Mittwoch, 29. Juli 2015

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Allgemeines:
Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor/-in: Jay Asher
Form: Taschenbuch (282 Seiten)
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 2012
Preis: 9,99 €

Klappentext:

Es brauchte nicht viel, um Hannah in den Selbstmord zu treiben. Es braucht unendlich viel, um mit ihrem Tod leben zu können.
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat.
Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. Dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran.
Clay ist einer davon ...

Meinung:
Das Buch ist ja sehr bekannt und wurde mir auch sehr oft bereits empfohlen. Jetzt habe ich es angefangen und war ... naja, minder begeistert. Die Grundidee ist eigentlich gar nicht schlecht. Was mir fehlte, war das Verständnis für die Charaktere. Vor allem für Hannah. Der Anfang war eigentlich nicht schlecht. Für mich persönlich war es etwas langweilig am Anfang, aber nur auf den ersten Seiten. Und wie gesagt, die Grundidee ist ja sehr gut und ich fand die Geschichte auch interessant. Aber ich war auch echt sauer. Denn ich kann Hannah nicht verstehen. Okay, sie hat Selbstmord begangen und ich möchte darüber an sich nicht urteilen. Ich möchte hier keinesfalls allgemein urteilen, denn jeder Mensch entscheidet selbst über sein Leben und jeder hat eine individuelle Grenze, was er ertragen kann und wann es zu viel ist. Aber hier geht es um eine fiktive Figur und um einen Jugendroman, der mitunter eine beeinflussende Position für den ein oder anderen Jugendlichen hat. Hannah zählt also dreizehn Menschen auf, die Schuld an ihrem Selbstmord haben sollen. Direkt zu Beginn wird klar, dass Hannah ein ziemliches Schlampen-Image hat. Da ist was schief gelaufen und es wurden Gerüchte gestreut. Okay, einen schlechten Ruf kann man leicht bekommen, wenn man sich mit den falschen Leuten abgibt. Aber meiner Meinung nach hat Hannah weder richtig versucht, dieses Problem aus der Welt zu schaffen, noch hat sie die verantwortliche Person zur Rede gestellt. Zudem hat sie eigentlich noch dafür gesorgt, dass an den Gerüchten nicht gezweifelt wird. So hat sie sich zum Beispiel extra in Pose geworfen, als jemand von ihr Fotos gemacht hat. Eigentlich wird über ihren Ruf gar nicht so viel gesprochen, sie wird nicht von allen gehasst, aber für muss es wohl alles furchtbar gewesen sein. Vielleicht bin ich auch etwas abgestumpft was das angeht, aber ich finde, sie hat mitunter Leute wegen Kleinigkeiten für ihren Tod verantwortlich gemacht. Wegen dummen Jungen streichen. Oder sie hat den Mund nicht aufgemacht und nicht bei der richtigen Person um Hilfe gebeten. Und macht dieser dann Vorwürfe, weil sie wohl nicht da war. An sich war die Grundidee wirklich gut, aber an den Charakteren hat es für mich stark gehapert. Denn ich konnte absolut keine emotionale Bindung aufbauen. Ich war gegenüber Clay sehr skeptisch und wirklich berühren konnte mich dieses Buch einfach nicht. Weder Hannah noch Clay konnten mich mitnehmen. Die einzige Empfindung die ich mit diesem Buch verbinde, ist die Wut auf Hannah.

Charaktere:

Clay: Ein Junge, der Hannah sehr gern hatte, sie aber eher aus der Ferne beobachtete. Clay kam auf mich eher wie ein ruhiger Junge rüber, der sehr schüchtern war, sehr unauffällig. Clay ist quasi unser männlicher Protagonist, derjenige, aus dessen Perspektive das Buch geschrieben wurde. Ehrlich gesagt mochte ich Clay nicht so besonders. Das heißt nicht, das ich ihn nicht mochte. Er ist mir einfach gleichgültig, ich konnte keine Bindung zu ihm aufbauen. Allerdings konnte ich auch sein Verhalten nicht wirklich verstehen. Er hätte meiner Meinung nach des öfteren anders handeln können.  Das mochte ich an ihm leider weniger, denn manchmal muss man einfach den Mund aufmachen. Sowohl für ihn, als auch für Hannah gilt. das.

Hannah: Ein junges Mädchen, dass sich dafür entschieden hat, ihr Leben zu beenden. Und allen anderen daran die Schuld geben möchte. Ich glaube meinen Standpunkt ihr gegenüber habe ich weitestgehend klargemacht. Also Hannah war so gar nicht mein Fall. Ich konnte mit ihr nichts anfangen, denn ich konnte mich nie in sie hineinversetzen oder ihre Entscheidungen auch nur annähernd nachvollziehen. Irgendwie war sie absolut nicht mein Fall.

Fazit:
Ein Buch, dass mich leider absolut enttäuscht hat und welches ich auch nicht unbedingt weiter empfehlen würde. Für mich leider ein Reinfall, da ich mich mit Hannah einfach absolut nicht anfreunden konnte und für mich einfach nicht wirklich verständliche Beweggründe vorhanden waren.
Daher bekommt das Buch 3/5 Schmetterlinge.

Sonntag, 26. Juli 2015

Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren von Sarah N. Harvey

Allgemeines:
Titel: Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren
Autor/-in: Sarah N. Harvey
Form: Taschenbuch (235 Seiten)
Verlag: DTV
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 12,95 €

Klappentext:

Royce ist siebzehn und hat neuerdings eine Aufgabe: Gegen Cash soll er sich um seinen uralten Großvater Arthur kümmern, der alle um sich herum in den Wahnsinn treibt. Keine leichte Herausforderung, meint auch seine Mutter Nina. Aber aus der reinen Geschäftsbeziehung wird bald mehr, und Royce und der exzentrische Arthur kommen einander Schritt für Schritt näher.

Meinung:
Von diesem Buch habe ich noch nie etwas gehört, aber es klang eigentlich nicht schlecht. Deswegen war ich recht neugierig. Was habe ich erwartet? Ich hatte eine schöne und berührende Geschichte über einen alten Greis, der eine Beziehung zu seinem Enkel aufbaut erwartet. Und was habe ich bekommen? Genau das. Es ist eine schöne Geschichte und es wird wirklich viel Liebe sichtbar gemacht. Royce ist ein netter Junge, der allerdings kaum soziale Kontakte hat und dessen Freunde weiter weg wohnen. Er musste nämlich umziehen, wegen der Situation mit seinem Opa. Seine Mama ist eine tolle Frau, die irgendwie nicht den Respekt von ihrem Vater bekommt, die sie eigentlich verdient. Dieser ist nämlich ein alter Greis, der an allem rummeckert und an allem und jedem etwas auszusetzen hat. Er vergrault alle Leute in seiner Gegend und will mit niemandem etwas zu tun haben. Und dann kommt Royce und kümmert sich um seinen Opa. Das ganze ist eine sehr süße Geschichte und wenn ich Royce wäre, hätte ich mich manchmal echt drum drücken wollen. Denn sein Opa Arthur ist am Anfang ein echter Kotzbrocken. Aber es wird noch ein sehr schöner Roman. Denn Arthur und Royce kommen sich näher und Royce erfährt immer mehr über seinen Großvater und warum er so geworden ist. Ich kann nicht behaupten, dass ich Arthur sehr lieb gewonnen habe. Aber Royce ist mir jedoch sehr ans Herz gewachsen. Der Junge ist echt ein toller Bursche. Die Geschichte legt ihren Schwerpunkt auf die Beziehung zwischen Royce und Arthur und das bringt sie auch dem Leser näher. Denn die Beziehung wird einem gut näher gebracht und es ist schön mit anzusehen, wie sich die beiden näher kommen. Aber so vollkommen in ihren Bann ziehen konnte sie mich nicht. Es ist nicht so, dass ich dieses Buch nicht empfehlen würde. Aber es ist leider nichts besonderes, sondern nur eines von vielen Büchern, die ich gelesen habe. Okay, es geht einem sehr nahe und ich war auch kurz vor den Tränen. Aber es bleibt einfach nicht in Erinnerung. Ich schlage es zu und denke nie wieder daran. Ansonsten hat es mich gut unterhalten und ich konnte mich gut mit Royce identifizieren, aber ansonsten ist es einfach nichts besonderes. Trotzdem ein gutes Buch mit einer sehr schönen und emotionalen Geschichte, die ich für zwischendurch empfehlen kann.

Charaktere:

Royce: Ein 17-jähriger Junge, der von seiner Mutter gebeten wird, sich um seinen griesgrämigen Großvater zu kümmern. Royce ist ein guter Junge, der aufgrund einer langwierigen Krankheit nicht mehr zur Schule geht und deshalb Zeit hat, sich ein wenig Geld dazuzuverdienen. Das macht er bei seinem Opa. Er ist ein sehr sympathischer Junge, der leider zu Beginn wie ein kleiner Einsiedlerkrebs wirkt. Er hängt halt die ganze Zeit zu Hause rum und hat nichts zu tun. Aber er kümmert sich sehr gut um seinen Opa und die beiden bauen eine liebevolle Beziehung zu einander auf. Das ist wirklich schön und rührend mit anzusehen. Er ist wirklich ein toller Junge, Sohn und Enkel.

