Dienstag, 24. November 2015

Das Steiner Prinzip von Matthias Steiner

Allgemeines:
Titel: Das Steiner Prinzip
Autor/-in: Matthias Steiner
Form: Broschiert (167 Seiten)
Verlag: Südwest
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 19,99 €

Klappentext:

Endlich zum Wohlfühl-Gewicht!

Matthias Steiner hat es geschafft! Er hat sagenhafte 45 Kilogramm Körpergewicht verloren - ohne dubiose Diäten oder Tabletten. Das Wichtigste für ihn: Ziele setzen, die Motivation hochhalten und Spaß daran haben den eigenen Körper kennenzulernen. Und genauso wichtig: das Leben genießen.
Dieses Buch motiviert zum Mitmachen und zeigt dir, wie du dich bewusster ernähren kannst und wieder Spaß daran findest, dich mehr zu bewegen und abzunehmen. Keine Angst, es geht nicht um permanentes Kalorienzählen oder Enthaltsamkeit, sondern vor allem um einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper, um Lebensfreude und Ausstrahlung.

Meinung:
Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, auch wenn es mal was anderes ist als die Bücher, die ich normalerweise lese. Aber ich möchte schon lange abnehmen und als Typ 1 Diabetiker bin ich da des öfteren frustriert. Matthias Steiner ist ja auch Diabetiker und deswegen wollte ich mal wissen, wie er das denn geschafft hat. Deswegen war ich sehr neugierig und fand das Buch auch ganz gut. Das Buch ist quasi in 11 Kapitel aufgeteilt in denen Matthias Steiner auf verschiedene Themen eingeht, wie z.B. Ernährung, Motivation, Bewegung und vor allem der Zucker in verschiedenen Lebensmitteln. Ich fand das sehr gut und vor allem die Sache mit dem Zucker hat mir vieles vor Augen geführt. Meine Motivation stieg und während des Lesens wollte ich eigentlich so gut wie immer raus gehen und Sport machen. Es hat mir auch nachhaltig was gebracht, da ich tatsächlich ein paar Sachen im Hinterkopf habe, wenn ich esse oder Sport mache. Vor allem beim Sport denke ich viel an das, was mir hier gezeigt wurde. So habe ich mein Training momentan etwas umgestellt und bin damit bisher sehr zufrieden. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem, was mir hier näher gebracht wurde und kann es eigentlich nur weiterempfehlen. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass Herr Steiner zwischendurch immer mal wieder auf die Krankheit Diabetes eingegangen ist und auch für Nicht-Diabetiker verständlich gemacht hat, wodrum es da eigentlich geht und wie sich das aufs Abnehmen auswirkt. Denn das kann manchmal wirklich frustrierend sein. Das Buch ist auch sehr schön gestaltet, denn es gibt wirklich viele schöne Bilder, die einem direkt Lust auf ein diät-freundliches Essen oder Sport machen. Herr Steiner stellt auch viele Alternativen zu Lebensmitteln vor, allerdings sind das anscheinend nicht ganz die günstigsten Varianten. Auch gibt es keine Sporteinheiten oder Rezepte an die man sich halten kann, aber das ist eigentlich verkraftbar. Denn Herr Steiner sagt, dass man am besten das machen soll, was einem Spaß macht und sich nicht zu sehr unter Druck setzen soll. Das find ich ganz gut, aber manchmal hätte ich auch gerne gewusst, was er denn noch so für Sport gemacht hat, also was für explizite Übungen (falls er überhaupt welche gemacht hat). Aber ansonsten war es ein tolles Buch, welches mir auf jeden Fall etwas gebracht hat.

Fazit:
Ein gutes Buch, welches mir wirklich viel gebracht hat und momentan meine Motivation hoch hält. Ich kann es wirklich nur empfehlen, egal ob man Diabetiker ist oder nicht, es ist wirklich sehr inspirierend. Ich habe schon ein paar Abnehmbücher durch und dieses hat mich bisher am meisten begeistert.
Daher gibt es 5/5 Schmetterlinge von mir.  
 Vielen Dank an den Südwest Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Samstag, 21. November 2015

Die Jagd von Richard Laymon

Allgemeines:
Titel: Die Jagd
Autor/-in: Richard Laymon
Form: Taschenbuch (527 Seiten)
Verlag: Heyne Hardcore
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 9,95 €

Klappentext:

Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Und nur deshalb ist sie noch am Leben - zumindest bis jetzt. Sie ist zu Besuch bei ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer das Haus stürmt und ein Massaker anrichtet. Evelyn selbst wird auf einem Speer aufgespießt, und nur Jody und Evelyns jüngerem Bruder Andy gelingt die Flucht. Doch einer der Mörder hat sie gesehen - die Jagd ist eröffnet ...

Meinung:
Dieses Buch wollte ich zu Halloween lesen und war schon sehr gespannt, da mir das erste Buch von Richard Laymon ja super gefallen hat. Ich habe gehofft, dass es mich wieder so packt und begeistert. Aber ich muss direkt sagen, dass dieses Buch von einem ganz anderen Schlag ist als "Der Wald". Denn hier geht es richtig zur Sache, was Gewalt, Sex und Blut angeht. Und für mich, muss ich wirklich gestehen, war das zu viel. Nach ungefähr hundert Seiten musste ich das Buch weglegen und hatte wirklich, wirklich Angst, weiterzulesen. Denn an sich ist das Buch zwar brutal und blutig, aber das war nicht einmal das Schlimmste, das hätte ich vielleicht verkraften können. Aber das Buch wird teilweise aus der Sicht von Simon erzählt. Simon ist einer der Jäger und nimmt quasi alles auf Band auf. Und zwar wirklich alles. Er erzählt die ganze Geschichte von seiner Gruppe von Anfang an und das ist wirklich schrecklich. Wie sie morden und was sie den Menschen antun ist einfach unfassbar. Und leider kann das wirklich passieren. Es kann tatsächlich passieren, dass jemand in dein Haus einbricht und grauenvolles tut. Die Personen in diesem Buch, also die Jäger zumindest, sind komplette Psychopathen. Wenn Simons Erzählungen dran waren, wollte ich wirklich nicht mehr weiterlesen. Ich fand das es wirklich der blanke Horror war. Für mich war es wirklich nichts, hier habe ich meine Grenzen überschritten. Meine Paranoia stieg einfach ins Unermessliche, während ich dieses Buch gelesen habe. Der einzige Grund um weiterzulesen waren Jody und Andy. Die beiden können einem nur leid tun. Was sie erleben müssen ist einfach schrecklich und diese Nacht verbindet die beiden. Und sie verbindet auch einen selbst, weil ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. Man kann einfach nicht anders als die beiden zu mögen. Was mir allerdings negativ aufgefallen ist, war die Darstellung von Jodys Körper in Andys Augen. Klar, der Kleine ist 12 und am Anfang der Pubertät. Aber ich kann nicht glauben, dass er Jody wirklich so extrem sieht oder solche merkwürdige Gesten, Andeutungen macht etc. Das fand ich nicht ganz passend. An sich ist es bestimmt ein gutes Buch und wenn es nur um Jody und Andy ging, hat es mir auch gut gefallen. Aber ansonsten ist es leider nicht meins gewesen, für mich war es einfach zu schrecklich.

Charaktere:

Jody: Ein junges Mädchen, dass einiges auf dem Kasten hat. Sie schafft es Andy und sich zu retten und lebt von da an auf der Flucht. Jody ist sehr schlau und ist ein sehr toughes Mädel, was sie auch beweist. Allerdings kann ich ihre Paranoia auch total verstehen. Mir gefiel sie ganz gut und ich mochte ihre Art. Vor allem ihr Umgang mit Andy gefiel mir sehr oft, da sie ihn fast wie ihren eigenen kleinen Bruder behandelt. Das mochte ich sehr an ihr.

Andy: Ein zwölfjähriger Junge, der in einer Nacht seine ganze Familie verliert. Jody kann ihn retten und das schweißt die beiden zusammen. Andy ist ein kleiner Frechdachs, dessen emotionale Seite man aber auch kennen lernt. Er ist anscheinend schon eine Weile in Jody verliebt und reißt immer ein paar Sprüche in ihrer Gegenwart. An sich mochte ich Andy und ich musste ihn einfach in mein Herz schließen. Allerdings war seine Sprache meiner Meinung nach der eines 12-jährigen nicht angemessen. Ich glaube einfach nicht, dass die in dem Alter schon solche Sprüche reißen, wie er es getan hat. Aber er war an sich wirklich ein sehr netter und lieber Charakter, den ich wirklich in mein Herz schließen musste.

Fazit:
Nach meinem ersten Laymon-Buch war ich wohl etwas zu euphorisch, denn mit diesem habe ich mir zu viel zugemutet. Eine Chance möchte ich dem Autoren noch geben, auch wenn ich tatsächlich große Angst habe. Denn dieses Buch kann ich kaum anschauen ohne an den Horror denken zu müssen, den ich damit verbinde. Eigentlich eine gute Geschichte, die bestimmt viele Anhänger findet, mich allerdings zu sehr verschreckt hat.
Deshalb möchte ich dem Buch auch keine Wertung geben, da ich die Geschichte meiner Meinung nach nicht objektiv genug bewerten kann.

Mittwoch, 18. November 2015

Im Schlaf komm ich zu dir von J.R. Johansson

Allgemeines:
Titel: Im Schlaf komm ich zu dir
Autor/-in: J.R. Johansson
Form: Broschiert (395 Seiten)
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 14,99 €
ISBN: 9783453268135

Klappentext:


Wenn die Nacht zum Albtraum wird

Der 17-jährige Parker kann nicht schlafen, nie. Stattdessen ist er dazu verdammt, die Träume anderer Menschen mitzuerleben - und die sind oft erschreckend. Bis Parker Mia kennenlernt. Ihre Träume scheinen friedlich, und Parker findet fast so etwas wie Ruhe in ihnen. Doch Mia hütet ein dunkles Geheimnis: Sie wird von einem Stalker verfolgt. Plötzlich schweben Parker und Mia in höchster Gefahr.

Meinung:
Als ich das Buch begonnen habe, war ich sofort in der Geschichte drin und dachte, dass es ein super Buch wird. Ich konnte es wirklich nicht weglegen. Ich wurde ohne große Umschweife in die Geschichte hineingeworfen, es fängt nämlich direkt in einem Traum an. Es ging auch ganz gut und interessant weiter. Parker hat mir zu Beginn noch sehr gut gefallen, aber das sollte leider nicht allzu lange halten. Einzig Addie, die Schwester seines besten Freundes, war vom Anfang bis zum Ende sympathisch. Bis ungefähr zur Hälfte gefiel mir das Buch richtig gut, doch dann ging es leider eher abwärts. Das lag zum einen daran, dass die Charaktere immer unsympathischer wurden. Sowohl Parker als auch Mia mochte ich zum Schluss hin gar nicht mehr. Ich konnte sie beide nicht verstehen und habe meinen Kopf manchmal einfach schütteln müssen, bei deren Entschlüssen. Aber das ist leider auch nicht alles. Denn meines Erachtens nach ist der rote Faden der Geschichte, nämlich die Träume, komplett verloren gegangen. Und das schon kurz nachdem Parker und Mia aufeinander treffen. Von da an geht es nicht mehr um die Träume, sondern um den Stalker. Und auch wenn ich wissen wollte, wer denn der Stalker ist, war mir das alles einfach viel zu viel. Denn Parker entwickelt quasi eine eigene Art von Besessenheit von Mia und das ging mir einfach sowas von auf die Nerven, dass ich trotz der Spannung das Buch nicht wirklich weiterlesen wollte und mich ein wenig durchquälen musste. Es fing super spannend an und es ging auch recht spannend zu Ende auf den letzten Seiten, aber mittendrin gab es einfach nichts was mich dazu gebracht hat weiterzulesen. Ich habe mir nach dem super Anfang soviel davon versprochen und dann wurde ich leider doch sehr enttäuscht. Die Charaktere waren nicht so meins. Die Emotionen haben mir irgendwie auch komplett gefehlt, denn es konnte mich einfach absolut nicht erreichen. Gefühlsmäßig war da nichts los, denn dafür war ich einfach viel zu genervt. Auch die Atmosphäre war nicht so klasse. Am Anfang im allerersten Traum war es echt gut, aber danach ging es da auch sehr bergab. Ich finds echt traurig, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Denn das Thema ist echt gut und der Start war auch sehr stark. Aber leider wurde es eher schlechter als besser.

