Dienstag, 24. November 2015

Das Steiner Prinzip von Matthias Steiner

Allgemeines:
Titel: Das Steiner Prinzip
Autor/-in: Matthias Steiner
Form: Broschiert (167 Seiten)
Verlag: Südwest
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 19,99 €

Klappentext:

Endlich zum Wohlfühl-Gewicht!

Matthias Steiner hat es geschafft! Er hat sagenhafte 45 Kilogramm Körpergewicht verloren - ohne dubiose Diäten oder Tabletten. Das Wichtigste für ihn: Ziele setzen, die Motivation hochhalten und Spaß daran haben den eigenen Körper kennenzulernen. Und genauso wichtig: das Leben genießen.
Dieses Buch motiviert zum Mitmachen und zeigt dir, wie du dich bewusster ernähren kannst und wieder Spaß daran findest, dich mehr zu bewegen und abzunehmen. Keine Angst, es geht nicht um permanentes Kalorienzählen oder Enthaltsamkeit, sondern vor allem um einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper, um Lebensfreude und Ausstrahlung.

Meinung:
Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, auch wenn es mal was anderes ist als die Bücher, die ich normalerweise lese. Aber ich möchte schon lange abnehmen und als Typ 1 Diabetiker bin ich da des öfteren frustriert. Matthias Steiner ist ja auch Diabetiker und deswegen wollte ich mal wissen, wie er das denn geschafft hat. Deswegen war ich sehr neugierig und fand das Buch auch ganz gut. Das Buch ist quasi in 11 Kapitel aufgeteilt in denen Matthias Steiner auf verschiedene Themen eingeht, wie z.B. Ernährung, Motivation, Bewegung und vor allem der Zucker in verschiedenen Lebensmitteln. Ich fand das sehr gut und vor allem die Sache mit dem Zucker hat mir vieles vor Augen geführt. Meine Motivation stieg und während des Lesens wollte ich eigentlich so gut wie immer raus gehen und Sport machen. Es hat mir auch nachhaltig was gebracht, da ich tatsächlich ein paar Sachen im Hinterkopf habe, wenn ich esse oder Sport mache. Vor allem beim Sport denke ich viel an das, was mir hier gezeigt wurde. So habe ich mein Training momentan etwas umgestellt und bin damit bisher sehr zufrieden. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem, was mir hier näher gebracht wurde und kann es eigentlich nur weiterempfehlen. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass Herr Steiner zwischendurch immer mal wieder auf die Krankheit Diabetes eingegangen ist und auch für Nicht-Diabetiker verständlich gemacht hat, wodrum es da eigentlich geht und wie sich das aufs Abnehmen auswirkt. Denn das kann manchmal wirklich frustrierend sein. Das Buch ist auch sehr schön gestaltet, denn es gibt wirklich viele schöne Bilder, die einem direkt Lust auf ein diät-freundliches Essen oder Sport machen. Herr Steiner stellt auch viele Alternativen zu Lebensmitteln vor, allerdings sind das anscheinend nicht ganz die günstigsten Varianten. Auch gibt es keine Sporteinheiten oder Rezepte an die man sich halten kann, aber das ist eigentlich verkraftbar. Denn Herr Steiner sagt, dass man am besten das machen soll, was einem Spaß macht und sich nicht zu sehr unter Druck setzen soll. Das find ich ganz gut, aber manchmal hätte ich auch gerne gewusst, was er denn noch so für Sport gemacht hat, also was für explizite Übungen (falls er überhaupt welche gemacht hat). Aber ansonsten war es ein tolles Buch, welches mir auf jeden Fall etwas gebracht hat.