Arthur: Ein alter Griesgram, der in seinem Leben viel rum kam und einen sehr bekannten Namen trägt. Denn Arthur ist ein berühmter Musiker. Aber er behandelt die Menschen alle schlecht und benimmt sich ihnen gegenüber nicht gut. Auch gegenüber Royce ist er am Anfang nicht nett. Aber die beiden bauen eine schöne Bindung zueinander auf. Arthur gibt immer mehr von sich preis und man merkt ihm auch an, dass Royce ihm etwas bedeutet. Eigentlich ist er gar nicht so übel, er ist sogar ein ziemlich cooler Kerl, der eine Menge Blödsinn machen kann. Aber irgendwie konnte ich keine richtige Bindung zu ihm aufbauen. Emotional hat Royce mich sehr viel mehr mitgenommen als sein Opa.

Fazit:
Unterhaltsam? Ja. Mitreißend? Ja. Etwas Besonderes? Nicht unbedingt. Zumindest nicht für mich. Es war nichts, worüber ich noch lange nachgedacht habe, aber es war ein guter Roman über die Bindung, die ein Opa zu seinem Enkel haben kann.
Dafür gibt es 4/5 Schmetterlinge.

 

Freitag, 24. Juli 2015

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand von Derek Landy

Allgemeines:
Titel: Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand
Autor/-in: Derek Landy
Form: Taschenbuch  (344 Seiten)
Verlag: Loewe
Erscheinungsjahr: 2007
Preis: 9,95 €

Klappentext:

Eine Kleinigkeit wie der Tod wird ihn nicht aufhalten

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv. Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. Er ist ein echter Gentleman. Und ... er ist ein Skelett.
Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird. Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon auf Stephanie wartet ...

Meinung:
Diese Reihe gibt es ja bereits seit Jahren und sie ist sehr bekannt. Allerdings habe ich mich immer von ihr ferngehalten, weil ich den Gedanken an ein Skelett als Detektiv irgendwie blöd fand. Doch irgendwann hat sich meine Meinung geändert und ich habe mir das ganze mal näher angeschaut. Und jetzt sage ich: "Hätte ich das mal früher getan!" Schon der Anfang war sehr stark. Erst lernt man Stephanie kennen und kurz darauf Skulduggery, welcher erst einmal ziemlich verkleidet auftaucht und sehr geheimnisvoll und mysteriös wirkt. Direkt ist Stephanie fasziniert von ihm und wird früher oder später in sein Geheimnis eingeweiht. Ich fand diese Welt und generell alles was passierte und die Charaktere denen man begegnete super spannend und interessant. Die Geschichte ist sensationell gemacht. Es gab wirklich nichts, was ich nicht an diesem Buch mochte. Die Charaktere waren klasse. Und zwar alle, von Skulduggery über die schräge Verwandtschaft von Stephanie (die wohl ungefähr mit Harry Potters Verwandtschaft vergleichbar ist) bis zu den Feinden. Es passte alles so gut und die Atmosphäre in dem Buch war ebenso klasse. Es war magisch und mysteriös und genau so, wie ich mir einen guten Detektivroman vorstelle. Skulduggery ist ein absolut großartiger Charakter und zusammen mit Stephanie wird seine Arbeit noch um einiges spannender. Die beiden sind ein totales Spitzenteam und die Chemie stimmt einfach zu hundert Prozent. Die Geschichte ist einfach genial und ich kann kaum glauben, dass ich um ein Haar auf sie verzichtet hätte. Ich bin so neugierig wie es weitergeht und jedes Mal, wenn ich in einer Buchhandlung bin, bin ich drauf und dran den zweiten Band zu kaufen. Denn ich kann es wirklich kaum erwarten weiterzulesen. Es war einfach so gut! Ich bin so gespannt wie es weitergeht. Es ist ähnlich wie bei Harry Potter. Man merkt halt direkt im ersten Band, dass hier noch die ganz große Schlacht um die Weltherrschaft stattfinden wird. Natürlich weiß man nicht, wann das sein wird. Aber bis dahin werden Skulduggery und Stephanie bestimmt noch ein paar spannende Abenteuer erleben. Ich fand, dass es ein wahnsinnig guter Auftakt der Reihe war und sie zurecht so viele treue Fans hat. Auf die nächsten Bände freue ich mich jetzt schon wahnsinnig, denn ich denke mal, dass die noch besser sein werden. Obwohl ich gar nicht so genau weiß, wie das noch gehen soll.
 
Charaktere:

Stephanie: Eine freche ca. 12-jährige Göre, die sich von der Magie nicht einschüchtern lässt. Sie ist sehr wissbegierig und möchte unbedingt selber lernen, wie man Magie wirkt. Was mir an Stephanie sehr gut gefallen hat war, dass sie wirklich sehr mutig ist und den Mut finden, ihre Angst zu überwinden. Sie ist sehr klug und als Skulduggerys kleine Partnerin lernt sie, nicht jedem zu vertrauen, aber auch nicht alles nach dem ersten Blick zu beurteilen. Und vor allem sitzt sie nicht blöde rum, sondern versucht auch ohne Skulduggery aktiv zu werden. Ich finde, dass Stephanie ein sehr passender Charakter ist, allerdings wirkt sie von ihrem Verhalten her eher wie sechzehn, statt wie zwölf.
 
Skulduggery: Ein eigentlich toter Mann, der als Skelett weiterlebt und als Detektiv arbeitet. Skulduggery beherrscht die Künste der Magie und hat eine unglaublich witzige Art an sich. Der Humor in diesem Buch ist einfach richtig gut und Skulduggery hat seinen eigenen Charme. Seine geheimnisvolle und ironische Art ist echt klasse und zieht sich durch das ganze Buch durch. Zudem ist er mutig und versucht immer, Stephanie zu beschützen und sie auch möglichst lange aus der Sache raus zu halten. Skulduggery wirkt zwar wie der typische Held mit guten Absichten, allerdings umgeht er auch einfach Regeln und geht seinen eigenen Weg, wenn auch versteckt. Skulduggery ist ein super Kerl, der absolut sympathisch ist und so ein richtig cooler Typ ist. Ein absoluter Lieblingsprotagonist.

Zitate:

"Dein Weg ist ganz allein deiner und ich will dich nicht davon abbringen, doch manchmal finden wir den größten Feind in uns selbst und führen die größten Schlachten gegen die Dunkelheit in uns. Ein Sturm zieht auf und manchmal bleibt uns der Schlüssel zum sicheren Hafen verborgen. Manchmal dagegen liegt er direkt vor unseren Augen." 
(Stephanies Onkel, der Skulduggery einen letzten Rat auf den Weg gibt)
 
Mein persönlicher Soundtrack:
 
Fazit:
Ein grandioser Auftakt einer vielversprechenden Reihe, der wirklich spannend war. Ich bin hin und weg und freue mich bereits wahnsinnig auf den nächsten Band. Jetzt kann ich auch endlich verstehen, wieso so viele diese Reihe mögen. Der nächste Band darf auf keinen Fall zu lange auf sich warten lassen.
Für diesen tolle Band gibt es volle 5/5 Schmetterlinge.



Mittwoch, 22. Juli 2015

[Reihenrezension] Dark Village von Kjetil Johnsen

Nicht wundern, den ersten Band habe ich vor ca. einem Jahr gelesen und die Rezension der Vollständigkeit wegen hier eingefügt.

Allgemeines: Titel: Dark Village - Das Böse vergisst nie
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (269 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €

Klappentext:

Ein Ort, in dem das Böse lauert.
Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich.
Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird.
Nackt im See treibend.
In Plastikfolie eingewickelt.
Ermordet von jemandem, den sie kannte.

