Montag, 28. Juli 2014

[SuB-Reihe] Bücher von Lisa J. Smith

Der magische Zirkel - Die Ankunft, Der Verrat, Die Erlösung.
Diese Reihe wollte ich schon ganz lange lesen und ich kam natürlich noch nicht dazu. Aber hoffentlich komme ich bald dazu. Ich hab die Serie dazu ein paar Folgen lang geguckt und fand die eigentlich nicht so schlecht. Jetzt bin ich gespannt, wie sehr sie von den Büchern abgewichen sind.

Tagebuch eines Vampirs - Schwarze Mitternacht, Jagd im Abendrot.
Der sechste Band der Reihe hat mir ganz gut gefallen, trotzdem bin ich sehr skeptisch. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Reihe künstlich in die Länge gezogen wird. Wie viele Bände gibt es mittlerweile? 11, 12? Ich hab den Überblick verloren und bin mir auch nicht sicher, ob ich die Reihe so lange verfolge. Mal sehen, wie es so wird.

Night World - Prinz des Schattenreichs. Den ersten Band dieser nicht wirklich zusammen hängenden Reihe fand ich nicht schlecht und ich bin echt gespannt, wie dieser hier wird. Ich freue mich drauf, bin aber im Moment nicht in der Stimmung für dieses Buch.

Lest ihr Bücher von Lisa J. Smith? Bei den ersten TVD Büchern gab es so was Magisches, irgendwann ist das abhanden gekommen. Ich finde die Serie eigentlich eh besser. Die Frau hat ja viele Bücher geschrieben und wohl noch zwei-drei andere Reihen. Also, kennt ihr ihre Bücher?

Liebe Grüße
Linda

Montag, 21. Juli 2014

[SuB-Reihe] Bücher, die Reihenfortsetzungen sind

Türkisgrüner Winter. Dieses Buch wollte ich eigentlich längst gelesen haben, denn ich habe im Moment richtig Lust auf dieses Buch. Schon seit etwas längerem. Allerdings kam ich bisher noch nicht dazu. Allerdings erwarte ich hier mehr als vom ersten Band, da der hier doch besser sein soll.

Liebe per Mausklick. Dieses Buch wollte ich ebenfalls gelesen haben, da ich Band 1 ja total geliebt habe und die sich eigentlich auch schnell weglegen lassen. Aber da kam dann wieder was dazwischen, aber vielleicht nehme ich mir das Buch mit in den (erhofften) Urlaub.

Dark Village - Dreht euch nicht um. Ist der zweite Teil auf den ich mich total freue. Mittlerweile liegt ja auch Band 3 bereit. Wann ich dazu komme, weiß ich noch nicht, aber ich freue mich total darauf, diese Reihe weiter zu lesen.

Hades. Bei diesem Buch bin ich ehrlich gesagt sehr skeptisch. Der erste hat zwar vier Sterne bekommen, aber hat mir in der Mitte irgendwie die Spannung genommen. Ich hoffe es geht nicht so kitschig weiter. Und die Covergestaltung macht mich irgendwie traurig, es wirkt recht einfallslos.

Welches Buch könnt ihr mir empfehlen?

Liebe Grüße
Linda

Samstag, 19. Juli 2014

Neuzugänge

Hallöchen,

ja, mein SuB wächst und wächst. Und das obwohl ich noch 4 Bücher bei Project 10 Books lesen muss. Aber ich bekomm den schon noch klein, irgendwie. :D

Herzenssucht von Birgit Schlieper
Essen? Nein, danke! von Maureen Stewart
Nichts leichter als das von Marnelle Tokio
Diese drei Bücher hat mir eine Freundin ausgeliehen. Ich bin schon sehr gespannt, denn die Bücher handeln alle von Magersucht. Die Rezensionen gab es ja alle diese oder letzte Woche.

Madeleine - Das Verschwinden unserer Tochter und die lange Suche nach ihr von Kate McCann
Sommer des Schweigens - Ich war in der Gewalt dreier Männer. Und ein ganzes Dorf sah zu von Anna Maria Scarfó mit Cristina Zagaria
Blueprint - Blaupause von Charlotte Kerner
Diese drei Bücher gab es als Mängelexemplare und für insgesamt 7 € hat meine Mami sie mir gekauft. Ich bin auf jedes gespannt, aber vor allem dem Maddie-Buch trete ich skeptisch gegenüber, nachdem ich ein paar Rezensionen auf Amazon angelesen habe.

Welche Farbe hat die Angst? von Barbara Rose
Dieses Buch habe ich überraschend von meiner Schwester bekommen, worüber ich mich riesig gefreut habe. Ich bin auch schon total gespannt und weiß gar nicht genau, in welches Genre sich dieses Buch einordnen lässt.

Was habt ihr euch so gekauft? Sorry für die Verspätung, aber ich habe es letzte Woche nicht geschafft, die Neuzugänge vorzubereiten.

Liebe Grüße
Linda

Freitag, 18. Juli 2014

Mercy - Besessen von Rebecca Lim

Vorsicht! Da dies der 3. Band einer Reihe ist, könnten eventuell Spoiler vorhanden sein.
Rezension zu Band 1 (Anfangszeit)
Rezension zu Band 2 (Anfangszeit) 

Allgemeines:
Titel: Mercy - Besessen
Autor/-in: Rebecca Lim
Form: Hardcover (320 Seiten)
Verlag: Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-473-36830-3

Klappentext:

Jetzt, da er bei mir ist, gibt es keinen Zweifel mehr. Er ist der Eine, Einzige. Niemand kann ihm das Wasser reichen. Wer ihn ansieht, muss ihn lieben. Aber ich kann nicht sprechen, mich nicht rühren. Ich kann meine Gefühle nur in meine Augen legen: Anbetung, Schrecken, Schmerz.

Mercy lebt den Traum vieler Mädchen: Sie macht Karriere als Topmodel. Doch sie ist nur umgeben von Neid und falschem Schein. Als sie in große Gefahr gerät, muss sie sich zwischen dem mysteriösen Luc und ihrem geliebten Ryan entscheiden.

Gestaltung:
Von den Covern her finde ich dieses glaube ich am schlechtesten. Es gefällt mir trotzdem recht gut, der Gesichtsaudruck passt meiner Meinung nach sehr gut zum Titel. Trotzdem musste ich mich damit erst einmal anfreunden, denn ich fand es zu Beginn wirklich nicht so toll.

Meinung:
Das ich die ersten beiden Bände der Mercy-Reihe gelesen habe, ist bereits rund 1 1/2 Jahre her. Trotzdem hatte ich keine Probleme wieder in diese Reihe hineinzukommen. Ich konnte mich an alles aus den Vorgängern erinnern und hatte keine Wissenslücken oder so drin. Es fängt alles damit an, dass Mercy wieder in einen neuen Körper versetzt wird, dieses mal in den des Supermodels Irina. Irina selbst soll wohl so ein typisches Model sein, Intrigant und abgehoben. Allerdings bekommt man ja von ihr überhaupt nichts mit. Stattdessen muss sich Mercy mit dem ganzen Rummel rumschlagen und wieder die Geschichte mit den Gedächtnislücken herausholen. Dabei lernt sie Gia kennen, die persönliche Assistentin von Irina und diese ist wirklich sehr nett. Die Geschichte war wirklich gut und interessant, es hat mich von Anfang an wieder voll gepackt und ich konnte mich wieder in dieser Geschichte verlieren. Zu Beginn der Reihe war ich ja sehr skeptisch, aber diese Skepsis habe ich jetzt vollends verloren. Es ist einfach eine tolle Reihe und jetzt freue ich mich auf den letzten Band. Denn Mercy ist ein toller Charakter und auch Gia und Ryan haben mir super gut gefallen. Die Charaktere waren toll, der Schreibstil war toll, die Gefühle waren toll. Mich hat dieses Buch echt mitgerissen und interessiert, vor allem am Ende wurde es sehr spannend und ich konnte es kaum weglegen. Man hat gemerkt, dass es langsam auf das Ende zugeht und das Szenario war wirklich sehr spannend und hat mir einfach super gut gefallen. Vor allem ist jetzt auch sonnenklar, was es mit Mercy und ihren Artgenossen auf sich hat. Zwar konnte man sich das schon vorher etwas zusammen reimen, richtig Gewissheit gab es aber erst ab diesem Band. Und das fand ich eigentlich ziemlich cool, denn Mercys Geschichte passt einfach gut und weist keine Logikfehler auf. Diese Hintergrundgeschichte hat sich mehr und mehr gelichtet und ich fand das einfach richtig gut und interessant. Einziger Minuspunkt im Vergleich zu den Vorgängern: Von der Spannung und vom Page-Turner-Effekt ist es gut, jedoch nicht so gut wie der zweite Band der Reihe "Erweckt". Da muss ich im Vergleich leider einen klitzekleinen Punkt abziehen. Trotzdem hat es mir wirklich gut gefallen, die Geschichte ist toll und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Was mich besonders interessierte war, wie Mercy denn das Leben von Irina verändert, denn sie hat zuvor stetig irgendwelche guten Entscheidungen in den verschiedenen Leben verbracht. Mir hat dieses Buch wieder super gefallen und ich freue mich total auf den nächsten und finalen Band, denn hier hat man schon sehr gemerkt, dass es aufs Ende zugeht.

Charaktere:

Mercy: Ein Mädchen, dass von führenden Wesen von einem Körper in den nächsten geschickt wird. Bei diesen "Souljacking" oder auch Seelenraub, wird sie meist ohne Erinnerungen "wiedergeboren". Doch schon seit zwei bisherigen Leben, kommen die Erinnerungen wieder und Mercy versucht immer wieder neue Erinnerungen zu erwecken und das Rätsel zu entschlüsseln. Dabei ist sie sich ihrer Sache sicher, sie will unbedingt wissen was früher war. Trotzdem vergisst sie nicht, dass sie nicht einfach rücksichtslos handeln darf. Immerhin gibt es da noch ein Leben, welches nicht ihres ist. Mercy ist ein gutes Wesen, was sie wohl nicht immer war. Sie ist sehr auf das Wohl der Menschen in ihrer Umgebung bedacht und versucht die Unschuldigen aus ihrer Sache herauszuhalten und zu beschützen. Dabei ist sie scharfsinnig und sehr sehr lieb. Mir gefällt Mercy mit jedem Buch besser und sie ist tatsächlich eine richtig tolle Person geworden.