Fazit:
Ein gutes Buch, welches mir wirklich viel gebracht hat und momentan meine Motivation hoch hält. Ich kann es wirklich nur empfehlen, egal ob man Diabetiker ist oder nicht, es ist wirklich sehr inspirierend. Ich habe schon ein paar Abnehmbücher durch und dieses hat mich bisher am meisten begeistert.
Daher gibt es 5/5 Schmetterlinge von mir.  
 Vielen Dank an den Südwest Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Samstag, 21. November 2015

Die Jagd von Richard Laymon

Allgemeines:
Titel: Die Jagd
Autor/-in: Richard Laymon
Form: Taschenbuch (527 Seiten)
Verlag: Heyne Hardcore
Erscheinungsjahr: 2009
Preis: 9,95 €

Klappentext:

Jody ist ziemlich clever für eine Sechzehnjährige. Und nur deshalb ist sie noch am Leben - zumindest bis jetzt. Sie ist zu Besuch bei ihrer Freundin Evelyn, als eine Bande junger Killer das Haus stürmt und ein Massaker anrichtet. Evelyn selbst wird auf einem Speer aufgespießt, und nur Jody und Evelyns jüngerem Bruder Andy gelingt die Flucht. Doch einer der Mörder hat sie gesehen - die Jagd ist eröffnet ...

Meinung:
Dieses Buch wollte ich zu Halloween lesen und war schon sehr gespannt, da mir das erste Buch von Richard Laymon ja super gefallen hat. Ich habe gehofft, dass es mich wieder so packt und begeistert. Aber ich muss direkt sagen, dass dieses Buch von einem ganz anderen Schlag ist als "Der Wald". Denn hier geht es richtig zur Sache, was Gewalt, Sex und Blut angeht. Und für mich, muss ich wirklich gestehen, war das zu viel. Nach ungefähr hundert Seiten musste ich das Buch weglegen und hatte wirklich, wirklich Angst, weiterzulesen. Denn an sich ist das Buch zwar brutal und blutig, aber das war nicht einmal das Schlimmste, das hätte ich vielleicht verkraften können. Aber das Buch wird teilweise aus der Sicht von Simon erzählt. Simon ist einer der Jäger und nimmt quasi alles auf Band auf. Und zwar wirklich alles. Er erzählt die ganze Geschichte von seiner Gruppe von Anfang an und das ist wirklich schrecklich. Wie sie morden und was sie den Menschen antun ist einfach unfassbar. Und leider kann das wirklich passieren. Es kann tatsächlich passieren, dass jemand in dein Haus einbricht und grauenvolles tut. Die Personen in diesem Buch, also die Jäger zumindest, sind komplette Psychopathen. Wenn Simons Erzählungen dran waren, wollte ich wirklich nicht mehr weiterlesen. Ich fand das es wirklich der blanke Horror war. Für mich war es wirklich nichts, hier habe ich meine Grenzen überschritten. Meine Paranoia stieg einfach ins Unermessliche, während ich dieses Buch gelesen habe. Der einzige Grund um weiterzulesen waren Jody und Andy. Die beiden können einem nur leid tun. Was sie erleben müssen ist einfach schrecklich und diese Nacht verbindet die beiden. Und sie verbindet auch einen selbst, weil ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. Man kann einfach nicht anders als die beiden zu mögen. Was mir allerdings negativ aufgefallen ist, war die Darstellung von Jodys Körper in Andys Augen. Klar, der Kleine ist 12 und am Anfang der Pubertät. Aber ich kann nicht glauben, dass er Jody wirklich so extrem sieht oder solche merkwürdige Gesten, Andeutungen macht etc. Das fand ich nicht ganz passend. An sich ist es bestimmt ein gutes Buch und wenn es nur um Jody und Andy ging, hat es mir auch gut gefallen. Aber ansonsten ist es leider nicht meins gewesen, für mich war es einfach zu schrecklich.

Charaktere:

Jody: Ein junges Mädchen, dass einiges auf dem Kasten hat. Sie schafft es Andy und sich zu retten und lebt von da an auf der Flucht. Jody ist sehr schlau und ist ein sehr toughes Mädel, was sie auch beweist. Allerdings kann ich ihre Paranoia auch total verstehen. Mir gefiel sie ganz gut und ich mochte ihre Art. Vor allem ihr Umgang mit Andy gefiel mir sehr oft, da sie ihn fast wie ihren eigenen kleinen Bruder behandelt. Das mochte ich sehr an ihr.