Meinung:
Fast jeder kennt die Reihe mittlerweile, zumindest ist sie für fast jeden ein Begriff. Und ich habe bisher auch fast ausschließlich gutes über die Bücher gehört. Umso gespannter war ich, als ich es nun endlich anfing. Und Leute, ich bin keine schnelle Leserin, aber dieses Buch habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Es fängt alles gut an, man kommt eigentlich ziemlich einfach in das Geschehen herein. Zuerst lernt man die vier Freundinnen kennen, also Nora, Benedicte, Trine und Vilde, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Und eine von ihnen wird sterben, welche ist natürlich noch unklar und bisher kann ich nur spekulieren. Auf den Schreibstil habe ich besonders geachtet, da ich mehrmals gehört habe, dass dieser nicht so einfach zu lesen sei. Pustekuchen, mir fiel da überhaupt nichts auf. Es war wie in jedem anderen Buch auch, leicht zu lesen, flüssig geschrieben. Problemlos. Die Geschichte rund um die Charaktere hat mich zwar nicht sofort gepackt, aber nach den ersten drei bis vier Kapiteln war diese richtig gut. Jedes der vier Mädchen wurde irgendwie ausgebaut, man hat von allen etwas erfahren. Von den einen mehr, von den anderen weniger. Jedoch hat jede ihre eigene Geschichte in die man hineingezogen wird. Die Nebencharaktere sind passend, wenn auch nicht unbedingt super sympathisch. Die Atmosphäre war ebenfalls passend, ich habe mich meist wirklich in dem Buch verloren. Es war auf keinen Fall ein Buch, welches einen irgendwann langweilt oder wo man sich zwingen muss, weiter zu lesen. Nein, ich habe mich wirklich in diesem Buch verloren. Zum einen war da Nora, die mir total gut gefiel, mit der ich mich richtig gut identifizieren konnte, dann gab es Vilde und Trine, um die so eine ganz eigene kleine Geschichte gebaut wird. Und Benedicte, die zwar interessant war, aber um gut da zu stehen auch sehr weit ging. Jedes der vier Mädchen hat ihren eigenen Handlungsstrang der je nach dem mit dem eines anderen Mädchens verknüpft ist. So wurden hier Story technisch eher Nora und Benedicte und Vilde und Trine in eine Sache hineinverwickelt. Wobei beide innergeschichtliche Geschichten sehr interessant waren, also es gab keine, die mir mehr gefiel als eine andere. Allerdings gibt es da noch die Nebencharaktere, die mit in der Geschichte stecken und diese noch ein wenig komplizierter machen. Und leider weiß man noch nicht, was sie genau für einen Stellenwert haben, also wie wichtig sie für die Aufklärung des Mordes sind. Und leider hat dieses Buch einen sooooo schlimmen Cliffhanger, dass ich am liebsten sofort den nächsten Band lesen würde. Es ist und bleibt spannend bis zum Schluss, ich konnte es wirklich überhaupt nicht aus der Hand legen. Dieses Buch hat mich total in seinen Bann gezogen und ich freue mich soooooo sehr auf den nächsten Band.

Charaktere:

Nora: Sie war eigentlich eher ein schüchternes und ruhiges Mädchen. Schien geplagt von Minderwertigkeitskomplexen, vor allem gegenüber Benedicte. Ich mochte Nora total, von den Mädchen ist vor allem sie mir jetzt schon wie eine Freundin ans Herz gewachsen. Mit Nora konnte ich mich super identifizieren und bis auf eine Sache war ich vollkommen auf ihrer Seite. Ihr Handlungen waren für mich verständlich und sie war einfach ein tolles Mädchen. Süß, vielleicht ein bisschen naiv, aber vor allem freundlich und immer ihrem Herzen beziehungsweise ihrem Gewissen folgend. So wirkte es zumindest auf mich. Von den vier Mädchen gefiel sie mir wirklich am  Allerbesten.

Benedicte: Ein eher aufmüpfigeres Mädchen. Sie kommt aus einem ... sozial schwachen Umfeld würde ich sagen und sucht sich die Bestätigung, die sie Zuhause nicht bekommt, halt woanders. Bei ihr merkt man richtig, dass sie eigentlich emotional gesehen ziemlich geschwächt ist. Als Wrack würde ich sie aber nicht direkt bezeichnen. Auf jeden Fall ist ihr Vater wohl ständig auf Geschäftsreise und ihre Mutter tut sie in der Zeit immer unterbuttern. Ihr an den Kopf werfen, dass sie ja gar nicht so schön sei oder Ähnliches. Benedicte merkt man ganz doll an, dass sie die Komplimente und das Ansehen braucht, dass sie so gesehen abhängig davon ist. Das sieht man auch an ihrem kleinen Hobby ganz deutlich. Sie wird halt als eine der "geilsten" (ich mag das Wort nicht) hingestellt und betont halt auch immer, wie toll ihre Rundungen etc. sind. Zwar nicht wörtlich, aber durch die Auswahl ihrer Klamotten zum Beispiel. Und wenn sie nicht bekommt was sie will, wenn sie im Begriff ist an Ansehen zu verlieren oder so, greift sie auch zu Mitteln, die alles andere als in Ordnung sind. Deswegen ist sie auch nicht so meine Lieblingsperson, ich bin kein Fan von solchen Mädchen, die auch nicht vor Intrigen zurückschrecken. Trotzdem mochte ich sie auf eine Art und Weise, immerhin bekommt man ja praktisch erklärt, warum sie so ist, wie sie ist. Und wenn man das berücksichtigt, kann sie einem eigentlich nur leid tun.

Trine: Trine war eher die Sportliche unter den Mädchen. Vilde kann ich nicht genau einstufen, Benedicte war die Schönheitskönigin und Nora das Mauerblümchen. Aber die Geschichte um Trine und Vilde hat mir richtig gut gefallen und ich finde es gut, dass so etwas auch mal in so einem Buch vorkommt. Ich hab noch nicht viele Bücher um solche Mädchencliquen gelesen, aber ich glaube, dass dieses Thema eher selten angeschnitten wird. Trine war irgendwie zurückhaltend fand ich, sie war sich ihrer Sache nicht ganz sicher und anscheinend hat es sie auch sehr interessiert, was andere von ihr denken. Was auch irgendwie nicht stimmt, da sie zum Beispiel Fußball spielt. Und da ist es ihr egal, was die Leute denken. Trine war für mich irgendwie unscheinbar, ähnlich wie Vilde, denn am Anfang konnte ich die Beiden nicht so recht auseinander halten. Mit der Zeit ging es dann, aber Trine wirkte auf mich wirklich eher schüchtern. Zumindest im Bezug auf bestimmte Themen. Sie hatte auch ihre selbstsichere Seite. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sie sich praktisch schuldig fühlte, dass sie dachte, das was sie tut sei böse und falsch. Und es durfte keiner erfahren. So wirkte es auf mich. Ich mochte sie und habe sie auch einigermaßen verstehen können. Wie ich letztendlich an ihrer Stelle gehandelt hätte, kann ich nicht sicher sagen.

Vilde: Ich glaube, zu Vilde kann ich noch weniger sagen als zu Trine. Sie kam ein wenig unnahbar rüber, war wohl eher verschlossen. Und irgendwie rebellisch, wenn ich mich richtig entsinne. Und sie gab nichts auf das, was andere von ihr hielten. Es war ihr einfach egal, glaube ich. Ist ja leider schon wieder ein kleines bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber zu ihr kann ich noch weniger sagen als zu den anderen. Ihre Gedankengänge hängen oft mit der Geschichte um sie und Trine zusammen. Es wirkte so, wie als wäre vor allem sie die treibende Kraft in der Sache. Auch Vilde mochte ich wirklich, aber ich kann hier leider nicht viel zu schreiben. Von allen Mädchen wirkte sie am kühlsten und war wirklich undurchschaubar. Zumindest was ihren Charakter anging.
 
Die Charaktere werden im folgendem nicht weiter erwähnt, aber für die "Einführung" der Reihe waren sie meiner Meinung nach sehr wichtig.
 

Vorsicht! Wer den 2. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Dreht euch nicht um
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (319 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Zwei Leichen, die eine bis zur Unkenntlichkeit entstellt, die andere ohne sichtbare Spuren von Gewalteinwirkung. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch es gibt jemanden, der weiß, an wessen Händen Blut klebt. Er hat aber keinesfalls vor, sein Wissen mit der Polizei zu teilen. Er verfolgt seine eigenen Pläne. So dunkel, abgrundtief böse, erbarmungslos ...
 