Charaktere:

Parker: Ein Junge, der niemals schläft. Denn er durchlebt nachts immer die Träume der Person, der er zuletzt in die Augen geblickt hat. Parker war ganz zu Beginn für mich nur ein normaler Junge, der eine Art besondere "Gabe" hat, die leider mehr Fluch als Segen ist. Doch als er dann Mia begegnet ist, hab ich ihn mit ganz anderen Augen gesehen. Er ist meiner Meinung nach ein sehr selbstbezogener und egoistischer junger Mann, der geradezu besessen von Mia zu sein scheint und auch keinen wirklichen Skrupel hat, die Menschen in seiner Umgebung alle anzulügen. Das gefiel mir leider gar nicht und deswegen mochte ich Parker auch immer weniger.

Mia: Ein junges Mädchen, dass von einem Stalker bedroht wird. Mit Mia konnte ich von Anfang an nichts anfangen. Sie war direkt so misstrauisch und ihr auftreten schwankte immer zwischen aggressiv und verschüchtert. Sie behandelt Parker nicht gut und auch wenn ich ihn nicht wirklich mochte, hat er das nicht verdient. Obwohl er sich das auch selber zuzuschreiben hat. Trotzdem ist sie sehr komisch und das auch direkt von Anfang an. Mir hat sie leider überhaupt nicht zugesagt.

Fazit:
Für mich leider ein sehr enttäuschendes Buch, dass einfach irgendwie im Sande verlaufen ist. Denn mir hat einfach viel gefehlt, wie zum Beispiel der rote Faden oder die Emotionen. Auch die Charaktere konnten mir nicht zusagen und deswegen bin ich sehr enttäuscht.
Daher kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2,5/5 Schmetterlingen geben.

Vielen Dank an Heyne fliegt für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Freitag, 13. November 2015

Monatsstatistiken September und Oktober 2015

Im Schlaf komm ich zu dir von J.R. Johannson [395 Seiten]
Elke - Ein schmales Buch über die Wirkung von Kuchen [156 Seiten]

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 638
Zersplittert von Teri Terry [400 Seiten]
Ready to fly von Little Mix [221 Seiten]
Das Musikantenkind von Emmy von Rhoden [77 Seiten]
Silber - Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier [458 Seiten]
Selection von Kiera Cass [366 Seiten]
Selection - Die Elite von Kiera Cass [376 Seiten]
Selection - Der Erwählte von Kiera Cass [367 Seiten]
In deinen Augen von Maggie Stiefvater [490 Seiten]
Die Jagd von Richard Laymon [527 Seiten] 

gelesene Bücher: 9
gelesene Seiten: 3.282 

Sonntag, 1. November 2015

Ich komme aus der Versenkung wieder zurück .... langsam, irgendwann.

Es ist ziemlich leer hier. Ich kann euch auch erklären, woran das lag. Zum einen war ich von Juli bis September in der Berufsschule und der ganze September ging für die Klausurenvorbereitung drauf. Aber vorher habe ich es geschafft, meinen Laptop kaputt zu machen! Ich hab den Bildschirm zum durchdrehen gebracht, da ich irgendwas kaputt gemacht habe, wodurch dann LED (oder sowas) ausgelaufen ist. Und seit dem ist der in der Reperatur, soll aber hoffentlich nächste Woche wieder hier auftauchen. Dann gehts wieder los, hoffe ich. Wie schnell das geht, weiß ich leider nicht, denn das Weihnachtsgeschäft steht an. Und zudem fang ich morgen offiziell mit dem Führerschein an, das wird also auch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Auch wenn ich noch in der Theorie stecke. Aber ich hoffe, dass ich bald wieder zum posten komme. Denn ich habe einen Haufen guter Bücher gelesen in der Zeit. Von denen möchte ich euch natürlich berichten. ;)

Samstag, 5. September 2015

Neuzugänge

Hallo Ihr Lieben,

heute kommt der zweite und (hoffentlich) letzte Teil der Neuzugänge. (Die Klappentexte sind von Amazon, da ich die Bücher im Moment nicht selbst zur Hand habe.)
Assassination Classroom
Ein übermächtiges Tentakelmonster mit Smileygesicht droht die Erde zu zerstören. Aber erst nächstes Jahr... Bis dahin unterrichtet das Monster die Klasse 3-E der Kunugigaoka Junior Highschool. Welcome to the Assassination Classroom! Band 1 der durchgeknallten Highschoolcomedy aus Japan!
Snow White & Alice
Es war einmal ein Mädchen, das hatte Haare so weiß wie Schnee und Augen so rot wie Blut. Es wurde darum oft gehänselt und hatte nur einen einzigen Freund namens Spiegel. Der wollte das nicht mehr mitansehen und so begab es sich, dass er Schneewittchen nach Spiegelland schickte, wo der ruppige Alice schon lange nicht mehr König war. Spiegel sprach zu Schneewittchen: „Wenn du zurück in deine Welt willst, mach Alice zum König.“ Und so begann das Abenteuer von Schneewittchen & Alice, die sich so gar nicht leiden konnten!


Schicksalstanz - Die Töchter der Elfe von Nicole Boyle Rodtnes
Das Schicksal ist unerbittlich und unaufhaltsam ... Mit ihren magischen Tänzen ziehen die Schwestern Rose, Azalea und Birke alle in den Bann. Die Mädchen wirken wie normale Teenager, aber in Wahrheit sind sie Elfen wie ihre verstorbene Mutter und brauchen die Energie der Menschen, um überleben zu können. Ein Geheimnis, das ihr Vater um jeden Preis zu schützen versucht. Als der attraktive Malte neu in die Schule kommt, gerät das abgeschottete Leben der Mädchen durcheinander. Birke verliebt sich haltlos in ihn, aber eine Beziehung zwischen ihnen beiden darf nicht sein. Während Malte beginnt, verbotene Fragen zu stellen, weil Birke ihn abweist, wird eine tote Elfe im Wald gefunden – und das Unheil nimmt seinen Lauf ...

Elke - Ein schmales Buch über die Wirkung von Kuchen von Christian Duda
Eine außergewöhnliche Erzählung über das Leben in der Großstadt. Ein Leben, das so wunderbar gemeinschaftlich sein kann, wenn es Menschen wie Elke gibt. Voller Humor, Erzählfreude und Sätzen, die man immer wieder lesen mag. Zeitlos schön. »He, pass doch auf!«, platzt es aus Kasimir heraus. »Oh, Entschuldigung!« gibt Elke erschrocken zurück. Einen Kuchen, der einen fast umgerannt hat, muss man unbedingt probieren! Und schwupps, sitzen die beiden in Uwes Café. Nach und nach wird das Café immer belebter, weil es dort dank Elke und Kasimir neben Kaffee und Kuchen auch wohlig-warme Geselligkeit gibt. Elke sorgt sich um alle, nur um sich selbst nicht. Erst als ihr Herz holpert und stolpert und sie nicht mehr da ist, wird klar, wie wenig alle anderen von Elke wissen. Eine Geschichte, die einfach scheint, und dennoch so vielschichtig ist. Viel lässt sich nicht von Elke erzählen. Sie hatte es sehr gut verstanden, sich zu verstecken. »Wie?«, werden jetzt die fragen, die Elke kannten,»eine Frau wie Elke konnte man doch gar nicht übersehen!« Das stimmt. Aber sie hatte es geschafft, nicht aufzufallen, obwohl sie auffiel. 
Blumentochter von Vanessa da Mata
In einer kleinen Stadt in den brasilianischen Tropen, in einer farbenfrohen Welt voller Mango- und Avocadobäume, lebt die junge Giza mit ihren Tanten Florinda und Margarida. Hinter ihrem Haus bestellen sie einen prächtigen Garten. Die Blumen verkauft Giza überall in der Stadt, und so erfährt sie auch von Liebesgeschichten, über die sonst nur hinter vorgehaltener Hand getuschelt wid. Doch Giza fühlt sich wie eine Außenseiterin. Die junge Frau sehnt sich danach, so frei davonfliegen zu können wie die buntschillernden Papageien über ihrem Kopf. Als Florinda ihre erste große Liebe verhindert, flieht Giza in die große Stadt. Erst zwölf Jahre später kehrt sie zurück, mit ihrem Sohn, bereit sich ihrer Liebe und ihrer Vergangenheit zu stellen.
Das eherne Buch von Christian von Aster
Aus den Händen seines Vaters empfängt Jaarn, der letzte Nachkomme des Hauses von Stahl, ein sagenumwobenes Schwert, mit dessen Hilfe er dem Reich Frieden bringen soll. Es trägt den Namen 'Das Eherne Buch' und ist aus Geschichten geschmiedet. Fürsten und Räuber trachten nach dem Legendeneisen und bald heften sich die gefürchtetsten Meuchelmörder des Reiches an seine Fersen. Seiner Jugend und Unerfahrenheit zum Trotz liegt das Schicksal des Reiches allein in Jaarns Händen. Zwischen Gaunern und Gelehrten ist es ihm bestimmt, zum Helden zu werden.
Vom Leben am Rand der roten Scheibe von Kriemhild Frieda Marie Mader
Sie lebte unfrei und eingeschlossen im Sperrgebiet, einem Käfig innerhalb des Gefängnisses, der DDR . Auf der einen Seite Stacheldraht, auf der anderen der Schlagbaum ... Vom Leben am Rand der roten Scheibe ist ein frischer authentischer Blick auf weithin unbekannte Grenzerfahrungen in der DDR : das Leben im Sperrgebiet und auf die in mehreren Säuberungsaktionen vom Unrechtsstaat verordneten Zwangsumsiedlungen.

Im Schlaf komm ich zu dir von J. R. Johansson
Der siebzehnjährige Parker ist total am Ende: Seit vier Jahren hat er nicht mehr geschlafen. Stattdessen ist er dazu verdammt, Nacht für Nacht die Träume desjenigen mitzuerleben, dem er vor dem Schlafengehen zuletzt in die Augen geschaut hat. Er durchleidet fremde Ängste, erfährt dunkelste Geheimnisse – und darf niemals selbst träumen oder schlafen. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, wird er sterben. Da trifft er Mia, und in ihren entspannenden Traumbildern findet er endlich Ruhe. Er beginnt sie zu verfolgen, um sicherzustellen, dass er in ihren nächtlichen Visionen landet. Doch damit erweckt er ihr Misstrauen. Denn sie wird schon längere Zeit von einem gefährlichen Stalker verfolgt. Plötzlich sind sie beide in höchster Gefahr.