Gia: Eine Britin, die als Irinas persönliche Assistentin fungiert. Nachdem Mercy sie von ihren Gedächtnislücken überzeugt hat, wirkt Gia sehr nett und freundlich und sie tut einem fast ein bisschen Leid, denn die richtige Irina scheint sie ziemlich geplagt zu haben. Gia war wirklich nett und cool, denn sie unterstützt Mercy/Irina bei allem und ist ihr eine gute rechte Hand. Mir gefiel sie sehr sehr gut und ich habe sie richtig ins Herz geschlossen.

Ryan: Mercys ständiger Begleiter, der bereit ist, die ganze Welt nach ihr abzusuchen. Er ist ein toller Kerl und man merkt richtig, dass sein Herz nur für Mercy schlägt, immerhin weiß er, dass sie kein Mensch ist und würde trotzdem alles für sie tun. Er ist einfach so ein toller Kerl. So lieb, so vernünftig und gleichzeitig bereit, jedes Risiko für sie einzugehen. Obwohl sie versucht ihn zu beschützen, macht er ihr es nicht leicht und lässt sich nicht verscheuchen. Ich mochte Ryan sehr gerne. Er war einfach ein toller Typ und hat mich doch etwas beeindruckt.

Fazit:
Ein toller dritter Band der Reihe, der absolut Lust auf das Finale macht. Mit tollen Charakteren und einer gelungenen Hintergrundgeschichte rund um Mercy und ihre Artgenossen schafft es die Autorin, mich erneut in dieses Buch eintauchen zu lassen. Im Vergleich zum Vorgänger "Erweckt" hat es nur minimal an Spannung abgenommen.
Daher bekommt dieses Buch von mir 4,5/5 Schmetterlinge.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Kurzfazit: Nichts leichter als das von Marnelle Tokio

Allgemeines:
Titel: Nichts leichter als das
Autor/-in: Marnelle Tokio
Form: Taschenbuch (268 Seiten)
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2010
Preis: 5,00 €
ISBN: 978-3-551-31015-6

Klappentext:

Es gibt wenig, was Marty in ihrem Leben im Griff hat. Umso wichtiger ist die eine Sache, über die sie allein bestimmt: was sie isst, oder vielmehr, was sie nicht isst. Doch kurz vor ihrem Examen ist auch damit Schluss. Sie wird in eine Klinik eingewiesen. Diagnose: Magersucht.
Wütend und mit ätzendem Spott setzt Marty alles daran, wegzukommen von diesem Ort, an dem man sie mit Essen und Ratschlägen vollstopft. Aber sie muss bleiben. Also kämpft sie - mit dem Personal und ihren Mitpatientinnen, mit jeder Mahlzeit und jedem Gramm. Mit ihren Eltern. Mit sich selbst. Und irgendwann - vielleicht für ihre Zukunft.

Meinung:
Im Vergleich zu "Essen? Nein, danke!" und "Herzenssucht" ist dieses hier wirklich das beste Buch der drei. Auf der ersten Seite war die Hauptperson Marty allerdings die unsymphatischste von den drei Mädels. Da dachte ich wirklich, dass die nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Marty ist sehr aggressiv und lässt sich nichts gefallen. Das kam mir sehr unsympathisch vor. Doch im Laufe des Buches macht sie eine Wandlung durch. Sie lernt in der Klinik die kleine 8-jährige Lily kennen und wird praktisch zu ihrer Anlaufstelle. Die Beziehung zwischen den Beiden hat mir sehr gut gefallen, ich konnte richtig mitfühlen und fand diese Verbindung einfach zuckersüß. Der Schreibstil war relativ normal (ich hab echt Probleme damit). Die Charaktere gefielen mir eigentlich sehr gut, auch Marty am Ende. Es war eigentlich ganz nett zu lesen, glaubwürdig und unterhaltsam. Ich habe dieses Buch gerne gelesen und fand die Geschichte auch sehr gut. Mir hat das Buch tatsächlich recht gut gefallen, auch wenn es mich nicht sooo extrem mitgerissen hat. Es gab Stellen die mich wirklich gepackt haben, aber nicht so viele davon.
Dieses Buch bekommt von mir 4/5 Schmetterlinge.

Herzenssucht von Birgit Schlieper

Allgemeines:
Titel: Herzenssucht
Autor/-in: Birgit Schlieper
Form: Taschenbuch (160 Seiten)
Verlag: cbt
Erscheinungsjahr: 2008
Preis: 5,95 €
ISBN: 978-3-570-30446-4

Klappentext:

Alles hier ist eklig. Und ich ahne, es wird nocht ekliger. Überflüssige Gespräche, überflüssige Kalorien. Ich kann fast spüren, wie dieses Zimmer jede Farbe aus mir raussaugt. In mir fühlt sich alles grau an.

Nele befindet sich in einer Klinik für essgestörte Jugendliche, nachdem sie im Sportunterricht zusammengebrochen ist. Ihre Eltern, die Ärzte, ihre beste Freundin Mia - sie alle wollen, dass Nele aufhört, immer weniger zu werden. Doch Nele will nicht essen, sondern ganz sie selbst sein. Im Internet-Forum "Mondnebel" trifft sie auf Gleichgesinnte, die sie verstehen und noch jede Menge gute Tipps für sie haben ...

Gestaltung:
Das Cover finde ich eigentlich ganz niedlich, mit den Farben und dem kleinen Herzchen. Obwohl das Thema natürlich nicht so niedlich ist. Aber ich finde es passend und mag das Cover.

Meinung:
Wenn ich ehrlich bin, kann ich mich kaum an dieses Buch erinnern, denn vieles verschwimmt mit "Essen? Nein, danke!. Hier lernt man ebenfalls die Protagonistin kennen, während sie bereits voll drin steckt in der Krankheit. Allerdings ist Nele noch etwas schlimmer gewesen als Rebecca. Sie sieht nichts ein, ist frech, dreist und ungehobelt. Nele war teilweise echt zum Haare ausreißen. Mir war dieses Buch viel zu unrealistisch. Die machen Party im Krankenhaus und die Kontrolle kommt am Anfang irgendwie viel zu kurz. Bei der Erkrankung "Magersucht" geht es ja vor allem um Kontrolle und das fehlte hier sehr. Kontrolle über den Körper, das Essen etc. Und das habe ich hier "vermisst", denn am Anfang kommt Nele wie ein ganz normales Mädchen rüber. Sie hat überhaupt keine Gedanken an ihre Krankheit verschwendet und das fand ich sehr unglaubwürdig. Zudem war sie einfach sooo respektlos. Bei ihr auf dem Zimmer lag eine "ältere Dame", die nicht mehr aus dem Bett rauskam. Und Nele hatte einfach so respektlose Gedanken gegenüber der Frau. Das hat mich aufgeregt, weil mir einfach der Respekt vor dem Alter fehlte. Und das sage ich jetzt nicht einfach so. Ich lag auch schon mit einer solchen Dame auf dem Zimmer die dann in die Bettschale machen musste. Es war zwar nicht angenehm, aber ich habe es ohne murren akzeptiert, weil ich wusste, das es  nicht anders geht. Und das fand ich nicht nett, hier in dem Buch. Das hat mich gestört und auch einige Minuspunkte gemacht. Die Geschichte an sich ist fast wie jede andere. Sie bricht zusammen und wird ins Krankenhaus eingeliefert, will es einfach nicht wahrhaben, dass sie krank ist. Ihre beste Freundin Mia macht sich Sorgen und war auch recht sympathisch. Nele im Gegensatz war sehr selbstsüchtig. Das Einzige was mir wirklich gefällt ist die Beziehung zwischen Nele und ihrem Bruder Robert, den man aber nur aus E-Mails kennen lernt. Mir gefiel dieses Buch echt nicht so gut, auch wenn es im Allgemeinen besser war als "Essen? Nein, danke!". Ich weiß nicht mal was mir gefallen hat, denn es gab nicht wirklich große Unterschiede zwischen den Beiden Büchern. Aber hier konnte ich wenigstens einiges besser nachvollziehen und es gab sogar die ein oder andere Person, die mir gefallen hat. Und hier konnte ich nachvollziehen wieso sich einige Sachen geändert haben, auch wenn ich immer noch nicht weiß, warum sie magersüchtig geworden ist. Das habe ich nicht verstanden, bzw. nicht mehr auf dem Schirm. Der Schreibstil war normal, wenn auch sehr jugendlich angepasst. Mir gefiel das Buch etwas besser als das vorherige, jedoch war es auch nicht soooo der Burner.

Charaktere:

Nele: Ein magersüchtiges Mädchen, dass mir leider, wie bereits oben erwähnt, gar nicht gefallen hat. Mir hat Nele gar nicht gefallen und ich könnte mich wahrscheinlich sehr lange über sie aufregen. Mich hat sie unglaublich genervt und ihre Art war einfach echt blöd. Sie war ungehobelt, frech, dreist, teilweise arrogant und natürlich uneinsichtig. Ich fand ihr Verhalten gegenüber anderen Personen einfach respektlos und überheblich. Argh, meistens war sie wirklich schlimm. Ich mochte sie leider überhaupt nicht.
   
Lars: Ein junger Typ, den Nele im Krankenhaus kennen lernt. Er ist dünn, aber nicht magersüchtig und braucht eine besondere Therapie. Die beiden verstehen sich gut und versuchen ihre Zeit gemeinsam rumzukriegen. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob Nele es wirklich verdient hat, ist Lars einfach immer für sie da und kümmert sich um sie. Ein guter Freund eben. Er selbst war zwar nicht immer ehrlich, aber das konnte man verstehen. Ich mochte ihn und fand ihn echt toll.