Meinung:
Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, die Reihe endlich weiterzulesen. Endlich war es soweit und ich konnte mich wieder nach Dypdal begeben. Und es geht auch direkt spannend und aufregend weiter. Vor allem die Geschichten um Benedicte und Vilde fand ich unglaublich interessant und man kommt der Auflösung des Rätsels, wer stirbt und wer der Täter ist, sehr viel näher. Die Mädchen entwickeln sich weiter und teilweise entfernen sie sich auch voneinander. Jede hat ihre kleinen Geheimnisse, die sie auch nicht mit den anderen teilen kann. Es geht auf jeden Fall spannend weiter und durch die kurzen Kapitel liest es sich weg wie nichts. Die Geschichte geht rasant weiter und es wird sich nicht viel mit unnötigen Details aufgehalten. Vor allem konnte ich wirklich nicht erahnen, was passieren würde. So gab es Dinge, von denen ich dachte, dass sie erst sehr viel später passieren würden. Und deswegen kamen viele Dinge sehr unerwartet. Wer immer interessanter werden, sind die Nebencharaktere. Denn man weiß nie, wie weit man ihnen trauen kann oder nicht. Denn sehr viele von ihnen wirken sehr verdächtig. Generell kann man eigentlich niemandem wirklich trauen. Man weiß nicht, welches der Mädchen sterben wird und deswegen denkt man sofort wenn etwas passiert, dass diese eine die Tote ist. Und als Täter kommt eigentlich sowieso jeder in Frage. Der zweite Band steht dem ersten in sofern nach, dass man ja jetzt die Grundstory schon kennt und damit das individuelle, was mich so gepackt hat, etwas abgeflaut ist. Zum Beispiel ist Benedictes Storyline in dem Sinne abgeflacht, dass es nun weniger um Sex, als um Intrigen und Geheimnistuerei geht. Dafür wird die Geschichte rund um Vilde immer spannender. Das wird wirklich aufregend und sehr sehr spannend. Trine ist immer noch die unscheinbare, von der man nicht viel mitbekommt. Nora verstrickt sich wiederum immer mehr in Geheimnisse. Sie trifft sich heimlich mit Nick, den man ja auch nicht vergessen hat. Denn er hat seine Geheimnisse und eine Vergangenheit, die im Schwarzen liegt. Irgendwas stimmt mit ihm nicht und das er in irgendwelche dunklen Dinge verwickelt ist, "scheint" klar zu sein. Alles in allem ist es ein guter zweiter Band, der dem ersten in kaum etwas nachsteht. Allerdings ist etwas von der Neugier verflogen und deswegen verliert es etwas an Aufregung. Trotzdem ein sehr gutes und spannendes Buch.
 

Vorsicht! Wer den 3. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Niemand ist ohne Schuld
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (302 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2013
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Ein unschuldiges Mädchen, brutal aus dem Leben gerissen. Tiefes Misstrauen legt sich über den kleinen Ort Dypdal mitten in den einsamen Bergen Norwegens. Wie ein Lauffeuer greift die Angst um sich. Dann wird ein Verdächtiger festgenommen. Er gesteht den Mord. Aber er ist mitnichten er skrupellose Killer, der er zu sein vorgibt. Das Böse ist noch nicht gebannt und hat bereits ein weiteres ahnungsloses Opfer im Visier ...
 
Meinung:
Der dritte Teil fängt mit einer Beerdigung an. Und zwar mit der Beerdigung der Freundin, die gestorben ist. Nach und nach wird das Geheimnis gelüftet und man erfährt, welche Freundin letzten Endes sterben musste. Was man allerdings nicht erfährt ist, wer der Täter ist. Dass bleibt noch ungelöst. Und genau deswegen bleibt es auch spannend und interessant. Denn natürlich möchte man wissen, wer denn nun das Mädchen getötet hat und vor allem, welches Motiv er hatte. Während dessen ist Dypdal in Aufruhr. Die restlichen Freundinnen gehen alle anders mit ihrer Trauer um und dadurch spaltet sich die Truppe. Jede geht irgendwie ihren eigenen Weg und versucht auf ihre eigene Weise, das Geheimnis um den Täter zu lüften und ein paar Dinge in Erfahrung zu bringen. Ganz verloren geht der Kontakt natürlich nicht, aber es kommt zu Reibereien. Zudem erfährt man endlich, wer hinter "Wolfman" steckt und mit wem er in alles in merkwürdige Dinge verstrickt ist. Gleichzeitig wird das Licht auf Benedictes Vater Lucas geworfen, der auch keine ganz weiße Weste zu haben scheint. Der dritte Teil der Reihe ist immer noch nicht so stark wie der erste, aber auch nicht schlecht. Die Geschichte bleibt weiterhin spannend und fesselnd. Auch emotional kann mich die Geschichte weiterhin packen, die übrig gebliebenen Mädchen tun mir sehr leid und es ist ein einziges Chaos, in das einen die Geschichte hineinwirft. Denn man freut sich oder ist traurig oder stinkwütend. Die Auflösung der Toten hat mich nicht so mitnehmen können, da ich mich leider bereits vorher gespoilert habe. Aber die Wege der anderen Mädchen haben mich schon mitgenommen und ich fand es sehr schade, dass die Wege sich so getrennt haben. Allerdings ist dieser Teil meiner Meinung nach sehr sehr spannend, denn nicht nur erfährt man, was es mit Wolfman auf sich hat, nein, auch in Nicks Vergangenheit wird sehr viel Licht gebracht. Und das ist sehr spannend und sehr mitreißend. Ich konnte das Buch an den Stellen wirklich nicht mehr weglegen und saß auf heißen Kohlen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Ein guter dritter Band, der mich echt hat den Atem anhalten lassen. Es geht spannend weiter und man kommt dem Ende immer näher. Doch es ist alles noch offen.
 

Vorsicht! Wer den 4. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen (ab hier werden wieder die Namen der Mädchen verwendet).

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Zurück von den Toten
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (271 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Nichts ist, wie es scheint. Die Serie an grausamen Morden in den idyllischen Bergdorf Dypdal reißt nicht ab. Die Ermittlungenlaufen auf Hochtouren. Aber wer ist Täter? Wer Opfer? Und wie hängen all die schrecklichen Fälle miteinander zusammen? Plötzlich scheint jeder verdächtig. Der wahre Mörder bleibt jedoch weiter im Verborgenen. Eiskalt verfolgt er sein Ziel ...
 
Meinung:
Der vierte Band war ähnlich gut wie die Vorgänger. Es blieb weiter spannend und es wurden wieder viele Emotionen durcheinander gebracht. Immer noch ist es sehr geheimnisvoll und auch wenn ich meine Vermutungen hatte, so konnte ich niemals mit hundert Prozent sagen, dass meine Vermutungen richtig sind. Die übrig gebliebenen Freundinnen finden weiter zusammen und versuchen immer noch herauszufinden, wer denn nun hinter Trines Mord steckt. Man erfährt sehr viel mehr über Nick und Katie und langsam scheint sich wirklich alles zu klären. Die Geschichte ist auch wirklich nicht gut durchdacht und obwohl es so viele Bände sind, sind mir keine Logikfehler untergekommen. Die Spannung ist zu Beginn etwas abgeflacht, wird aber im Laufe des Buches wieder angehoben. Die Charaktere entwickeln sich immer noch weiter und kommen langsam dem ein oder anderen Geheimnis auf die Spur. Mich konnte das Buch wieder fesseln und vor allem Nick fand ich in diesem Band sehr stark. Denn er hilft tatkräftig mit die Geschehnisse in Dypdal aufzuklären und endlich kommen ein paar wichtige Dinge ans Licht, die der Polizei weiterhelfen. Ich fand diesen Band wieder sehr stark, denn es passiert eine ganze Menge und ich habe wirklich neue Verdächtige. Denn es gibt ja eine ganze Menge Leute, die sich merkwürdig verhalten. Die Charaktere gehen weiter ihre Wege. Benedicte misstraut ihrem Vater, Vilde ist blind vor Liebe und Nora macht sich Sorgen wegen Nick. Vor allem Benedicte und Nick fand ich in diesem Buch wirklich stark. Denn Nick tut einem wirklich leid, aber er tut endlich das richtige. Benedicte scheint ebenfalls das richtige zu tun und vor allem hört sie auf ihr Herz. Emotional hat mich diese Reihe eh schon längst mitgenommen, ich habe die Charaktere mittlerweile alle ins Herz geschlossen und freue mich so sehr darauf, endlich zu erfahren, wer alles mit in diese Sache verwickelt ist. Es ist spannend und sehr gut, ich freue mich auf das Finale!
 

Vorsicht! Wer den 5. Band noch nicht gelesen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Allgemeines:
Titel: Dark Village - Zu Erde sollst du werden
Autor/-in: Kjetil Johnsen
Form: Broschiert (296 Seiten)
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 9,95 €
 
Klappentext:
 
Der Mörder von Dypdal hat viele Gesichter. Seine Fassade beginnt jedoch zu bröckeln. Schließlich begeht er den entscheidenden Fehler. Indem er alles auf eine Karte setzt, versucht er, das Blatt noch einmal zu wenden. Aber seine Zeit ist abgelaufen - endgültig. Und er reißt jeden mit sich in den Abgrund, der ihm zu nahe kommt.