Dienstag, 1. September 2015

Dreams of Gods and Monster von Laini Taylor

Vorsicht! Da dies der letzte Band der Trilogie ist, könnten evtl. Spoiler enthalten sein.

Allgemeines:
Titel: Dreams of Gods and Monsters
Autor/-in: Laini Taylor
Form: Hardcover (770 Seiten)
Verlag: FJB
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 16,99 €

Klappentext:
Was würdest du geben, damit das Gute siegt?
Wie weit würdest du gehen, um deine Welt zu beschützen?
Wen würdest du retten, wen verraten?

Als der brutale Seraphim-Regent Jael seine Armee in die Welt der Menschen bringt, werden Karou und Akiva endlich wiedervereint – nicht als Liebespaar, aber in einer Allianz gegen ihren gemeinsamen Feind. Der Traum, den sie einst zusammen geträumt hatten, sah anders aus, aber sie kämpfen dennoch um Frieden und einen Neuanfang für Chimären und Engel. Und für sie beide …

Meinung:
Auf dieses Buch habe ich ja jetzt tatsächlich voller Vorfreude gewartet. Ich habe auf das Erscheinen hingefiebert und freute mich umso mehr, als ich diesen dicken Wälzer endlich in Händen halten konnte. Da ich den zweiten Band erst im April gelesen habe, hatte ich auch keine Probleme, wieder hinein zu finden. Ich war wirklich sofort in dieser Welt und konnte mich an das meiste wirklich genau erinnern. Ich weiß gar nicht genau, wie ich in Worte fassen soll, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Am Anfang war ich mitunter sehr ungeduldig, da ein neuer Charakter mit hineingebracht wurde. Eliza. Und Eliza hat mich zu Beginn leider so gar nicht interessiert. Es war zwar klar, dass sie irgendwas mit den Seraphim oder den Chimären zu tun haben musste, aber das wollte ich nicht wissen. Ich wollte einfach wissen, wie es bei Akiva und Karou weitergeht. Denn die Apokalypse stand quasi bevor und ich muss mich  mit einem undurchsichtigen Charakter aufhalten? Das hat mich wirklich genervt. Aber als es dann bei Akiva und Karou weiterging, war ich umso interessierter. Die Atmosphäre war fantastisch und die Charaktere sind mir einfach über die Reihe hinweg so ans Herz gewachsen. Vor allem Ziri und Liraz muss ich da hervorheben. Ziri ist sowieso ein sympathischer Charakter, aber Liraz verändert sich im Laufe des Buches doch sehr zum Positiven, was mir wirklich gefallen hat. Ich fand dieses Buch einfach so klasse. Vor allem als Eliza sich dann einfügte wie ein Puzzleteil, wurde mir auch der Sinn hinter diesem neuen Charakter klar. Das Finale der Trilogie war einfach großartig und ich kann kaum glauben, dass es vorbei sein soll. Obwohl ich meine Startschwierigkeiten hatte, hat mich diese Reihe total aus den Socken gehauen. Ich bin total fasziniert. Vor allem ist das Ende einfach ganz anders als erwartet. Es ist noch großartiger, als ich es mir vorgestellt hatte und total anders, als man es erwartet. Total wahnsinnig! Ich liebe es! Das Ende lässt wirklich keine Fragen offen und es fügt sich wirklich alles zusammen. Eine absolute Lieblingstrilogie, die ich wirklich jedem ans Herz legen kann. Lest diese Trilogie!

Charaktere:

Karou: Was muss ich zu Karou noch groß sagen? Sie öffnet sich wieder in diesem Teil und beginnt, wieder zu hoffen und zu träumen. Vorallem DEN Traum, den sie und Akiva einst gemeinsam träumten. Allerdings ist sie nicht die große Weltenretterin oder Ähnliches. Natürlich versucht sie alles in ihrer Macht stehende, aber letztendlich ist sie nur die Wiedererweckerin. Und die erste Brücke in eine neue Zukunft. Ich liebe sie! Sie ist eine großartige Person und ihre Gefühle für Akiva, Zuzana und die anderen sind unglaublich stark und super gut rübergebracht. Eine fantastische Protagonistin, wie man sie selten erlebt.

Akiva: Der Seraph, der sich mit Karou eine neue Zukunft erträumte. Der, dem eine unglaubliche Rolle zuteil wird. Denn Akiva ist sehr viel wichtiger für die Welt, als er denkt. Und dass haut einen unglaublich um. Akiva würde alles für Karou tun und sein Mut und seine Liebe zu ihr sind unglaublich stark. Man kann es quasi selber fühlen, so sehr prägt einem die Autorin das ein. Akiva ist einfach ein sehr treuer und starker Hund und zusammen mit Karou versucht er alles, um den Traum von einer neuen Zukunft wahr werden zu lassen.

Liraz: Akivas Schwester, die eine unglaubliche Wandlung in dem Buch durchmacht. Von den drei Geschwistern ist Liraz die Härteste. Denk man zumindest. Aber sie lernt sich selbst so viel besser kennen und was mit ihr passiert ist einfach unfassbar. Ich mag sie mittlerweile wirklich sehr, denn sie lernt Gefühle zuzulassen und scheint menschlicher zu werden. Und vor allem die Beziehung zwischen ihr und jemand anders ist unglaublich schön und einfach wundervoll.

Mein persönlicher Soundtrack:

Fazit:
Ein spektakuläres Ende, mit dem ich so nie gerechnet hätte. Die Autorin hat es geschafft, mich immer und immer wieder zu überraschen und dabei alles total authentisch näher zu bringen. Ich bin baff! So ein Ende hätte ich mir wirklich nicht vorstellen können. Aber es ist einfach grandios, es ist super gut. Eine Bombentrilogie, die man einfach gelesen haben muss.
Für dieses grandiose Finale gibt es 5/5 Schmetterlinge. 

Montag, 31. August 2015

Monatsstatistik August 2015

Dieses Mal leider ohne Bild, warum erkläre ich Donnerstag.

Das Lachen der Yanomami von Nina Hutzfeldt [243 Seiten] 3/5
Die Leiden des jungen Werther von Johann Wolfgang Goethe [abgebrochen auf Seite 80]
Dreams of Gods and Monsters - Zwischen den Welten von Laini Taylor [770 Seiten] 5/5
Wer die Lilie träumt von Maggie Stiefvater [525 Seiten]

gelesene Bücher: 3
gelesene Seiten: 1618

Sonntag, 30. August 2015

Margos Spuren von John Green

Allgemeines:
Titel: Margos Spuren
Autor/-in: John Green
Form: Taschenbuch (331 Seiten)
Verlag: dtv
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 9,95 €

Klappentext:

Schon als kleiner Junge war Quentin in die schöne, impulsive Margo verliebt – und schon damals war sie ihm ein Rätsel: Niemand konnte so mutig und entschlossen sein wie sie, niemand wirkte so unnahbar. Nachdem Quentin Margo bei einem nächtlichen Rachefeldzug geholfen hat, verschwindet diese urplötzlich und hinterlässt geheimnisvolle Spuren. Quentin ist verwirrt: Sind die Spuren für ihn? Soll er die Suche aufnehmen? Doch dann verfolgt er jeden Hinweis und befindet sich plötzlich auf einer Reise voller Abenteuer, irgendwo zwischen Roadmovie, Detektiv- und Liebesgeschichte.

Meinung:
Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut, denn "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" hat mich ja unglaublich begeistert und da ich auch noch eine Freundin habe, die ein sehr großer John Green Fan ist, konnte ich einfach nicht anders, als mit hohen Erwartungen an das Buch ran zu gehen. Zudem fand ich auch den Filmtrailer sehr toll und war umso neugieriger. Dieser hat nämlich so ein absolutes Roadtrip-Gefühl in mir ausgelöst und das mag ich einfach total. Und das Buch fing auch total klasse an. Ich war total begeistert von Margo, denn sie ist einfach so eine originelle Person, die das tut, worauf sie gerade Lust hat. Quentin ist wiederrum so ein kleiner Bodenständiger, der solche Abenteuer normalerweise nicht erlebt und immer so ein wenig schüchterner wirkt, vor allem wenn es um Margo geht. Das Buch hatte vor allem zu Beginn eine sehr schöne Atmosphäre.Die beiden tun ein paar Dinge, die sich sehr stark an der Grenze zwischen Legal und Illegal befinden. Und für mich wirkte es wirklich so, wie als würde das Buch einen mit auf eine Abenteuerreise nehmen. Es wirkte so, als könnte ich all solche Sachen tun und einfach Leben ohne an Morgen zu denken. In jedem von uns lebt doch ein kleiner Abenteurer, oder nicht? Dieser erste Part gefiel mir einfach unglaublich gut, da John Green einfach so eine schöne und lebensfrohe Atmosphäre schafft. Doch als Margo verschwunden ist, beginnt das Buch ein wenig fader zu werden. Es ist immer noch gut und mich interessiert Quentin schon sehr, aber Margos Verschwinden hinterlässt eine gewisse Leere. Das Buch verliert einfach eine gewisse Dynamik, da es jetzt auch mehr um Quentin und seine Freunde geht, die zwar ganz nett, aber auf keinen Fall so interessant sind, wie Margo. Und weil ich unbedingt Margo wiederantreffen wollte, haben mich die anderen nicht ganz so interessiert. Das Buch hat einem das beste direkt am Anfang vor die Nase geknallt. Ich mag das Buch trotzdem sehr und ich fand es wirklich sehr sehr schön. Aber das Ende hat mir wieder ein bisschen die Suppe versalzen. Es hat zum Buch gepasst, aber ich hätte mir einfach ein anderes Ende gewunscht. Das ist zumindest meine Meinung. Ansonsten war es wirklich ein schönes Buch, das mir ziemlich gut gefallen hat.

Charaktere:

Margo: Ein ziemlich verrücktes Mädchen, das ein sehr eigenartiges Leben führt. Margo ist einfach unglaublich. So einem Charakter bin ich noch nicht begegnet. Denn sie tut wirklich dass, was sie tun will, ohne sich über irgendetwas Gedanken zu machen. Nun ja, natürlich macht sie sich Gedanken. Aber sie interessiert sich nicht groß für die Konsequenzen, sondern tut das, was sie will und lässt sich nicht aufhalten. Sie ist sympathisch, aber auch ein wenig verrückt und ihre ganz eigene Art ist einfach unglaublich. Ich muss gestehen, ich bin ein totaler Margo-Fan.


Quentin: Ein durchschnittlicher Junge, der Margo seit Jahren anhimmelt. Quentin ist sympathisch und echt süß. Er versucht alles um Margo zu finden und es ist echt niedlich, wie viel er für sie bereit ist zu geben. Trotzdem ist Quentin nicht einer dieser Charaktere, die das Buch für sich einnehmen (ich hoffe ihr versteht, was ich meine). Neben Margo ist er leider wirklich blass und das macht es nicht wirklich besser. Aber eigentlich ist er wirklich ein sehr süßer Charakter, den ich sehr mochte, aber wie gesagt, neben Margo war stach er leider nicht so heraus.