Andy: Ein zwölfjähriger Junge, der in einer Nacht seine ganze Familie verliert. Jody kann ihn retten und das schweißt die beiden zusammen. Andy ist ein kleiner Frechdachs, dessen emotionale Seite man aber auch kennen lernt. Er ist anscheinend schon eine Weile in Jody verliebt und reißt immer ein paar Sprüche in ihrer Gegenwart. An sich mochte ich Andy und ich musste ihn einfach in mein Herz schließen. Allerdings war seine Sprache meiner Meinung nach der eines 12-jährigen nicht angemessen. Ich glaube einfach nicht, dass die in dem Alter schon solche Sprüche reißen, wie er es getan hat. Aber er war an sich wirklich ein sehr netter und lieber Charakter, den ich wirklich in mein Herz schließen musste.

Fazit:
Nach meinem ersten Laymon-Buch war ich wohl etwas zu euphorisch, denn mit diesem habe ich mir zu viel zugemutet. Eine Chance möchte ich dem Autoren noch geben, auch wenn ich tatsächlich große Angst habe. Denn dieses Buch kann ich kaum anschauen ohne an den Horror denken zu müssen, den ich damit verbinde. Eigentlich eine gute Geschichte, die bestimmt viele Anhänger findet, mich allerdings zu sehr verschreckt hat.
Deshalb möchte ich dem Buch auch keine Wertung geben, da ich die Geschichte meiner Meinung nach nicht objektiv genug bewerten kann.

Mittwoch, 18. November 2015

Im Schlaf komm ich zu dir von J.R. Johansson

Allgemeines:
Titel: Im Schlaf komm ich zu dir
Autor/-in: J.R. Johansson
Form: Broschiert (395 Seiten)
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsjahr: 2015
Preis: 14,99 €
ISBN: 9783453268135

Klappentext:


Wenn die Nacht zum Albtraum wird

Der 17-jährige Parker kann nicht schlafen, nie. Stattdessen ist er dazu verdammt, die Träume anderer Menschen mitzuerleben - und die sind oft erschreckend. Bis Parker Mia kennenlernt. Ihre Träume scheinen friedlich, und Parker findet fast so etwas wie Ruhe in ihnen. Doch Mia hütet ein dunkles Geheimnis: Sie wird von einem Stalker verfolgt. Plötzlich schweben Parker und Mia in höchster Gefahr.

Meinung:
Als ich das Buch begonnen habe, war ich sofort in der Geschichte drin und dachte, dass es ein super Buch wird. Ich konnte es wirklich nicht weglegen. Ich wurde ohne große Umschweife in die Geschichte hineingeworfen, es fängt nämlich direkt in einem Traum an. Es ging auch ganz gut und interessant weiter. Parker hat mir zu Beginn noch sehr gut gefallen, aber das sollte leider nicht allzu lange halten. Einzig Addie, die Schwester seines besten Freundes, war vom Anfang bis zum Ende sympathisch. Bis ungefähr zur Hälfte gefiel mir das Buch richtig gut, doch dann ging es leider eher abwärts. Das lag zum einen daran, dass die Charaktere immer unsympathischer wurden. Sowohl Parker als auch Mia mochte ich zum Schluss hin gar nicht mehr. Ich konnte sie beide nicht verstehen und habe meinen Kopf manchmal einfach schütteln müssen, bei deren Entschlüssen. Aber das ist leider auch nicht alles. Denn meines Erachtens nach ist der rote Faden der Geschichte, nämlich die Träume, komplett verloren gegangen. Und das schon kurz nachdem Parker und Mia aufeinander treffen. Von da an geht es nicht mehr um die Träume, sondern um den Stalker. Und auch wenn ich wissen wollte, wer denn der Stalker ist, war mir das alles einfach viel zu viel. Denn Parker entwickelt quasi eine eigene Art von Besessenheit von Mia und das ging mir einfach sowas von auf die Nerven, dass ich trotz der Spannung das Buch nicht wirklich weiterlesen wollte und mich ein wenig durchquälen musste. Es fing super spannend an und es ging auch recht spannend zu Ende auf den letzten Seiten, aber mittendrin gab es einfach nichts was mich dazu gebracht hat weiterzulesen. Ich habe mir nach dem super Anfang soviel davon versprochen und dann wurde ich leider doch sehr enttäuscht. Die Charaktere waren nicht so meins. Die Emotionen haben mir irgendwie auch komplett gefehlt, denn es konnte mich einfach absolut nicht erreichen. Gefühlsmäßig war da nichts los, denn dafür war ich einfach viel zu genervt. Auch die Atmosphäre war nicht so klasse. Am Anfang im allerersten Traum war es echt gut, aber danach ging es da auch sehr bergab. Ich finds echt traurig, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Denn das Thema ist echt gut und der Start war auch sehr stark. Aber leider wurde es eher schlechter als besser.