Mia: Neles beste Freundin, die sich echte Sorgen um sie macht. Mia kam mir wie ein high-society-Girl rüber. Sie ging viel auf Partys, meistens mit Nele zusammen und traf sich mit Jungs. Ist ja auch nicht ungewöhnlich. Allerdings hat sie Nele irgendwann fallen gelassen, was ich auch verstehen kann, denn Mia tut und macht für ihre Freundin und bekommt es mit einem Tritt gedankt. Das war nicht fair und Mia hätte so nicht behandelt werden dürfen. Mir hat sie gut gefallen, ich mochte sie und ihre Art einfach sehr.

Fazit:
Ich kann nicht sagen, dass ich mit diesem Buch wirklich zufrieden bin. Für mich hätte vieles mehr ausgearbeitet werden können, zum Beispiel, was genau Nele krank gemacht hat. Zudem war Nele einfach nervig und nicht umgänglich. Die Geschichte war recht unterhaltsam und es gab ein paar Menschen, die ich leiden konnte.
Da es etwas besser war als "Essen? Nein, danke!" gibt es von mir 3,5/5 Schmetterlinge.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Essen? Nein, danke! von Maureen Stewart

Allgemeines:
Titel: Essen? Nein, danke!
Autor/-in: Maureen Stewart
Form: Taschenbuch (160 Seiten)
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsjahr: 1998
Preis: 5,95 €
ISBN: 978-3-473-58086-6

Klappentext:

"Rebecca stellte sich gespannt auf die Waage. Neununddreißig Kilo! Ihr Herz schlug schneller, ihr Kopf pulsierte. Sie hatte an diesem Tag ein ganzes Kilo verloren. Das Leben war herrlich, es war großartig, endlich hatte sie's geschafft. Sie hatte sich unter Kontrolle. Sie hatte alles unter Kontrolle."
Rebecca hat nur ein Ziel: abnehmen. Sie ist süchtig nach dem Gefühl wieder ein Kilo weniger zu haben. Wochenlang isst sie fast nichts und hat "super Ergebnisse". Eines Tages aber kippt sie um und landet mit nunmehr 35 kg Gewicht im Krankenhaus. Doch Rebecca ist fest entschlossen ihre Bewacher auszutricksen.

Gestaltung:
Das Cover ist nicht so meins, denn die Farben gefallen mir nicht. Weder die des Mädels, noch die Hintergrundfarbe. Auch das Mädchen spricht mich nicht so an und die Schrift finde ich ehrlich gesagt etwas blöd. Ob es zum Inhalt passt muss wohl jeder selber entscheiden.

Meinung:
Ich habe ja schon mehrere Bücher mit der Thematik Magersucht gelesen und im Vergleich zu anderen Büchern war der Einstieg nicht so einfach. Es hat mich am Anfang etwas verwirrt. Denn normalerweise war es immer so in den Büchern die ich gelesen habe, dass man praktisch die Vorgeschichte kennen lernt und mit den Mädchen zusammen in die Krankheit absteigt. Allerdings war es hier ganz anders und für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Denn Rebecca ist bereits mittendrin in ihrer Krankheit und es scheint keinem aufzufallen. Ich habe mich ein ganz kleines bisschen durchgeqält, denn Rebecca war unglaublich unsympathisch und auch ihre Familie war alles andere als supertoll. Die Eltern haben erstens nicht gemerkt, dass ihre Tochter sich auf unter 40 Kilo runterhungert und zweitens nahmen sie die Krankheit nicht ernst genug. Da kamen immer wieder Sätze wie "Dann iss doch einfach wieder". Das fand ich wirklich blöd, denn ihre Tochter ist doch nicht umsonst in einer Klinik. Damit fängt es nämlich an. Rebecca kippt um und muss zum Arzt und als es nicht anders geht, landet sie in einer Klinik. Dort wiedersetzt sich Rebecca und lässt sich nicht helfen. Sie hungert und hungert. Rebecca fand ich wirklich sehr fremd, sehr eigenartig. Sie war sehr unsympathisch und hatte eine richtig blöde Art an sich. Wie sie zum Beispiel mit ihrer besten Freundin Jessica umgegangen ist, war einfach unter aller sau. Diese möchte ihr immer nur helfen und das beste für ihre Freundin und Rebecca macht sie auch noch blöd von der Seite an, weil Jessica halt gerne isst. Das war echt mies, vor allem da ich Jessica mehr mochte. Zudem ist Rebecca ein absoluter Kontrollfreak und sieht das ganze praktisch als Spiel. So hat sie sogenannte Farben- und Zahlentage. Das heißt sie ist nur 3 Kartoffeln und 3 Erbsen oder den ganzen Tag nur Lebensmittel die Weiß sind. Davon habe ich noch nie etwas gehört und ich fand das schon sehr ... fragwürdig. Außerdem denke ich, dass dieses Buch sehr triggernd sein könnte. Denn es hat keine wirkliche "Standpauke" drin, keine Motivation aufzuhören. Und deswegen verstehe ich auch nicht, warum *Achtung Spoiler* sie von jetzt auf gleich geheilt ist. Wenn ich mich richtig erinnere, lag sie ein paar Tage im Koma und danach ist sie ohne mir erfindlichen Grund geheilt und fängt wieder an zu essen.*Spoiler Ende* Mir fehlt die Morallektion in dem Buch, denn man merkt, woran es liegt, dass sie Magersüchtig geworden ist. Aber wirklich etwas dagegen getan wird nichts, meiner Meinung nach. Mir zumindest ist es nicht aufgefallen. Teilweise ist dieses Buch leider auch sehr unrealistisch. *Nochmal Spoiler* Denn ich glaube nicht, dass es wirklich einen Arzt gibt, der seine Patientin mit 40 Kilo entlässt und sie nach Hause lässt *Spoiler Ende* Das Buch ist leicht zu lesen und es ist auch schnell durch. Es war auch unterhaltsam, leider hat mir Rebecca überhaupt nicht gefallen. Vielleicht bin ich dafür aber auch einfach nicht sensibel genug und kann mich nicht genug hineinversetzen.

Charaktere:

Rebecca: Ein junges Mädchen, dass immer mehr in die Magersucht abrutscht. Mit ihren 16 oder 17 Jahren ist sie leider schon sehr dreist und eine unglaublich unsympathische Person. Ich fand sie wirklich furchtbar. Vielleicht verstehe ich das im Moment einfach nicht. Aber Rebecca denkt nur an ihre Zahlen- und Farbentage und lügt allleee in ihrer Familie an. Mir kam sie sehr frech und rücksichtslos vor, aber ehrlich gesagt möchte ich mich da nicht weiter mit beschäftigen. Ich glaube einfach, dass ich mich nicht so gut in diese Person hineinversetzen kann. Mir gefiel sie nicht und ich konnte ihre Taten einfach nicht nachvollziehen. Zum Beispiel hat sie nie Klartext mit ihren Eltern geredet, warum sie denn krank geworden ist.

Jessica: Rebeccas beste Freundin, die ein bisschen trottelig wirkt. Egal wie gemein Rebecca ist, Jess hält weiterhin zu ihr. Sie isst sehr gerne und verteilt das Essen auch gerne mal quer in ihrem Gesicht. Dabei wirkt sie sowohl etwas trottelig, aber auch sehr selbstsicher. Zudem ist sie sich ihrer Sache sicher und weiß, dass das was sie tut richtig ist, egal was Rebecca sagt. Sie kümmert sich gut um ihre beste Freundin und möchte nur das Beste für sie. Ich mochte Jessica sehr und konnte mich auch gut in sie hineinversetzen, wobei ich mir Rebeccas Verhalten nicht unbedingt hätte bieten lassen. Aber sie war sehr nett und eine tolle Freundin.

Fazit:
Ein Buch, dass ich nicht unbedingt empfehlen würde. Zum einen ist es bestimmt triggernd, zudem gibt es meiner Meinung nach einen falschen Eindruck wieder. Ich habe bereits vier Bücher mit der Thematik gelesen und jedes gefiel mir besser als dieses hier. Denn Rebecca war einfach unglaublich unsympathisch und merkwürdig, sie hat mir das Lesen nicht unbedingt zum Vergnügen gemacht. Trotzdem war es ganz unterhaltsam, wenn auch nicht unbedingt glaubwürdig.
Für dieses Buch gibt es 3/5 Schmetterlinge.

Montag, 14. Juli 2014

Ich und die Menschen von Matt Haig

Allgemeines:
Titel: Ich und die Menschen
Autor/-in: Matt Haig
Form: Broschiert (348 Seiten)
Verlag: dtv Premium
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 14,90 €
ISBN: 978-3-423-26014-5

Klappentext:


In einer regnerischen Freitagnacht wandert Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, nackt eine Autobahn entlang. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew hält nicht viel von den Menschen, jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewaltätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dings wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht  und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel in die Augen blickt?

In diesem Buch geht es draum, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Mit anderen Worten: In diesem Buch geht es um dich. Um all das Katatstrophale, Sterbliche, Wunderbare, das dich ausmacht.

Gestaltung:
Ich finde das Cover sehr schön, dieses dunkle Blau ist einfach eine schöne Farbe. Es passt auch sehr gut zur Geschichte mit der Erde und diesem Mann mit Hund, der da steht. Irgendwie strahlt dieses Cover auch etwas beruhigendes aus, zumindest für mich.