Mein persönlicher Soundtrack:

Fazit:
Ein sehr schönes Buch, dass leider nicht an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" heranreicht, aber das muss es ja auch nicht. Es war ein sehr schönes Buch, dass vor allem am Anfang ein sehr leichtes und lebensfrohes Gefühl vermittelt. Leider verschwindet der beste Charakter direkt zu Beginn, was die anderen Charaktere so ein bisschen in den Schatten rückt. Ansonsten war es ein sehr schönes Buch, welches ich wirklich empfehlen kann.
Dieses Buch bekommt 4,5/5 Schmetterlinge.

Neuzugänge

Hallo Ihr Lieben,

ich habe wieder Neuzugänge. Und zwar eine ganze Menge. Denn im Moment befinde ich mich in Frankfurt in der Berufsschule und war zum Beispiel hier bei Hugendubel oder es werden Leseexemplare verteilt. Deswegen wächst mein SuB tatsächlich unaufhaltsam. Und weil ich in den letzten Wochen nicht dazu kam, sie vorzubereiten, werde ich die Neuzugänge ein wenig aufteilen, damit es nicht zu viele auf einmal werden. Alle Neuzugänge kommen noch aus dem Juli!
Mein Lollimädchen-Ich - Mein Leben mit der Magersucht von Christina Helmis.
Dieses Buch wollte ich schon sehr lange haben, da ich mich ja schon sehr für das Thema interessiere. Und als es dann das Buch für 1 € gab, musste ich es einfach mitnehmen.

Kann das auch für immer sein? von Simone Elkeles.
Das war ein Spontankauf, da es noch das alte Cbt Logo hat und ich die Reihe damit vollständig im alten Design habe. Das sieht einfach sehr viel besser aus.
Adorkable von Sarra Manning.
Dieses Buch war auch schon sehr lange auf meiner Wunschliste und dann habe ich es bei den Mayerschen weißen Buchwochen gesehen und musste einfach zuschlagen.

Heavy Cross von Beth Ditto. 
Ein absoluter Spontankauf. Das habe ich ebenfalls bei den weißen Buchwochen gefunden und da ich ein großes Interesse an Musikerbiografien habe, musste ich diese einfach mitnehmen. Der Klappentext ist einfach total interessant.
Dreams of Gods and Monsters von Laini Taylor.
Der Abschluss der fantastischen Trilogie. Warum ich dieses Buch haben musste, dürfte klar sein. Gelesen habe ich es auch schon und die Rezension folgt bald.
Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness und Siobhan Dowd.
Genau sagen warum kann ich nicht, aber dieses Buch hat mich schon ziemlich lange fasziniert. Und als es das dann im Hugendubel für 4,99 € gab, musste ich es mitnehmen.

Mit dir allein von Ayu Watanabe.
Ich bin wieder auf den Mangatrip gekommen. Deswegen musste ich mir jetzt direkt mal ein paar neue kaufen. Die anderen werdet ihr dann bei den nächsten Neuzugängen sehen. Gelesen habe ich "Mit dir allein" auch bereits, aber rezensieren werde ich die Mangas nicht. Er hat mir aber sehr gut gefallen.

Dienstag, 18. August 2015

Zum Glück allein von Katarina von Bredow

Allgemeines:
Titel: Zum Glück allein
Autor/-in: Katarina von Bredow
Form: Taschenbuch (278 Seiten)
Verlag: Gulliver
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 8,95 €

Klappentext:

Fanny ist überglücklich mit ihrem Freund Johan - er ist einfach Mister Perfect. Sie möchte mit ihm zusammenziehen, weg von zu Hause und weg von der Mutter. Doch dann erfährt Fanny, dass Johan sie schon lange betrügt. Und das soll Liebe sein? Voller Verzweiflung sucht sie Rat bei ihrem Lehrer Finn Bäckström. Schon bald kommen sie sich viel näher als erlaubt ...

Meinung:
Ich ging mit gemischten Erwartungen an das Buch ran. Denn die letzte "Schüler und Lehrer"- Geschichte, hat mich nicht so begeistern können und ich war gespannt, wie viel mir diese bieten könnte. Denn für mich ist Katarina von Bredow eine etwas unbekanntere Autorin, von der ich aber ein wenig Gutes gehört habe. Ich fand den Anfang auch gar nicht schlecht und bin sehr schnell in die Geschichte reingekommen. Fanny ist eigentlich eine sympathische und ganz nette Protagonistin, es gab nur leider ein paar Sachen, die mich wirklich an ihr genervt haben. Aber sie passte ganz gut zur Geschichte genau wie ihr Freund und ihr Lehrer. Eigentlich habe ich an dieser Geschichte gar nicht groß etwas auszusetzen. Denn sie war nicht schlecht und obwohl ich doch das ein oder andere Verhalten nicht ganz in Ordnung fand, steht sie immer noch gut in meinem Ansehen. Es ist nur wieder der typische Fall. Das hier ist nämlich keine Geschichte, die man lange im Kopf behält. Nein, denn ich weiß jetzt schon kaum noch, worum es in den Details ging. Ich habe es zugeschlagen und bisher nie wieder daran gedacht. Die Geschichte war auf jeden Fall sehr interessant und ich war sehr neugierig darauf, wie Fanny sich Verhalten wird und wie es weitergeht. Mit Fanny konnte ich mich auch recht gut identifizieren, was das Interesse nur noch gefördert hat. Trotzdem hat mich dieses Buch nicht emotional mitgenommen oder mir irgendeine besondere Bedeutung eingetrichtert. Es war leicht zu lesen und eine gute Lektüre zur Unterhaltung. Aber nichts, was wirklich unter die Haut geht. Zumindest für mich nicht. Dafür hat mir wirklich die emotionale Bindung zu den Charakteren gefehlt. Denn obwohl ich Fanny mochte, hätte ich sie manchmal gerne mit dem Kopf gegen die Wand gehauen. Und leider war das auch alles, was dieses Buch bei mir auslöste. Keine Tränen und kein Lachen. Manchmal etwas Mitleid, aber meistens konnte ich mir wirklich nur mit der Hand gegen den Kopf hauen. Trotzdem war das Buch nicht schlecht und hat mir recht gut gefallen. Eine Empfehlung kann ich hier aussprechen, aber erwartet keine hochdramatische Lektüre.

Charaktere:
 
Fanny: Ein 19-jähriges Mädchen, welches leider ein paar Probleme mit ihrem Freund hat. Und auch mit ihrer Mutter, was hier auch eine große Rolle spielt. Fanny ist eigentlich ganz nett und freundlich, aber es gab ein paar Situationen, wo ich sie nicht verstehen konnte. Normalerweise konnte ich mich immer recht gut in sie hineinversetzen und ich verurteile sie auch nicht, denn sie ist alt genug um selber zu entscheiden. Aber manchmal konnte ich sie einfach nicht erreichen, manchmal war sie mir einfach zu weit weg, als dass es für mich greifbar gewesen wäre.


Fazit:
Ein unterhaltsames Jugendbuch, welches mich überrascht hat. Denn ich war wirklich sehr skeptisch und dachte, dass es nur so mittelmäßig werden würde. Aber nein, es war wirklich gut und ich fand Fanny als Protagonistin recht passend. Sie gefiel mir, genauso wie die Grundidee der Geschichte.
Dafür gibt es von mir 4/5 Schmetterlinge.

Donnerstag, 13. August 2015

Das Lachen der Yanomami von Nina Hutzfeldt

Allgemeines:
Titel: Das Lachen der Yanomami
Autor/-in: Nina Hutzfeldt
Form: E-Book (243 Seiten)
Verlag: neobooks Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 4,99 €

Klappentext:

Als Helene stirbt, steht Andrea vor einem Scherbenhaufen. Sie hat nicht nur ihre Mutter verloren, sondern auch eine enge Freundin. Beim Ausräumen der Wohnung findet Andrea einen geheimnisvollen Brief, der einen Hinweis auf ihren unbekannten Vater enthält. Ihre Freundin Mareike bestärkt sie in ihrem Wunsch, ihren Vater kennenzulernen.

Doch wo ist er und wie soll sie ihn finden?

1993: Samuel unternimmt mit Jean eine Abenteuerreise in den Regenwald Amazoniens. Niemals hätte er erwartet, was ihm dort widerfährt. Er trifft nicht nur auf einen besonderen Menschen, sondern erkennt auch sein wahres Ich und fängt an, an seinem alten Leben zu zweifeln.

Was will er wirklich?

Meinung:
Die Bücher der Autorin lese ich ja ganz gerne und als sie mich gefragt hat, ob ich dieses Buch lesen möchte, konnte ich einfach nicht wiederstehen. Der Einstieg ging auch wieder recht schnell und ich fand die Grundidee sehr gut. Das Buch geht wieder in die Richtung, die es auch in den vorherigen Büchern gab, jedoch fand ich es im Vergleich zu den beiden ersten Büchern der Autorin, die ich gelesen habe, etwas schwächer. Das liegt leider vor allem daran, dass mich die Charaktere dieses Mal nicht so sehr begeistern konnten und ich auf emotionaler Ebene nicht so mitgenommen war. Ich fand die Geschiche sehr interessant und auch die Charaktere waren interessesant, jedoch irgendwie konnte ich mich mit keinem von ihnen wirklich identifizieren. Eine der beiden Töchter von Samual, Faith, konnte ich da noch am ehesten verstehen. Ich kann nicht so genau beschreiben warum, aber sonst hat mich die Geschichte wirklich immer total mitnehmen können, vor allem durch die Charaktere. Hier fehlte mir das leider vollkommen. Die Charaktere waren nicht unsympathisch, ich fand die meisten eigentlich auch ganz nett. Jedoch konnte ich weder eine große Entwicklung ausmachen, noch konnte ich mich in die Charakter hineinversetzen. Da hatte ich wirklich bei allen totale Probleme. Ich will nicht behaupten, dass das Buch schlecht ist, auf keinen Fall. Die Geschichte gefiel mir auch ganz gut, jedoch war sie durch die Charaktere eher neutral zu lesen. Wie als wäre ich eine Kamera, die aus der Ferne filmt. Potenzial war auf jeden Fall da und die Entwicklung der Geschichte und auch die Atmosphäre waren gut. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und auch leicht verständlich. Ich kann leider wirklich nicht bennennen, warum ich solche Probleme bezüglich der Bindung zu den Charakteren hatte. Denn ich weiß, dass die Autorin sehr gute Romane schreibt, die mich wirklich emotional an meine Grenzen bringen. Ähnliches hatte ich mir auch hier erwartet. Jedoch bin ich jetzt leider wirklich ein minimales bisschen enttäuscht, da es leider nicht so gut war wie die anderen. Aber so etwas kommt auch mal vor und ich werde definitiv auch die nächsten Werke der Autorin lesen. Denn ich weiß, dass sie mich begeistern können. Vielleicht ist es ja bei anderen anders und das Buch hat mich einfach auf dem falschen Fuß erwischt. Ich meine, schlecht war es nicht. Aber es war nicht eine so grandiose emotionale Achterbahnfahrt wie die anderen.