Charaktere:

Parker: Ein Junge, der niemals schläft. Denn er durchlebt nachts immer die Träume der Person, der er zuletzt in die Augen geblickt hat. Parker war ganz zu Beginn für mich nur ein normaler Junge, der eine Art besondere "Gabe" hat, die leider mehr Fluch als Segen ist. Doch als er dann Mia begegnet ist, hab ich ihn mit ganz anderen Augen gesehen. Er ist meiner Meinung nach ein sehr selbstbezogener und egoistischer junger Mann, der geradezu besessen von Mia zu sein scheint und auch keinen wirklichen Skrupel hat, die Menschen in seiner Umgebung alle anzulügen. Das gefiel mir leider gar nicht und deswegen mochte ich Parker auch immer weniger.

Mia: Ein junges Mädchen, dass von einem Stalker bedroht wird. Mit Mia konnte ich von Anfang an nichts anfangen. Sie war direkt so misstrauisch und ihr auftreten schwankte immer zwischen aggressiv und verschüchtert. Sie behandelt Parker nicht gut und auch wenn ich ihn nicht wirklich mochte, hat er das nicht verdient. Obwohl er sich das auch selber zuzuschreiben hat. Trotzdem ist sie sehr komisch und das auch direkt von Anfang an. Mir hat sie leider überhaupt nicht zugesagt.

Fazit:
Für mich leider ein sehr enttäuschendes Buch, dass einfach irgendwie im Sande verlaufen ist. Denn mir hat einfach viel gefehlt, wie zum Beispiel der rote Faden oder die Emotionen. Auch die Charaktere konnten mir nicht zusagen und deswegen bin ich sehr enttäuscht.
Daher kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2,5/5 Schmetterlingen geben.

Vielen Dank an Heyne fliegt für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Freitag, 13. November 2015

Monatsstatistiken September und Oktober 2015

Im Schlaf komm ich zu dir von J.R. Johannson [395 Seiten]
Elke - Ein schmales Buch über die Wirkung von Kuchen [156 Seiten]

gelesene Bücher: 2
gelesene Seiten: 638
Zersplittert von Teri Terry [400 Seiten]
Ready to fly von Little Mix [221 Seiten]
Das Musikantenkind von Emmy von Rhoden [77 Seiten]
Silber - Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier [458 Seiten]
Selection von Kiera Cass [366 Seiten]
Selection - Die Elite von Kiera Cass [376 Seiten]
Selection - Der Erwählte von Kiera Cass [367 Seiten]
In deinen Augen von Maggie Stiefvater [490 Seiten]
Die Jagd von Richard Laymon [527 Seiten] 

gelesene Bücher: 9
gelesene Seiten: 3.282 

Sonntag, 1. November 2015

Ich komme aus der Versenkung wieder zurück .... langsam, irgendwann.

Es ist ziemlich leer hier. Ich kann euch auch erklären, woran das lag. Zum einen war ich von Juli bis September in der Berufsschule und der ganze September ging für die Klausurenvorbereitung drauf. Aber vorher habe ich es geschafft, meinen Laptop kaputt zu machen! Ich hab den Bildschirm zum durchdrehen gebracht, da ich irgendwas kaputt gemacht habe, wodurch dann LED (oder sowas) ausgelaufen ist. Und seit dem ist der in der Reperatur, soll aber hoffentlich nächste Woche wieder hier auftauchen. Dann gehts wieder los, hoffe ich. Wie schnell das geht, weiß ich leider nicht, denn das Weihnachtsgeschäft steht an. Und zudem fang ich morgen offiziell mit dem Führerschein an, das wird also auch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Auch wenn ich noch in der Theorie stecke. Aber ich hoffe, dass ich bald wieder zum posten komme. Denn ich habe einen Haufen guter Bücher gelesen in der Zeit. Von denen möchte ich euch natürlich berichten. ;)