys Postfach schnell zu einem Ort für Dramen, Gelächter, Flirts und Skandale - und auch ein gut gehütetes Geheimnis bleibt im E-Mail-Dschungel nicht länger verborgen ...

Gestaltung:
Ich finde ja das Cover wirklich richtig hübsch, die Farben harmonieren so schön. Diese Mischung aus diesem schönen Gelb und dem hellen Rosa gefällt mir wirklich gut. Dazu dann noch die süßen Vögel, die Briefe und die Pflanzen. Mir gefällt das Cover einfach total gut und es sieht im Regal auch wirklich schön aus.

Meinung:
Nachdem ich von "Gut gegen Nordwind" und "Alle sieben Wellen" total begeistert war, habe ich mich schon ziemlich auf dieses Buch gefreut. Immerhin besteht es auch nur aus E-Mails. Und es sieht wirklich toll aus und ist sehr dick. Aber das lässt sich leicht weg lesen. Denn es gibt öfter Absätze und wie gesagt, es sind "nur" E-Mails. Und es waren eine ganze Menge E-Mails. Zuerst hatte ich leider ein paar Probleme wirklich in das Buch reinzukommen. Es waren ziemlich viele Namen und ich musste erst einmal einordnen, wer wer ist und wie die Beziehung zu Holly ist. Nun gut, ich war ja auch krank und habe da am Anfang nicht so viel Lust gehabt, mich wirklich damit auseinander zu setzen. Aber nach und nach wurde das Buch immer besser. Die anfänglichen Schwierigkeiten waren wie weggeblasen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Humor in diesem Buch ist so klasse. Ich weiß nicht wie oft ich lauthals lachen musste wegen diesem Buch. Besonders Hollys schwuler Freund Jason hat mir total gut gefallen. Es gab soo viele Leute und obwohl ich am Anfang meine Schwierigkeiten hatte, alle auseinander zu halten, ging es doch ganz gut nach einer gewissen Zeit. Natürlich gab es die typischen Gegenspieler und falschen Schlangen, die ich am liebsten erwürgt hätte. Aber das gehört ja dazu, sonst wäre das Buch wohl auch nicht so interessant gewesen. Es war wirklich unglaublich fesselnd und ich habe es richtiggehend verschlungen. Die Seiten flogen nur so davon, was vielleicht daran lag, dass sie ja wirklich nur spärlich bedruckt sind. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut, schön flüssig und humorvoll. Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Da gibt es Hollys Bruder Charlie der gerade dabei ist seinen eigenen Nachtclub zu bauen (der eher in Richtung "Shades of Grey" geht) oder Hollys Schwester Alice, die ihre Schwester bittet ihr aus England ein paar tote, tiefgekühlte Ratten mit nach Spanien zu bringen. Für die Schlangenzucht natürlich. Es gibt schon wirklich witzige Momente und es hat mich richtig gut unterhalten. Das Buch liest sich wirklich im Nu weg, man merkt gar nicht, dass man schon hundert Seiten gelesen hat. Ich habe zwar noch nie "Bridget Jones" oder ähnliches gesehen oder gelesen, aber ich denke, dass dieses Buch etwas für alle Sympathisanten von Bridget etc. ist. Holly wird auf dem Buchrücken schon mit ihr verglichen. Es ist halt ein typisches Frauenbuch, meiner Meinung nach. Für Männer ist es wohl eher überhaupt nichts. Aber eine schöne leichte Lektüre ist es, auch wenn man mit Holly einiges mitmachen muss und es nicht immer reiner Spaß und gute Laune ist. Mir hat das Buch wirklich gefallen, denn ich fand es einfach nur toll. Ob es ein Chicklit-Buch ist, kann ich euch hier leider nicht verraten, da ich mir nicht sicher bin. Ich habe halt noch nicht so viel Chicklit gelesen und kann es da nicht so ganz einordnen.
 
Charaktere:
 
Holly: Eine chaotische Frau, die von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. Und das läuft dann so lustig ab, dass man sie einfach gern haben muss. Holly ist für mich eine absolute Sympathieträgerin. Sie ist freundlich, hilfsbereit (wenn es nicht unbedingt merkwürdige Gefallen sind) und ab und an lässt sie sich etwas einschüchtern. Auch ein paar Minderwertigkeitskomplexe sind vorhanden, meiner Meinung nach. Obwohl man am Anfang nicht viel über sie erfährt, weiß man direkt dass Holly eine Person ist, der zwar ab und an mal ziemlich peinliche Dinge passieren, die man aber einfach lieb haben muss. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über ihre Vergangenheit, ihre Schulzeit, ihr Leben nach der Schule etc. Man lernt Holly viel besser kennen, versteht wie sie handelt und wie sie so geworden ist. Was ihr so passiert ist in ihrem Leben. Ich konnte mich sehr gut in Holly hineinversetzten und ich hab sie einfach so lieb gewonnen. Es gab ganz oft Situationen wo ich so dachte: "Mach das nicht Holly, tu das bitte nicht". Ihr wisst schon, wo man ganz genau weiß, das es der Person im Nachhinein schlecht geht. Mit Holly konnte ich wirklich mit lachen und weinen. Es gab Situationen, da tat sie mir total leid, im nächsten Moment habe ich wieder gelacht, weil sie mal wieder in einem Fettnäpfchen gelandet ist. Ich habe mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert und bin wirklich froh darüber, Hollys tolle Mails lesen zu können. Holly ist einfach eine tolle Frau, die immer für ihre Freunde da zu sein scheint und sich nicht unterkriegen lässt.
 