Meinung:
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen und dann hat es trotzdem so lange gedauert, bis ich dazu kam. Und dann habe ich mich gefragt: "Warum hast du das nicht schon viel früher gelesen?" Schon das Vorwort fand ich so gut, es hat mich richtig neugierig gemacht. Das Buch wird aus der Sicht des namenlosen Außerirdischen geschrieben und es richtet sich praktisch an die anderen Außerirdischen. Dieser Schreibstil war sehr witzig, vor allem fand ich bereits die ersten Seiten zum Lachen. So denkt unser lieber Alien zu Beginn zum Beispiel das "Runter von der Autobahn, du Wichser" eine unserer Grußformeln ist. Er muss sich halt erst einmal an dieses Leben gewöhnen und versucht die Person des Andrew Martin einzunehmen. Dieser hat nämlich ein paar sehr wichtige Sachen herausgefunden, die von "Andrew" zerstört werden sollen. Das ist seine Mission, mit der er auf die Erde kommt. Damit, dass Menschen anders sein können, als die Außerirdischen glauben, hat aber keiner wirklich gerechnet. Denn wenn der neue Andrew auf die Menschen trifft, wird es sehr interessant. Ich war begeistert von diesem Buch. Die Idee hat mich ein wenig an "Seelen" erinnert. Aber es war ganz anders. Voller Humor und Charme, hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Ich konnte mitunter nicht schlafen und musste einfach weiterlesen. Die Seiten sind praktisch an mir vorbei geflogen. Lag vielleicht auch daran, dass die Kapitel sehr kurz waren. Mir gefiel eigentlich alles an dem Buch (außer die störischen Außerirdischen, also, alle anderen bis auf den einen). Der Schreibstil war toll, die Charaktere waren toll, das Interesse war da. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich es bestimmt in einem Rutsch durchgelesen. Zudem war dieses Buch irgendwie fröhlich, es hatte so eine Gute-Laune-Stimmung. Wenn ich daran denke, denke ich an losgelöste Fröhlichkeit und nicht an Trauer. Natürlich war es auch mal traurig, allerdings nicht zum Weinen oder so. Es hielt sich in Grenzen und die meiste Zeit hatte ich einfach nur totale Lust auf dieses Buch. Denn es war wirklich schön, die Geschichte war richtig toll und faszinierend. Denn es ist tatsächlich ein bisschen wie "Seelen". Aber hier ist viel weniger Drama und Tragödie zum Beispiel. Dafür gibt es hier sehr viel mehr Humor. Und einen Haufen sympathischer Charaktere. Denn ich glaube, es gab nicht eine Person, die ich nicht zumindest ein bisschen mochte. Newton, der Hund, war auf jeden Fall zuckersüß und auch Isobel(Frau) und Gulliver(Sohn) habe ich ins Herz geschlossen. Diese Geschichte ging mir ans Herz, hat mich mitgerissen und mitfühlen lassen. Vor allem der tolle Protagonist ist ein absoluter Sympathieträger meinerseits. Ich mochte dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite und finde es fast schade, dass es schon vorbei ist.

Charaktere: 

"Andrew": Ein Außerirdischer, der nicht wirklich eine Ahnung davon hat, wie die Menschen wirklich miteinander umgehen. Er muss sich hier neu zurechtfinden und hat damit ein paar Schwierigkeiten. Nach und nach lernt er aber, dass die Menschen ganz anders sind, als es ihm beigebracht wurde. Und auch er gewöhnt sich immer mehr an die Menschen und das Mensch-sein. Der richtige Andrew war mir recht unsympathisch und wohl auch nicht sehr beliebt bei den Menschen. Zu sehr karrierefixiert und ein Workaholic. Der "neue" Andrew war ganz anders. Er musste sich an alles gewöhnen und hat dabei versucht, das Ziel seiner Mission nicht aus den Augen zu verlieren. Alien-Andrew hat eine Verbindung zu Isobel und Gulliver aufgebaut und sich mehr um sie gekümmert, als es der echte Andrew wahrscheinlich getan hat. Ich mochte unseren Alien-Andrew, er war sehr sympathisch und freundlich. Zudem hat er eine lustige Art gehabt, nicht immer direkt zu peilen, was wirklich gemeint ist. Und letztendlich hat er meiner Meinung nach die richtige Entscheidung getroffen. Ich mochte ihn wirklich und ich habe mit ihm gerne dieses Abenteuer durchgestanden.

Isobel: Andrews Frau, die ihre Karriere an den Nagel gehangen hat, damit ihr Mann weiter arbeiten kann. Aber Hausfrau ist auch nicht Isobels Traumberuf. Andrew scheint ihre Bedürfnisse immer hinten anzustellen und sie ist in dieser Ehe wohl alles andere als zufrieden. Doch dann kommt Alien-Andrew und macht alles irgendwie besser. Sie erkennt ihren eigenen Mann kaum wieder und alte Gefühle scheinen neu aufzuglühen. Denn der neue Andrew gefällt ihr sehr viel besser. Sie bemüht sich zudem immer eine gute Mutter und Ehefrau zu sein. Mir gefiel sie richtig gut, sie war symphatisch und eigentlich wirklich sehr nett.

Gulliver: Der Sohn der beiden, der wohl ziemliche Probleme hat. Er wirkt wie so ein typisches Problemkind. Scheint keine Freunde zu haben und schwänzt die Schule. Gulliver hat von Anfang an einen sehr deprimierten Eindruck hinterlassen. Er war irgendwie nicht so der gesprächige Kerl und gute Laune hatte er glaube ich nie. Aber sein richtiger Vater scheint sich auch nie wirklich um ihn gekümmert zu haben. Gulliver hatte es nicht leicht. Weder in der Schule, noch zu Hause. Denn an ihn werden große Forderungen gestellt. Er war einsam und hat alles abgeblockt. Trotzdem mochte ich Gulliver auf eine eigene Art und Weise und er hat einfach in diese Familie und dieses Buch gepasst. Er war jetzt nicht mega-symphatisch, aber ich mochte ihn trotzdem irgendwie.

Zitate:

Zwei Spiegel, im perfekten Winkel einander gegenüber aufgehängt, die sich selbst im anderen sahen, die Sicht so tief wie die Unendlichkeit. 
Ja, dazu war die Liebe da. 

Fazit:
Ein richtig tolles Buch, das mir unglaublich viel Spaß bereitet hat. Es hat mich wirklich gut unterhalten und die Menschen in diesem Buch sind einfach toll, allen voran der Alien-Andrew. Ich bin fast etwas traurig, dass es schon vorbei ist. Mit diesem Protagonisten könnte ich bestimmt noch viele Bücher lesen.
Deswegen gibt es auch 5/5 Schmetterlinge für dieses Buch.
Mein Dank geht an die Buchhandlung Windrose für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Zwischen-Neuzugänge-Post

Hallöchen,

heute gibt es mal etwas Besonderes, denn gerade kam der Postbote und hat mir ein Paket vorbei gebracht. Und da war folgendes drin:
Das war mein Gewinnerpäckchen. Ich habe nämlich bei dem Gewinnspiel von Vanessas Bücherecke gewonnen und die liebe Vanessa hat mir dieses tolle Päckchen geschickt. Danke dafür :)
Ich weiß gar nicht über was ich mich mehr gefreut habe. Wann ich den ganzen Tee trinken soll, weiß ich zwar noch nicht, da ich aber sehr experimentierfreudig bin was Essen und Trinken angeht, freue ich mich schon sehr auf die einzelnen Sorten. Die Postkarte war mega süß und die Eule ist sooooooo knuffig. Da bin ich ja fast ausgeflippt, ich mag Eulen ja so sehr. Über das Lesezeichen habe ich mich auch unglaublig gefreut, da ich so eins schon ganz lange kaufen wollte und es vorherige Woche fast getan hätte. Jetzt bin ich froh, dass ich es nicht getan habe. Von dem Buch muss ich ja eigentlich gar nichts erzählen. Den ersten Band habe ich an einem Tag verschlungen und der zweite subbt leider noch rum. Aber dann muss ich nicht so lange warten, wenn der zweite wieder so einen bösen Cliffhanger hat. Oh, ich freu mich so wahnsinnig über dieses Päckchen. :) Danke danke danke Vanessa :)

[SuB-Reihe] Bücher von bekannten Autoren

Glückskekse. Von diesem Buch habe ich schon so viel gutes gehört und als es dann für 4 € bei Galeria zu kaufen war, musste ich es einfach mitnehmen. Leider kam ich bisher nicht zum Lesen, obwohl es mich am Anfang doch sehr gereizt hat. Mittlerweile habe ich nicht mehr so große Lust darauf.

Riley - Die Geisterjägerin: Der erste Kuss. Im Gegensatz zu "Evermore" gefiel mir "Riley" ja ganz gut und so wollte ich die Reihe weiterführen. Diesen Band habe ich mit dem ersten zusammen gekauft, allerdings wusste ich da noch nicht, dass es sich hierbei um den vierten handelt. Der muss jetzt erst noch warten, bis ich die anderen gelesen habe.
Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel. Dieses Buch wollte ich eigentlich lesen, um etwas für mein Q für die ABC-Challenge zu haben. Durch "Querbeat" muss es jetzt auf die nächste Challenge warten. Ich bin aber sehr gespannt, da mir "Zweilicht" von der Autorin leider gar nicht gefallen hat. Allerdings klingen die Bücher der Autorin alle sehr interessant.

Die Verratenen. Auf diese Trilogie bin ich sehr gespannt. So wirklich ein Bild konnte ich mir bisher nicht machen und von der Autorin habe ich leider noch nichts gelesen. Allerdings wurde mir die Trilogie mehrfach empfohlen und ich bin echt gespannt.

The Host. Ich liebe "Seelen" und wollte dieses Buch unbedingt auch auf Englisch lesen. Deswegen habe ich es mir kurzerhand auf Ebay ersteigert und freue mich total darauf, es zu lesen. Wobei das mitunter doch sehr kompliziert werden könnte, vor allem beim ersten Kapitel.