Meinung:
Endlich ist es soweit! Das große Finale. Und was soll ich sagen? Es war richtig gut. Schlussendlich war es wirklich ein großartiges Finale, dass mich ohne jegliche Fragen zurücklässt. Vor allem wird es wirklich super spannend, denn das Finale wird noch einmal sehr aufregend. Wie das alles letztendlich aufgeklärt wird ist grandios und vollkommen unvorhersehbar. Die Mädchen finden immer mehr heraus und die letztendliche Lösung der Geschehnisse ist einfach unglaublich. Ich wäre da im Leben nicht draufgekommen. Emotional bekommt man hier noch mal die volle Ladung. Im Buch wird öfters die Zeit gewechselt. So gibt es einmal die Gegenwart, wo die Verbrechen noch aufgeklärt werden müssen und einmal die Zukunft, die ein Jahr voraus liegt. So wird in beiden Zeiten Stückchenweise aufgeklärt, was denn nun passiert ist und wie es den Mädchen in dem Jahr nach dem Geschehen ergangen ist. Das hat mein Interesse die ganze Zeit an der Leine gehalten. Ich fand das Ende wirklich großartig. Meiner Meinung nach hat alles super gepasst und ich fand das Ende richtig schön. Und wie spannend das Ende wird. Es war wirklich großartig, ich konnte das Buch wirklich nicht weglegen. Die Charaktere waren immer noch klasse, wie sie sich über die Reihe verändert haben ist einfach großartig. Vor allem Benedicte, die am Anfang noch sehr oberflächlich und nach Bestätigung suchend. Aber jetzt hat sich Benedicte total verändert und ich fand ihre Art jetzt super. Genau wie Vilde, Nora und Nick. Im letzten Band hat vor allem Nora geglänzt und obwohl sie mir gegenüber nie so wirklich besonders hervorgestochen ist, fand ich sie dieses Mal wirklich sehr stark. Genau wie Nick, der genau das richtige tut und die Vergangenheit endlich hinter sich lässt. Wahrscheinlich ist dieser Band der, der mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Abgesehen vom ersten eventuell. Ich finde, dass es ein wirklich gelungener Abschluss ist und man mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diese spannende und schockierende Reihe zurückblickt. Diese Reihe kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen und ich finde, dass sie ihre Aufmerksamkeit total verdient hat.
Ich kann die Bände nicht einzeln bewerten, dafür sind sie einfach zu dicht aneinander von der Punktzahl her.

Dienstag, 21. Juli 2015

Der Wald von Richard Laymon

Allgemeines:
Titel: Der Wald
Autor/-in: Richard Laymon
Form: Taschenbuch (415 Seiten)
Verlag: Heyne Hardcore
Erscheinungsjahr: 2011
Preis: 9,99 €

Klappentext:

Eigentlich sollte es ein entspannender Campingausflug werden. Zwei Familien aus Los Angeles trampen durch die Wälder Kaliforniens und erzählen sich am Lagerfeuer Gruselgeschichten. Bis eine dieser Geschichten Wirklichkeit wird und der Urlaub ein jähes Ende nimmt: Nach einem brutalen Überfall von Hinterwäldler gelingt die Flucht - doch die Großstädter werden verflucht, und das Böse sucht sie auch in L.A. heim.

Meinung:
Vor meinem ersten Horrorbuch hatte ich richtig Angst, vor allem da Laymon ja doch ein sehr bekannter Autor ist und ich viel von ihm gehört habe. Ich hatte echt mächtig Schiss, dass ich nachts nicht schlafen können würde. Aber am Ende war ich so gespannt, dass ich es nicht mehr abwarten konnte. Letztendlich war es gar nicht so schlimm, wie ich erwartet habe. Der Anfang war sehr interessant und ich kam sehr gut in die Geschichte rein. Schon zu Beginn konnte ich es kaum weglegen und ich habe es innerhalb von drei Tagen beendet, obwohl ich arbeiten war. Es war spannend und fesselnd und wirklich gut. Aber nicht so Horrormäßig, wie ich erwartet habe. Indem Aspekt waren wahrscheinlich meine Erwartungen doch etwas zu hoch. Es ist spannend und selbst die Geschichte der Hinterwäldler ist sehr interessant, zumindest die weibliche Hinterwäldlerin wirkt recht vernünftig und gar nicht böse. Die Familien waren ebenfalls sehr sympathisch. Von Richard Laymon habe ich gehört, dass er seine sexuellen Fantasien in seinen Büchern auslebt. Das kann ich auch so bestätigen. Es war jetzt nicht schlimmer als in "Shades of Grey" oder so, aber es war halt Sex vorhanden, aber halt nichts groß außergewöhnliches. Jedoch schreckt der Autor nicht vor traumatisierenden Ereignissen oder Ähnlichem zurück um das nötige Drama oder auch den Ekel mit zu verpacken. Wobei es schon echt eklige Sachen gab, wo mir auch richtig schlecht wurde. Das Buch war auch wirklich gut, es ließ mich begeistert zurück, aber ich habe einfach schon schlimmeres gelesen. Die Charaktere waren gut, die Familienmitglieder weitestgehend sympathisch und es gab auch welche, die mir wirklich gut gefallen haben und die ich echt sehr authentisch fand. Abgesehen von dem fehlenden Horror, war es ein richtig gutes Buch, dass mich echt begeistert hat. Ich meine, es war schon Horror vorhanden, aber nicht so viel wie ich erwartet hatte. So richtig extrem gegruselt, hat es mich nämlich nicht. Da gab es schon Bücher, z.B. von Cody McFadyen, die ich schlimmer fand. Aber ansonsten war es ein richtig gutes Buch. Ich bin wirklich begeistert und freue mich schon wahnsinnig auf das nächste Buch des Autors.

Charaktere:
(Ich muss gestehen, dass ich die Familiennamen vergessen habe und sie deswegen einfach nur Familie 1 und Familie 2 nennen werde)

Familie 1: Da hätten wir Familienvater Scott mit seiner Freundin Karen und seinen beiden Kindern Julie (16 Jahre alt) und Benny (13 Jahre alt). Die Familie ist eine etwas problematischere Familie. Karen lernt Benny und Julia erst auf dem Campingausflug kennen, wobei Julie ihr auf einem schwierigen Fuß gegenübersteht und Benny sich sofort in sie verknallt. Scott liebt sie und er ist seinen Kindern gegenüber ein guter und liebevoller Vater. Zu "Flash", dem Familienvater der anderen Familie hat Scott ein sehr kumpelhaftes Verhältnis. Die Familien sind sich sonst nicht weiter bekannt. Karen ist eine gute Frau, die versucht zu den Kindern eine gute Bindung aufzubauen, aber auch viel Verständnis hat. Julie ist die typische Zicke. Sie versteht sich sehr gut mit Nick und zankt sich gerne mit Benny, da schwingt dann immer der typische Spott der älteren Geschwister mit. Benny ist ein süßer Junge und der einzige, der die wahre Gefahr entdeckt.

Familie 2: Zu dieser Familie gehören Arnold "Flash" Gordon, seine Frau Alice, sein Sohn Nick (17 Jahre alt) und die Zwillinge Heather und Rose (ca. 10 Jahre alt). "Flash" ist der typische Kneipentyp. Er blödelt viel mit Scott rum und schaut auch mal Karen hinterher. Trotzdem merkt man, dass er seine Frau wirklich liebt und auch für seine Kinder alles tun würde. Alice ist sehr unscheinbar, sie hält sich aus vielem raus und achtet mehr auf die Zwillinge. Diese sind wiederum kleine Zicken. Rose hat ein großes Mundwerk und ist auch frech, Heather ist im Gegensatz niedlich, schüchtern und ruhig. Nick versteht sich gut mit Julie, aber auch mit Scott und zudem ist er sehr bedacht. Zwar lässt er sich auch mal zu was mitreißen, aber er verliert dabei nie den Überblick.

Fazit:
Ein sehr gutes Buch, dass mich begeistert hat und weswegen ich mich wirklich sehr auf das nächste Buch des Autors freue. Dafür, dass ich soviel Angst davor hatte, ist es eher milder gewesen. Aber spannend war es trotzdem und daher von mir eine absolute Empfehlung. Vorsicht ist aber geboten, denn eklig wird es auf jeden Fall. Leider hält es nicht ganz das, was es verspricht.
Daher gibt es 4/5 Schmetterlinge.

Montag, 20. Juli 2015

Reihen, die ich 2015 beenden möchte

Hallo Ihr Lieben,
 
heute möchte ich euch mal die Reihen zeigen, die ich Zuhause habe, jedoch noch nicht beendet habe.
Das möchte ich aber dieses Jahr noch ändern.
Die Halo Trilogie von Alexandra Adornetto
Halo - Hades - Heaven
Diese Reihe habe ich vor ca. 2 Jahren angefangen. Halo hat mir so lala gefallen. Bisher war die Motivation nicht da, die ich brauche, um weiterzulesen. Das ändert sich hoffentlich bald, denn eine Chance hat die Reihe noch verdient.
Die Emely & Elyas Reihe von Carina Bartsch
Kirschroter Sommer - Türkisgrüner Winter
Diese Reihe habe ich ebenfalls vor ca. 2 Jahren angefangen. Zuerst habe ich Kirschroter Sommer geliebt, dann habe ich es gehasst. Deswegen scheue ich mich etwas davor, den zweiten Teil zu lesen. Aber das wird sich hoffentlich bald ändern.
Die Bestimmung von Veronica Roth
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit - Letzte Entscheidung
Von dieser Reihe redet doch eigentlich jeder in super Tönen. Und ich habe sie immer noch nicht gelesen, dabei habe ich sie seit Weihnachten doch hier stehen. Demnächst soll sich das endlich ändern und das ist die erste Reihe, die ich in Angriff nehmen werde.
Die Legend Triloge von Marie Lu
Legend - Prodigy - Champion
Diese Trilogie möchte ich schon seit Ewigkeiten lesen. Erst vor kurzem habe ich eine Hörprobe vom ersten Teil gehört und die war total spannend und aufregend. Da ich die englischen Versionen vom Aussehen her sehr viel schöner finde als die deutschen, habe ich mir den schönen Schuber gekauft. Vor allem der letzte Teil sieht total toll aus.
 Die Shades of Grey Trilogie von E L James
Geheimes Verlangen - Gefährliche Liebe - Befreite Lust
Den ersten Teil habe ich ebenfalls vor ca. 2 1/2 Jahren gelesen und damit die Lücke nicht noch größer wird, muss ich jetzt langsam mal zum zweiten Teil greifen. Allerdings bin ich nicht gerade erpicht darauf. Bisher hatte ich einfach keine Lust weiterzulesen.