Patricia: Oder auch Trisha. Sie ist Hollys Kollegin am Empfang und zuerst wusste ich wirklich nicht, wie ich sie einordnen sollte. Erst hat sie mir nicht so gut gefallen, Holly glaube ich auch nicht. Nach einer kurzen Zeit war sie aber doch erträglich. Was heißt erträglich, sie ist eigentlich eine total Liebe. Sie ist Holly auf jeden Fall eine gute Freundin, eine die ihr auch mal Feuer unterm Hintern macht und sie zu Sachen überredet, die Holly sich vielleicht nicht trauen würde. Außerdem merkt Trisha sofort, wenn etwas mit Holly nicht stimmt und ist für sie da. Zudem versucht sie Holly immer aufzumuntern und ein wenig etwas aus ihr heraus zu bekommen. Vor allem bezüglich bestimmten Geschehnissen aus der Vergangenheit. Über Trisha selbst lernt man nicht so viel. Sie hat einen Mann, der ziemlich unbeholfen wirkt und Kinder. Zumindest denke ich, dass es mehrere waren, bin mir aber nicht so sicher. Jedoch birgt auch das wenige was man über sie erfährt Interessantes. Und Trisha schreckt auch nicht davor zurück, einfach Hollys andere Freunde anzumailen und mit ihnen Pläne zu schmieden, um Holly aufzuheitern bzw. ein paar Menschen zu inspizieren. Mit gefiel Trisha, sie war frech und lustig. Und natürlich eine gute Freundin für Holly.

Jason: Hollys schwuler bester Freund, der unglaublich unterhaltsam war. Ich mochte Jason total. Er war (ohne böse oder ähnliches klingen zu wollen) eine Art "Klischeeschwuler". Also dieser typische beste Freund Typ, den sich eine Frau so wünscht. Und er macht die verrücktesten Sachen um etwas über die Leute in Hollys Umgebung herauszubekommen. Ihr wisst schon, abchecken, ob sie auch wirklich gut genug für sie sind. Außerdem sind die beiden manchmal kleine Klatschtanten. Aber Jason ist einfach sooooo cool und lustig. Ich mochte ihn total. Über ihn ist leider auch nicht viel bekannt, höchstens das er einen Freund hat und eine weibliche Brüste eklig findet. Damit ärgert ihn Aisha (Hollys beste Freundin) gerne mal. Auf jeden Fall ist Jason genau wie Trisha für Holly da, wenn sie jemanden braucht. Wahrscheinlich würde er für sie sogar durchs Feuer gehen.

Zitate:

"Gut ich ziehe in den Aufzug. Aber schick doch mal einen die Treppe rauf. Weißt du, ich bin auch nur ein Mensch, ich kann schließlich nicht den ganzen Tag rauf und runter ..."
"Ich nehme an, du beziehst dich auf den Fahrstuhl?"
"Nö."
Jennie (Kollegin)/Holly

"Denken Sie daran:
Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann vielleicht deshalb, weil Berge dick und fett sind und sich nicht sonderlich viel bewegen."
KrasseFettkiller.com zu Holly

Fazit:
Unterhaltsam? Auf jeden Fall. Tolle Protagonistin? Zum knuddeln. Fesselnd? Bis zur letzten Seite.
Ich liebe es und kann es kaum erwarten, mit dem zweiten Teil anzufangen. Holly fehlt mir jetzt schon furchtbar. Ein Buch das ich jeder Frau empfehlen kann. Und welches sich bestimmt auch gut gegen Leseflauten eignet. Ich musste mit Holly viel lachen und bin schon soo glücklich, dass ich bald Band zwei lesen kann. Ich liebe Holly Denham und ihren E-Mail Posteingang.
Wie könnte es anders sein, dieses Buch erhält von mir die volle Anzahl Schmetterlinge.
 

Neuzugänge - Schon wieder Blogg dein Buch :)

Hallöchen,

diese Woche hat mich genau ein Neuzugang erreicht und zwar:
Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens von Sebastian Niedlich
Zu Weihnachten habe ich ja "Ernas kleines Weihnachtswunder" gelesen und da gab es am Ende eine große Leseprobe zu dem Buch. Die hat mir wirklich gut gefallen und die Idee hinter dem Buch finde ich klasse. Und dann gab es das bei Blogg dein Buch und ich musste mich einfach dafür bewerben. Auf jeden Fall bin ich gespannt :)

Was habt ihr euch die Woche so neu gekauft?

Liebe Grüße
Linda

Freitag, 21. Februar 2014

Laberpost - Blind Side und Religionsreferat

Hallöchen Leute,

ich komme nicht wirklich zum Rezensionen schreiben (immer noch nicht). Stattdessen habe ich mich um mein Religionsreferat und den restlichen Schulkram gekümmert. So sah mein Plakat übrigens aus:
Das da unten sind eine Inhaltsangabe und eine Charakteristik von Chelsea. Daneben gab es ein Zitat und etwas über die Autorin. Welche Note ich dafür bekommen habe, weiß ich noch nicht. Aber zumindest hat sie mir am Ende eine gute Beurteilung zukommen lassen.
 
Gesehen habe ich:
Blind Side - Die große Chance. Übrigens auch eine Buchverfilmung mit Sandra Bullock. Den Film habe ich bereits gesehen gehabt, aber ich musste ihn einfach nochmal sehen. Er ist so toll, ich finde die Geschichte einfach so klasse und schön. Viel möchte ich hier auch gar nicht darauf eingehen, aber ich finde, hier sieht man auch mal wieder die "guten" Menschen. Also solche, die Fremden auch mal helfen und nicht immer nur misstrauisch sind. Und Michael ist so ein toller Charakter.
 