Kennt ihr eines der Bücher und habt Lust, mir so richtig Lust darauf zu machen? :D

Liebe Grüße
Linda

Mittwoch, 9. Juli 2014

Generation Geil - Jugend im Selbstporträt von Katharina Weiß

Allgemeines:
Titel: Generation Geil - Jugend im Selbstporträt
Autor/-in: Katharina Weiß
Form: Taschenbuch (264 Seiten)
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
Erscheinungsjahr: 2010
Preis: 9,95 €
ISBN: 978-3-89602-995-9

Klappentext:

"Geil" ist alles, was die Jugend von heute begeistert, doch deshalb ist sie noch lange keine "Generation Porno", "Null Bock" oder "Doof". In zwanzig spannenden Porträts erzählen Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren von ihrem Leben und sprechen ehrlich über Liebe, Identität, Alltag, Lifestyle, Träume und Zukunftspläne. Wie sehen sie ihre Generation und ist sie wirklich so frühreif, gewaltbereit und antriebslos, wie die Medien sie darstellen?
Die Gesellschaft fragt sich, wie sie mit Komasäufern, Schulverweigerern und Facebook-Junkies umgehen soll, und Pädagogen versuchen, die junge Generation zu verstehen. Aber die Jugend selbst kommt dabei viel zu selten zu Wort. Die Autorin Katharina Weiß, Jahrgang 1994, hat mit Teenagern aus ganz Deutschland gesprochen und zeigt hier, was in den Köpfen der Jugendlichen vor sich geht.

Gestaltung:
Mir gefällt das Cover, denn man sieht hier die Autorin in, sagen wir, drei verschiedenen Typen. Der Normalo, die Streberin und das Partygirl. Wobei mir das Normalo-Mädchen am besten gefällt.   Ansonsten finde ich das Cover jetzt nicht so besonders, aber der Titel würde mich neugierig machen.

Meinung:
Zu aller erst: Zu diesem Buch wird es keine Charakterbeschreibung geben, da man keinen der Charaktere wirklich gut kennen lernt.  Auf dieses Buch war ich schon ganz lange gespannt und es stand auch schon seit Jahren auf meiner Wunschliste. Die Autorin war damals bei TV Total bei Besuch und ich mochte das Thema, da ich genau aus der Generation komme. Jedoch wurde mir recht schnell mulmig, als ich dieses Buch gelesen habe. Denn bereits die zweite Person, ein junges Mädchen, gab mir das Gefühl, irgendwie anders zu sein. In dem Sinne, dass ich nicht eine der Erfahrungen teilen konnte und das ihr Schreibstil meine Komplexe geweckt hat. Das war sehr runterziehend und ich wollte teilweise nicht weiterlesen. Ich hatte Angst, noch mehr aus der Rolle zu fallen. Mittlerweile hat sich das zum Glück wieder gelegt und ich bin froh, nicht auf der selben Schiene zu fahren, wie das Mädchen. Leider fehlte mir manchmal das Verständnis für die Meinungen der jungen Leute. Vielleicht denke ich da einfach zu verklemmt, aber immer nur saufen und Mädels aufreißen, dass bringt doch nichts. Genauso wenig wie nichts zu tun und keine Perspektive im Leben zu haben. Das mit dem Party machen ist mir hier wieder sehr aufgefallen. Denn es gab nicht wirklich jemanden, der hier seine Ansicht kundgetan hat und nicht in irgendwelche Alkohol-, Party- oder Drogenexzesse involviert war. Natürlich ist jeder selbst verantwortlich für das was er tut. Vielleicht versteht wer anders diese Jugendlichen besser. Ich distanziere mich generell von all dem oben genannten und kann vielleicht deswegen nicht so richtig verstehen, was so toll daran sein soll. Denn meistens sind die Jugendlichen abgestürzt und waren total voll. Hier ging es sogar teilweise um so Drogen wie Speed. Allerdings muss man dazu sagen, dass es auch sehr gute Meinungen gab, die mir richtig gut gefielen. So gab es zum einen ein Mädchen, dass sehr oft auf Events war und ein wenig zu dieser Metalszene gehörte. Aber irgendwie auch wieder nicht, denn sie hat sich mit vielem beschäftigt, wie zum Beispiel Satanismus und Buddhismus. Dabei hat sie gesagt, dass Schubladen-Denken einfach blöd sei. Und das stimmt ja auch. Diese Einstellung mochte ich sehr, denn ich höre zum Beispiel auch Metal oder spiele "Ballerspiele" und bin deswegen nicht gleich ein stinkender Psychopath, der Gefahr läuft, Amok zu laufen. Andersherum gab es natürlich auch diese typischen Püppchen, die sich zu Wort gemeldet haben. Die in Schubladen denken und jeden Jungen, der ihnen sagt, dass er gerne Videospiele spielt als Amokläufer hinstellen wollen. Auch ein Junge war darunter, der mir leider gar nicht gefallen hat. Er hatte irgendwie für alles Blöde eine Entschuldigung und sah den Sinn der Jugend wirklich nur in Drogen und Alkohol. Da konnte ich mitunter nur den Kopf schütteln. Trotzdem hat mir dieses Buch gut gefallen und mich unterhalten. Vielleicht verstehe ich sogarmeine eigene Generation zumindest ein bisschen besser, denn man lernt viele verschiedene Sichtweisen kennen und erkennt, dass wir mehr sind als nur Partygänger und Schulabbrecher.

Zitate:

Manche Mädchen bezeichnen mich als Schlampe, aber was ist so schlimm daran, wenn ich Spaß an meiner Sexualität habe? Wenn ein Junge es mit vielen geilen Tussen treibt, ist er ein Held, aber ein Mädchen hat immer gleich ein Image-Problem.
Celine (16)

Wenn ein in dunkles Leder gekleideter Typ an dir vorbeiläuft, muss es kein finsterer Zeitgenosse und Schlägertyp sein - denn vielleicht trägt er schon wenige Minuten später ein Hasenkostüm oder eine Herzchensonnenbrille.
Mona (17)

Gewalt ist niemals eine Lösung, sie sät nur Hass und vertagt den Konflikt auf spätere Generationen.
Rachel (16)

Aber wie so oft im Leben interessieren sich die großen Medien nicht für den integrierten Normalfall, sondern für den kriminellen Sozialschmarotzer.
Timucin (15)

Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, dass einem ein paar Einblicke in die heutige Jugend gibt. Allerdings mit sehr viel Alkohol und Drogen. Was vielleicht auch okay ist, mir gefiel es nur einfach nicht. Wahrscheinlich bin ich da einfach zu verklemmt. Nichtsdestotrotz hat es mir gut gefallen und mit der Mehrheit konnte ich mich wirklich identifizieren.
Für dieses Buch gibt es von mir 4/5 Schmetterlinge.

Montag, 7. Juli 2014

[SuB-Reihe] Bücher, die nur durch Zufall bei mir gelandet sind

Nox - Das Erbe der Nacht. Davon hatte ich mal auf einem Blog gehört, allerdings viel es praktisch nur als Stichwort, so das ich gar nichts von dem Buch wusste. Allerdings gab es dann dieses Buch in unserer örtlichen Facebook-Bücher-Gruppe und da habe ich dann mal zugeschlagen.

Desperation. Gab es von Verwandten in einer Kiste voller Bücher. Dieses Buch habe ich mir dann ausgesucht und ich bin sehr gespannt, denn von Stephen King habe ich noch nie etwas gelesen.

Die Entscheidung der Magd. Machen wir es kurz, die selbe Geschichte wie bei Deperation.

Zu zweit tut das Herz nur halb so weh. War ein Leseexemplar beim Windrose, dass ich mir ausgesucht habe. Ich kannte es zwar nicht, aber die Geschichte klang ganz interessant.

Immortal - Dunkle Leidenschaft. Dieses Buch wurde praktisch in einem Set gekauft und das war ein totaler Spontankauf. Zwei der insgesamt 5 Bücher habe ich bereits gelesen. Das hier allerdings leider noch nicht.

Kennt ihr eines der Bücher und könnt es mir empfehlen? Vielleicht bekomme ich am Ende ja richtig Lust auf das Buch.

Liebe Grüße
Linda

Samstag, 5. Juli 2014

Das verdrehte Leben der Amélie - Sommerliebe von India Desjardins

Vorsicht! Da dies der 3. Band einer Reihe ist, könnten eventuell Spoiler vorhanden sein.

Allgemeines:
Titel: Das verdrehte Leben der Amélie - Sommerliebe
Autor/-in: India Desjardins
Form: Broschiert (319 Seiten)
Verlag: Kosmos
Erscheinungjahr: 2014
Preis: 13,99 €
ISBN: 978-3-440-13809-0

Klappentext:


Endlich Sommerferien! Grund zur Freude? Nicht für Amélie: Sie muss die Ferien ganz allein bei ihrer Großmutter verbringen. Auf dem Land, ohne ihre beste Freundin und ganz ohne Jungs! Mal ehrlich, kann es Schlimmeres geben? Doch dann lernt Amélie Gabriel kennen und das Chaos ist (mal wieder) perfekt ...

Mit 15 ist das Leben ganz schön kompliziert! Doch mit Witz und Coolness übersteht Amélie auch die peinlichsten Situationen.

Gestaltung:
Ich mag das Cover (wie eigentlich immer) und die Farbe gefällt mir richtig gut. Allerdings ist es jetzt nicht die tollste Sommerfarbe. Von der Innengestaltung her hat sich nicht viel verändert, aber es ist immer noch genauso süß wie vorher.