Charaktere:

Andrea: Eine Lehrerin, die vor kurzem ihre Mutter verloren hat und jetzt auf der Suche nach ihrem Vater ist. Ich konnte zu ihr leider keinerlei Draht aufbauen und war auch nicht so begeistert von ihren Handlungen. Da konnte ich ihre Entscheidungen leider überhaupt nicht nachvollziehen und auch so mit dem hineinversetzen hat das nicht so geklappt. Das fand ich sehr schade. Denn sie ist an sich sympathisch und hätte Potenzial gehabt, dass ich sie wirklich in mein Herz hätte schließen können. Aber das war leider nicht der Fall.

Samuel: Ein Familienvater, der mit einem alten Freund seines Vaters auf Gold suche geht. Allerdings entpuppt sich das Ganze als nicht so toll. Auch mit Samuel bin ich leider nicht sehr warm geworden. Es ist eher auf der neutralen Ebene geblieben. Wobei ich auch bei ihm sehr viele Entscheidungen nicht verstehen konnte. Vieles was er getan hat, entzog sich einfach meinem Verständnis. Auch sein Verhalten gegenüber seiner Familie fand ich nicht in Ordnung. Trotzdem gab es zumindest ein paar Dinge, die ich verstehen konnte und wo er genau so gehandelt hat, wie ich es gehofft habe. Leider gab es trotzdem keine wirklichen Bindungen zwischen uns, sehr schade.

Fazit:
Ein Roman, der von der Grundidee und der Entwicklung der Geschichte gut durchdacht ist, mich aber leider nicht so begeistern konnte. Es ist keinesfalls ein schlechtes Buch, jedoch konnten mich dieses Mal die Charaktere wirklich nicht erreichen. Das hat mir leider vieles genommen, denn meistens sind es vor allem die Charaktere, die mich auf emotionaler Ebene total mitreißen.
Vielen lieben Dank an die Autorin Nina Hutzfeldt für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Montag, 3. August 2015

Monatsstatistik Juli 2015

Zum Glück allein von Katarina von Bredow [278 Seiten] 3,5/5
Wild Cards - Der Sieg der Verlierer von George R. R. Martin [569 Seiten] 3/5
Margos Spuren von John Green [331 Seiten] 4,5/5 

gelesene Bücher: 3
gelesene Seiten: 1.178 

Sonntag, 2. August 2015

Wild Cards - Der Sieg der Verlierer von George R.R. Martin

Vorsicht! Da dies der 2. Teil einer Reihe ist, könnten evtl. Spoiler vorhanden sein.

Allgemeines:
Titel: Wild Cards - Der Sieg der Verlierer
Autor/-in: George R.R. Martin (Herausgeber)
Form: Broschiert (569 Seiten)
Verlag: Penhaligon
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 15,00 €
ISBN: 978-3-7645-3129-4

Kaufen?

Klappentext:

Wie weit darf ein Held im Namen der Gerechtigkeit gehen?

Eine Atomexplosion erschüttert Texas! Doch es handelt sich nicht um einen Akt des Terrors, sondern um einen schrecklichen Unfall. Ein kleiner Junge namens Drake kann sein mächtiges Wild-Cards-Talent nicht beherrschen und hat die Katastrophe ausgelöst. Die aus Assen und Jokern bestehende Eingreiftruppe der UNO - genannt Das Komitee - will den Jungen unter ihren Schutz stellen. Doch als ihre Mitglieder in Texas eintreffen, ist Drake verschwunden ... Gleichzeitig versucht Drummer Boy, die Krise in der arabischen Welt zu beenden. Aber während des Einsatzes kommen ihm Zweifel. Kämpft er für die richtige Seite?

Meinung:
Der erste Band war ja ziemlich gut und deswegen habe ich voll freudiger Erwartung auf dieses Buch gewartet. Aber um ehrlich zu sein ... ich hatte echte Probleme wieder rein zu finden. Denn es sind zu viele Charaktere und zu viele Namen. Es gibt mehrere Gruppen von Leuten, deren Geschichte wir verfolgen. Neue sowie alte Charaktere. Aber aus diesen Gruppen werden auch einzelne Charaktere beleuchtet und das ist verdammt viel. Leider leidet daran auch die Spannung sehr. Denn obwohl es wirklich gute Szenen gab und ich auch manche Charaktere sehr interessant fand, konnte mich dieses Buch nie so wirklich fesseln. Dafür wurde einfach zu viel zwischen den Charakteren gewechselt und oftmals waren es welche, zu denen ich einfach noch keine Bindung aufgebaut hatte und die mich einfach nicht wirklich interessierten. Natürlich führen die Handlungsstränge weitestgehend zusammen, aber der Weg dorthin ist wirklich holprig und durch die fehlende Spannung, teilweise auch sehr langatmig. Zudem bin ich sehr enttäuscht vom Cover und vom Klappentext. Denn dieser verspricht eigentlich meines Erachtens nach, dass es vor allem um Drummer Boy geht und er eventuell eine tragende Rolle in der ganzen Geschichte haben wird. Das war definitiv nicht der Fall. Drummer Boy kam viel zu kurz und hat meiner Meinung nach keinen großen Beitrag zur Geschichte geliefert. Er war meiner Meinung nach mehr ein Nebencharakter. Das er da war, hat man kaum gemerkt. Denn Drummer Boy ist ein sehr interessanter Charakter, den man irgendwie verstehen kann, teilweise dann aber auch wieder nicht. Stattdessen hätte ich lieber Niobe auf dem Cover gesehen. Sie ist ein neuer Charakter, auf den ich gleich weiter eingehen werde. Aber sie macht für mich mindestens die Hälfte des Buches aus und ihre Geschichte ist einfach unglaublich interessant. Sie und die Geschichte rund um Amazing Bubbles retten das Buch zumindest ein wenig. Trotzdem bin ich wirklich etwas enttäuscht, dass es mich leider so wenig überzeugen konnte. Ich hatte mit dem ersten Teil auch meine Startschwierigkeiten, aber immerhin hat sich das relativ schnell erledigt. Hier leider nicht. Niobe und Amazing Bubbles kommen zum Glück relativ häufig vor und die Geschichten sind sehr interessant. Das hat mich doch dazu bewogen, auch mal ein paar mehr Seiten am Stück zu lesen. Alles in allem hat die Reihe hier einen kleinen Hänger, jedoch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass es wieder besser wird. Vor allem das Ende macht einem schon mal Hoffnung.

Charaktere:

 Niobe: Ein Ass, dass die Fähigkeit hat quasi sofort Kinder zu gebären. Nur gibt es da leider ein paar Probleme. Niobe ist eine unglaublich gute Person, in die ich mich total hineinversetzen konnte und mit der ich eine enge Verbindung habe. Dafür kann ich ihre Ziele einfach zu gut verstehen und das, was sie eigentlich nur will. Sie ist wirklich eine klasse Person, deren Entscheidungen ich eigentlich immer nachvollziehen konnte. Sie ist mutig und dabei aber gleichzeitig sehr auf das Glück der anderen bedacht. Zudem ist sie einfach unglaublich freundlich und voller Lieben. Eine tolle Person, die ich wirklich in mein Herz geschlossen habe.

Drake: Ein ca. 13-jähriger pummeliger Junge, der seine Asskraft leider nicht unter Kontrolle hat. Er wird als Bedrohung eingestuft, aber Niobe tut alles um ihn zu beschützen. Ehrlich gesagt kam mir Drake mehr wie ein Randcharakter vor. Alles was groß zu bemerken wäre, ist die Tatsache, dass er halt eigentlich wie ein ganz normales Kind lebt. Und dementsprechend sind auch seine Ängste. Ich konnte ihn meistens sehr gut verstehen. Er hat Angst, denn das ist für ihn eine vollkommen neue Situation. Er ist eigentlich kein schlechter Kerl, nur kann er seine Kraft nicht kontrollieren. Als Charakter war er ganz okay, aber leider wurde er meiner Meinung nach nicht genug hervorgehoben, um zu ihm irgendeine Art von Beziehung aufzubauen.

Amazing Bubbles: Ich liebe Amazing Bubbles! Da man sie bereits aus dem ersten Band kennt, muss ich sie ja nicht weiter erläutern. In diesem Band spielt sie auch wieder eine teilweise tragende Rolle und kommt eigentlich recht gut zum Einsatz. Vom Charakter her gefällt sie mir immer noch so gut wie im ersten Band. Ich finde sie einfach großartig, da sie Mut beweist und vor allem versucht, immer für ihre Freunde da zu sein und für das Richtige einzustehen. Einfach eine tolle Person und trotz Fehlern immernoch eine Inspiration für viele.

Mein persönlicher Soundtrack:


Fazit:
Ein eher mittelmäßiges Buch, dass mich leider nicht so ganz fesseln konnte. Ich hätte mich gefreut, wenn man sich auf weniger Leute und dafür spannendere Handlungsstränge konzentriert hätte. Trotzdem hoffe ich, dass es im nächsten Band besser weitergeht und gebe die Reihe noch nicht auf.
Leider kann ich diesem Band aber nur 3/5 Schmetterlinge geben.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Allgemeines:
Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor/-in: Jay Asher
Form: Taschenbuch (282 Seiten)
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: 9,99 €

Klappentext:

Es brauchte nicht viel, um Hannah in den Selbstmord zu treiben. Es braucht unendlich viel, um mit ihrem Tod leben zu können.
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat.
Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. Dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran.
Clay ist einer davon ...

Meinung:
Das Buch ist ja sehr bekannt und wurde mir auch sehr oft bereits empfohlen. Jetzt habe ich es angefangen und war ... naja, minder begeistert. Die Grundidee ist eigentlich gar nicht schlecht. Was mir fehlte, war das Verständnis für die Charaktere. Vor allem für Hannah. Der Anfang war eigentlich nicht schlecht. Für mich persönlich war es etwas langweilig am Anfang, aber nur auf den ersten Seiten. Und wie gesagt, die Grundidee ist ja sehr gut und ich fand die Geschichte auch interessant. Aber ich war auch echt sauer. Denn ich kann Hannah nicht verstehen. Okay, sie hat Selbstmord begangen und ich möchte darüber an sich nicht urteilen. Ich möchte hier keinesfalls allgemein urteilen, denn jeder Mensch entscheidet selbst über sein Leben und jeder hat eine individuelle Grenze, was er ertragen kann und wann es zu viel ist. Aber hier geht es um eine fiktive Figur und um einen Jugendroman, der mitunter eine beeinflussende Position für den ein oder anderen Jugendlichen hat. Hannah zählt also dreizehn Menschen auf, die Schuld an ihrem Selbstmord haben sollen. Direkt zu Beginn wird klar, dass Hannah ein ziemliches Schlampen-Image hat. Da ist was schief gelaufen und es wurden Gerüchte gestreut. Okay, einen schlechten Ruf kann man leicht bekommen, wenn man sich mit den falschen Leuten abgibt. Aber meiner Meinung nach hat Hannah weder richtig versucht, dieses Problem aus der Welt zu schaffen, noch hat sie die verantwortliche Person zur Rede gestellt. Zudem hat sie eigentlich noch dafür gesorgt, dass an den Gerüchten nicht gezweifelt wird. So hat sie sich zum Beispiel extra in Pose geworfen, als jemand von ihr Fotos gemacht hat. Eigentlich wird über ihren Ruf gar nicht so viel gesprochen, sie wird nicht von allen gehasst, aber für muss es wohl alles furchtbar gewesen sein. Vielleicht bin ich auch etwas abgestumpft was das angeht, aber ich finde, sie hat mitunter Leute wegen Kleinigkeiten für ihren Tod verantwortlich gemacht. Wegen dummen Jungen streichen. Oder sie hat den Mund nicht aufgemacht und nicht bei der richtigen Person um Hilfe gebeten. Und macht dieser dann Vorwürfe, weil sie wohl nicht da war. An sich war die Grundidee wirklich gut, aber an den Charakteren hat es für mich stark gehapert. Denn ich konnte absolut keine emotionale Bindung aufbauen. Ich war gegenüber Clay sehr skeptisch und wirklich berühren konnte mich dieses Buch einfach nicht. Weder Hannah noch Clay konnten mich mitnehmen. Die einzige Empfindung die ich mit diesem Buch verbinde, ist die Wut auf Hannah.