Das Buch dieser Woche:

Göttlich verdammt. Diese Trilogie hat mich ehrlich gesagt nur so halb interessiert. Sie stand nicht sehr weit oben auf meiner Wunschliste. Aaaaaber .... dann kam der dritte Band. Und das Cover hat mich von Anfang an gehabt, ich finde es so soo sooooooo toll. Und genau deshalb will ich auch den Schuber nicht haben. Abgesehen von Panem ist das der einzige Schuber den ich nicht so toll finde. Bei Panem gab es damals nur diesen orangenen Schuber und den fand ich nicht so toll. Erst den mit den bunten Blättern mochte ich, aber die neuen Ausgaben mit der Brosche sind meiner Meinung nach eh am schönsten.
 
Und wie war eure Woche so?
 
Liebe Grüße
Linda

Montag, 17. Februar 2014

10 Bücher auf meinem SuB, die grün oder blau sind.

Hallöchen ihr Lieben,
 
wie war das Wochenende so? Habt ihr viel gelesen? Heute möchte ich euch 10 Bücher auf meinem SuB zeigen, die grün oder blau sind. Übrigens fotografiere ich immer schon im Voraus, also bitte nicht wundern, falls eventuell ein Buch auftaucht, welches ich schon gelesen habe.
Was soll ich dazu noch sagen? Ich würde am liebsten alles auf einmal lesen. Vor allem die Reihen. "Mercy", "Mercy Falls" und "Vampire Academy" würde ich wirklich gerne lesen. Reihen, von denen ich schon die Folgeteile habe, lese ich immer besonders gerne, dann kann ich direkt weiterlesen. Aber auch auf "Liebe per Mausklick" freue ich mich schon total, denn "E-Mail für Holly" hat mir super gut gefallen. Ich hoffe, ich komme bald dazu, die Rezension zu schreiben. Mich motiviert mein großer SuB ja immer zum Lesen. Dann denke ich mir, je eher du fertig bist mit dem Buch, desto eher kannst du ein neues anfangen. Und das freut uns doch alle, ein neues Buch anzufangen, oder? Tut mir übrigens leid, wenn hier Bücher öfter mal vorkommen. Ich ziehe die einfach immer willkürlich aus dem Regal. Wieso ist das HC von "Tote Mädchen lügen nicht" eigentlich so dick und das TB so dünn? Das frage ich mich bei fast jedem HC/TB Vergleich. Kürzen die da irgendwie was oder ändern sie die Schriftart und -größe oder so? :/

Welches dieser Bücher kennt ihr denn? Könnt ihr mir eines empfehlen?

Liebe Grüße
Linda

Sonntag, 16. Februar 2014

Für immer die Liebe von Cynthia J. Omololu

Vorsicht! Da dies der letzte Band einer Reihe ist, könnten eventuell Spoiler vorhanden sein.

Allgemeines:
Titel: Für immer die Liebe
Autor/-in: Cynthia J. Omololu
Form: Hardcover (381 Seiten)
Verlag: Dressler
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 18,95 €
ISBN: 978-3-7915-1507-6

Klappentext:

"Das Faszinierende als Akhet ist, dass man sich an alles erinnert. Das Schlimme ist, dass man nichts vergessen kann."
 
Seit die sechzehnjährige Cole weiß, dass sie ein Mensch ist, der sich an seine früheren Leben erinnert, hat sich einfach alles verändert. Sie ist zum ersten Mal in diesem Leben verliebt. Griffon mach sie überglücklich und sie möchte nie wieder ohne ihn sein. Doch dann drängt sich Drew in Coles Leben, und plötzlich weiß sie nur noch eines - nämlich, dass sie nichts mehr weiß! Sie liebt Griffon doch, oder? Warum bloß übt Drew dann so eine Anziehung auf sie aus? Ist es vielleicht ihr Schicksal, mit ihm in die Zukunft zu gehen?
 
Kann die Liebe ein Leben überdauern? Kann die Liebe über jahrhundertealte Zweifel triumphieren? Kann die Liebe dein vermeintliches Schicksal besiegen?

Gestaltung:
Mir gefällt das Cover sehr sehr gut, besser als das des ersten Bandes. Orange ist einfach mehr meine Farbe als diese blassen Töne vom ersten Cover. Auch die "Pose" des Mädchens, gefällt mir besser. Allerdings ist es für mich nicht Cole, sondern einfach irgendein Mädchen. Die Schriftart des Wortes "Liebe" ist wirklich schön. Es wirkt ein wenig verlaufen, wie wenn man mit Wassermalfarbe malt. Besonders hat mir aber das Material des Buches gefallen. Wenn man den Schutzumschlag nämlich abmacht, ist es glatt und fühlt sich irgendwie besonders schön an. Ich habe ganz oft über den Buchdeckel gestrichen, weil es sich so toll anfühlte.