Sonntag, 19. Juli 2015

Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek

Allgemeines:
Titel: Der Seelenbrecher
Autor/-in: Sebastian Fitzek
Form: Taschenbuch (352 Seiten)
Verlag: Knaur
Erscheinungsjahr: 2008
Preis: 9,99 €

Klappentext:

Drei Frauen - alle jung, schön und lebenslustig - verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den "Seelenbrecher" nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen - wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetz feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...

Meinung:
Ich war bisher ja größtenteils von Sebastian Fitzeks Romanen begeistert. Nun gut, "Noah" mochte ich wirklich nicht. Das war echt Thriller, der mich nicht so sehr begeistert hat. Umso mehr habe ich gehofft, dass mich "Der Seelenbrecher" wieder begeistern kann. Denn ich habe von vielen gehört, dass das sein bestes Buch sein soll. Es tut mir wirklich leid, aber diese Meinung teile ich definitiv nicht. So schlimm wie "Noah" war es nicht, aber es war doch ganz schön enttäuschend. Denn es gibt einfach etwas, das mir gefehlt hat, was für einen guten Thriller aber unabdingbar ist. Die Spannung. Für mich war da von vorne bis hinten keine Spannung drin. Ekel ja, aber keine Spannung. Ich weiß auch überhaupt nicht warum, aber es kam einfach keine auf. Aufgebaut war das alles wie eine Patientenakte und so las es sich auch. Eher wie ein Bericht, als wie ein Thriller. An sich war die Geschichte auch interessant, aber eben nicht spannend oder fesselnd. Es hat mich auch überhaupt nicht emotional packen können. Die Charaktere waren eigentlich ganz sympathisch und es gab welche, die ich wirklich mochte. Aber wie das so ist, sollte man die Charaktere nicht zu sehr ins Herz schließen. Natürlich hatte das Buch auch ein paar unvorhersehbare Wendungen vorzuweisen, die mich wirklich geschockt haben. Ich habe das wirklich nicht erwartet. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung, dass diese Person der Seelenbrecher ist. Das konnte ich wirklich nicht durchschauen. Wobei es mir natürlich zwei Minuten vorher einfiel. Hätte ich aufmerksamer gelesen, wäre ich vielleicht viel früher darauf gekommen, da schon ein paar Hinweise versteckt sind. Trotzdem konnte sich bei mir keine Spannung aufbauen. Ich konnte es problemlos weglegen, wann immer ich wollte. Hundertprozentig kann ich leider nicht sagen, woran es lag. Ich tendiere aber dazu, dass diese Aufmachung einer Patientenakte und die Tatsache, dass man von Anfang an wusste, dass der Seelenbrecher auffliegt, dem Ganzen für mich die Spannung genommen hat. Es ist nun einmal so, dass es noch eine Randgeschichte gibt. So wagt ein Professor mit seinen Studenten ein Experiment, dass als sehr gefährlich dargestellt wird. Dabei lesen sie diese Patientenakte. Ich fand das Experiment sehr viel aufregender, als die Akte. Wobei ich nicht einmal wirklich weiß, was ich von dem Ende des Experimentes halten soll. Das Ende war gut und für mich halt endlich nicht durchschaubar. Für mich war es auch so ein kleines Pluspünktchen, dass eine Verbindung zu Viktor Larenz und Anna Spiegel aufgebaut wurde, den Hauptcharakteren aus "Die Therapie". Da war ich schon sehr baff und die Verbindung fand ich auch echt nicht schlecht. Das gefiel mir sehr gut. Trotzdem ist es nicht das beste Buch des Autors. Leider wurden meine Erwartungen nicht erreicht und ich bin schon ein wenig enttäuscht, dass Fitzek in meinem Ansehen im Moment leider nicht steigt.

Charaktere:

Es tut mir sehr leid, aber ich möchte die Charaktere in diesem Buch nicht näher beschreiben, da jeder als Seelenbrecher infrage kommt. Ich möchte keinesfalls jemanden spoilern oder schon vorher unbewusst oder indirekt jemandem Hinweise darauf geben, wer es sein könnte. Ich kann nur so viel sagen: Die Charaktere sind mir weitestgehend sympathisch gewesen und ich hatte einen die ganze Zeit in Verdacht, wäre aber auf das Ende nicht von selbst gekommen.

Fazit:
"Der Seelenbrecher" gilt als das beste Buch von Sebastian Fitzek. Umso größer waren meine Hoffnungen und Erwartungen. Leider vergebens. Ich bin enttäuscht und kann dieses Buch nicht wirklich als "Psychothriller" bezeichnen. Interessant war es schon, aber eher wegen dem Experiment des Professors, was auch nicht so berauschend war. Ich bin wirklich traurig, dass mich dieses Buch nicht überzeugen kann.
Daher kann ich dem Buch leider nicht mehr als 3/5 Schmetterlinge.
 

Samstag, 18. Juli 2015

Neuzugänge

Hallo Ihr Lieben,
 
ja, ich habe schon wieder Neuzugänge. Ja, der SuB wächst weiter. Ja, ich werde versuchen mich zu bessern. Aber jetzt wird es erst einmal Zeit, euch meine neuen Schätzchen zu zeigen.
Wenn ich dich gefunden habe von Ciara Geraghty. Von der Autorin habe ich ja bereits ein anderes Buch gelesen und rezensiert und ich war voll auf begeistert. Deswegen musste dieses schöne Mängelexemplar aus dem Real für 3,49 € bei mir einziehen.
 
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce. Dieses Buch hat sich ja zu einem modernen Klassiker hochverkauft. Und das gab es ebenfalls beim Real für 3,49 €. Deswegen musste ich mich entscheiden und will dieses Buch endlich lesen. (Ich hab mich echt zusammen gerissen, im Arm hatte ich noch 6 andere Bücher)
 
Nathan der Weise von G.E. Lessing. Dieses Buch habe ich im Oxfam für 1,50 € ergattern können. Wenn mich nicht alles täuscht, steht es auf der Literaturliste der Berufsschule und da wollte ich mir das noch holen.
 
The Kill Order von James Dashner. Dieses Buch war ein reiner Spontankauf. Im Thalia habe ich es bei den Englischen Büchern gefunden und ich wusste sofort, dass ich es haben muss. Immerhin habe ich den Rest der Reihe auch als Taschenbuch. Das wird jetzt auch bald gelesen.
 
Was habt ihr euch neues gegönnt? Habt ihr Harold Fry schon gelesen?
 
Liebe Grüße
Linda

Mittwoch, 15. Juli 2015

6.Stunde: polterfrei! von Anneka Driever

Allgemeines:
Titel: 6.Stunde: polterfrei!
Autor/-in: Anneka Driever
Form: Hardcover (247 Seiten)
Verlag: Chicken House
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 12,99 €

Kaufen?

Klappentext:

Das gibt's doch nicht! Da huscht Nelly seit mehr als 30 Jahren ungesehen über die Schulflure. Und plötzlich schaut ihr Klara direkt in die Augen! Logisch, dass Nelly sich fast zu Tode erschreckt (soweit das bei Geistern überhaupt noch möglich ist). Doch eigentlich ist es ganz schön, wenn man mal jemandem zum Reden hat. Außerdem kann die schüchterne Klara eine Freundin wie Nelly gut gebrauchen. Wer soll ihr sonst sagen, dass Charmebolzen Ben nicht beißt?