Charaktere:

Clay: Ein Junge, der Hannah sehr gern hatte, sie aber eher aus der Ferne beobachtete. Clay kam auf mich eher wie ein ruhiger Junge rüber, der sehr schüchtern war, sehr unauffällig. Clay ist quasi unser männlicher Protagonist, derjenige, aus dessen Perspektive das Buch geschrieben wurde. Ehrlich gesagt mochte ich Clay nicht so besonders. Das heißt nicht, das ich ihn nicht mochte. Er ist mir einfach gleichgültig, ich konnte keine Bindung zu ihm aufbauen. Allerdings konnte ich auch sein Verhalten nicht wirklich verstehen. Er hätte meiner Meinung nach des öfteren anders handeln können.  Das mochte ich an ihm leider weniger, denn manchmal muss man einfach den Mund aufmachen. Sowohl für ihn, als auch für Hannah gilt. das.

Hannah: Ein junges Mädchen, dass sich dafür entschieden hat, ihr Leben zu beenden. Und allen anderen daran die Schuld geben möchte. Ich glaube meinen Standpunkt ihr gegenüber habe ich weitestgehend klargemacht. Also Hannah war so gar nicht mein Fall. Ich konnte mit ihr nichts anfangen, denn ich konnte mich nie in sie hineinversetzen oder ihre Entscheidungen auch nur annähernd nachvollziehen. Irgendwie war sie absolut nicht mein Fall.

Fazit:
Ein Buch, dass mich leider absolut enttäuscht hat und welches ich auch nicht unbedingt weiter empfehlen würde. Für mich leider ein Reinfall, da ich mich mit Hannah einfach absolut nicht anfreunden konnte und für mich einfach nicht wirklich verständliche Beweggründe vorhanden waren.
Daher bekommt das Buch 3/5 Schmetterlinge.

Sonntag, 26. Juli 2015

Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren von Sarah N. Harvey

Allgemeines:
Titel: Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren
Autor/-in: Sarah N. Harvey
Form: Taschenbuch (235 Seiten)
Verlag: DTV
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 12,95 €

Klappentext:

Royce ist siebzehn und hat neuerdings eine Aufgabe: Gegen Cash soll er sich um seinen uralten Großvater Arthur kümmern, der alle um sich herum in den Wahnsinn treibt. Keine leichte Herausforderung, meint auch seine Mutter Nina. Aber aus der reinen Geschäftsbeziehung wird bald mehr, und Royce und der exzentrische Arthur kommen einander Schritt für Schritt näher.

Meinung:
Von diesem Buch habe ich noch nie etwas gehört, aber es klang eigentlich nicht schlecht. Deswegen war ich recht neugierig. Was habe ich erwartet? Ich hatte eine schöne und berührende Geschichte über einen alten Greis, der eine Beziehung zu seinem Enkel aufbaut erwartet. Und was habe ich bekommen? Genau das. Es ist eine schöne Geschichte und es wird wirklich viel Liebe sichtbar gemacht. Royce ist ein netter Junge, der allerdings kaum soziale Kontakte hat und dessen Freunde weiter weg wohnen. Er musste nämlich umziehen, wegen der Situation mit seinem Opa. Seine Mama ist eine tolle Frau, die irgendwie nicht den Respekt von ihrem Vater bekommt, die sie eigentlich verdient. Dieser ist nämlich ein alter Greis, der an allem rummeckert und an allem und jedem etwas auszusetzen hat. Er vergrault alle Leute in seiner Gegend und will mit niemandem etwas zu tun haben. Und dann kommt Royce und kümmert sich um seinen Opa. Das ganze ist eine sehr süße Geschichte und wenn ich Royce wäre, hätte ich mich manchmal echt drum drücken wollen. Denn sein Opa Arthur ist am Anfang ein echter Kotzbrocken. Aber es wird noch ein sehr schöner Roman. Denn Arthur und Royce kommen sich näher und Royce erfährt immer mehr über seinen Großvater und warum er so geworden ist. Ich kann nicht behaupten, dass ich Arthur sehr lieb gewonnen habe. Aber Royce ist mir jedoch sehr ans Herz gewachsen. Der Junge ist echt ein toller Bursche. Die Geschichte legt ihren Schwerpunkt auf die Beziehung zwischen Royce und Arthur und das bringt sie auch dem Leser näher. Denn die Beziehung wird einem gut näher gebracht und es ist schön mit anzusehen, wie sich die beiden näher kommen. Aber so vollkommen in ihren Bann ziehen konnte sie mich nicht. Es ist nicht so, dass ich dieses Buch nicht empfehlen würde. Aber es ist leider nichts besonderes, sondern nur eines von vielen Büchern, die ich gelesen habe. Okay, es geht einem sehr nahe und ich war auch kurz vor den Tränen. Aber es bleibt einfach nicht in Erinnerung. Ich schlage es zu und denke nie wieder daran. Ansonsten hat es mich gut unterhalten und ich konnte mich gut mit Royce identifizieren, aber ansonsten ist es einfach nichts besonderes. Trotzdem ein gutes Buch mit einer sehr schönen und emotionalen Geschichte, die ich für zwischendurch empfehlen kann.

Charaktere:

Royce: Ein 17-jähriger Junge, der von seiner Mutter gebeten wird, sich um seinen griesgrämigen Großvater zu kümmern. Royce ist ein guter Junge, der aufgrund einer langwierigen Krankheit nicht mehr zur Schule geht und deshalb Zeit hat, sich ein wenig Geld dazuzuverdienen. Das macht er bei seinem Opa. Er ist ein sehr sympathischer Junge, der leider zu Beginn wie ein kleiner Einsiedlerkrebs wirkt. Er hängt halt die ganze Zeit zu Hause rum und hat nichts zu tun. Aber er kümmert sich sehr gut um seinen Opa und die beiden bauen eine liebevolle Beziehung zu einander auf. Das ist wirklich schön und rührend mit anzusehen. Er ist wirklich ein toller Junge, Sohn und Enkel.

Arthur: Ein alter Griesgram, der in seinem Leben viel rum kam und einen sehr bekannten Namen trägt. Denn Arthur ist ein berühmter Musiker. Aber er behandelt die Menschen alle schlecht und benimmt sich ihnen gegenüber nicht gut. Auch gegenüber Royce ist er am Anfang nicht nett. Aber die beiden bauen eine schöne Bindung zueinander auf. Arthur gibt immer mehr von sich preis und man merkt ihm auch an, dass Royce ihm etwas bedeutet. Eigentlich ist er gar nicht so übel, er ist sogar ein ziemlich cooler Kerl, der eine Menge Blödsinn machen kann. Aber irgendwie konnte ich keine richtige Bindung zu ihm aufbauen. Emotional hat Royce mich sehr viel mehr mitgenommen als sein Opa.

Fazit:
Unterhaltsam? Ja. Mitreißend? Ja. Etwas Besonderes? Nicht unbedingt. Zumindest nicht für mich. Es war nichts, worüber ich noch lange nachgedacht habe, aber es war ein guter Roman über die Bindung, die ein Opa zu seinem Enkel haben kann.
Dafür gibt es 4/5 Schmetterlinge.

 

Freitag, 24. Juli 2015

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand von Derek Landy

Allgemeines:
Titel: Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand
Autor/-in: Derek Landy
Form: Taschenbuch  (344 Seiten)
Verlag: Loewe
Erscheinungsjahr: 2007
Preis: 9,95 €

Klappentext:

Eine Kleinigkeit wie der Tod wird ihn nicht aufhalten

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und ... er ist ein Skelett.
Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet ...

Meinung:
Diese Reihe gibt es ja bereits seit Jahren und sie ist sehr bekannt. Allerdings habe ich mich immer von ihr ferngehalten, weil ich den Gedanken an ein Skelett als Detektiv irgendwie blöd fand. Doch irgendwann hat sich meine Meinung geändert und ich habe mir das ganze mal näher angeschaut. Und jetzt sage ich: "Hätte ich das mal früher getan!" Schon der Anfang war sehr stark. Erst lernt man Stephanie kennen und kurz darauf Skulduggery, welcher erst einmal ziemlich verkleidet auftaucht und sehr geheimnisvoll und mysteriös wirkt. Direkt ist Stephanie fasziniert von ihm und wird früher oder später in sein Geheimnis eingeweiht. Ich fand diese Welt und generell alles was passierte und die Charaktere denen man begegnete super spannend und interessant. Die Geschichte ist sensationell gemacht. Es gab wirklich nichts, was ich nicht an diesem Buch mochte. Die Charaktere waren klasse. Und zwar alle, von Skulduggery über die schräge Verwandtschaft von Stephanie (die wohl ungefähr mit Harry Potters Verwandtschaft vergleichbar ist) bis zu den Feinden. Es passte alles so gut und die Atmosphäre in dem Buch war ebenso klasse. Es war magisch und mysteriös und genau so, wie ich mir einen guten Detektivroman vorstelle. Skulduggery ist ein absolut großartiger Charakter und zusammen mit Stephanie wird seine Arbeit noch um einiges spannender. Die beiden sind ein totales Spitzenteam und die Chemie stimmt einfach zu hundert Prozent. Die Geschichte ist einfach genial und ich kann kaum glauben, dass ich um ein Haar auf sie verzichtet hätte. Ich bin so neugierig wie es weitergeht und jedes Mal, wenn ich in einer Buchhandlung bin, bin ich drauf und dran den zweiten Band zu kaufen. Denn ich kann es wirklich kaum erwarten weiterzulesen. Es war einfach so gut! Ich bin so gespannt wie es weitergeht. Es ist ähnlich wie bei Harry Potter. Man merkt halt direkt im ersten Band, dass hier noch die ganz große Schlacht um die Weltherrschaft stattfinden wird. Natürlich weiß man nicht, wann das sein wird. Aber bis dahin werden Skulduggery und Stephanie bestimmt noch ein paar spannende Abenteuer erleben. Ich fand, dass es ein wahnsinnig guter Auftakt der Reihe war und sie zurecht so viele treue Fans hat. Auf die nächsten Bände freue ich mich jetzt schon wahnsinnig, denn ich denke mal, dass die noch besser sein werden. Obwohl ich gar nicht so genau weiß, wie das noch gehen soll.
 
Charaktere:

Stephanie: Eine freche ca. 12-jährige Göre, die sich von der Magie nicht einschüchtern lässt. Sie ist sehr wissbegierig und möchte unbedingt selber lernen, wie man Magie wirkt. Was mir an Stephanie sehr gut gefallen hat war, dass sie wirklich sehr mutig ist und den Mut finden, ihre Angst zu überwinden. Sie ist sehr klug und als Skulduggerys kleine Partnerin lernt sie, nicht jedem zu vertrauen, aber auch nicht alles nach dem ersten Blick zu beurteilen. Und vor allem sitzt sie nicht blöde rum, sondern versucht auch ohne Skulduggery aktiv zu werden. Ich finde, dass Stephanie ein sehr passender Charakter ist, allerdings wirkt sie von ihrem Verhalten her eher wie sechzehn, statt wie zwölf.
 