Meinung:
Zuerst muss ich sagen, dass es kein ganzes Jahr her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Trotzdem habe ich wenig behalten und hätte diesen vielleicht erst noch einmal lesen sollen. So dachte ich zum Beispiel, dass Drew jemand neues ist, den Cole erst noch kennen lernt. Dabei kam er bereits im ersten Band leicht vor. An Charaktere wie Janine (Griffons Mutter) oder Kat (Coles Schwester) konnte ich mich nur noch vage erinnern. Die Groschen fielen zwar nach und nach, trotzdem empfehle ich jedem, der den ersten Band im Sommer gelesen hat, diesen vorher noch einmal erneut zu lesen. Dadurch kommt man einfach leichter in die Geschichte rein. Damit hatte ich nämlich leider meine Schwierigkeiten. Es fängt eigentlich relativ ruhig und gelassen an, ist dabei aber trotzdem interessant. Cole muss lernen, wie man eine richtige Akhet wird, was leider nicht gerade einfach ist. Immerhin wird sie mit Erinnerungen aus mehreren verschiedenen Leben konfrontiert und muss auch zusehen, wie sie diese mit ihrem jetzigen Leben unter einen Hut bekommt. Dabei wird sie natürlich von Griffon und ihrer besten Freundin Rayne unterstützt. Rayne gefiel mir übrigens sehr gut, sie erinnerte mich immer etwas an Leslie aus "Rubinrot". Die Geschichte um Cole und ihre Vergangenheit ist durchweg interessant. Ich zumindest wollte wirklich gerne wissen, wie es weitergeht. Eigentlich bin ich kein Fan von Dreiecksbeziehungen, aber hier war es nicht so eine typische Dreiecksbeziehung. Es gab kein hin und her, sondern Cole hat sich klipp und klar entschieden. Zumindest in dem Zeitraum einer festen Beziehung, was ich vollkommen in Ordnung fand. Und ehrlich gesagt war ich mitten im Buch ziemlich unsicher, mit welchem Jungen ich Cole lieber zusammen sehen würde. Denn sowohl Griffon als auch Drew haben mir sehr gut gefallen. Und ich weiß auch jetzt noch nicht, welcher von Beiden mir besser gefällt. Letztlich hatte ich aber doch meine Entscheidung getroffen und gehofft, dass sie auch mit demjenigen zusammen kommt. Leider war es gegen Ende sehr durchschaubar, wen von Beiden sie wählt. Zwar war das Buch nicht von Anfang an so fesselnd, dass ich es unbedingt sofort weiterlesen musste, aber nach und nach baute sich die Spannung auf. Es gab eine Menge Rätsel die Cole lösen musste und um ehrlich zu sein, bin ich an der Stelle etwas unzufrieden. Denn das letzte Rätsel wurde zwar gelüftet, warf aber für mich direkt ein neues auf. Darüber hätte die Autorin ruhig in einem dritten Teil berichten können, denn die Lösung dazu fände ich echt interessant. So bleibt das Ganze irgendwie etwas in der Luft hängen und wird nicht weiter ausgeführt, wobei ich vor allem das ganz besonders Interessant fand. Denn diese Wendung hat mich echt ein wenig umgehauen und für mich ein in sich geschlossenes offenes Ende hinterlassen. Wenn ihr versteht was ich meine. Und das hätte ich halt gerne im nächsten Band gelesen. Ansonsten gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen. Der Schreibstil war gut, genau wie zuvor und die Atmosphäre hat auch gepasst. Die Nebencharaktere gefielen mir eher mittelmäßig mitunter, aber sie wirkten authentisch. Mir gefiel dieser abschließende Band der "Für immer"-Dilogie.

Charaktere:

Cole: Die 16-jährige Protagonistin, die zwischen den Stühlen sitzt. Für wen soll sie sich entscheiden? Ich mochte Cole ja bereits im ersten Band, beziehungsweise es war so eine Hassliebe. Ich hatte mir ihr keine Probleme mehr in diesem Buch, sie hat ihre Naivität abgelegt und sich positiv entwickelt. Was ich an ihr besonders mochte war, dass sie niemandem hinterher gerannt ist in dieser Dreiecksbeziehung. Sie hat einfach ihr Ding durchgezogen und klar, es tut weh, wenn man jemanden verliert, aber sie hat sich nicht lange in Selbstmitleid gebadet. Zumindest hat man davon nicht sonderlich viel mitbekommen.  Stattdessen hat sie versucht, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und sich auch nicht darum gekümmert, was Leute von ihrer Verbindung zu Drew dachten. Das gefiel mir ziemlich gut. Sie hat sich halt einfach nicht unterkriegen lassen und versucht, auf eigenen Beinen voranzukommen. Das mochte ich sehr an ihr.

Griffon: Coles Freund, der in einem früheren Leben ihr Henker war. Er liebt sie und genau wie bei Cole, hat auch er sich im Vergleich zu Band 1 gemausert (oder mein Männergeschmack hat sich geändert). Er ist nicht mehr der Perfekte, auch wenn er keine direkten Probleme oder Ähnliches hatte, kam er mir dieses mal nicht so vor. Sein einziges Problem war Drew, wobei es auch eher indirekt ein Problem war. Auf jeden Fall war Griffon immer noch der Beschützer. Wenn Cole irgendein Problem hatte, ist er sofort darauf angesprungen. Dabei hat er es aber nicht übertrieben, es war eher in einem geregelten Maß. Was mir an ihm nicht gefiel war, dass er Cole diverse Entscheidungen abgenommen hat. Danach war es mit Griffon eher etwas distanzierter, er spielte nicht mehr eine so große Rolle. Aber es war schon okay mit ihm.
 
Drew: Ein 20-jähriger Mann, der behauptet, in einem früheren Leben Coles Partner gewesen zu sein. Ehrlich gesagt war er mir von Anfang an ziemlich suspekt. Immerhin hat er sich einfach in ihr Leben rein gedrängt und sie nicht mehr in Ruhe gelassen, bis sie ihm dann nicht mehr ganz die kalte Schulter gezeigt hat. Und ich muss sagen, irgendwie hat er mich beeindruckt. Er hat halt nicht direkt versucht, sie zu irgendetwas zu bringen. Sein Ziel war wohl eher, überhaupt erst einmal einen Platz in ihrem Herzen zu bekommen. Und er war für sie da, wenn es darauf ankam und hat auf sie aufgepasst. Ich mochte ihn nach einer gewissen Zeit und wusste wirklich nicht mehr, ob ich ihn oder Griffon mehr mag. Aber letztendlich hätte ich die selbe Wahl getroffen wie Cole.
 