Meinung:
Leider muss ich sagen, dass ich von diesem Band etwas enttäuscht bin. Ich mag ja die Reihe um Amélie sehr und habe die ersten beiden Bände richtig gerne gelesen. Hier hat es mir aber an etwas gefehlt. Als ich es zur Hand nahm, habe ich mich riesig gefreut, weitere Abenteuer mit Amélie zu erleben. Doch während ich zu Beginn der anderen beiden Bände bereits auf den ersten Seiten lachen musste, fand ich hier vielleicht in der zweiten Hälfte etwas witzig. Dem Schreibstil der Autorin fehlte es in diesem Buch etwas an Witz und Charme. Das habe ich leider wirklich vermisst. Denn sonst sind diese Bücher wirklich super um die Laune aufzuheitern. Es beginnt alles einen Monat nach dem Ende des zweiten Bandes. Amélie und Nicholas haben sich getrennt und die Sommerferien stehen vor der Tür. Kat geht auf einen Reiterhof und Amélie muss aufgrund des Urlaubs ihrer Mutter zu ihrer Großmutter aufs Land. Diese lernte man bereits leicht in den ersten Bänden kennen (die Pfannkuchen-Oma). Sie war auch eine tolle Oma und hat mir sehr gut gefallen. Amélie scheint ihren eigentlichen Humor von ihr geerbt zu haben. Aber für Amélie ist das nicht so großartig, so weit weg von allem was sie kennt zu sein. Und dann lernt sie dort auf einmal Gabriel kennen, einen total netten Jungen. Damit fängt das Durcheinander aufs Neue an. Ich muss gestehen, ich habe nicht so ganz durch Amélie hindurchsehen können, in diesem Teil. Mir fehlte es etwas an Verständnis in manchen Situationen. Denn sie ist ja eigentlich ein toughes Mädel, das die richtigen Entscheidungen trifft. Meistens. Aber in diesem Teil konnte ich mich nicht so gut in sie hineinversetzen wie sonst. Die Geschichte dreht sich vor allem um Amélie und Gabriel und Nicholas. Denn in den ist Amélie immer noch verliebt. Wobei es hier keine typische Dreiecksbeziehung ist. Man bekommt halt mit, in was für einem Gefühlschaos Amélie steckt. Und das hat mich persönlich sehr mitgezogen, denn Amélie ist einfach so ein tolles Mädchen, da musste ich einfach mitfühlen und hoffen und beten, dass sie wieder etwas glücklicher wird. Was nicht bedeutet, dass sie ein Trauerkloß ist. Aber sie hielt sich immer noch mit der Beziehung auf und ist irgendwie nicht vorwärts gekommen. Leider läuft bei Amélie ja nie etwas so, wie eigentlich geplant. Dementsprechend witzig war das Buch dann auch, aber halt nicht so witzig, dass ich ganz oft hätte laut lachen müssen. In den Vorgängern war das nämlich der Fall. Der Humor hat also etwas nachgelassen und auch Amélies Schlagfertigkeit, die viel davon ausmacht, hat gelitten. Denn früher hatte sie immer einen guten Spruch auf den Lippen, dieses mal war da irgendwie nicht so viel davon zu spüren. Trotzdem habe ich es gerne gelesen und wurde gut unterhalten, wenn auch nicht so gut wie zuvor. Vor allem Amélies Oma kennen zu lernen fand ich sehr interessant.

Charaktere:

Amélie: Eine fast 15-jährige, die den Sommer bei ihrer Oma verbringen muss. Der Liebeskummer muss ihr doch sehr zugesetzt haben, denn sie hat an Witz verloren und auch ihre Noten werden schlechter. Dementsprechend auch mal ihre Laune. Sie hat nicht mehr ganz diesen unbekümmerten Eindruck gemacht, wie es ja vorher war. Aber toll war sie trotzdem. Hey, es ist Amélie. Die hat auch mal einen schlechten Tag. Im nächsten Buch wird es hoffentlich alles wieder etwas besser, ihr Leben könnte dann auch etwas besser verlaufen, denke ich. Sie war wie immer witzig und auch schlagfertig, allerdings hat das im Vergleich alles stark nachgelassen. Ich mochte diese unabhängige Amélie mehr. Die ohne Jungs klar kam und sich nicht um diese geschert hat. Aber so ist das halt, Pubertät. Trotzdem ist Amélie eine tolle Person, die ich total gerne habe.

Gabriel: Ein netter Junge, der in dem Ort wohnt, in dem Amélie ihre Ferien verbringt. Die beiden lernen sich kennen und werden Freunde. Gabriels Flirtversuche waren offensichtlich und das sage ich, die von sowas keine Ahnung hat. Das Amélie ihm gefiel, war aber klar. Denn er war hartnäckig und hat nicht lockergelassen, wenn Amélie nicht mitwollte. Aber er war nicht wirklich aufdringlich, sondern trotzdem nett und verständnisvoll. Er und Amélie habe sich wirklich gut verstanden und teilweise fand ich es ganz süß mit den Beiden. Gabriel gefiel mir richtig gut und er war ein toller Kerl.

Großmutter Laflamme: Amélies Großmutter, die wirklich witzig und lieb war. Natürlich war sie auch mal jung und versteht Amélies Gefühlslage. Trotzdem hat sie immer versucht, sie irgendwie aufzuheitern und aus dem Haus zu bekommen (im Sinne von gemeinsamen Spaziergängen etc.) Denn Amélie sollte nicht die ganzen Ferien im Haus verbringen. Sie war sehr tolerant und hatte so eine frische Ausstrahlung. Aber sie konnte auch ernste Gespräche mit Amélie führen. Ich mochte sie sehr, sie hatte so eine typische Oma-Art, man musste sie einfach mögen.

Fazit:
Der Humor hat leider sehr nachgelassen, trotzdem hat mich dieses Buch gut unterhalten und ich bin froh, wenn ich das nächste Mal von Amélie lesen kann. Vor allem ihre Großmutter war eine tolle Frau. Die Geschichte ist gut und interessant, trotzdem würde ich mir beim nächsten Mal wieder eine Amélie ohne Liebeskummer wünschen.
Für dieses Buch gibt es von mir 4/5 Schmetterlinge.

Neuzugänge - Endlich Abi!

Ich habe es geschafft!

Vor rund einer Woche bekam ich endlich mein Abizeugnis und war auch mega stolz auf mich. Als Belohnung gab es sowohl von der Schule, als auch von meiner Mami etwas.

Dieses Buch habe ich von meiner Mami bekommen, da ich so ein gutes Abizeugnis habe und sie echt stolz drauf ist. Da hat sich wenigstens die ganze Büffelei gelohnt. 

Vorsicht, kleine Angeberei: Da ich mein Abi mit einem Schnitt von 1,8 und als zweitbeste des Jahrgangs gemacht habe, gab es von der Schule dieses Buch und eine 30 € Gutschrift von der Sparkasse. Da es eine Schule für Wirtschaft und Verwaltung war (dafür ist es ja auch nur Fachabi) passt das ja. Und ja, ich werde dieses ca. 600 Seiten dicke Buch lesen. Vielleicht pro Monat ein Kapitel oder so.

Den hat meine Mami mir heute als Mängelexemplar mitgebracht und ich bin mega glücklich. Als ich den ersten Band beendet habe, wollte ich diesen unbedingt haben. Mal sehen, wann ich dazu komme, ihn zu lesen. (Bei dem Wetter habe ich nicht so die Lust auf Thriller etc.)

Was habt ihr so gekauft?

Übrigens habe ich im Moment keinen Plan, was ich machen soll. Denn trotz des guten Abis, habe ich keine Ausbildung. Eigentlich wollte ich Buchhändlerin oder Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste werden, aber das hat bisher nicht funktioniert. (Als Kind wollte ich übrigens Hebamme werden. Leider kann ich kein Blut sehen und das macht mich echt traurig.)
Im Moment stehe ich auf dem Schlauch, aber ich hoffe da ergibt sich noch was. Und wenn ich schon ein Jahr verschwende, dann mach ich einen Job auf 400 € Basis. Damit ich zumindest irgend etwas erreichen kann (Führerschein etc.)

Liebe Grüße
Linda
Das war wohl einer der besten Abende meines bisherigen Lebens.

Freitag, 4. Juli 2014

Virtuosity - Liebe um jeden Preis von Jessica Martinez

Allgemeines:
Titel: Virtuosity - Liebe um jeden Preis
Autor/-in: Jessica Martinez
Form: Hardcover (249 Seiten)
Verlag: Boje
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: 12,99 €
ISBN: 978-3-414-82322-9

Klappentext:


Die siebzehnjährige Carmen ist ein Star. Sie tourt mit ihrer Geige durch die Welt und spielt überall vor ausverkauften Konzertsälen. Doch die Konkurrenz ist hart. In wenigen Tagen beginnt der Guarneri-Wettbewerb, bei dem Jungstars aus den verschiedensten Ländern gegeneinander antreten - und nur der Sieg zählt.

Carmen steht unter Druck, den sie schon seit einiger Zeit nur noch mit Tabletten in den Griff bekommt. Doch dann lernt sie ihren ärgsten Konkurrenten kennen, den fast gleichaltrigen Jeremy. Und obwohl Carmen weiß, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Für Carmen ist die Zeit gekommen, sich zu entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe ...


Wie würdest du dich entscheiden?

Gestaltung:
Ich mag das Cover total gerne, die Farben sind schön gewählt und es seht wirklich etwas so aus, wie als würde sie sich praktisch in die Musik fallen lassen. Zudem ist es meiner Meinung nach viel schöner als das Cover der Taschenbuchausgabe (da sind die Augen geöffnet). Mir gefällt es wirklich gut.