Skulduggery: Ein eigentlich toter Mann, der als Skelett weiterlebt und als Detektiv arbeitet. Skulduggery beherrscht die Künste der Magie und hat eine unglaublich witzige Art an sich. Der Humor in diesem Buch ist einfach richtig gut und Skulduggery hat seinen eigenen Charme. Seine geheimnisvolle und ironische Art ist echt klasse und zieht sich durch das ganze Buch durch. Zudem ist er mutig und versucht immer, Stephanie zu beschützen und sie auch möglichst lange aus der Sache raus zu halten. Skulduggery wirkt zwar wie der typische Held mit guten Absichten, allerdings umgeht er auch einfach Regeln und geht seinen eigenen Weg, wenn auch versteckt. Skulduggery ist ein super Kerl, der absolut sympathisch ist und so ein richtig cooler Typ ist. Ein absoluter Lieblingsprotagonist.

Zitate:

"Dein Weg ist ganz allein deiner und ich will dich nicht davon abbringen, doch manchmal finden wir den größten Feind in uns selbst und führen die größten Schlachten gegen die Dunkelheit in uns. Ein Sturm zieht auf und manchmal bleibt uns der Schlüssel zum sicheren Hafen verborgen. Manchmal dagegen liegt er direkt vor unseren Augen." 
(Stephanies Onkel, der Skulduggery einen letzten Rat auf den Weg gibt)
 
Mein persönlicher Soundtrack:
 
Fazit:
Ein grandioser Auftakt einer vielversprechenden Reihe, der wirklich spannend war. Ich bin hin und weg und freue mich bereits wahnsinnig auf den nächsten Band. Jetzt kann ich auch endlich verstehen, wieso so viele diese Reihe mögen. Der nächste Band darf auf keinen Fall zu lange auf sich warten lassen.
Für diesen tolle Band gibt es volle 5/5 Schmetterlinge.



Mittwoch, 22. Juli 2015

[Reihenrezension] Dark Village von Kjetil Johnsen

Nicht wundern, den ersten Band habe ich vor ca. einem Jahr gelesen und die Rezension der Vollständigkeit wegen hier eingefügt.

Allgemeines: Titel: Dark Village - Das Böse vergisst nie
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (269 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €

Klappentext:

Ein Ort, in dem das Böse lauert.
Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich.
Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird.
Nackt im See treibend.
In Plastikfolie eingewickelt.
Ermordet von jemandem, den sie kannte.

Meinung:
Fast jeder kennt die Reihe mittlerweile, zumindest ist sie für fast jeden ein Begriff. Und ich habe bisher auch fast ausschließlich gutes über die Bücher gehört. Umso gespannter war ich, als ich es nun endlich anfing. Und Leute, ich bin keine schnelle Leserin, aber dieses Buch habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Es fängt alles gut an, man kommt eigentlich ziemlich einfach in das Geschehen herein. Zuerst lernt man die vier Freundinnen kennen, also Nora, Benedicte, Trine und Vilde, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Und eine von ihnen wird sterben, welche ist natürlich noch unklar und bisher kann ich nur spekulieren. Auf den Schreibstil habe ich besonders geachtet, da ich mehrmals gehört habe, dass dieser nicht so einfach zu lesen sei. Pustekuchen, mir fiel da überhaupt nichts auf. Es war wie in jedem anderen Buch auch, leicht zu lesen, flüssig geschrieben. Problemlos. Die Geschichte rund um die Charaktere hat mich zwar nicht sofort gepackt, aber nach den ersten drei bis vier Kapiteln war diese richtig gut. Jedes der vier Mädchen wurde irgendwie ausgebaut, man hat von allen etwas erfahren. Von den einen mehr, von den anderen weniger. Jedoch hat jede ihre eigene Geschichte in die man hineingezogen wird. Die Nebencharaktere sind passend, wenn auch nicht unbedingt super sympathisch. Die Atmosphäre war ebenfalls passend, ich habe mich meist wirklich in dem Buch verloren. Es war auf keinen Fall ein Buch, welches einen irgendwann langweilt oder wo man sich zwingen muss, weiter zu lesen. Nein, ich habe mich wirklich in diesem Buch verloren. Zum einen war da Nora, die mir total gut gefiel, mit der ich mich richtig gut identifizieren konnte, dann gab es Vilde und Trine, um die so eine ganz eigene kleine Geschichte gebaut wird. Und Benedicte, die zwar interessant war, aber um gut da zu stehen auch sehr weit ging. Jedes der vier Mädchen hat ihren eigenen Handlungsstrang der je nach dem mit dem eines anderen Mädchens verknüpft ist. So wurden hier Story technisch eher Nora und Benedicte und Vilde und Trine in eine Sache hineinverwickelt. Wobei beide innergeschichtliche Geschichten sehr interessant waren, also es gab keine, die mir mehr gefiel als eine andere. Allerdings gibt es da noch die Nebencharaktere, die mit in der Geschichte stecken und diese noch ein wenig komplizierter machen. Und leider weiß man noch nicht, was sie genau für einen Stellenwert haben, also wie wichtig sie für die Aufklärung des Mordes sind. Und leider hat dieses Buch einen sooooo schlimmen Cliffhanger, dass ich am liebsten sofort den nächsten Band lesen würde. Es ist und bleibt spannend bis zum Schluss, ich konnte es wirklich überhaupt nicht aus der Hand legen. Dieses Buch hat mich total in seinen Bann gezogen und ich freue mich soooooo sehr auf den nächsten Band.

Charaktere:

Nora: Sie war eigentlich eher ein schüchternes und ruhiges Mädchen. Schien geplagt von Minderwertigkeitskomplexen, vor allem gegenüber Benedicte. Ich mochte Nora total, von den Mädchen ist vor allem sie mir jetzt schon wie eine Freundin ans Herz gewachsen. Mit Nora konnte ich mich super identifizieren und bis auf eine Sache war ich vollkommen auf ihrer Seite. Ihr Handlungen waren für mich verständlich und sie war einfach ein tolles Mädchen. Süß, vielleicht ein bisschen naiv, aber vor allem freundlich und immer ihrem Herzen beziehungsweise ihrem Gewissen folgend. So wirkte es zumindest auf mich. Von den vier Mädchen gefiel sie mir wirklich am  Allerbesten.

Benedicte: Ein eher aufmüpfigeres Mädchen. Sie kommt aus einem ... sozial schwachen Umfeld würde ich sagen und sucht sich die Bestätigung, die sie Zuhause nicht bekommt, halt woanders. Bei ihr merkt man richtig, dass sie eigentlich emotional gesehen ziemlich geschwächt ist. Als Wrack würde ich sie aber nicht direkt bezeichnen. Auf jeden Fall ist ihr Vater wohl ständig auf Geschäftsreise und ihre Mutter tut sie in der Zeit immer unterbuttern. Ihr an den Kopf werfen, dass sie ja gar nicht so schön sei oder Ähnliches. Benedicte merkt man ganz doll an, dass sie die Komplimente und das Ansehen braucht, dass sie so gesehen abhängig davon ist. Das sieht man auch an ihrem kleinen Hobby ganz deutlich. Sie wird halt als eine der "geilsten" (ich mag das Wort nicht) hingestellt und betont halt auch immer, wie toll ihre Rundungen etc. sind. Zwar nicht wörtlich, aber durch die Auswahl ihrer Klamotten zum Beispiel. Und wenn sie nicht bekommt was sie will, wenn sie im Begriff ist an Ansehen zu verlieren oder so, greift sie auch zu Mitteln, die alles andere als in Ordnung sind. Deswegen ist sie auch nicht so meine Lieblingsperson, ich bin kein Fan von solchen Mädchen, die auch nicht vor Intrigen zurückschrecken. Trotzdem mochte ich sie auf eine Art und Weise, immerhin bekommt man ja praktisch erklärt, warum sie so ist, wie sie ist. Und wenn man das berücksichtigt, kann sie einem eigentlich nur leid tun.

Trine: Trine war eher die Sportliche unter den Mädchen. Vilde kann ich nicht genau einstufen, Benedicte war die Schönheitskönigin und Nora das Mauerblümchen. Aber die Geschichte um Trine und Vilde hat mir richtig gut gefallen und ich finde es gut, dass so etwas auch mal in so einem Buch vorkommt. Ich hab noch nicht viele Bücher um solche Mädchencliquen gelesen, aber ich glaube, dass dieses Thema eher selten angeschnitten wird. Trine war irgendwie zurückhaltend fand ich, sie war sich ihrer Sache nicht ganz sicher und anscheinend hat es sie auch sehr interessiert, was andere von ihr denken. Was auch irgendwie nicht stimmt, da sie zum Beispiel Fußball spielt. Und da ist es ihr egal, was die Leute denken. Trine war für mich irgendwie unscheinbar, ähnlich wie Vilde, denn am Anfang konnte ich die Beiden nicht so recht auseinander halten. Mit der Zeit ging es dann, aber Trine wirkte auf mich wirklich eher schüchtern. Zumindest im Bezug auf bestimmte Themen. Sie hatte auch ihre selbstsichere Seite. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie sich praktisch schuldig fühlte, dass sie dachte, das was sie tut sei böse und falsch. Und es durfte keiner erfahren. So wirkte es auf mich. Ich mochte sie und habe sie auch einigermaßen verstehen können. Wie ich letztendlich an ihrer Stelle gehandelt hätte, kann ich nicht sicher sagen.

Vilde: Ich glaube, zu Vilde kann ich noch weniger sagen als zu Trine. Sie kam ein wenig unnahbar rüber, war wohl eher verschlossen. Und irgendwie rebellisch, wenn ich mich richtig entsinne. Und sie gab nichts auf das, was andere von ihr hielten. Es war ihr einfach egal, glaube ich. Ist ja leider schon wieder ein kleines bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber zu ihr kann ich noch weniger sagen als zu den anderen. Ihre Gedankengänge hängen oft mit der Geschichte um sie und Trine zusammen. Es wirkte so, wie als wäre vor allem sie die treibende Kraft in der Sache. Auch Vilde mochte ich wirklich, aber ich kann hier leider nicht viel zu schreiben. Von allen Mädchen wirkte sie am kühlsten und war wirklich undurchschaubar. Zumindest was ihren Charakter anging.
 
Die Charaktere werden im folgendem nicht weiter erwähnt, aber für die "Einführung" der Reihe waren sie meiner Meinung nach sehr wichtig.
 

Vorsicht! Wer den 2. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Dreht euch nicht um
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (319 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Zwei Leichen, die eine bis zur Unkenntlichkeit entstellt, die andere ohne sichtbare Spuren von Gewalteinwirkung. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch es gibt jemanden, der weiß, an wessen Händen Blut klebt. Er hat aber keinesfalls vor, sein Wissen mit der Polizei zu teilen. Er verfolgt seine eigenen Pläne. So dunkel, abgrundtief böse, erbarmungslos ...
 