Zitate:

"Das Ankh symbolisiert nicht nur ewiges Leben, für uns bedeutet es auch das Versprechen, dass wir in einem anderen Leben wieder zusammen sein werden."
Namenlose Frau

"Du hast recht. Aber leider kann man nicht jedes Unrecht sofort aus der Welt schaffen, manchmal muss man Geduld beweisen und unterdessen unbeirrt weiter für das Gute arbeiten."
Griffon

Fazit:
Ein eigentlich guter Abschluss der Reihe. Jedoch würde ich mir nach den Wendungen am Ende doch einen dritten Teil wünschen. Denn das interessiert mich wirklich. Ansonsten gibt es nicht viel zu bemängeln, die Charaktere waren gut und die Geschichte durchweg interessant. Obwohl Spannung aufkam, war das Buch leider nicht so fesselnd, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotzdem ein guter Abschluss einer schönen Reihe mit guter Grundidee. Und eine Verbesserung zum ersten Band war auch vorhanden.
Daher bekommt dieses Buch von mir 4,5/5 Schmetterlingen.
Vielen Dank an den Dressler Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Samstag, 15. Februar 2014

Neuzugänge - Was genau sind eigentlich Nachtmahre?

Hallöchen,

heute möchte ich euch meine Neuzugänge zeigen. Wie immer eigentlich.

Die Nachtmahr Traumtagebücher und Die Nachtmahr Wunschträume von Jean Sarafin:
Diese Bücher habe ich durch den Aufruf einer anderen Buchbloggerin in einer Facebook-Gruppe erhalten. Es sind Rezensionsexemplare und zu Band 2 muss noch eine Rezension geschrieben werden. Aber ich schreibe sowieso zu Beiden eine. :)

Was ist denn bei euch so eingezogen?

Liebe Grüße
Linda

Gute Laune: 15 Übungen für zwischendurch von Madame Missou

Allgemeines:
Titel: Gute Laune: 15 Übungen für zwischendurch
Autor/-in: Madame Missou
Form: E-Book (32 Seiten)
Verlag: Madame Missou eBooks & Ratgeber
Erscheinungsjahr: 201
Preis: 2,69 €

Inhalt:

Haben Sie manchmal einfach nur schlechte Laune? Sind Sie dann leicht reizbar und lassen sich schnell auf einen unnötigen Streit ein? Oder Sie fühlen sich mitunter deprimiert, traurig und denken wehmütig an vergangene Zeiten? Oder können Sie womöglich manchmal sogar nichts anderes tun, als antriebslos und schlaff vor dem Computer zu sitzen? Willkommen im Club, so geht es den meisten Menschen manchmal!

Welches Gesicht Ihre schlechte Laune auch haben mag - Madame Missou zeigt Ihnen anhand von 15 einfachen und praxisnahen Übungen, wie Sie wieder schnell zu Ihrem strahlenden Lächeln gelangen. Ob Sie nur fünf Minuten oder einen ganzen Tag Zeit haben, ob Sie alleine sind oder Ihr Partner in der Nähe ist - die passende Übung für Sie ist dabei. Erfahren Sie beispielsweise, wie Lachyoga, Beziehungspantomime, das Verlassen der Komfortzone oder die richtige Atmung die Laune heben können und welche Lebensmittel wahre Glücklichmacher sind.

Und wenn Ihnen die schnellen und kompakten Gute-Laune-Übungen noch nicht genügen, entführt Sie Madame Missou im zweiten Teil dieses Ratgebers in das wunderschöne Reich der Philosophie: Anhand der Ideen von fünf Philosophen machen Sie den ersten Schritt zu Ihrem eigenen Glück. Vielleicht grübeln Sie zu viel? Oder Sie machen Ihr Glück von beruflichem Erfolg abhängig? Oder Sie sind vergeblich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens - und er ist einfach nicht in Sicht? Dann lassen Sie sich auf die kleine Glücksphilosophie von Madame Missou ein, die für Sie die wichtigsten Ideen von Buddha, Albert Camus, Bertrand Russell und anderen großen Denkern lebensnah und praxisnah veranschaulicht. 

Gestaltung:
Das Cover finde ich ja schon einmal richtig cool. Das Gelb mit der bunten Schrift ist schon einladend, aber das fröhliche Mädchen mit dem bunten Schirm finde ich erst recht ziemlich schick. Ein richtiger Hingucker und gute Laune bekomme ich da schon vom hinsehen.

Meinung:
Was mir als erstes positiv auffiel, war die Aufteilung. Zwar war auch zuvor die Aufteilung gut, aber hier wirkte es noch ein bisschen geordneter und besser. Zumindest gefiel es mir auf jeden Fall besser. Die Übungen fand ich allesamt gut und praktisch, auch wenn ich wahrscheinlich nicht unbedingt zur Zielgruppe gehöre. Aber sie wirkten gut recherchiert. So gab es Verweise auf andere Bücher, nicht nur von Madame Missou, sondern auch von anderen Autoren. Die Übungen gefielen mir wirklich gut, man wurde praktisch dazu aufgefordert, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Natürlich wird nicht garantiert, dass die Übungen immer helfen. Immerhin ist man auch mal schlecht gelaunt und kann einfach nichts dagegen tun. Aber einen Versuch sind diese Tipps auf jeden Fall wert. Es wurden auch ein paar moralische Aspekte mit herein gebracht, was mir wirklich sehr gut gefiel. Denn für mich ist es wichtig, dass man auch darauf zurück greift und den Lesern ein wenig vor Augen führt, was eventuell auch der Grund für eine schlechte Laune sein kann. Auch gut gemacht sind die Beispiele zu den einzelnen Übungen. Hier werden einem mehrere Möglichkeiten aufgezählt, wie man diese umsetzen kann. So hatte man eine Auswahl und wurde motiviert, neue Übungen auszuprobieren. Dadurch könnte man immer anders mit seiner schlechten Laune umgehen. Der Schreibstil war einfach und flüssig, wodurch das Buch sehr leicht zu lesen war. Mir gefiel es wirklich gut.