Meinung:
Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen an dieses Buch heran gegangen. Einerseits habe ich mich darauf gefreut, andererseits war ich skeptisch, da es wie eine stereotypische Liebesgeschichte klang. Mädchen nimmt an einem Wettbewerb teil, verliebt sich in ihren größten Konkurrenten etc. Aber das war es nicht. Tatsächlich gefiel mir die Geschichte schon von Anfang an richtig gut. Allein das erste Kapitel war sehr interessant und fesselnd, da ich es auch nicht wirklich einzuordnen wusste. Dann ging es weiter und man gerät in die Situation des ersten Aufeinandertreffens der Beiden. Carmen machte auf mich zu Beginn einen sehr merkwürdigen Eindruck. Sie hat Jeremy praktisch aufgelauert und schien wegen dem Wettbewerb sehr unsicher. Natürlich ist es verständlich, dass bei einem internationalen Wettbewerb die Nerven flattern. Da kann ich auch die Geschichte mit den Tabletten verstehen und man möchte natürlich auch so viel über die Konkurrenz wissen, wie möglich. Bei Carmen hält sich das alles zum Glück noch im Rahmen. Ebenso bei Jeremy. Er wirkte zu Beginn zwar total arrogant, entpuppte sich dann aber als ein wirklich netter Kerl, der es gar nicht so leicht hat. Natürlich hat die Geschichte ein paar Wendungen und auch Carmens Mutter Diana spielt eine große Rolle, doch es ist nicht so wie in irgendwelchen Filmen aus dem Fernsehen. Zumindest nicht für mich. Denn irgendwie hatte dieses Buch seine ganz eigene Magie und es hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Es gibt keine Autounfälle oder Ähnliches. Das Buch ist aber trotzdem spannend und hat einen ständigen roten Faden. Auf eine ganz andere Art und Weise wie man es gewohnt ist, hat Frau Martinez den Leser dazu gebracht, immer weiter und weiter lesen zu wollen. In den letzten Kapiteln konnte ich das Buch wirklich nicht weglegen. Vor allem die Liebesgeschichte zwischen Carmen und Jeremy sowie Carmens Entwicklung während des Buches tragen sehr zur Spannung bei und mein Interesse stieg stetig. Denn Carmen wirkte am Ende sehr ruhig, fast schon schüchtern. Sie stand sehr unter der Fittiche(?) ihrer Mutter, was man auch wirklich gemerkt hat. Ihre Mutter hatte das Sagen und nach und nach beginnt Carmen aus ihrem geregelten Alltag auszubrechen und sich Diana zu wiedersetzen. Sie wird selbstständiger und lässt sich nicht mehr alles gefallen. Vor allem das hat mir gefallen und das musste auch einfach mal sein. Man hat nämlich sehr gemerkt, dass da was nicht stimmt und Carmen viel losgelöster von ihrer Mutter sein sollte. Die anderen Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, wie zum Beispiel Carmens Privatlehrerin oder ihr Stiefvater. Der Schreibstil der Autorin war sehr locker und jugendlich, allerdings ohne große Beschimpfungen oder Ähnliches. Mir gefiel das Buch wirklich sehr gut und es war einfach toll zulesen. Es hat mich sehr gut unterhalten.

Charaktere:

Carmen: Ein 17-jähriges Mädchen, dass ein wahres Talent an der Violine ist. Mit ihrer leicht verunsicherten Art hat sie sich sofort in mein Herz gespielt. Sie war wirklich ein süßes Mädchen, nett und freundlich. Trotzdem wollte sie sich die Konkurrenz vorher ansehen und hat sich selbst damit verrückt gemacht. Aufgrund eines verpatzten Konzertes muss sie Tabletten nehmen, die ihre Mutter und ihr Psychologe ihr empfohlen haben. Sonst kommt sie mit dem Druck nicht klar. Und mit der Angst des Versagens. Doch im Buch macht Carmen eine Veränderung durch. Vor allem durch Jeremy lernt sie, sich ihrer Mutter Diana zu wiedersetzen und regeln zu brechen. Sie wird selbstständiger und unabhängiger und lernt mehr wie das Leben eines "normalen" Teenagers ist. Und sie fängt an die Ansichten und Taten ihrer Mutter zu hinterfragen. Das fand ich richtig gut, denn Diana war nicht unbedingt unsympathisch, aber doch sehr auf den Erfolg ihrer Tochter erpicht. Wirklich etwas anderes außer zu üben schien Carmen nie gemacht zu haben. Aber sie war so nett und wirkte teilweise so unschuldig, dass ich sie einfach mögen musste.

Jeremy: Ein junges Talent an der Violine und gleichzeitig Carmens größte Konkurrenz. Zu Beginn machte er einen selbstbewussten und arroganten Eindruck. Beim ersten Treffen schien er sich fast über sie lustig zu machen. Jedoch hat sich das alles ziemlich schnell geändert, denn als die Beiden sich näher kennen lernten, hat man gemerkt, dass da noch mehr ist. Eigentlich ist Jeremy nämlich ganz nett, sogar ein wenig lustig. Und in ihm steckt sogar ein kleiner Gentleman. Allerdings hatte er es nicht immer leicht und musste sich im Gegensatz zu Carmen alles alleine erarbeiten. Er konnte einem manchmal wirklich leid tun, trotzdem war sein Verhalten nicht immer in Ordnung. Aber ich mochte Jeremy, vor allem weil er Carmen dabei hilft, mehr zu sich selbst zu finden.

Diana: Carmens exzentrische Mutter, die einst als Opernsängerin gearbeitet hat. Jedoch hat eine Erkrankung an den Stimmbändern diesen Traum zunichte gemacht. Stattdessen möchte sie jetzt für Carmen das Beste herausholen und das tut sie auf ihre ganz eigene Art und Weise. Diana war mir nicht unbedingt unsympathisch, jedoch war sie mir etwas unheimlich. Ich war ihr gegenüber sehr skeptisch. Okay, natürlich möchte jede Mutter für ihr Kind nur das Beste, aber Diana hatte diesen typischen Wunderkind-Mami Eindruck auf mich gemacht. Die auf jeden Fall will, dass ihr Kind die bestmöglichen Erfolge verbuchen kann. Und dabei waren Carmens Interessen auch mal etwas weiter hinten. Trotzdem war sie nicht unbedingt eine schlechte Mutter, auch wenn einige ihrer Methoden nicht wirklich okay waren. Bei mir trifft sie weder auf Sympathie, noch auf Antipathie. Denn einerseits kann ich ihr Verhalten verstehen, andererseits würde ich niemals zu solchen Mitteln greifen. Das muss jeder mit sich selbst vereinbaren.

Mein persönlicher Soundtrack:

Fazit:
"Virtuosity" hat mich wirklich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieses Buch wirklich so gut gefällt. Doch Carmen war eine wunderbare Protagonistin, die genau wusste, was richtig und was falsch ist und gut mit der Situation umgegangen ist. Die Liebesgeschichte nimmt keine Überhand, der Wettbewerb bleibt immer im Vordergrund. Ein absolut tolles Buch, dass ich jedem empfehlen kann. 
Von mir erhält dieses musikalische Buch 5/5 Schmetterlinge.

SuB-Voting Auslosung!

Hallöchen,

Anfang letzten Monats habe ich euch ja gefragt, welches Buch ihr mir empfehlen könnt.
Und dieses hier hat gewonnen:
Jetzt kann ich mich nicht mehr davor drücken. Aber ich freue mich sehr darauf und bin gespannt, ob die Reihe mich genauso beindrucken kann, wie viele andere.

Was wollt ihr demnächst so lesen?

Liebe Grüße
Linda

Donnerstag, 3. Juli 2014

Monatsstatistik Juni 2014

Am Ende des Tunnels von Tobias Klatt (186 Seiten) 4/5
Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green (333 Seiten) 5/5 
Everflame - Feuerprobe von Josephine Angelini (480 Seiten) 4,5/5
Querbeat von Hauke Herffs (243 Seiten) 3/5
Falling into you - Für immer wir von Jasinda Wilder (314 Seiten) 5/5
Virtuosity - Liebe um jeden Preis von Jessica Martinez (252 Seiten) 5/5
Wer weiß, was morgen mit uns ist von Ann Brashares (314 Seiten) 4,5/5
Das verdrehte Leben der Amélie - Sommerliebe con India Desjardins (319 Seiten) 4/5

gelesene Bücher: 8 
gelesene Seiten: 2441
pro Tag: 81

Neuzugänge: 7
SuB Anfang: 142
SuB Ende: 139 (also, irgendwas stimmt mit meinen Zahlen immer nicht)

Monatshighlights:

Monatsflops:

SuB-Losung:
Ich freue mich ja eh auf jedes Buch aus meinem Regal, da brauche ich nicht mehr viel zu sagen.

Ich fand diesen Monat richtig gut, allerdings bin ich jemand, der immer mehr will. (Zumindest bei so harmlosen Sachen). Deswegen möchte ich versuchen, nächsten Monat 10 Bücher zu lesen.
Hoffentlich schaffe ich das. Was habt ihr so gelesen? Lasst es mich wissen.

Liebe Grüße
Linda

Querbeat von Hauke Herffs


http://www.dotbooks.de/e-book/271086/querbeat#overview
Allgemeines:
Titel: Querbeat
Autor/-in: Hauke Herffs
Form: E-Book (243 Seiten)
Verlag: dot-books
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 5,99 €
ISBN: 978-3-95520-578-2

Klappentext:

Wow, dachte er, die Welt ist nicht nur aussichtslos, manchmal gibt es auch Lösungen. Also los.

Das Studium: abgebrochen. Die Karriereaussicht: Pizzakurier bis zum Pensionsalter. Der Beziehungsstatus: Dauersingle. Thomas würde alles dafür geben, sein miefiges Kleinstadtleben mit irgendjemandem zu tauschen – aber wer will so etwas schon haben? Dann aber lernt er die Punkband The Durdens und ihren durchgeknallten Frontmann Bender kennen. Und die Bassistin Nikki. Die ist hübsch … sehr hübsch sogar! Bevor Thomas so richtig weiß, wie ihm geschieht, ist er mit den Durdens auf großer Norddeutschlandtour. Die Band erwartet den ganz großen Durchbruch. Thomas wäre schon froh, wenn er Nikki etwas näher kommen könnte. Aber dann läuft alles anders als erwartet …

Ein mitreißender und humorvoller Roman über große Hoffnungen, kleine Wunder und den Heldenmut, den es braucht, wenn man mit dem Leben in der Provinz klarkommen will.

Gestaltung:
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es wirkt keck und es erweckt auch durch den Titel bereits den Eindruck, das hier jemand aus der Reihe tanzt. Auch die Farben und die Platte darunter finde ich passend. Allerdings habe ich mir Thomas immer etwas anders vorgestellt, aber das ist ja Ansichtssache.