Meinung:
Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, die Reihe endlich weiterzulesen. Endlich war es soweit und ich konnte mich wieder nach Dypdal begeben. Und es geht auch direkt spannend und aufregend weiter. Vor allem die Geschichten um Benedicte und Vilde fand ich unglaublich interessant und man kommt der Auflösung des Rätsels, wer stirbt und wer der Täter ist, sehr viel näher. Die Mädchen entwickeln sich weiter und teilweise entfernen sie sich auch voneinander. Jede hat ihre kleinen Geheimnisse, die sie auch nicht mit den anderen teilen kann. Es geht auf jeden Fall spannend weiter und durch die kurzen Kapitel liest es sich weg wie nichts. Die Geschichte geht rasant weiter und es wird sich nicht viel mit unnötigen Details aufgehalten. Vor allem konnte ich wirklich nicht erahnen, was passieren würde. So gab es Dinge, von denen ich dachte, dass sie erst sehr viel später passieren würden. Und deswegen kamen viele Dinge sehr unerwartet. Wer immer interessanter werden, sind die Nebencharaktere. Denn man weiß nie, wie weit man ihnen trauen kann oder nicht. Denn sehr viele von ihnen wirken sehr verdächtig. Generell kann man eigentlich niemandem wirklich trauen. Man weiß nicht, welches der Mädchen sterben wird und deswegen denkt man sofort wenn etwas passiert, dass diese eine die Tote ist. Und als Täter kommt eigentlich sowieso jeder in Frage. Der zweite Band steht dem ersten in sofern nach, dass man ja jetzt die Grundstory schon kennt und damit das individuelle, was mich so gepackt hat, etwas abgeflaut ist. Zum Beispiel ist Benedictes Storyline in dem Sinne abgeflacht, dass es nun weniger um Sex, als um Intrigen und Geheimnistuerei geht. Dafür wird die Geschichte rund um Vilde immer spannender. Das wird wirklich aufregend und sehr sehr spannend. Trine ist immer noch die unscheinbare, von der man nicht viel mitbekommt. Nora verstrickt sich wiederum immer mehr in Geheimnisse. Sie trifft sich heimlich mit Nick, den man ja auch nicht vergessen hat. Denn er hat seine Geheimnisse und eine Vergangenheit, die im Schwarzen liegt. Irgendwas stimmt mit ihm nicht und das er in irgendwelche dunklen Dinge verwickelt ist, "scheint" klar zu sein. Alles in allem ist es ein guter zweiter Band, der dem ersten in kaum etwas nachsteht. Allerdings ist etwas von der Neugier verflogen und deswegen verliert es etwas an Aufregung. Trotzdem ein sehr gutes und spannendes Buch.
 

Vorsicht! Wer den 3. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Niemand ist ohne Schuld
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (302 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Ein unschuldiges Mädchen, brutal aus dem Leben gerissen. Tiefes Misstrauen legt sich über den kleinen Ort Dypdal mitten in den einsamen Bergen Norwegens. Wie ein Lauffeuer greift die Angst um sich. Dann wird ein Verdächtiger festgenommen. Er gesteht den Mord. Aber er ist mitnichten er skrupellose Killer, der er zu sein vorgibt. Das Böse ist noch nicht gebannt und hat bereits ein weiteres ahnungsloses Opfer im Visier ...
 
Meinung:
Der dritte Teil fängt mit einer Beerdigung an. Und zwar mit der Beerdigung der Freundin, die gestorben ist. Nach und nach wird das Geheimnis gelüftet und man erfährt, welche Freundin letzten Endes sterben musste. Was man allerdings nicht erfährt ist, wer der Täter ist. Dass bleibt noch ungelöst. Und genau deswegen bleibt es auch spannend und interessant. Denn natürlich möchte man wissen, wer denn nun das Mädchen getötet hat und vor allem, welches Motiv er hatte. Während dessen ist Dypdal in Aufruhr. Die restlichen Freundinnen gehen alle anders mit ihrer Trauer um und dadurch spaltet sich die Truppe. Jede geht irgendwie ihren eigenen Weg und versucht auf ihre eigene Weise, das Geheimnis um den Täter zu lüften und ein paar Dinge in Erfahrung zu bringen. Ganz verloren geht der Kontakt natürlich nicht, aber es kommt zu Reibereien. Zudem erfährt man endlich, wer hinter "Wolfman" steckt und mit wem er in alles in merkwürdige Dinge verstrickt ist. Gleichzeitig wird das Licht auf Benedictes Vater Lucas geworfen, der auch keine ganz weiße Weste zu haben scheint. Der dritte Teil der Reihe ist immer noch nicht so stark wie der erste, aber auch nicht schlecht. Die Geschichte bleibt weiterhin spannend und fesselnd. Auch emotional kann mich die Geschichte weiterhin packen, die übrig gebliebenen Mädchen tun mir sehr leid und es ist ein einziges Chaos, in das einen die Geschichte hineinwirft. Denn man freut sich oder ist traurig oder stinkwütend. Die Auflösung der Toten hat mich nicht so mitnehmen können, da ich mich leider bereits vorher gespoilert habe. Aber die Wege der anderen Mädchen haben mich schon mitgenommen und ich fand es sehr schade, dass die Wege sich so getrennt haben. Allerdings ist dieser Teil meiner Meinung nach sehr sehr spannend, denn nicht nur erfährt man, was es mit Wolfman auf sich hat, nein, auch in Nicks Vergangenheit wird sehr viel Licht gebracht. Und das ist sehr spannend und sehr mitreißend. Ich konnte das Buch an den Stellen wirklich nicht mehr weglegen und saß auf heißen Kohlen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Ein guter dritter Band, der mich echt hat den Atem anhalten lassen. Es geht spannend weiter und man kommt dem Ende immer näher. Doch es ist alles noch offen.
 

Vorsicht! Wer den 4. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen (ab hier werden wieder die Namen der Mädchen verwendet).

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Zurück von den Toten
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (271 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Nichts ist, wie es scheint. Die Serie an grausamen Morden in den idyllischen Bergdorf Dypdal reißt nicht ab. Die Ermittlungenlaufen auf Hochtouren. Aber wer ist Täter? Wer Opfer? Und wie hängen all die schrecklichen Fälle miteinander zusammen? Plötzlich scheint jeder verdächtig. Der wahre Mörder bleibt jedoch weiter im Verborgenen. Eiskalt verfolgt er sein Ziel ...
 
Meinung:
Der vierte Band war ähnlich gut wie die Vorgänger. Es blieb weiter spannend und es wurden wieder viele Emotionen durcheinander gebracht. Immer noch ist es sehr geheimnisvoll und auch wenn ich meine Vermutungen hatte, so konnte ich niemals mit hundert Prozent sagen, dass meine Vermutungen richtig sind. Die übrig gebliebenen Freundinnen finden weiter zusammen und versuchen immer noch herauszufinden, wer denn nun hinter Trines Mord steckt. Man erfährt sehr viel mehr über Nick und Katie und langsam scheint sich wirklich alles zu klären. Die Geschichte ist auch wirklich nicht gut durchdacht und obwohl es so viele Bände sind, sind mir keine Logikfehler untergekommen. Die Spannung ist zu Beginn etwas abgeflacht, wird aber im Laufe des Buches wieder angehoben. Die Charaktere entwickeln sich immer noch weiter und kommen langsam dem ein oder anderen Geheimnis auf die Spur. Mich konnte das Buch wieder fesseln und vor allem Nick fand ich in diesem Band sehr stark. Denn er hilft tatkräftig mit die Geschehnisse in Dypdal aufzuklären und endlich kommen ein paar wichtige Dinge ans Licht, die der Polizei weiterhelfen. Ich fand diesen Band wieder sehr stark, denn es passiert eine ganze Menge und ich habe wirklich neue Verdächtige. Denn es gibt ja eine ganze Menge Leute, die sich merkwürdig verhalten. Die Charaktere gehen weiter ihre Wege. Benedicte misstraut ihrem Vater, Vilde ist blind vor Liebe und Nora macht sich Sorgen wegen Nick. Vor allem Benedicte und Nick fand ich in diesem Buch wirklich stark. Denn Nick tut einem wirklich leid, aber er tut endlich das richtige. Benedicte scheint ebenfalls das richtige zu tun und vor allem hört sie auf ihr Herz. Emotional hat mich diese Reihe eh schon längst mitgenommen, ich habe die Charaktere mittlerweile alle ins Herz geschlossen und freue mich so sehr darauf, endlich zu erfahren, wer alles mit in diese Sache verwickelt ist. Es ist spannend und sehr gut, ich freue mich auf das Finale!
 

Vorsicht! Wer den 5. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Zu Erde sollst du werden
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (296 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Der Mörder von Dypdal hat viele Gesichter. Seine Fassade beginnt jedoch zu bröckeln. Schließlich begeht er den entscheidenden Fehler. Indem er alles auf eine Karte setzt, versucht er, das Blatt noch einmal zu wenden. Aber seine Zeit ist abgelaufen - endgültig. Und er reißt jeden mit sich in den Abgrund, der ihm zu nahe kommt.

Meinung:
Endlich ist es soweit! Das große Finale. Und was soll ich sagen? Es war richtig gut. Schlussendlich war es wirklich ein großartiges Finale, dass mich ohne jegliche Fragen zurücklässt. Vor allem wird es wirklich super spannend, denn das Finale wird noch einmal sehr aufregend. Wie das alles letztendlich aufgeklärt wird ist grandios und vollkommen unvorhersehbar. Die Mädchen finden immer mehr heraus und die letztendliche Lösung der Geschehnisse ist einfach unglaublich. Ich wäre da im Leben nicht draufgekommen. Emotional bekommt man hier noch mal die volle Ladung. Im Buch wird öfters die Zeit gewechselt. So gibt es einmal die Gegenwart, wo die Verbrechen noch aufgeklärt werden müssen und einmal die Zukunft, die ein Jahr voraus liegt. So wird in beiden Zeiten Stückchenweise aufgeklärt, was denn nun passiert ist und wie es den Mädchen in dem Jahr nach dem Geschehen ergangen ist. Das hat mein Interesse die ganze Zeit an der Leine gehalten. Ich fand das Ende wirklich großartig. Meiner Meinung nach hat alles super gepasst und ich fand das Ende richtig schön. Und wie spannend das Ende wird. Es war wirklich großartig, ich konnte das Buch wirklich nicht weglegen. Die Charaktere waren immer noch klasse, wie sie sich über die Reihe verändert haben ist einfach großartig. Vor allem Benedicte, die am Anfang noch sehr oberflächlich und nach Bestätigung suchend. Aber jetzt hat sich Benedicte total verändert und ich fand ihre Art jetzt super. Genau wie Vilde, Nora und Nick. Im letzten Band hat vor allem Nora geglänzt und obwohl sie mir gegenüber nie so wirklich besonders hervorgestochen ist, fand ich sie dieses Mal wirklich sehr stark. Genau wie Nick, der genau das richtige tut und die Vergangenheit endlich hinter sich lässt. Wahrscheinlich ist dieser Band der, der mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Abgesehen vom ersten eventuell. Ich finde, dass es ein wirklich gelungener Abschluss ist und man mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diese spannende und schockierende Reihe zurückblickt. Diese Reihe kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen und ich finde, dass sie ihre Aufmerksamkeit total verdient hat.
Ich kann die Bände nicht einzeln bewerten, dafür sind sie einfach zu dicht aneinander von der Punktzahl her.