Fazit:
Für Zwischendurch als kleiner Lückenfüller ist es wirklich gut geeignet. Ein paar der Tipps werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Damit ich auch wirklich daran denke, wenn ich mal schlecht gelaunt bin. Aber allein das Cover hebt ja schon die Laune.
Dieses Buch erhält von mir 4/5 Schmetterlingen.
 Vielen lieben Dank an Madame Missou für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Laberpost - Stress und keine Zeit

Hallöchen Leute,

tut mir leid, dass hier im Moment so tote Hose ist und ein paar Posts ausgefallen sind. Ich komme momentan leider zu gar nichts so wirklich, weil die Schule mich gerade ziemlich einnimmt. Drei Referate und schon wieder einen Haufen Tests und Klassenarbeiten.

Was ich so gesehen habe:
The Secret Circle. Diese Serie basiert auf der Buchreihe "Der magische Zirkel" von Lisa J. Smith. Die Bücher habe ich zwar noch nicht gelesen, aber ich musste einfach einschalten, als die Serie am Mittwoch zum ersten Mal auf SuperRTL kam. Um 20:15 Uhr. Immerhin bin ich von "The Vampire Diaries" total begeistert und die Bücher stammen ja aus der selben Feder. Auch wenn sie mit der Serie nichts zu tun haben. Zumindest bilden sie die Grundlage. So richtig eine Meinung bilden konnte ich mir zwar noch nicht, aber bis jetzt finde ich es nicht ganz so schlecht. Zumindest werde ich nächste Woche wieder einschalten. ;)
 
Das Buch, über dass ich heute etwas schreiben möchte:

Das verdrehte Leben der Amélie - Sommerliebe. Die von euch, die meinen Blog schon etwas länger lesen, wissen doch sicherlich, dass ich diese Reihe so richtig gerne lese. Ich hatte mir nach dem zweiten Band etwas Sorgen gemacht, ob diese Reihe fortgesetzt wird und als ich dann den dritten Band entdeckt habe, habe ich Luftsprünge gemacht. Ich kann es kaum erwarten, diese Bücher weiter zu lesen, Amélie ist einfach so toll.
 
Was habt ihr die Woche so gesehen oder gelesen? Lasst es mich wissen :)
 

Liebe Grüße
Linda 


Sonntag, 9. Februar 2014

Neuzugänge - Blogg dein Buch

Hallöchen ihr Lieben,

mir geht es mittlerweile wieder besser und die kranke Zeit im Bett habe ich zum Lesen genutzt. :) Es gibt nämlich ein paar Bücher, die ich schnellstmöglich Lesen muss. Bei meinem "Krankheitsbericht" habe ich euch ja schon zwei neue Bücher gezeigt, gestern kam noch eins hier an.

Ehre von Elif ShafakDieses Buch habe ich von Blogg dein Buch bekommen. Die Geschichte interessiert mich wirklich und ich freue mich schon darauf es zu lesen. Allerdings ist es ein Hardcover, welches fast genauso groß ist, wie ein normales Taschenbuch. Zumindest ist es kleiner als "Dark Village" und nur 1 cm größer als "E-Mail für Holly". Was zwar cool ist, aber für 25 € finde ich es doch etwas enttäuschend.

Welche Bücher habt ihr euch denn die Woche gekauft?

Liebe Grüße
Linda

Freitag, 7. Februar 2014

Linda ist cränk.

Hallo Leute,

im Moment kommen leider keine Rezis oder sonstiges, da ich krank bin. Fieber, Schwindel und sowas. Zudem ist gestern Abend das Scharnier (?) meines Laptops kaputt gegangen. Er funktioniert zwar noch, aber ich kann ihn nicht mehr auf oder zu machen. Und meinen MP3-Player habe ich am Montag aus versehen ins Klo fallen lassen. Und dabei brauche ich den doch jetzt ganz doll. T.T
Die Rezis zu "Dark Village" und "Für immer die Liebe" kommen noch, aber leider nicht im Moment.

Aber wisst ihr was?
Meine Mama hat heute "Es wird keine Helden geben" zurück zur Buchhandlung gebracht. Und die Teilinhaberin hat ihr dann für "das kranke Huhn" zwei weitere Bücher zum Lesen gegeben. Und zwar:
Gods and Warriors - Die Insel der Heiligen Toten von Michelle Paver
und
Einmal und für immer von Ciara Geraghty

Ich freue mich schon total auf die Bücher :)

Und was habt ihr die Woche so gemacht? Was habt ihr so gelesen? Ich lese übrigens gerade "E-Mail für Holly".