Meinung:
Ich lese gerne Bücher, in denen es auch viel um Musik geht, immerhin möchte ich selber mal in der Branche arbeiten. Dementsprechend neugierig war ich auf "Querbeat". Allein der Titel spricht ja schon von Musik. Ich freute mich auf das Buch. Zu erst. Leider hat sich nach rund 30 Seiten eine ziemliche Langeweile bereit gemacht und ich war nicht motiviert, weiter zu lesen. Denn irgendwie konnte mich dieses Buch nicht emotional mitreißen, es hat mich nicht gefesselt und wirklich mitfühlen konnte ich auch nicht. Spannung war für mich nicht wirklich vorhanden, erst auf den letzten 70 Seiten wurde es doch etwas interessanter. Zudem konnte ich mich mit dem Protagonisten Thomas überhaupt nicht anfreunden. Während er zu Beginn auf mich einen ganz netten Eindruck gemacht hat, ging er mir sehr bald schon auf die Nerven. Ich war noch nie in seiner Situation, trotzdem kam mir Thomas in Bezug auf eine Frau mit blonden Locken doch sehr ... komisch rüber.  Zudem hat er sehr viel gelogen und für mich ist das nun mal eine Sache, die gar nicht geht. Sowohl seinen Freunde, als auch seinen Eltern gegenüber. Das hat mich teilweise richtig aufgeregt und ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, über so viel Unehrlichkeit. Allerdings ist das nicht alles, was ich an ihm beobachten konnte. Er mag ja ganz nett sein, aber in Konkurrenzkämpfen (selbst mit Freunden) ist er sehr unfair und rücksichtslos gewesen. Das war leider überhaupt nicht nach meinem Geschmack und hat mir das Buch nicht gerade versüßt. Teilweise war ich richtig genervt und bekam durch Thomas auch richtig schlechte Laune. Ich hatte mir von dieser Geschichte erhofft, dass sie gute Laune machen würde. Leider wurde ich an der Stelle sehr enttäuscht. Für mich fehlt hier etwas auch eindeutig. Nämlich das Verständnis. Mag sein dass ich da etwas spießig bin und hinter dem Mond lebe, allerdings gibt es kaum eine Szene, in der nicht irgendwo Drogen (Pillen und Gras) und Alkohol vorkommen. Ich meine, klar, es ist eine Punkband, trotzdem wird hier einfach sehr viel von dem Zeug konsumiert und auch mal eine Grenze überschritten. Sowas gefällt mir gar nicht und über so etwas möchte ich auch nichts lesen. Denn es kam mir wirklich teilweise so vor, wie als ginge es um nichts anderes als Drogen und Alkohol. (Typisch klischeehaftes Sex, Drugs & Rock n' Roll gehabe) Mag sein, dass ich zu naiv bin an der Stelle, aber das muss einfach nicht sein. Das hat mir etwas die Laune vermiest. Was ich jedoch sehr gut fand, war das es wirklich viel um Musik ging, jedoch trotzdem nicht der rote Faden verloren ging. Denn es ging ja eigentlich um Thomas. Die Musikstellen waren zwar nicht unbedingt grandios, jedoch oft vorhanden und das allein fand ich schon toll. Denn oft kommt die Musik einfach auch zu kurz, denke ich. Zudem hat sie nicht die Oberhand gewonnen, es wurde nie zuviel Musik gemacht. Sie gehörte zur Geschichte war aber nicht der tragende Geist. Nachdem ich mich durch das Buch durch gekämpft habe, ging es dann doch am Ende noch auf einen kleinen Höhepunkt zu. Dieses letzte Drittel gefiel mir besser als das ganze Buch zuvor. Es war spannend und hat wieder an meiner Neugier gekratzt. Ich wollte wissen wie es weitergeht und war wirklich interessiert. Zwar mochte ich Thomas immer noch nicht, aber so wie das Ende dann tatsächlich war, diese letzten zwei Seiten, das fand ich perfekt. Und zuvor steuerte man halt auf die Zielgerade zu und es wurde endlich interessant. Das Ende fand ich wirklich toll, denn so hatte ich mir das von Anfang an gewünscht. Schlussendlich war hier viel Potenzial für eine gute Geschichte vorhanden, denn der Grundgedanke hatte wirklich etwas Interessantes. Allerdings traf es bei mir nicht den richtigen Nerv und so war ich meistend leicht genervt und nicht unbedingt in bester Stimmung, dieses Buch weiterzulesen. Für mich wurde das Potenzial leider nicht so ausgeschöpft, wie ich gehofft hatte. Stattdessen kamen viele Drogen ins Spiel und ein Protagonist, den ich leider gar nicht mochte.

Charaktere:

Thomas: Ein junger Mann, der sein Studium schmiss und seitdem als Pizza-Lieferant arbeitet. Zu Beginn wirkte Thomas ganz normal, aber dann hatte ich schon so das Gefühl, wie als hätte er einen kleinen Knall. Näher darauf eingehen werde ich jetzt allerdings nicht. Thomas war irgendwie ein kleiner Langweiler, der nicht wirklich was mit seinem Leben anfängt. Er stand da ziemlich auf dem Schlauch. Klar kann man sich mal gehen lassen und 'ne Zeit haben, in der man nichts mit sich anfangen kann. Jedoch schien sich das bei ihm über mehrere Wochen hinweg fortzusetzen. Und das gefiel mir schon nicht. Irgendwann muss man sich nun mal auf den Hosenboden der Tatsachen setzen und versuchen, etwas Positives daraus zu machen. Thomas war ja noch jung, wie alt genau weiß ich zwar nicht, aber ich schätze ihn auf 22-23 Jahre ein. Da kann man ja was mit seinem Leben anfangen. Es sind ihm ja keine Grenzen gesetzt. Wenn er BWL studieren will, dann macht er es und wenn nicht, dann halt nicht. Ist doch nichts dabei. Aber Thomas fehlte irgendwie jede Motivation, er schien keine richtigen Ziele zu haben. Und das Eine das er hatte, da ging er nicht richtig ran. Nicht ernst genug. Irgendwann lernt Thomas dann Bender und seine Band kennen und zumindest von seinem Lebensgefühl her geht es etwas bergauf. Wobei ich auf der Tour der Band darüber erstaunt war, wie gewissenlos er sein kann. Er war ziemlich rücksichtslos, wenn es um das ging, was er wollte. Vor allem auch gegenüber seinen Freunden und er hat in dem "Wettkampf" ziemlich unfair gespielt. Das er seine Freunde und Eltern anlügt und mitunter seine Freunde anstiftet mitzumachen, passte mir gar nicht. Ich lege großen Wert auf Ehrlichkeit und kann oftmals einfach nicht verstehen, wieso sich Menschen immer mehr in so einem Netz voller Lügen verstricken. Zwar wirkte Thomas die meiste Zeit eher normal und unsicher, jedoch war er für mich nicht wirklich sympathisch und durch seine Unehrlichkeit und seine sonstige Art, gab es von mir viele Minuspunkte.

Bender: Ein junger Musiker, der mit seiner Band erfolgreich werden will. Bender wirkte sehr losgelöst und hat sich nicht wirklich Sorgen um die Zukunft gemacht. Er war einfach so ein lockerer Typ und einer der wenigen Menschen die ich mochte (Inge und Susanne fand ich auch nicht schlecht). Ich fand ihn schon okay, nur war er leider ganz weit vorne dabei, wenn es um Drogen und Alkohol ging. Und nach der Hälfte des Buches hat sich meine Sicht auf ihn geändert. Er war auf einmal nicht mehr nur der lockere Typ. Auf einmal war er ein Macho-Aufreißer und ein sehr aggressiver Kerl. Mir gefiel diese Änderung gar nicht. Er triefte mitunter auf einmal von Arroganz und dachte, dass er alles bekommt was er will. Allerdings gefiel es mir richtig gut, dass er nach dem Gespräch mit Thomas so reagiert hat. Das war von ihm schon richtig cool. Bender war sympathisch, hat es zwar teilweise etwas übertrieben, war aber trotzdem in Ordnung.

Nikki: Die Bassistin der "Partnerband". Ein eigentlich nettes Mädchen, dass ihre Waffen gekonnt einsetzt. Sie wusste halt was sie hat und das wurde in dem Buch auch geschildert. Laut den Jungs war sie wieder so eine typische "Sexbombe". Denn (und das ist mir in letzter Zeit oft aufgefallen) perfekte Mädchen sind ja in Büchern schon Standard geworden. Das ist leider ziemlich traurig. Sie war nicht irgendwie unsympathisch oder arrogant, aber trotzdem nicht unbedingt meine beste Freundin. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich Nikki mochte oder nicht. Ich konnte mir da kein richtiges Bild machen. Das klingt zwar blöd, aber ich habe einfach keine richtige Meinung über sie. Andererseits würde ich mich gerne über das ein oder andere ärgern, rational gesehen gibt es aber dafür keinen richtigen Grund. Nikki ist ein bisschen oberflächlich beschrieben (okay, man lernt ja von keinem irgendwie so richtig die Vergangenheit kennen). Ich weiß ehrlich nicht, was ich über sie denken soll.

Zitate:

"Man muss einfach machen, dann landet man schon irgendwo. Kunst kommt nicht von können, sondern von wollen. "
Bender zu Thomas

Mein persönlicher Soundtrack:
Die "Partnerband" bestand nur aus Mädels. (Ich weiß, dass ist eher Metal)

Fazit:
Ein Buch, auf das ich mich wirklich gefreut habe, durch das ich mich aber leider ziemlich hindurch quälen musste. Der Protagonist war mir zu unsympathisch, die Geschichte zu langweilig. Erst auf den letzten Seiten, wurde das Buch doch noch etwas spannend. Löblich ist die viele Musik, die trotzdem nie die Oberhand gewonnen hat und der rote Faden, der nicht abhanden kam. Da dieses Buch mir mitunter wirklich schlechte Laune gemacht hat, wollte ich ihm erst ein eher schlechte Punktzahl geben.
Das Ende  hat mir dann aber so gut gefallen, dass es noch 3/5 Schmetterlinge bekommt.
Vielen Dank an dotbooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Der Autor:
Der Autor Hauke Herffs wurde 1972 in Bremerhaven geboren, studierte in Göttingen und schrieb für Magazine wie "Vanity Fair" oder "Maxim". Er ist seit 2008 Redakteur bei der Gala und seit 2010 Chefreporter. Mittlerweile lebt er in Hamburg und München. Hauke Herffs spielt als Gitarrist in der Band Drunk Motorcycle Boy und "Querbeat" ist sein erster Roman.