Meinung:
Dieses Buch war eine ganz schöne Überraschung, denn ich hatte davon noch nie etwas gehört, war aber neugierig geworden durch den Klappentext. Es fing ganz süß an und man lernte direkt Nelly kennen, die jetzt seit 30 Jahren der Schulgeist ist. Und normalerweise ist sie noch nie jemandem aufgefallen, doch eines Tages bemerkt Klara sie. Damit fängt der ganze Spaß dann auch direkt an. Eigentlich ist das Buch ganz süß gemacht und ich konnte mich recht schnell mit den Charakteren anfreunden. Dieses Buch ist allerdings sehr "weiblich", also eher nichts neutrales. Nur weil ein Buch so wirkt, muss es ja nicht immer nur für Mädchen sein. Hier ist es jedoch so. Denn Klara ist, wenn mich nicht alles täuscht, so um die 13 Jahre alt und beginnt langsam sich für Jungs und Make-up zu interessieren. Dabei wird sie von Nelly tatkräftig unterstützt. Mir war das ganze fast ein wenig zu viel des Guten. Okay, Klara ist das typische graue Mäuschen, aber deswegen muss sie sich noch lange nicht schminken, wie als wolle sie in die Disko gehen. So kam es nämlich leider für mich rüber und das hat mir gar nicht gefallen. Ich selber bin kein Freund von Schminke und für mich vermittelte das irgendwie die falsche Botschaft. Denn es wirkte auf mich so, als würden nur geschminkte Mädchen von den Jungs wahrgenommen werden. Das Buch war für meine Altersgruppe zwar ganz unterhaltsam, jedoch nichts Besonderes. Für Mädchen ab 10 Jahren jedoch könnte das hier ein süßes lustiges Buch werden. Wobei es nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen ist. Denn immerhin gibt es ja einen Grund dafür, warum Nelly bereits tot ist. Allerdings ist das keine traumatisierende Geschichte, sondern eher etwas, das eine Kinderseele nicht so schlimm belastet. An sich ist das ein schönes Buch, dass bestimmt das ein oder andere Kinderherz höher schlagen lässt. Denn die Geschichte geht auf viele Aspekte ein, die ich als sehr wichtig empfinde, vor allem beim Heranwachsen. Zum Beispiel auf Vergebung oder Ausgrenzung. Da werden zwar keine so großen Schwerpunkte gesetzt, aber zumindest wird es etwas angeschnitten. Alles in allem kann ich sagen, dass es mich unterhalten, aber nicht groß beeindruckt hat. Es sind halt zwei Teenager um die es hauptsächlich geht. Okay, die eine davon ist ein Geist, aber im großen und ganzen geht es um die Pubertät und Themen wie Jungs oder Schminke. Ein typischer Mädchenroman, der bestimmt für eine lustige Zeit sorgt. Denn lustig können die Abenteuer der beiden alle mal sein.
 
Charaktere:
 
Nelly: Ein Mädchen, dass zu einem Geist wurde und seit dem in ihrer Schule lebt. Sie ist wohl mit sechzehn Jahre gestorben, also ist sie schon etwas älter als Klara. Nelly freut sich total, dass Klara sie sehen kann und bemüht sich auch sehr, sie nicht zu verschrecken. Die Beiden wirken recht unterschiedlich, bauen aber trotzdem eine tolle Freundschaft zueinander auf. Nelly ist relativ offen und für allerlei Blödsinn zu haben. Ich konnte sie eigentlich meistens gut leiden, manchmal war sie aber ein schwieriger Fall und ihr Verhalten war nicht immer verständlich. Trotzdem war sie ein netter Charakter, der für dieses Buch gut geeignet war.
 
Klara: Ein ca. 13-jähriges Mädchen, dass ein wenig schüchtern ist. Zudem zweifelt Klara an ihrem Verstand, als Nelly ihr eröffnet, dass sie ein Geist ist. Mit Klara konnte ich mich sehr gut identifizieren, sie erinnerte mich ein wenig an mich selbst in dem Alter. Denn Klara ist schüchtern und versteckt sich oft, sie traut sich wenig zu und obwohl sie eigentlich eine gute Schülerin ist, scheut sie die Aufmerksamkeit. Aber durch Nelly lernt sie auch ein wenig, über ihren Schatten zu springen. Die beiden sind ein tolles Team und die Freundschaft der Beiden ist wirklich etwas Besonderes.
 
Fazit:

Ein süßes Buch für junge Mädchen, welches seinen Schwerpunkt auf eine besondere Freundschaft und die Zeit in der Pubertät legt. Unterhaltend und witzig, jedoch ohne groß im Gedächtnis zu bleiben, bekommt dieses Buch von mir 3/5 Schmetterlinge.
 
Vielen Dank an den Chicken House Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Montag, 13. Juli 2015

Bücher, die ich aussortiert habe

Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe es tatsächlich gewagt, Bücher auszusortieren. Was das angeht bin ich nämlich ein ganz schönes Problemkind. Von Büchern, die ich nicht gelesen habe, kann ich mich fast gar nicht trennen. Eigentlich gebe ich wirklich nur die weg, die ich nicht so besonders fand. Aber gestern Abend habe ich Bücher aussortiert, die ich nicht lesen werde. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Tagebuch eines Vampirs von Lisa J. Smith (Band 1 - 8)
Diese Reihe habe ich bis Band 6 gelesen und ich muss sagen, dass mir das gereicht hat. Selbst wenn ich mir vornehme endlich weiterzulesen, drücke ich mich darum. Und da die Reihe ja noch sehr lange weitergeht, gebe ich mein Geld lieber für etwas anderes aus. Da gucke ich dann nämlich doch lieber die Serie, die wirklich toll ist.

Riley von Alyson Noel (Band 1 + 4).
Zwar hat mir der erste Band der Reihe gefallen, jedoch nicht so gut, dass ich sie unbedingt behalten muss. Und mir Band 2 + 3 zu kaufen, da fehlt mir einfach der Nerv für. Denn es gibt einfach so viele andere und wahrscheinlich bessere Bücher, dass ich mich nicht mehr mit der Reihe auseinandersetzen möchte.

Vampire küssen besser von Savannah Russe und Immortal - Dunkle Leidenschaft von Jennifer Ashley.
Um ehrlich zu sein weiß ich nicht, worum es geht oder wieso diese Bücher überhaupt so lange bei mir gewesen sind. Denn eigentlich habe ich mir die Bücher nur geholt, weil ich glaubte, dass sie alle mit der "Schwestern des Mondes"-Reihe von Yasemine Galenorn zutun hätten. Denn meine Ausgabe von "Die Hexe" sah genauso aus. Ein Fehlkauf also. Und jetzt werden diese Bücher endlich ausgemistet. Tschüssi.
 
Hat jemand von euch eventuell Interesse an einem der Bücher? Die suchen ja jetzt ein neues Zuhause. Was ist denn bei euch so rausgeflogen in letzter Zeit?
 
Liebe Grüße
Linda


Samstag, 11. Juli 2015

Neuzugänge - Explosion!

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es wieder meine Neuzugänge. Leider wächst mein SuB immer mehr. Aber das ändert sich jetzt hoffentlich.
Verliebe dich nie in einen Rockstar von Teresa Sporrer.
Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten von Jennifer Wolf.
Light & Darkness von Laura Kneidl.
Diese drei Bücher gibt es im Moment für 5 € jeweils und da sie alle auf meiner Wunschliste standen, musste ich da einfach zugreifen. Da würde doch jeder schwach werden, oder?
Heart. Beat. Love. von James Patterson und Emily Raymond.
Das Juwel - Die Gabe von Amy Ewing.
Diese beiden Bücher sind Leseexemplare, die ich während meines Blockunterrichts lesen werde. Der steht nämlich bald an und da bin ich schon sehr gespannt drauf.
Wohin du auch gehst von Leisa Rayven.
Noch so eine Tatsache über die Welt von Brooke Davis.
Ebenfalls Leseexemplare, an denen ich einfach nicht vorbei gehen konnte.
Wild Cards - Der Sieg der Verlierer von George R.R. Martin.
Das ist ein Rezensionsexemplar, welches ich vom Verlag erhalten habe. Ich bin auch schon dran und bis her ist es ganz interessant, jedoch nicht so fesselnd.
 
Sunny Valentine - Über die Flaschenpost im Limonadensee von Irmgard Kramer.
Muss ich dazu noch etwas sagen? Es ist Sunny Valentine! Wenn ich mir die Bücher nicht sofort kaufe, verläuft diese Reihe wieder im Sande, deswegen musste das einfach sein.
 
Margos Spuren von John Green.
Es kommt bald als Film, es ist von John Green und das Filmcover ist einfach viel schöner. Und weil ich es diesen Sommer unbedingt lesen wollte, habe ich es mir kurz vor meinem Urlaub doch noch gekauft.
 
Wenn ich bleibe von Gayle Forman.
Die Familie von Richard Laymon.
Die Jagd von Richard Laymon.
Diese Bücher gab es jeweils für 3,99 € bei Rewe und da ich von Richard Laymon ziemlich begeistert bin, konnte ich an diesen Büchern nicht vorbei gehen. Ich freue mich jetzt schon tierisch darauf, die zu lesen.

Incarceron von Catherine Fisher.
Rot wie das Meer von Maggie Stiefvater.
Ich konnte an diesen Büchern nicht vorbei gehen! Beim shoppen ist uns eine Kiste mit lauter Mängelexemplaren in einer Buchhandlung aufgefallen und da waren die beiden drin. Ich freue mich so sehr über den Fund und Rot wie das Meer sieht doch einfach nur bezaubernd aus.