Donnerstag, 6. Februar 2014

Im Reich der Piraten [eine Anthologie]

Allgemeines:
Titel: Im Reich der Piraten
Autoren: Jana Engels, Helene Kortschak, Andreas Seiller, Heidemarie Köhler, Simone Wertenbroch, Nadine Messerschmidt, Dag Roth, Mireille Noir, Melanie van Roosendaal, Casia Asadi, Fleur Bloom, Manuela P. Forst, Petra Gugel, Maeva Watterson
Form: Broschiert (174 Seiten)
Verlag: Merquana Verlag
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 12,95 €
ISBN: 978-3-943882-20-9

Klappentext:

Magische Geschichten Anthologie Band 2

In der Welt der Piraten erwarten euch 14 spannende und fantastische Abenteuer.

Setzt die Segel und folgt den Piraten auf die gefährliche See!

Sturm und Zauber werdet ihr entdecken, aber auch finstere Gestalten.

Haltet euch bereit und holt die Säbel raus!

Entdeckt in den Geschichten Schätze voller Gold, Silber, Edelsteinen, Perlen und Diamanten. Oder ein magisches Horn.

Gestaltung:
Das Cover finde ich ziemlich cool und interessant, es hat mein Interesse ein wenig geweckt. Meiner Meinung nach schon ein relativer Blickfang. In dem Buch gab es natürlich auch Bilder, diese waren mir allerdings ein bisschen zu selten. Zudem waren sie meist in schwarz-weiß, was für Kinder nicht ganz so interessant ist, wie bunte Bilder. Aber eine schöne Innen- sowie Außengestaltung hat es schon, vor allem das Material aus dem das Buch besteht ist toll.

Meinung:
Im Moment bin ich so ein bisschen auf dem Kinderbuchtrip und deswegen habe ich mich dann auch schon auf das Buch gefreut. Als ich es bekam, habe ich es sofort angefangen. Die ersten beiden Geschichten habe ich auch zusammen mit meiner Schwester(8) und meinem Neffen(4) gelesen. Meiner Schwester haben sie auch gefallen, mein Neffe hat lieber zeitgleich mit seinen Playmobil-Piraten gespielt. Die erste Geschichte fand ich auch direkt sehr schön und sie hat mir wirklich gut gefallen. Es war was fantasievolleres, denn die Geschichte wurde von einer Palme erzählt. Im Allgemeinen waren sie allesamt sehr schön und einfach gehalten. Für Kinder gut geeignet. Und es waren wirklich niedliche Geschichten dabei. Da gab es das Seifenblasenschiff das wirklich ulkig und richtig süß war, dann gab es Meerjungfrauen und Seeungeheuer. Leider kann ich hier nicht jede Geschichte inhaltlich wiedergeben, aber sie waren alle für Kinder total toll. Vor allem enthielten viele moralische Ansätze, welche doch sehr wichtig für Kinderbücher sind. So wurde einem zum Beispiel vermittelt, dass Reichtum nicht das wichtigste ist und jedes Lebewesen geehrt werden muss. Diese Inhalte sind meiner Meinung nach wirklich wichtig in einem Kinderbuch. Mir selbst haben einige Geschichten wirklich gut gefallen, bei anderen musste ich mich eher etwas überwinden, umzublättern. Einige, hatte ich das Gefühl, waren sehr eintönig und teilweise langweilig. So habe ich als ältere Leserin es empfunden, aber für Kinder ist es wirklich ein tolles Buch. Vielleicht sollte man es allerdings wirklich eher Kindern ab 7 Jahren vorlesen, da es doch eine Geschichte gab, bei der ich etwas schockiert war. Das wirkte für mich ein bisschen brutal und hat mich wiederum verwirrt. Aber darüber kann man auch hinweg sehen, es war jetzt nichts weltbewegendes. Ist mir nur halt aufgefallen. Trotzdem würde ich es meiner Schwester jedes Mal wieder vorlesen, denn es sind für Kinder wirklich tolle Geschichten und jede ist anders. Klar gibt es ein bis zwei gleiche Komponenten, aber das lässt sich nicht vermeiden. Insgesamt waren es aber wirklich viele schöne Geschichten, die die Fantasie anregen und die Kinder bestimmt begeistert zurücklassen. Denn alle waren unterschiedlich und faszinierend zugleich. Wäre ich ein Kind, würde ich diese wahrscheinlich sofort mit Playmobil-Piraten nachspielen.
 
Fazit:
14 süße Geschichten, die fantasievoll und überzeugend für Kinder in diesem Buch niedergeschrieben wurden. Ich würde nicht zögern, dieses Buch einem Kind in die Hand zu drücken. Leider muss ich sagen, dass für mich selbst viele der Geschichten nicht unbedingt lesenswert sind, es aber ein paar wirklich tolle gibt, die ich auch noch einmal lesen würde.
Und weil es den Kindern bestimmt gut gefällt, bekommt dieses Buch von mir 4/5 Schmetterlingen.
 
Vielen Dank an den Merquana Verlag für die Bereitstellung dieses Leseexemplars.
 

Dienstag, 4. Februar 2014

[TAG] Ich möchte unbedingt lesen...

Hallöchen,

Katie-KiGö von Katies fantastisch dystopische Bücherwelt hat mich getaggt. Vielen Dank dafür. :)

Die Regeln:

Zähle 5 Bücher auf,
die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast - sie sollen also völlig neu für dich sein.

Danach werden 8 neue Blogger getaggt und ihnen in einem aktuellen Post Bescheid gegeben.



1. Mein Herz schlägt für uns beide von Suzi Moore
2. Die Bestimmung von Veronica Roth
3. Plötzlich Fee - Sommernacht von Julie Kagawa
4. Selection von Kiera Cass
5. Ashes, ashes von Jo Treggiari

Und ich tagge:

Lisas Bücherchaos
Girl with the Books
Lenas Welt der Bücher
Mones Bücherblog
Planet der Bücher
Nati's Bücherwelten
Zitroschs Leseland
Terii's Bücherblog

Montag, 3. Februar 2014

10 Bücher auf meinem SuB, die in der Realität spielen.

Naaa ihr Lieben,
 
wollte ihr einen neuen SuB-Post? Egal ob ihr wollt oder nicht, ihr bekommt einen.
In dem Moment in dem ich das Bild gemacht habe, sind die vorderen beiden Bücher umgekippt. Deswegen sind die so ein bisschen schief. "E-Mail für Holly" lese ich für die Regenbogen-Challenge und der zweite Teil kommt direkt hinterher. "Crossfire" lese ich eventuell auch demnächst, da ich momentan ein bisschen Lust auf Erotikromane hab. "Du oder das ganze Leben" werde ich im Sommer lesen, dazu kam ich im letzten Sommer leider nicht mehr. Und im Moment bin ich echt nicht in Stimmung dafür. Da passt die Sommerzeit besser. "Rückwärts ist kein Weg" wird noch für die ABC-Challenge gelesen, das ist ja zum Glück nicht so dick. Und vielleicht sollte ich auch endlich mal ein Buch von Nicholas Sparks lesen. Wird wohl langsam mal Zeit. :D

Welches Buch habt ihr denn schon davon gelesen? Und wie hat es euch gefallen?

Liebe Grüße
Linda

Sonntag, 2. Februar 2014

Neuzugänge - Ich bin glücklich

Na ihr,

hattet ihr ein schönes Wochenende? Also, ich ja. Okay, ich bin nicht sehr kreativ was die Überschriften angeht, aber ich bin einfach soooooo glücklich gerade. Ich habe nämlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bei einer Buchhandlung. Und meine Mami war mit mir beim Mayersche :D . Aber jetzt erst einmal meine neuen Schätzchen im Regal:

Dieses Buch habe ich von meiner Schwester bekommen, wir haben da so eine kleine Abmachung. Sie zahlt praktisch einen monatlichen Tribut in Form eines Buches an mich. Das wird dann immer eine Überraschung, weil sie einfach eines von meiner Amazon-Wunschliste nimmt. Eines von 800 :D Auf jeden Fall freue ich mich schon auf das Buch.

Dieses Rezensionsexemplar habe ich tatsächlich vom Dressler Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Danke dafür. Nach meinem einjährigen Bloggen, wollte ich es einfach mal probieren und mehr als ablehnen konnten sie ja nicht. Was denkt ihr, wie ich mich gefreut habe, ich war so aus dem Häuschen. Auf die Idee es überhaupt anzufragen, kam ich nur, weil so viele anderen Blogger es als Reziexemplar geschickt bekommen haben. Und da wollte ich mein Glück mal versuchen.

Diese beiden Bücher hat mir meine Mama beim Mayersche gekauft. Immerhin sind da gerade die weißen Buchwochen, von denen ich wirklich zum ersten Mal etwas gehört habe. Auf jeden Fall bin ich sehr gespannt auf dieses Buch. Vielleicht schafft es die Autorin ja dieses mal, mich zu überzeugen, nachdem mir "Zweilicht" leider überhaupt nicht gefiel.
 
Nun gut, der zweite Band der Halo-Trilogie oder wie sie heißt. Ich bin ziemlich gespannt, denn die Bücher scheinen wohl ziemlich zerrissen zu werden. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich diesem gegenübertreten soll. Okay, als ich es gesehen habe, wusste ich, dass ich ihn haben will. Aber die Leseprobe aus dem ersten Band war leider extrem langweilig und der erste Band an sich, hat mich leider mittendrin etwas enttäuscht. Zwar hat er noch vier Schmetterlinge bekommen, weil ich das Ende echt gut fand, aber ich bin mir nicht sicher, wie das mit diesem Buch wird. Naja, wir werden sehen.

Tut mir voll leid, dass es den Post erst heute gibt, aber ich kam vorher leider nicht dazu, ihn zu schreiben.

Kennt ihr eines der Bücher? Wie fandet ihr es?
Was ist in eurem Regal so neu eingezogen? :)

Liebe Grüße
Linda

Samstag, 1. Februar 2014

Monatsstatistik Januar 2014

Hallöchen,
 
heute möchte ich euch meine Monatsstatistik zeigen. Diesen Monat bin ich echt zufrieden, Anfang des Jahres läuft es mit dem Lesen bei mir wohl etwas besser.
 
Tschick von Wolfgang Herrndorf (254 Seiten)
Seven Souls - Sieben Gründe, Mary Shane zu hassen von Barnabas Miller und Jordan Orlando (411 Seiten)
Sackgasse Freiheit - Aus dem Leben eines Straßenkindes von Jana Frey (189 Seiten)
Schattenspieler von Michael Römling (349 Seiten)
Es wird keine Helden geben von Anna Seidl (252 Seiten)
Im Reich der Piraten [Anthologie] (174 Seiten)
Die kleine Eule von Jill Tomlinson (109 Seiten)
Dark Village - Das Böse vergisst nie von Kjetil Johnson (269 Seiten)
 
gelesene Bücher: 8
gelesene Seiten: 2007
pro Tag: 65
 
Neuzugänge: 11
SuB Anfang: 131
SuB Ende: 135
 
Monatshighlight:
 
Monatsenttäuschung:
Gab es nicht
 
SuB-Losung:
 
Kennt ihr das Buch oder eines der oben genannten? Wie viele Bücher habt ihr in diesem Monat gelesen? Welches gefiel euch am besten?
 
Liebe Grüße
Linda