Was habt ihr euch neues zugelegt? Was lest ihr im Moment so?
 
Liebe Grüße
Linda

Freitag, 10. Juli 2015

Big Game - Die Jagd beginnt von Dan Smith

Allgemeines:
Titel: Big Game - Die Jagd beginnt
Autor/-in: Dan Smith
Form: Hardcover (294 Seiten)
Verlag: Chicken House
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 15,99 €

Kaufen?

Klappentext:

Kurz vor seinem dreizehnten Geburtstag muss Oskari allein in die Wildnis, so verlangt es die Tradition. Bewaffnet mit Pfeil und Bogen soll er ein Tier erlegen, um seine Männlichkeit zu beweisen. Oskari hofft auf einen Hirsch, doch stattdessen fällt ihm der amerikanische Präsident vor die Füße. Er ist nur knapp einem Attentat entkommen und sieht trotz seines schicken Anzugs nicht so aus, als hätte er die Lage im Griff. Jetzt kann Oskari zeigen, was in ihm steckt.

Action, Abenteuer und viel Humor!

Meinung:
Als ich dieses Buch anfing, hatte ich mir eine spannende und individuelle Geschichte erhofft. Denn in welchem Buch trifft man bitte auf den amerikanischen Präsidenten? In diesem und das ist klasse Umgesetzt. Es fängt recht unspektakulär an und zu Beginn lernt man erst einmal ein bisschen etwas über Oskari und sein Dorf. Das ist nicht so spannend, aber informativ und recht interessant. Aber dann fängt das Ritual an und Oskari muss in den Wald. Von da an folgt eine Reihe aufregender Ereignisse. Denn sobald sich Oskari im Wald befindet, geht die Spannung los. Die Geschichte ist gut und vor allem etwas Neueres. Es ist spannend erzählt und trotzdem geht es ans Herz. Die Atmosphäre war klasse und hat mich mehr und mehr in ihren Bann gezogen. Je weiter ich gelesen habe, desto weniger konnte ich es weglegen. Was nicht zuletzt an diesen unglaublich netten Charakteren lag. Vor allem Oskari ist mir wahnsinnig ans Herz gewachsen, ich fand ihn fantastisch. Für diese Geschichte war er auf jeden Fall der beste Protagonist. Gerade weil Oskari eher in Durchschnittsjunge ist, konnte ich mich sehr gut in ihn und seine Denkweise hineinversetzen. Auch der Präsident wird hier als unglaublich sympathisch dargestellt und die beiden werden ein super Team, in dem keiner ohne den anderen überleben könnte. Ich konnte nicht aufhören, die Geschichte der beiden zu verfolgen. Und vor allem war es niemals durchschaubar. Jede Situation war neu, ohne das ich irgendetwas erahnen konnte. Es war glaubwürdig und so spannend geschrieben! Teilweise könnte man es sogar mit Spielen wie "Tomb Raider" oder "Uncharted" vergleichen. Zumindest vom Atmosphärischen her passt dieser Vergleich meiner Meinung nach perfekt. Eigentlich kann ich nicht wirklich etwas Negatives an dem Buch finden. Es war wirklich gut und hat mich echt begeistern können. Zu Ende gelesen habe ich das Buch auf dem Weg zur Arbeit und kurz vor der Pause habe ich mich darauf gefreut, weiterlesen zu können. Nur um enttäuscht festzustellen, dass es ja bereits vorbei ist. Ich weiß wirklich nicht, wieso, aber ich kann ihm nicht guten Gewissens die volle Punktzahl geben. Dafür hat es mich dann doch zu wenig begeistert. Aber trotzdem war es ein großartiges Buch, welches vor allem Geschlechtsneutral ist.
 
Charaktere:
 
Oskari: Ein Junge, der kurz vor seinem dreizehnten Geburtstag eine Tradition weiterführen muss. Dabei passieren allerdings eine Menge unerwarteter Sachen. Oskari ist bezaubernd, ein klasse Protagonist und ein Junge, den ich am liebsten knuddeln würde. Er war so toll und so mutig und gleichzeitig hat er so einen weichen Kern, dass man ihn am liebsten selbst beschützen will. Dabei ist er ja der Beschützer. Oskari war so ein klasse Junge, ich liebe ihn total. Der hat sich mit Pfeil und Bogen direkt in mein Herz geschossen. Ein ganz großer Held!
 
Der Präsident: Der mächtigste Mann der Welt, ganz alleine im Wald. Leider wird man als Präsident auf solche Fälle nicht vorbereitet. Aber nach einigen Startschwierigkeiten und Oskaris Hilfe, schafft es der Präsident sich zu einem Überlebenskünstler zu entwickeln. Er bewundert Oskari und keiner der beiden, würde den anderen hängen lassen. Daraus entwickelt sich eine richtig schöne Freundschaft. Die beiden sind einfach große Klasse zusammen und der Präsident trägt seinen Teil dazu bei. Denn er lässt sich nicht die ganze Zeit beschützen, sondern sie beschützen sich gegenseitig. Ein tolles Team, dass ich noch lange in Erinnerung behalten werde.
 
Mein persönlicher Soundtrack:
(der Trailersong)
 
Fazit:
Ein wahrhaft gutes und spannendes Buch, das mich mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurücklässt. Ich habe die Charaktere so sehr ins Herz geschlossen, dass ich sie schon etwas vermisse. Vor allem Oskari ist einfach ein klasse Typ. Dieses Buch kann ich eigentlich jedem, der älter als 12 Jahre ist, empfehlen. Lest es! Unbedingt!
Haarscharf vorbei erhält dieses Buch sehr gute 4,5/5 Schmetterlinge.

Mein Dank geht an den Chicken House Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 9. Juli 2015

[Ich, Linda, Leseratte] Motivation

Hallo Ihr Lieben,
 
da es im letzten Post um meine Ziele ging, möchte ich heute über meine Motivation reden. Schwerpunktmäßig geht es dabei ums Abnehmen und um die Arbeit hier an dem Blog, vor allem um das Verfassen von Rezensionen. Denn ich bin in letzter Zeit einfach extrem faul und kann mich nicht dazu aufraffen, etwas zu schreiben. Für den regelmäßigen Montags- und Donnerstagsposts muss ich mich manchmal wirklich zwingen und, so leid es mir tut, ich vergesse sie teilweise auch. Seit Montag habe ich jetzt erst einmal drei Wochen Urlaub und da möchte ich mich jetzt wirklich dran setzen und mich um all das wirklich kümmern. Denn ich habe immerhin einen riesen Stapel, den ich noch rezensieren möchte. Auch mit dem Abnehmen hapert es gerade ein wenig. So ging es die letzte Woche super und ich habe auf die Kalorien und den Sport geachtet, so habe ich jetzt schon wieder ein Tief. Aber das bekomme ich wieder in den Griff, genau wie die Reziflaute. Ich schaffe das schon irgendwie. Aber jetzt im Urlaub bin ich tatsächlich sehr unmotiviert und lasse mich auch allzu leicht gehen. Immer dieses "Ich müsste eigentlich, aber ich will lieber ...". Das darf eigentlich nicht mehr passieren, tut es aber trotzdem. Wobei ich mir jetzt wirklich in den Hintern treten werde. Das fängt jetzt direkt an. Deswegen wird das hier auch kein langer Post, da ich mich jetzt direkt an die nächste Rezi setzen möchte. (Das mit dem Lesen funktioniert im Moment übrigens auch nicht).
 
Ich bitte wirklich vielmals um Entschuldigung, aber ich hoffe doch auf ein wenig Verständnis. ;p
 
Liebe Grüße
Linda

Mittwoch, 8. Juli 2015

Monatsstatistik Juni 2015

Dark Village - Niemand ist ohne Schuld von Kjetil Johnsen [302 Seiten]
Westeros - Die Welt von Eis und Feuer von George R.R. Martin [319 Seiten] 4/5
Dark Village - Zurück von den Toten von Kjetil Johnsen [271 Seiten]
Dark Village - Zu Erde sollst du werden von Kjetil Johnsen [296 Seiten]
Big Game - Die Jagd beginnt von Dan Smith [294 Seiten]
Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren von Sarah N. Harvey [235 Seiten]
Der Wald von Richard Laymon [415 Seiten]
Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher [282 Seiten]
Der Seelenbrecher von Sebastian Fitzek [352 Seiten]
Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand von Derek Landy [344 Seiten]

gelesene Bücher: 10
gelesene Seiten: 3110
 
Ich weiß dass dieser Monat Postmäßig sehr mau war und das tut mir auch sehr leid. Aber das wird sich hoffentlich jetzt bald wieder ändern, ich möchte mich bemühen. Nichtsdestotrotz würde ich gerne wissen, was denn eure Monatshighlights so waren und was ihr demnächst noch lesen möchtet.
 
Liebe Grüße
Linda